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Wo sind wir in 20 Jahren...?

  • #91
Musik zu komponieren wird immer einfacher werden. Man muss gar keien Ahnung mehr von Musiktherorie haben, die Software kümmert sich um alles, sodass nichts mehr schief klingen kann.
Gute Ideen bleiben auf der Strecke, weil wirklich jeder seine Songs veröffentlichen kann.
Die Kunst besteht darin, die wirklich guten Perlen aus der Masse zu fischen.
Man wird alles mit Software generieren können, nicht nur Synthis sondern auch Gesang. Alles synthetisch aber echt klingend.
Leistung der Systeme spielt keine Rolle mehr, das Tablet dient als Terminal, die eigentliche Arbeit macht ein extrem leistungsfähiger Superrechner irgendwo, auf dem man sich
einloggen kann. Alles ist vernetzt.
 
  • ^
M.i.a.u.: ganje
  • #92
In 20 Jahren werden wir uns genauso wie damals die Boomer Generation entweder furchtbar schämen für die Scheisse, die wir - entgegen besseren Wissens - gebaut haben oder verleugnen, dass wir mitgemacht haben.
 
  • #93
intercorni schrieb:
Musik zu komponieren wird immer einfacher werden. Man muss gar keien Ahnung mehr von Musiktherorie haben, die Software kümmert sich um alles, sodass nichts mehr schief klingen kann.
Gute Ideen bleiben auf der Strecke, weil wirklich jeder seine Songs veröffentlichen kann.
Die Kunst besteht darin, die wirklich guten Perlen aus der Masse zu fischen.
Man wird alles mit Software generieren können, nicht nur Synthis sondern auch Gesang. Alles synthetisch aber echt klingend.
Leistung der Systeme spielt keine Rolle mehr, das Tablet dient als Terminal, die eigentliche Arbeit macht ein extrem leistungsfähiger Superrechner irgendwo, auf dem man sich
einloggen kann. Alles ist vernetzt.

Wie jetzt??? Laut Marketing Parolen am Laufenden Band geht das alles doch schon seit Jahrzehnten???

- Cubase und Ableton* konnten schon immer ALLES
- mit dem Korg Kronos komponieren Sie direkt auf die CD
- der Yamaha Motif XF macht aus Ihnen einen professionellen Produzenten
- entsprechende Hits stürmen die Charts rauf und runter
- die Fehler im Gesang regelt seit zig Jahren Melodyne oder noch hipper: Autotune
- Millionen von Songs landen täglich bei Soundcloud
- und Youtube zeigt den Rest
- die letzten guten Songs da vergammeln jetzt schon hinter Hype und Gepusche
- vernetzt ist doch alles schon, jedes Smartphone, jedes Ipad und jedes Hirn was dran hängt

Du sollst hier schreiben was in 20 Jahren passiert und nicht was jetzt schon los ist! :school:
 
  • #94
hihi, dann muss ich nochmal mit einem Filmzitat von 1976 aus dem Film Network (einer meiner Lieblingsfilme) auftrumpfen:

Arthur Jennsen said: There is no America. There is no democracy. There is only IBM and ITT and AT&T and Dupont, Dow, Union Carbide and Exxon. Those are the nations of the world today. What do you think the Russians talk about in their councils of state ― Karl Marx? They pull out their linear programming charts, statistical decision theories and minimax solutions and compute the price-cost probabilities of their transactions and investments just like we do. We no longer live in a world of nations and ideologies, Mr. Beale. The world is a college of corporations, inexorably determined by the immutable by-laws of business. The world is a business, Mr. Beale!
It has been since man crawled out of the slime, and our children, Mr. Beale, will live to see that perfect world in which there is no war and famine, oppression and brutality ― one vast and ecumenical holding company, for whom all men will work to serve a common profit, in which all men will hold a share of stock, all necessities provided, all anxieties tranquilized, all boredom amused.

In dieser schönen neuen Welt würd ich mich wie Aldous Huxley wahrscheinlich auch mit LSD zupumpen!
 
  • #96
Könnte mir auch vorstellen, dass der Kühlschrank dann neue Milch bestellt, also wenn die alte leer ist. Wie wohl der Rest des Haushalts aussieht?
 
  • #97
fehlt nurnoch das man von der Agentur für arbeit auch welche bekommt, und einem das Ordnungsamt die Wohnung reinigt!
 
  • #98
Illya F. schrieb:
Könnte mir auch vorstellen, dass der Kühlschrank dann neue Milch bestellt, also wenn die alte leer ist. Wie wohl der Rest des Haushalts aussieht?

Ja darüber wird auch schon seit ein paar Jahren tatsächlich diskutiert, also Pläne für sowas werden schon gemacht! In Japan gibt es auch schon seit Jahren den superautomatischen Supermarkt. Da arbeitet gar kein Mensch mehr sondern da fährst Du mit Deinem Einkaufswagen durch einen riesen Scanner, zahlst per Kreditkarte und Ende.

Früher nannte man das noch papierlos arbeiten, heute nennt man es rationelles arbeiten und in 20 Jahren wird man es menschlos arbeiten nennen! :supi:

Und die, denen solche Unternehmen dann gehören, dürfen kostenlos atmen und kriegen regelmäßig Trinkwasser und der Rest lässt sich Stück für Stück einschläfern, so langsam schließt sich der Kreis hier nun doch! :supi:
 
  • #99
clipnotic schrieb:
.. Da arbeitet gar kein Mensch mehr sondern da fährst Du mit Deinem Einkaufswagen durch einen riesen Scanner, zahlst per Kreditkarte und Ende.
Ob es dann wohl überhaupt noch Bargeld geben wird? Kann ja sein dass bis dahin es nur noch Zahlung per Kreditkarte gibt.
 
  • #100
Marius Seifferth schrieb:
Ich kann dazu nur Keyboards Ausgabe 01/00 empfehlen, mit dem "Epoche der Elektronik" Spezial, in dem es um solche Fragen ging! Da das aber schon 14 Jahre her ist, ist es spannend zu sehen, wie weit die Hersteller/Entwickler/Musiker/Autoren voraus denken konnten. Dass "fast das ganze Studio nur noch Software sein wird" hat sich ja zum Großteil schon bewahrheitet (auch wenn es wieder einen Gegentrend gibt). Aber es wurden dort auch noch Dinge angesprochen, die es NOCH nicht gibt. Ich kann nur jeden Empfehlen diese Ausgabe nachzubestellen (sofern noch zu haben) und zu staunen ;)

Was meine eigene Gedanken dazu angeht, wo wir VON JETZT AN in 20 Jahren sein werden, bin ich mal sehr visionär und behaupte dass wir ultraleichte 3D-Cyberspace-Helme tragen werden, dazu berührungsempfindliche 'Pads' verschiedener größen, auf denen im Cyberhelm dann der "Synthesizer" abgebilded sein wird (in 3D) und ferner die Möglichkeit, das Publikum, dieses Musikmachen aus der Ich-Perspektive des Musikers / oder der Musiker, auf einer Leinwand oder per Livestream zu sehen. Es wird dann wahrscheinlich auch die Möglichkeit geben, 'Eintrittskarten' für Livestreams zu verkaufen, da sich die Nutzer zu Hause, den gleichen Cyberhelm aufsetzen könnten, um das Konzert von "Mittendrin" zu sehen, ohne das Haus zu verlassen.

Ich bin fest überzeugt, dass wir das in 15 bis 20 Jahren erleben werden 8)

Aber natürlich wird es auch weiterhin Musiker geben, die genau so Musik machen wie heute - Genau so wie es heute immer noch Geigenspieler gibt.

Erinnert sich noch jemand an mein Posting? Nun, es gibt Neuigkeiten in dieser Richtung :phat:

http://www.gearnews.de/3d-virtual-reality-controller-fuer-instrumente/
 
  • #101
...ein arabisches Tonsystem (Maqam) mit eigenen Intervallstrukturen (wie das Verwenden von Vierteltonschritten)
...Darbukka,Riq,Ud,Mizmar und so weiter....
...noch Fragen?
 
  • #102
Und hier noch ein anderer Ansatz, was Cyberhelme und musizieren damit angeht:

http://www.gearnews.de/lyra-vr-3d-welt- ... ulus-rift/

Und ja, ich denke immer noch, dass die Zukunft genau dorthin steuert. Tablets haben auch gefühlte tausend Jahre gebraucht, bevor sie für die Masse wirklich interessant wurden und ich denke, genau so wird es mit den VR-Helmen und deren Software auch sein. Vielleicht sollte man schon mal in solche Firmen investieren!? 8)
 
  • #103

Hier ein Versuch 2026 / 2027 -​

das zu beschreiben, was jetzt und in naher Zukunft so normal ist
sehr bodenständig - also ..

Manches ist heute anders - mich interessiert bei sowas immer, wie viel anders und was eigentlich "früher" schon sehr zukünftig war und was mit "Zeitgeist" eher zu tun hat als mit "Zukunft"…

Freu mich über jeden weiteren Input - auch weil die Kommentare in GN meist geschlossen sind.
 
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  • #104
Musik zu komponieren wird immer einfacher werden. Man muss gar keien Ahnung mehr von Musiktherorie haben, die Software kümmert sich um alles, sodass nichts mehr schief klingen kann.
Gute Ideen bleiben auf der Strecke, weil wirklich jeder seine Songs veröffentlichen kann.
Die Kunst besteht darin, die wirklich guten Perlen aus der Masse zu fischen.
Man wird alles mit Software generieren können, nicht nur Synthis sondern auch Gesang. Alles synthetisch aber echt klingend.
Leistung der Systeme spielt keine Rolle mehr, das Tablet dient als Terminal, die eigentliche Arbeit macht ein extrem leistungsfähiger Superrechner irgendwo, auf dem man sich
einloggen kann. Alles ist vernetzt.

Wie recht Du doch damals schon hattest...
 
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M.i.a.u.: treponema, ganje, intercorni und 5 andere
  • #105
Jetzt hab ich irgendwie Bock auf dystopische Filme mit geilem Synth-Soundtrack...

...ich glaub, ich schau mir heute mal wieder die "Klapperschlange" an...

Wir haben das selbst auch schon geschafft - Auch das kann Ziel einer Klangsynthese sein, sie richtig auszureizen.
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #106
Das Problem sind die Bedienmodelle...die mehr die Technik, als die musikalische Absicht abbilden.
 
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M.i.a.u.: ModernerPurist
  • #107
Das Problem sind die Bedienmodelle...die mehr die Technik, als die musikalische Absicht abbilden.

Wahre Worte. Wir leben in einer Zeit, in der Resonanzvernichtung und perfekte Signaltrennung wichtiger ist,
als der musikalische Ausdruck.

Eine Zeit der Anpassung, denn Ausdruck erfordert Mut - Oder der Einfluß der zeitgenössischen Tools
haben mehr Einfluss auf die Musik als Ganzes, als uns lieb ist.

Von daher auch wäre die Frage relevant, wie frei letztendlich unser Geist ist, wenn wir uns davon
so sehr beeinflussen lassen?
 
  • #108
In 20 Jahren bin ich auffm Friedhof.
 
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M.i.a.u.: Bernie
  • #110
Die Diskussion zeigt ja sehr gut, dass wir die Zukunft nie voraussehen können. Von AI hat 2014 niemand geredet. Und das ändert schon vieles.

Ebensogut kann es sein, dass in weiteren 20 minus 8 Jahren die AI bereits Geschichte ist, weil große Kriege und Revolutionen die Menschheit zurück in ein neues Mittelalter geworfen haben - oder dass die AI den Menschen abgelöst und weitgehend eliminiert hat. Oder dass alles mal wieder nicht ganz so "schlimm" gekommen ist und auf jeden Fall anders als erwartet.

Wenn mir 2014 jemand die Machenschaften von Vladimir Putin und Donald Trump vorausgesagt hätte, ganz zu schweigen von Mark Zuckerberg und Elon Musk, hätte ich es nicht für möglich gehalten.
 
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M.i.a.u.: micromoog
  • #111
Gerade Krieg ist son Thema gerade - Wir waren lange nicht so konkret und so nah dran :(
 
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M.i.a.u.: DSFgSgHdgrGD3
  • #112
Wahre Worte. Wir leben in einer Zeit, in der Resonanzvernichtung und perfekte Signaltrennung wichtiger ist,
als der musikalische Ausdruck.

Eine Zeit der Anpassung, denn Ausdruck erfordert Mut - Oder der Einfluß der zeitgenössischen Tools
haben mehr Einfluss auf die Musik als Ganzes, als uns lieb ist.

Von daher auch wäre die Frage relevant, wie frei letztendlich unser Geist ist, wenn wir uns davon
so sehr beeinflussen lassen?


Würde es gar nicht noch komplizierter machen wollen, als es schon ist. 🤷😊
 
  • #114
Musikalisch kanns fast nur noch aufwärts gehen... bei dem langweiligen Einheitsbrei von Heute wird man sich irgendwann vom erzwungenen Minimalismus befreien (müssen) und dann gibt es auch wieder neue und Klassiker-verdächtige Songs.
Das Niveau ist beliebig senkbar und knabbere gerade an einem Widerspruch. Wir sind im Zeitalter der proklamierten Diversität und die Musik wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt mehr ein austauschbarer Standard. Fairerweise muss man sagen, dass auch nicht permanent Dinge neu erfunden werden können, das ist so ein wenig der unvermeidliche Ablauf. Neu ist nicht zwangsläufig gut, Bekanntes nicht schlecht oder altbacken. Aber mir scheint seit langen die verbindende Kraft der Musik abhanden gekommen zu sein und das ist vor allen Dingen eine Angelegenheit der jüngeren Generation sich zu finden und zu definieren.

Das wird aber heute auf den kleinsten Nenner gebracht um Erfolg zu maximieren und auch gar keinen zurück zulassen. Motto: Du bist gut genuuuuuugt….. ne, biste nicht. Denn die Dinge müssen in der eigenen Vorstellung anfangen. Man schaut natürlich was da ist aber früher war mehr (kommerziell gesteuerte) Auswahl.

Und das spiegelt sich auch in den Instrumenten wieder, es geht zu leicht um gut zu klingen, gefühlte 90 Filter und 7 LFOs verleiten nicht dazu alles auszureizen und interessante Musik zu machen. Dabei ist es nicht schlimm, wenn jemand tolle Musik im Hirn hat und durch Technik dieses umsetzen kann, aber durch Technik geförderte Bequemlichkeit erzeugt das Gegenteil.

Mich beeindruckt mehr, was Menschen mit einem Stift zu Papier bringen (Worte), mit Pinsel auf die Leinwand oder nur mit einem akustischen Instrument durch ein FX-Gerät.

Untergang des Abendlandes? Nein, Leben ist Transformation und in 2014 hätte ich auch nie gedacht, dass auf meinem Player Demos von unbekannten Hobby-YouTube-Menschen landen, weil die ein Instrument vorstellen und dabei echt gute Musik entsteht.
 
  • #115
Wir sind im Zeitalter der proklamierten Diversität und die Musik wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt mehr ein austauschbarer Standard.

Ironischerweise ist der Zugang zur Vielseitigkeit zu keiner Zeit höher gewesen als heute.

Ich denke, dass wir die Vergangenheit daran bemessen, was an großartigen Titeln, Alben, Tracks damals herauskam.
Diese Ausreißer nach oben fehlen heute oder sind extrem selten geworden, auch wenn das Mittelmaß heute besser
als damals sein sollte - Das erweckt den Eindruck alles klinge gleich, dabei haben wir schlicht nur weniger Bandbreite
 
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M.i.a.u.: nox70
  • #116
Wahre Worte. Wir leben in einer Zeit, in der Resonanzvernichtung und perfekte Signaltrennung wichtiger ist,
als der musikalische Ausdruck.

Eine Zeit der Anpassung, denn Ausdruck erfordert Mut - Oder der Einfluß der zeitgenössischen Tools
haben mehr Einfluss auf die Musik als Ganzes, als uns lieb ist.

Von daher auch wäre die Frage relevant, wie frei letztendlich unser Geist ist, wenn wir uns davon
so sehr beeinflussen lassen?
Ich sehe das anders und kann natürlich nur für mich sprechen. Seit mehr als 20 Jahren mixe ich auch viel live und man gewöhnt sich das einfach an sauber zu arbeiten, nichts ist beschissener als eine Hübsche Lead Sängerin die man nicht versteht.
Ich brauche Fader und Knöppe, es ist aber auch sehr entspannt einfach mit dem IPad vom FOH rüber zu den Musikern auf die Bühne zu Latschen.

Technisch sind wir heutzutage in jedweder Hinsicht vorbildlich aufgestellt!
Die Frage ist, was man daraus macht oder was nicht.
 
  • #117
Ich sehe das anders und kann natürlich nur für mich sprechen. Seit mehr als 20 Jahren mixe ich auch viel live und man gewöhnt dich das einfach an sauber zu arbeiten, nichts ist beschissener als eine Hübsche Lead Sängerin die man nicht versteht.
Ich brauche Fader und Knöppe, es ist aber auch sehr entspannt einfach mit dem IPad vom FOH rüber zu den Musikern auf die Bühne zu Latschen.

Technisch sind wir heutzutage in jedweder Hinsicht vorbildlich aufgestellt!
Die Frage ist, was man daraus mache, oder was nicht.

Dass das nicht wichtig sei, hab ich ja nicht gesagt. Es wird nur überbewertet. Ich denke eher weniger bewusst, eher als
Ergebnis der Möglichkeiten.
 
  • #118
Dass das nicht wichtig sei, hab ich ja nicht gesagt. Es wird nur überbewertet. Ich denke eher weniger bewusst, eher als
Ergebnis der Möglichkeiten.
Ja was ist es den nun, wichtig, überbewertet, bewusst, unterbewusst, ein Ergebnis der oder nur eine von „vielen“ Möglichkeiten….

Ich finde den Trend heutzutage hin zu Sauberkeit richtig gut. Früher ist man runter in den Keller und es wurde das Trommelfell auf die Schädeldecke genagelt. Heutzutage wird viel mehr wert auf gute Akustik und Top eingesessene Systeme gelegt mit denen es eine Freude ist sich bei 100db berieseln zu lassen.
Und ja man hört es dann auch richtig gut unter welch suboptimal Bedingungen früher Musik produziert wurde u d wie schlecht manches davon klingt.
 
  • #119
Was bringt dir perfekter Sound, wenn die Musik nichts überträgt?

Bin ich der einzige, dem dieser widersprüchlich Wandel auffällt?

In den 90ern war das Mindset noch 180 Grad gedreht - "Wenn die Idee gut ist, ist der Sound scheissegal"

Heute muss es klanglich dem Mainstream entsprechen und unsere Ansprüche an die Idee haben sich deutlich zurückgeschraubt.
 
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M.i.a.u.: Master Mix und Jenzz
  • #120
es gibt tolle Musik - und den Rest kann man selbst gewählt anhören oder nicht.
Thema ist ja wie die gute und gemochte Musik der Zukunft klingt und was zukünftig ist und klingt.

Mal technisch, mal rein musikalisch- oder beides.
 
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M.i.a.u.: sllk
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