Welches Setup für Einsteiger?

slvmber
slvmber
..
du meinst sicher Roland jd xi, auf den bn ich gerade noch mal in anderem Zusammenhang gestoßen und denke, der ist als All in One Gerät für deine Zwecke echt gut geeignet.

Ja den meinte ich :P.

Wenn man mal die Synthesizer Seite weglässt. Was wäre dann noch ein guter übersichtlicher Sampler der sich anfangs ohne Software nutzen lässt?
 
Scenturio
Scenturio
d̢͜e̶͟v̕i̢͟͠l̢̕’s̵ a҉̡͏dv̸̢͘o҉c̨͟͠ate̴̕
auch wenn der Thread schon recht erschöpfend ist:

Solange man noch nicht weiß, welche Geräteart und Arbeitsweise einem persönlich liegen, würde ich vor dem Erstkauf einige der infrage kommenden Geräte live und vor Ort beim Händler befummeln und ausprobieren. ;-)

Da sollte man schon ein erstes Gefühl für bekommen, ob man Spaß am Schrauben an analogen Synths mit Knöpfen hat, oder am Jammen mit Presets an einer Workstation, oder doch eher am Patternbasetln mit Hardwaresequencer oder Groovebox.

Die Arbeit mit (timelinebasierter) DAW unterscheidet sich nach meiner Erfahrung stark von der Arbeit mit Digitakt, Electribe & co. Für den Anfang kommt man aber mit einer DAW zumindest kostenlos oder für sehr kleines Geld an den Start.

Persönlich wäre ich mit DAW und Microkorg/BassStationII für den Einstieg wohl am glücklichsten gewesen; so ein Setup lässt sich dann quasi unendlich erweitern, egal in welche Richtung es geht.
Steht erst mal eine DAW und ein Synth mit Tastatur im Homestudio, kann man auch alle Desktop- und Racksynths (Neutron & aufwärts ;-) ) bedienen, und immer mal was neues probieren.
Das Thema ProductionStation oder Groovebox musst Du für dich selbst klären; da können wir nur mit unseren jeweiligen persönlichen Präferenzen aufwarten.

Auf Dauer wird man sowieso nicht drum herum kommen, einige Geräte wieder abzustoßen und gegen andere zu tauschen - als Fehlkauf muss man das aber nicht unbedingt sehen, weil man jedes Mal an Erfahrung gewinnt, und das eigene Profil schärft ...


PS: ich frag mich, ob die Möglichkeiten, die man heutzutage zur Auswahl hat, eher Segen oder eher Fluch sind ... einerseits gibt es wirklich für jeden Geschmack etwas; andererseits auch etliche Möglichkeiten, genau das falsche zu wählen.
Ich habe damals in den 80ern und 90ern noch jahrelang mit Casio HT3000 und Vierspurmaschine, und später mit Cubase am Atari ST und einem Roland D10 arbeiten müssen (mangels Alternativen und Budget). Inzwischen bei Logic Pro als DAW und gefühlt 9000 Synths - wer auf Hardware und analog steht, findet heute wirklich eine Goldgrube ... :cool:
 
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Cosmo Profit
Cosmo Profit
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Da wäre die Frage, wofür Sampler ? Eher des kreativen Bearbeitens wegen, oder einfach um eigene Sounds laden zu können ?
Ich kenne aus persönlicher Erfahrung an neueren nur den Electribe Sampler und den Korg Volca Sample,
von den älteren den Emu Esi 4000. Um mal ein paar einzelne Sounds zu samplen und dann wieder abfeuern zu können und dabei noch ein bißchen zu verbiegen, reicht der Volca Sample.
Um das ganze dann tonal und musikalisch/melodisch nutzen zu können, finde ich den Electribe Sampler nicht schlecht, wenn auch beschränkt.
Ich persönlich mag das Gerät, weil ich eine gewisse Verwandschaft zu altem Tracker Software Sample Handling empfinde, was mich irgendwie nostalgisch anspricht. Das heißt aber auch klanglich nicht ultra transparent und sauber.
Etwas kreative Arbeit mit den Samples ist aber auch drin.
Die luxuriösere Variante wäre da dann der Digitakt von Elektron.

Für Multisamples im Sinne von Instrumenten ist dann ein Vintage Sampler wie der Emu Esi oder die alten Akai Sampler gut, aber das sind große schwere Geräte und man braucht Zubehör ...
 
slvmber
slvmber
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Ich glaub mit Sampler meinte ich eher Groovebox. Es ging mir nicht darum eigene Sounds zu samplen sondern mit was ich am leichtesten einen Beat und Rhytmus und so weiter erstellen kann und der sich fürs Live spielen ohne DAW eignet.

Hab grad durch Zufall erfahren ein Freund hat sich vor 2 Monaten einen AKAI Professional MPK249 geholt und hatte vorher auch noch keine Erfahrung. Wenn er Zeit hat probier ich das die Woche mal aus, vllt hilft mir das weiter.
 
Michael Burman
Michael Burman
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Ich glaub mit Sampler meinte ich eher Groovebox. Es ging mir nicht darum eigene Sounds zu samplen sondern mit was ich am leichtesten einen Beat und Rhytmus und so weiter erstellen kann und der sich fürs Live spielen ohne DAW eignet.
Naja, der JD-Xi hat ja schon einen Sequencer eingebaut. Ist also eine Groovebox. :cool:
 
mixmaster
mixmaster
なんでもない
Nimm den jd xi. Du hast alle Drums der Welt drin, plus einen analogen simplen Bass Synth, und zwei digitale Synthspuren. Mit echter Polyphonie Einfach zu bedienen. Guter Sequencer und du kannst sogar deine musikalischen Einfälle einsingen.
Ausserdem auch noch ne Tastatur.
Das ist sehr viel Synth für wenig Geld und tweaken geht auch live.

Also nochmal in kurz:

Drumcomputer
CHECK

Analog Basslinie
CHECK TWO

Polyphoner Synth 1
CHECK 3

Polyphoner SYNTH 2
Check One Two

Check, decheck, de check, check this out :banane:
 
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Cosmo Profit
Cosmo Profit
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Das Akai Teil hat doch gar keine eigenen Sounds, das ist nur ein Controller.
Der JD XI sollte passen. Und wenn du lieber auf Pads spielen möchtest Electribe 2 oder Novation Circuit. Das sind die Budget Optionen,
und für Einsteiger gut.
Nee, der Digitakt kommt erst, wenn er alles durch hat und dann: ?‍♂️ (warum nicht gleich so)

Irgendwann kommen sie alle zu Elektron :D
Die Features sind zwar toll, aber wenn schon Hardware, dann will ich auch etwas mehr Direktzugriff haben.
Das Ding ist eindeutig Geschmacksache, Menüfrickelei kommt mir nicht mehr ins Haus.
 
ganje
ganje
Fiktiver User
Ja, als Geschmackssache kann man es definieren und man muss einmal klicken bevor man schrauben kann. Manchmal sogar mit gedrückter Funktionstaste..
Aber wie kommt man dazu den Digitakt als menülastig zu bezeichnen und stattdessen die Electribe 2 zu empfehlen? :denk:
Die E2 hat doch eine Menge Doppelbelegungen, die nicht mal beschriftet sind und an Menudiving kommt man auch nicht vorbei..

Der JD XI wird schon eine gute Wahl sein.. Ist nicht hübsch, aber wie so oft im Leben, kommt es auf die inneren Werte an und der XI bietet erstmal alles was man braucht um anzufangen. Guckt man sich die Youtubevideos an, würde man denken, dass man damit nur am Kirmesstand Spaß haben kann, aber die Kiste ist auch zu anderem fähig..
 
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Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
Bei der Electribe 2 (und Sampler) muss man vor allem im Menü durchsteppen, um Parameter-Werte abzulesen.
Wahrscheinlich ist das beim JD-Xi aber auch nicht viel anders? ... :agent:
Die erwähnte AKAI-Tastatur kann man nehmen, wenn man sie an den Computer oder sonstige Hardware mit MIDI ohne eigene Tastatur anschließen möchte. Auch den JD-Xi könnte man per MIDI-Tastatur spielen, falls man normale Tasten spielen möchte. Denn einen JD-Xi mit normalen Tasten gibt es nicht, sondern - wie ganz oben von mir erwähnt - z.B. den viel teureren Jupiter-X, den es bald geben wird. Oder halt etwas Workstation-artiges, was in günstig dann einen Rompler als Klangerzeugung haben wird. Beim JD-Xi ist digitale Engine Samples + VA. Angeblich aber das Editieren wieder Menü-lastig. Naja, entweder leistet ein Gerät in der Preisklasse quantitativ mehr (Polyphonie, Sequencer) und hat dafür weniger Regler, oder es leistet quantitativ weniger (monotimbral, wenig Polyphonie) und hat dafür mehr Regler.
 
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Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
Oder tatsächlich irgendein Synth mit integrierter Tastatur und MIDI. Dann hat man was zum Spielen in Hardware, und kann damit auch Software ansteuern.
Bitte nicht schlagen, aber:


+ ein Synth mit Synth-Klangerzeugung und Reglern
+ normal große Tasten
+ MIDI

Der Synth ist, soweit ich weiß, zwar monotimbral (mit 3 Schichten?), aber es gibt wohl einen Rompler-Mode, wo er auch multitimbral kann? Naja, so als Zusatz-Mode. Coole Sounds werden in diesem Mode wohl nicht dabei sein.
Wenn multitimbral + schraubbare Sounds, dann eher sowas:

Aber wieder mehr Menü-lastig.
Dafür aber mit Sequencer. :cool:
 
Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
Waldorf Blofeld könnte man auch noch erwähnen ...



An die Bedienung müsste man sich zwar gewöhnen (naja, muss man bei den meisten Synth's), und zum Spielen müsste man eine externe MIDI-Tastatur anschließen ...

Die Tastatur-Version wäre halt teurer ...



aber die Klangerzeugung ist multitimbral ...

Einen Sequencer würde man zusätzlich brauchen, und evtl. doch noch was für die Drums? Weil den Blofeld wird man wahrscheinlich nicht auch noch die Drums machen lassen, oder?
 
Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
Mich wundert es übrigens, dass noch keiner ein Aufbau eines Modular-Systems vorgeschlagen hat. :agent: :mrgreen:
Dabei kann man doch so viel über Synthese lernen, und natürlich auch Sounds schrauben. :nihao:
Allerdings erst mal monophon. :agent:
 
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Summa
Summa
hate is always foolish…and love, is always wise...
Sowas hab' ich hier noch rumfliegen ;-) aber ich glaub' die sind mittlerweile nur noch schwer zu bekommen :tribe: Edit: DSi-XL hab' ich geschenkt bekommen, das DS-10 Modul hat keine €20 gekostet.


 
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Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
Sowas hab' ich hier noch rumfliegen ;-) aber ich glaub' die sind mittlerweile nur noch schwer zu bekommen :tribe: Edit: DSi-XL hab' ich geschenkt bekommen, das DS-10 Modul hat keine €20 gekostet.


Cool! :supi: Beim Budget von ca. 500 € aufwärts könnte man allerdings z.B. auch ein iPad holen, und da müsste es ähnliche Software dafür geben, die dann wahrscheinlich auch etwas mehr kann. :agent:
 
Summa
Summa
hate is always foolish…and love, is always wise...
Cool! :supi: Beim Budget von ca. 500 € aufwärts könnte man allerdings z.B. auch ein iPad holen, und da müsste es ähnliche Software dafür geben, die dann wahrscheinlich auch etwas mehr kann.

Gadget hatte ich schon weiter oben erwähnt, aber ist vielleicht nicht schlecht um was über Synthese zu lernen und für den Anfang recht überschaubar, bis man weiß was man wirklich haben will.
 
Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
DS-10 klingt aber auch schon ziemlich cool. Noch Vocals drauf, und fertig ist ein Electro-Pop-Song. :D :cool:
 
mnb
mnb
-
"jd xi"

...waere dann die frage nach der livetauglichkeit:
patternlaenge max . 4 takte.
keine andere taktlaengen als 16/32 steps? schlecht.
keine unterschiedlichen tracklaengen im pattern? schlecht.
patternlaenge kann bei laufendem sequencer geaendert werden. gut.
drum-instrumente lassen sich nicht einzeln muten/unmuten? schlecht (sehr).
...

hab das ding allerdings nie in echt gesehen, nur die anleitung ueberflogen, mag mich also auch irren.
 
ganje
ganje
Fiktiver User
"jd xi"

...waere dann die frage nach der livetauglichkeit:
patternlaenge max . 4 takte.
keine andere taktlaengen als 16/32 steps? schlecht.
keine unterschiedlichen tracklaengen im pattern? schlecht.
patternlaenge kann bei laufendem sequencer geaendert werden. gut.
drum-instrumente lassen sich nicht einzeln muten/unmuten? schlecht (sehr).
...

hab das ding allerdings nie in echt gesehen, nur die anleitung ueberflogen, mag mich also auch irren.
Echt jetzt? Oder habe ich irgendwo einen Smilie übersehen? :D
 
V
Vicente Amigo
Guest
"jd xi"

...waere dann die frage nach der livetauglichkeit:
patternlaenge max . 4 takte.
keine andere taktlaengen als 16/32 steps? schlecht.
keine unterschiedlichen tracklaengen im pattern? schlecht.
patternlaenge kann bei laufendem sequencer geaendert werden. gut.
drum-instrumente lassen sich nicht einzeln muten/unmuten? schlecht (sehr).
...

hab das ding allerdings nie in echt gesehen, nur die anleitung ueberflogen, mag mich also auch irren.


Also eher eine Spassbremse.

Waehrend man bei einigen Geraeten nach paar Sessions bereits in der Kreativitaet ausgebremst wird (und sich das GAS zwecks Kompensation einstellt) entdeckt man bei anderen Geraeten immer wieder was neues und denkt sich:

"Woa, wie geil ist das den?"


Ein Digitakt ist nicht komplex, das Teil ist raffiniert.


Klassisches Setup, RD8 und TD3 sicherlich auch toll, was den Grundsound betrifft.
Fehlt aber das Outboard FX um das volle Pfund aus den Maschinen zu holen waehrend der Digitakt einen halbwegs brauchbaren Sidechain Kompressor bereits intus hat, und subtil eingestellt auch das volle Pfund liefern kann, um zb im Club die Leute an die Wand zu fahren.


Allein das Parameter Lock Prinzip ist in wenigen Minuten verstanden und gerade die kleine Digitakt, hat kaum ein dichten unuebersichtlichen MenueDschungel, fast alles ist direkt waehlbar und gar graphisch bzw mit animierten Icons dargestellt.
Und hat man mal die Short Cuts verinnerlicht, dann ist das wie Klavier spiel...... ähhhhh, Schreibmaschine schreiben.

-


#yes we can elektron
#elektron first
#grins
 
Komtur
Komtur
||
Also damals am Anfang habe ich einige Dinge gekauft ...

... die ich dann, als ich mich besser auskannte, alle wieder verkauft habe. o.O
 
t_argon
t_argon
||
Waldorf Blofeld könnte man auch noch erwähnen ...

Waldorf Blofeld


Waldorf Blofeld Black


An die Bedienung müsste man sich zwar gewöhnen (naja, muss man bei den meisten Synth's), und zum Spielen müsste man eine externe MIDI-Tastatur anschließen ...

Die Tastatur-Version wäre halt teurer ...

Waldorf Blofeld Keyboard


Waldorf Blofeld Keyboard Black


aber die Klangerzeugung ist multitimbral ...

Einen Sequencer würde man zusätzlich brauchen, und evtl. doch noch was für die Drums? Weil den Blofeld wird man wahrscheinlich nicht auch noch die Drums machen lassen, oder?

Hätte ich mit der Waldorf Matrix angefangen, würde ich hier nicht mehr sein.
Der Pulse II hat mich nur genervt und für eine Menü-Aversion gesorgt. Sound geil. Zugang gruselig.
Als Einsteiger damit Synthese zu lernen? Für mich nicht empfehlenswert.
 
bananus
bananus
Bananarama
Günstig: Novation Circuit

Teuer: Synthstrom Deluge

In beiden Fällen brauchst du sehr lange erst mal nichts mehr (G:A:S ausgeschlossen) wenn du dir das Potential der Geräte nutzbar machst.
 

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