wie LFO in Hertz messen?

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von android, 1. Oktober 2012.

  1. android

    android | ► | ■ |

    hallo leute,

    ich hab da mal eine dringende frage an euch, bei einem meiner synths wird der lfo speed in 0 - 127 werten eingestellt, wie kann ich nun für jede einzelne dieser 128 stufen den wert in hertz herausfinden oder messen?

    viele grüße
    android
     
  2. DrFreq

    DrFreq Tach

    ich glaube bei 120 bpm ist eine Schwingung ein halbes Hertz?
     
  3. snowcrash

    snowcrash Tach

    Welcher Synth? Normalerweise wird das im Handbuch angegeben...
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    moduliere mit dem lfo die Lautstärke und nimm das auf
    jetzt such in einem audioeditor eine stelle im audio wo die Schwingung eine Sekunde dauert - du hast 1hz gefunden
    ...
     
  5. android

    android | ► | ■ |

    es handelt sich um den blofeld, leider gibt es im handbuch keinerlei angaben dazu.
     
  6. android

    android | ► | ■ |

    wenn ich, nehmen wir mal an, die 1hz bei wert 64 gefunden habe, kann ich dann alle anderen werte davon ableiten oder wie kann ich diese dann messen, sorry falls das irgendwie ne doofe frage ist aber ich hab sowas noch nie gemacht, ich würd gern für jede der 128 werte/stufen die hz herausfinden mit welcher der lfo schwingt.
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    wenn du diesen einen wert gemessen hast suchst du dir nen anderen wert sagen wir 5hz - wenn du den hast kannst du anfangen zu rechnen
    dann haste so ein pi mal Daumen Ergebnis
    der blofeld kann soweit ich weiß von mega langsam bis audiobereich, da kannste lang rummessen
    was willst du den machen?
     
  8. DrFreq

    DrFreq Tach

    hehe, das werde ich demnächst mal auspobieren, darauf muss man erst einmal kommen :mrgreen:
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

  10. android

    android | ► | ■ |

    ok das prinzip hab ich verstanden aber stimmt natürlich da mess ich mir nen wolf und der blofeld geht ja lfo mäßig in die khz, kann man das nicht "automatisieren"?

    naja wir alle wissen ja das der blofeld diesen lfo bug hat und die lfos im clocked mode nicht mehr sauber arbeiten, wenn man aber die hz wüsste von jeder der 128 einstellbaren werte, könnte man bei bedarf anhand der gleichung bpm/notenwert die gerade benötigte hz errechnen und diese am blofeld naheliegenst einstellen, somit hätte man einen sauber arbeitenden "clocked" lfo, das war so meine idee dahinter, quasi nen workaround.
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    frag doch mal freundlich beim Waldorf support an
    der bug ist ja bekannt - da könnten sie doch wirklich mal ein listchen rausrücken als workaround

    (sync wird das nie im leben- eiert dann halt etwas durch die Gegend und die genauen hz zahl wirst du auch nicht treffen, aber da geht schon was)
    ist ja ein riesen Bereich der sich da dann auf die 127 schritte verteilt - das ist doch garantiert intern besser aufgelöst?!
     
  12. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Die Geschwindigkeit wird Waldorf typisch exponentiell ansteigen und laesst sich wahrscheinlich mit Hilfe der Mod-Matrix noch feiner skalieren.
     
  13. android

    android | ► | ■ |

    hab gerade angefragt bei waldorf, mal sehen, ich hoffe die können da weiterhelfen. ich dachte man könnte das irgendwie auch messen, just die 128 werte messen und notieren und dann könnte man die speed immer annähernd so einstellen wie vorher mit der gleichung berechnet, das sollte doch passen auch wenn die hz natürlich nicht immer hundertprozentig hinhaut aber nah dran sollte schon ausreichen, echter sync wird das natürlich nicht über die gesamte songlänge aber das ist auch nicht mein ziel, ein paar wobbles triggern und aufnehmen reicht mir schon.
     
  14. android

    android | ► | ■ |

    vielleicht noch eine idee, mit oszilloskop, also ich lasse den lfo (sinus) die lautstärke modulieren und schicke dann den audioausgang durch ein soundkarten oszilloskop (http://www.zeitnitz.de/Christian/scope_en), könnte ich auf die art dann die hz genau messen mit welcher der lfo schwingt und nimmt man da am besten noise als osc signal?
     
  15. Moogulator

    Moogulator Admin


    2600Hz max. (sehr viel)
     
  16. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Nimm ne Stoppuhr und zähle, wieviele Schwingungen das LFO in einem Zeitintervall (zb 120 Sekunden) durchführt. Teile die Anzahl der Schwingungen durch die Anzahl der Sekunden des Intervalls und du erhälst die Frequenz in Hz.
    Wenn du's genauer haben willst, kannste ne Messreihe machen und den Mittelwert bilden. Geschickt wäre es natürlich auch, den LFO gleichzeitig mit der Stoppuhr zu starten.
     
  17. DrFreq

    DrFreq Tach

    Stimmt, aber ist igentlich kein grosses Manko weil man bei den ganzen Waldorf Geräten, selbst beim Waldorf XT die LFO zur Clock synchronisieren kann und das hat nach meiner Erfahrung immer sehr gut funktioniert. Das einzigste was mir bei den Waldorfteilen aufgefallen ist, das der Arpegiator schlecht zur Clock synchronisiert, aber enn man einen Hardwaresequencer / Hardware MIDI Clock benutzt ist das auch kein Problem. Wenn man MIDI Clock zum PC synchronisiert ist das Timming so schlecht das es anfängt zu stark zu schwanken und irgendwann läuft der Arpegiator zum Rest auseinander. Deswegen hatte ich mir ja auch damals den MIDIBox Sequencer gebaut, vielleicht kann man ja auch ne alte Electribe oder ne MPC als Hardwaresequencer verwenden
     
  18. android

    android | ► | ■ |

    so hab es einfach mal versucht und mittels oszilloskop gemessen, für alle die es interessiert hier das ergebnis.

    wert blofeld ~ hertz

    26 ~ 1Hz
    33 ~ 1,5Hz
    38 ~ 2Hz
    40 ~ 2,5Hz
    42 ~ 3Hz
    44 ~ 3,5Hz
    46 ~ 4Hz
    49 ~ 5Hz
    52 ~ 6Hz
    55 ~ 7Hz
    57 ~ 8Hz
    59 ~ 9Hz
    61 ~ 10Hz
    63 ~ 11Hz
    64 ~ 12Hz
    66 ~ 13Hz
    67 ~ 14Hz

    beispiel mit 140 BPM

    half note = BPM / 120 = 1,16Hz ~ 27 Blofeld
    quarter note = BPM / 60 = 2,33Hz ~ 39 Blofeld
    eighth note = BPM / 30 = 4,66Hz ~ 48 Blofeld
    sxteenth note = BPM / 15 = 9,33Hz ~ 60 Blofeld
    dotted-quarter note = BPM / 90 = 1,55Hz ~ 32 Blofeld
    dotted-eighth note = BPM / 45 = 3,11Hz ~ 42 Blofeld
    dotted-sixteenth note = BPM / 22.5 = 6,22Hz ~ 52 Blofeld
    triplet-quarter note = BPM / 40 = 3,50Hz ~ 44 Blofeld
    triplet-eighth note = BPM / 20 = 7,00Hz ~ 55 Blofeld
    triplet-sixteenth note = BPM / 10 = 14,00Hz ~ 67 Blofeld

    hab mal eine kleine demo zu diesem beispiel hochgeladen, genau in der oben genannten reihenfolge, alle 8 takte wird gewechselt, nur die 16tel und 8tel wechseln 2 mal innerhalb der 8 takte. ganz am ende der demo das ganze nochmal mit mehr abwechslung damit man sich dies etwas besser in einem song kontext vorstellen kann. ich weiß leider nicht wie ich das mp3 hier einbinden kann sodass man einfach nur play drücken muss, vielleicht kann das ja jemand für mich machen, danke.

    es funktioniert auf die art für mich super, der lfo passt unerwartet genau zum tempo und ist endlich treppchenfrei, ich bin super happy und danke an alle die geholfen haben.

    grüße android
     

    Anhänge:

  19. DrFreq

    DrFreq Tach

  20. Cyborg

    Cyborg bin angekommen

    und wie soll das helfen?
    man könnte bestimmt einige der Bereiche mit einem Oszilloskop messen.
    Wenn er bis in hörbare Bereiche geht, könnte man die Frequenu mit der eines VCO vergleichen. Die VCO-Frequenz kann man anhand einer Frequenztabelle ermitteln, eine Hilfe könnte auch ein besseres Stimmgerät bieten
     
  21. Anonymous

    Anonymous Guest

    sehr geil!
    kannst du mir in 4 Sätzen erklären wie du das mit einem oszilloskop gemessen hast? :mrgreen:
     
  22. android

    android | ► | ■ |

    hab es im prinzip so gemacht wie du es gesagt hast, hab den lfo die lautstärke modulieren lassen, als osc signal noise genommen und das oszilloskop auf eine sekunde eingestellt, dann hab ich mir den wert gesucht wo der zyklus des lfo eine sekunde brauch, also ~1hz, dann weiter gesucht nach 2 zyklen pro sekunde, ergo ~2hz und so weiter, wenn es einigermaßen passte hab ich dann den jeweilligen wert vom blofeld notiert und fertig, hundertprozentig genau ist das natürlich nicht möglich weil die "nur" 128 stufen dafür einfach zu grob sind aber das passt schon, so hab ich das erstmal bis ~14hz gemacht, das sind bei 140bpm dann immerhin triplet-sixteenth notes, schneller brauch ich es persönlich nicht und wenn es schneller sein soll macht es auch fast musikalisch keinen sinn mehr den lfo noch zu clocken. bei ~14hz sieht das dann wie auf dem screenshot aus, auf die art kann man ganz bequem die durchläufe pro sekunde zählen.
     

    Anhänge:

  23. Anonymous

    Anonymous Guest

    ah, man kann den zeitrahmen auch einstellen, ich hab mich gewundert wie man denn die abstände zwischen den zyklen misst
    gemessen hab ich mit nem oszilloskop noch nie was - ich guck mir nur die wellenform an :mrgreen:
    :nihao:
     
  24. android

    android | ► | ■ |

    genau wie ich zuvor, hab das auch das erste mal gemacht, mich haben diese treppchen einfach so genervt aber der blofeld ist ansonsten echt klasse und deshalb wollte ich ihn unbedingt behalten und vor allem auch einsetzen, nun hab ich endlich meinen workaround :D
     
  25. Cyborg

    Cyborg bin angekommen

    dafür braucht man aber dann das Beste Gerät!
     
  26. Anonymous

    Anonymous Guest

    was denn für ein gerät? hardware? :lol: ;-)
    ich benutze frequency-analyzer und keine oszilloskope beim Musik machen,
    was sollte ich damit auch messen??? Spannungen? Wiederstände? :lollo:
    ich bin doch nicht im bastelladen ;-)
     
  27. Anonymous

    Anonymous Guest

    lustiger hack, gell :D
     

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