Wie mache ich aus Gate einen Trigger

S
serenadi
..
Meinen wir. :)

Ich habe gestern noch meine VCOs neu abgeglichen auf Oktavreinheit und dann genau das überprüft.

Ohne Kondensator sind nur ein paar Halbtöne drin, mit Kondensator wie gesagt, knapp 4 Oktaven.

Wert des Kondensators und des Widerstands wie oben angegeben.
Probier es aus, kannst Du ja auch "fliegend" in ein Kabel basteln.
 
S
Servit
.
Dasse gibtesse doche gar niechte...
...gerade mache ich mir Gedanken, warum man mit nem 960 Sequencer so knackige Sequencen hinkriegt (z.B. http://www.unisynth.com/Page3.asp) und mit meinem Formant Sequencer nicht. Ich war dann der Überzeugung, dass der 960 Sequencer pro Step nur kurze Trigger ausgibt (und dadurch die Hüllkurven nur kurz angeschlagen werden), hingegen mein Sequencer gibt Trigger in Steplänge aus (sprich Gate).
Ich habe mal den Ken Stone Gate-to-Trigger-Wandler gebaut, mit dem Ergebnis, dass der vermeintliche Ausgangstrigger genauso lang ist wie der Eingangstrigger (=Gate) :!: :?: (Ich habe beide Varianten gebaut, also auch die mit Ausgangsbuffer; ein LFO Rechteck am Eingang (0-5V)wurde nicht am Ausgang ausgegeben)
Soo, jetzt hab ich vermutlich ein Verständisproblem: ich brauche ein kurzes Signal (Nadel >=5V) beim Anschlagen einer Taste, sprich Trigger, dieses möchte ich aus einem Gatesignal gewinnen oder LFO. Wie mache ich das, wenn nicht mit einem Gate-Trigger Wandler?
Hat jemand schon den Wandler vom Ken gebaut? Was kommt da für ein Signal raus? Die Einfachversion mit nem Kondensator und Widerstand (und Diode) hat auch nicht den Erfolg gehabt: das passierte gar nüscht! (vielleicht isses ja nur nicht mein Jahr :D)

Andreas der Genervte
 
S
serenadi
..
Hi Andreas, der Genervte! ;-)

Die "Einfach-Version" funktioniert schon, bei mir zumindest einwandfrei.
Allerdings sollte ich noch dazu sagen, daß alle meine Trigger-Eingänge (von ENVs und Keyboard-Interface) mit einem Komparator ausgestattet sind, der einen schwammigen Eingang in ein stabiles Signal verwandelt, er schaltet ab ca 2V Eingangspannung.

Also vermute ich, daß Deine Versuche entweder an einem zu kleinen Kondensator scheitern (der Impuls ist wirklich zu kurz für deine ENVs), oder daß die Gatespannung zu niedrig ist.

Mit dem Wert des Kondensators kannst Du ruhig etwas herumspielen, ich muss meine Angabe von 4,7nF auch etwas korrigieren, der Impuls war mir dann doch zu kurz, mittlererweile benutze ich 100nF.

Damit bekomme ich aber z.B. immer noch nicht den Step-Eingang meines Roland CSQ100 getriggert, der will einfach noch viel breiter Impulse haben. Für den muss ich ein Gate benutzen.
Es kommt also immer auch auf den Eingang des zu steuernden Geräts an.


Falls die Spannung zu gering ist, hänge doch einfach einen OP dahinter, nicht invertierend, mit einer Verstärkung von 2-4.

Am "sichersten" ist allerdings die Komparatorschaltung, mit niedriger Schaltschwelle. Die liefert auf jeden Fall ein stabiles Ausgangssignal.

liebe Grüße,
Bernd
 
moondust
moondust
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ich hätte mal noch die umgekehrte frage.
wie mache ich aus einem triggersignal ein gate.einfach verstärken ,oder wie ?

ich will den trigger ausgang von meinem a-155 als zweites gatesignal haben. , das trigger ist einfach zu kurz für den env.
was kann ich machen.
 
Self Oscillate
Self Oscillate
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moondust schrieb:
ich hätte mal noch die umgekehrte frage.
wie mache ich aus einem triggersignal ein gate.einfach verstärken ,oder wie ?

ich will den trigger ausgang von meinem a-155 als zweites gatesignal haben. , das trigger ist einfach zu kurz für den env.
was kann ich machen.


ich nehme in dem fall immer ein trigger delay, da kann man
in der regel die dauer des verzoegerten triggers einstellen.
delayzeit muss man dann halt auf minimum stellen.
 

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