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WofĂŒr nutzt ihr Hardware-Synths im Moment?

WofĂŒr nutzt ihr Hardware-Synths im Moment?

  • Ich mache damit alleine im Studio Musik die ich regelmĂ€ĂŸig veröffentliche

    Stimmen: 36 31,9%
  • Ich nutzte sie fĂŒr Live-Auftritte (alleine)

    Stimmen: 14 12,4%
  • Ich nutze sie fĂŒr Live-Auftritte (Band)

    Stimmen: 16 14,2%
  • Ich mache damit mit einer Band im Studio Musik die ich regelmĂ€ĂŸig veröffentliche

    Stimmen: 6 5,3%
  • Ich kaufe sie, um meine Kaufsucht zu stillen

    Stimmen: 27 23,9%
  • Ich mache damit einzeln (kein Setup) Musik fĂŒr mich selbst ohne etwas aufzunehmen

    Stimmen: 24 21,2%
  • Ich mache damit in Kombination mit weiteren GerĂ€ten (auch anderen Synths) Musik fĂŒr mich selbst

    Stimmen: 77 68,1%
  • Ich kaufe sie, um sie kurz auszuprobieren und dann ins Regal zu stellen und anzuschauen

    Stimmen: 14 12,4%
  • Ich kaufe sie, um sie kurz auszuprobieren und dann in den Schrank oder Keller zu stellen

    Stimmen: 13 11,5%
  • Anderer Nutzen (bitte im Beitrag beschreiben)

    Stimmen: 10 8,8%

  • Umfrageteilnehmer
    113
  • #97
Um den Faden nicht zu verlieren, es haben 85 Personen abgestimmt. Das ist mehr als ich dachte, dass es Menschen in Deutschland gibt die Musik mit Synths machen. Die meisten machen eindeutig Musik nur fĂŒr sich selbst. Weit weniger machen Musik Live mit Synths. Interessant wie unterschiedlich die Motivationen seien können.
 
  • #102
Um den Faden nicht zu verlieren, es haben 85 Personen abgestimmt. Das ist mehr als ich dachte, dass es Menschen in Deutschland gibt die Musik mit Synths machen. Die meisten machen eindeutig Musik nur fĂŒr sich selbst. Weit weniger machen Musik Live mit Synths. Interessant wie unterschiedlich die Motivationen seien können.

Ich habe auch nichts beizutragen, dass ich als wertvoll genug erachten wĂŒrde, dass ich es veröffentlichen mĂŒsste.
Als ich jung war und mit Musik angefangen habe, kam das aus der Begeisterung, fĂŒr das was ich gehört hatte und ich wollte unbedingt damit erfolgreich werden. Ich hĂ€tte in eine Richtung gehen können, um Genremusik zu machen. Ich habe es nie geschafft etwas ganz eigenes zu machen, dass meine EinflĂŒsse nur Inspiriation sein lĂ€sst. DafĂŒr nehme ich Musik zu ernst, dafĂŒr ist mir Musik zu wichtig.
Vielleicht hat auch genau das verhindert, dass ich mich frei entfalten konnte.
Ich habe Synthesizer, weil ich Musik liebe. Ich spiele sie und mache Sounds, weil ich Musik liebe. Ich mache Musik, weil ich Musik liebe und möchte jetzt richtig Mixen lernen, weil ich Musik liebe.
Das mache ich schon lange nur fĂŒr mich. Ne Zeit lang hatte ich Spaß daran Tracks zu machen, dann wollte ich nur noch Sounds bauen und die spielen. Oder eben in Grooveboxen, Patches und Patterns bauen.
RĂŒckblickend finde ich, dass ich viel zu viel Zeit mit Hardwarevergleichen verschwendet habe. Geholfen hat mir neues Gear, bei meinem Grundproblem nie.

Man kann heute stabile Musik machen, die nach was klingt, wenn man alle Schablonen beachtet. Schablonenmixing, Schablonensounds, Schablonenaufbau, Schablonenkomposition und vollkommen leer ist.
Sowas kann auch gut ankommen.
Das hat fĂŒr mich nie einen Wert. Das wĂŒrde mir das GefĂŒhl eines Hochstaplers geben.

Wenn ich in meinem Leben nochmal glauben wĂŒrde, ich hĂ€tte etwas ganz besonderes einzigartiges, charakteristisches, dass ich auch breit prĂ€sentieren kann, dann wĂŒrde ich alles daran setzen, dass zu verbreiten. Bis heute habe ich sowas nur in Teilen, aber nicht ausgebaut und nicht zusammengefĂŒhrt.
Das macht mir auch Spaß und ist kein Druck, dass ich das machen muss, aber man hat ein Ziel, dass auf allen Ebenen des Musikschaffens funktioniert.

Bis dahin habe ich keine Ambitionen irgendwas zu veröffentlichen oder anzustoßen. Und vielleicht passiert das nie. Trotzdem hat mir Musik insgesamt sehr viel gegeben.
Darum, bin ich dabei.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: JanTenner und TotalKaputteKampfmaschine
  • #103
Ich nutze sie als einen Teil meiner Persönlichkeit, den ich einfach nur liebhaben darf.
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: j3122
  • #104
Ich habe auch nichts beizutragen, dass ich als wertvoll genug erachten wĂŒrde, dass ich es veröffentlichen mĂŒsste.
Als ich jung war und mit Musik angefangen habe, kam das aus der Begeisterung, fĂŒr das was ich gehört hatte und ich wollte unbedingt damit erfolgreich werden. Ich hĂ€tte in eine Richtung gehen können, um Genremusik zu machen. Ich habe es nie geschafft etwas ganz eigenes zu machen, dass meine EinflĂŒsse nur Inspiriation sein lĂ€sst. DafĂŒr nehme ich Musik zu ernst, dafĂŒr ist mir Musik zu wichtig.
Vielleicht hat auch genau das verhindert, dass ich mich frei entfalten konnte.
Ich habe Synthesizer, weil ich Musik liebe. Ich spiele sie und mache Sounds, weil ich Musik liebe. Ich mache Musik, weil ich Musik liebe und möchte jetzt richtig Mixen lernen, weil ich Musik liebe.
Das mache ich schon lange nur fĂŒr mich. Ne Zeit lang hatte ich Spaß daran Tracks zu machen, dann wollte ich nur noch Sounds bauen und die spielen. Oder eben in Grooveboxen, Patches und Patterns bauen.
RĂŒckblickend finde ich, dass ich viel zu viel Zeit mit Hardwarevergleichen verschwendet habe. Geholfen hat mir neues Gear, bei meinem Grundproblem nie.

Man kann heute stabile Musik machen, die nach was klingt, wenn man alle Schablonen beachtet. Schablonenmixing, Schablonensounds, Schablonenaufbau, Schablonenkomposition und vollkommen leer ist.
Sowas kann auch gut ankommen.
Das hat fĂŒr mich nie einen Wert. Das wĂŒrde mir das GefĂŒhl eines Hochstaplers geben.

Wenn ich in meinem Leben nochmal glauben wĂŒrde, ich hĂ€tte etwas ganz besonderes einzigartiges, charakteristisches, dass ich auch breit prĂ€sentieren kann, dann wĂŒrde ich alles daran setzen, dass zu verbreiten. Bis heute habe ich sowas nur in Teilen, aber nicht ausgebaut und nicht zusammengefĂŒhrt.
Das macht mir auch Spaß und ist kein Druck, dass ich das machen muss, aber man hat ein Ziel, dass auf allen Ebenen des Musikschaffens funktioniert.

Bis dahin habe ich keine Ambitionen irgendwas zu veröffentlichen oder anzustoßen. Und vielleicht passiert das nie. Trotzdem hat mir Musik insgesamt sehr viel gegeben.
Darum, bin ich dabei.

Also ich scheiße auf QualitĂ€t, wenn ich was "vorzeigbares" hören will, dann klicke ich auf Suno. Ich mag diesen Anspruch an andere und an sich selbst ĂŒberhaupt nicht. Dann ist es halt Klingklong oder ein völlig ĂŒbersteuerter Bass. Wer definiert denn "vorzeigbar". Wenn ich in der Schule Kinder auf der Blockflöte spielen höre geht mir das Herz auf, wenn ich das perfekte Orchester in der Philharmonie höre wird mir ĂŒbel. Die Welt mit ihrem kranken Wahn nach Perfektion, keiner traut sich mehr irgendwas zu machen, nur weil es nicht 100% perfekt ist. Perfekt musst du aussehen, perfekt muss du Musik machen, nur wenn es sich wie Radio anhört ist es richtige Musik....rant Ende.
 
  • #106
Also ich scheiße auf QualitĂ€t, wenn ich was "vorzeigbares" hören will, dann klicke ich auf Suno.
:streichel:


Ich mag diesen Anspruch an andere und an sich selbst ĂŒberhaupt nicht. Dann ist es halt Klingklong oder ein völlig ĂŒbersteuerter Bass. Wer definiert denn "vorzeigbar".
Du! Jeder hat AnsprĂŒche an seine Musik und die der anderen. Und wenn SelbstansprĂŒche mit Leichtigkeit und ohne Willenskraft gelebt werden, dann sind es Standards. Ohne leben geht praktisch nicht.
Ohne jeglichen Anspruch ist leben nicht möglich. Keine Entwicklung möglich. AnsprĂŒche ist das aktive nachgehen von PrĂ€ferenzen.
Die Musikszene hat gewisse Standards. Mixe sind nicht rein subjektiv.
Und wenn du dort jegliche AnsprĂŒche ablehnst und dich das Einhalten stört, dann ist dein Anspruch keinen zu haben. Nicht gebunden zu sein und keine Norm gelten zu lassen.
Jeder der Musik macht, hat AnsprĂŒche an sich und an andere. Jeder Mensch hat AnsprĂŒche an Musik.
Jeder Mensch hat AnsprĂŒche an andere Menschen.

Vorzeigbar ist es, wenn ich damit zufrieden bin. Und wenn ich möglichst viele Menschen erreichen will, dann ist vorzeigbar, was auf allen WiedergabegerÀten gut funktioniert. Das meine Intention erhalten bleibt. Das nichts maskiert wird oder LautstÀrkepegel schwanken, weil es zu Auslöschungen kommt.
Es gibt technische Grenzen, die kannst du nicht umgehen, aber du kannst drauf scheißen, wenn du willst.
Vorzeigbar ist meine Musik, wenn ich sage, dass sie es ist.
Das muss ich mit mir selbst aushandeln.


Wenn ich in der Schule Kinder auf der Blockflöte spielen höre geht mir das Herz auf, wenn ich das perfekte Orchester in der Philharmonie höre wird mir ĂŒbel.
Das ist so ein kitschiges und blödes Beispeil, weil es offensichtlich aufgesetzt ist. Nicht wegen deinem GefĂŒhl.
Was hat das noch mit Musik zu tun, wenn sie völlig austauschbar ist? Ist es die Musik, das Blockflötenspiel, wenn dir das Herz aufgeht? Oder ist das Kind? Es könnte auch ein Bild malen oder ein Kuchen backen, wenn diese Kunstformen dir ebenfalls soviel geben wie Musik. Dann ist es nicht die Musik, die dein Herz aufgehen lÀsst.
Wenn ich sage, es wĂ€re von mir, wĂŒrde dir dann auch das Herz aufegehen?
Außerdem stecken Leute eines eines solchen Orchesters nicht selten Leidenschaft, Schmerz, Schweiß und Herzblut in die Musik. Da wird dir ĂŒbel?

Bist du dir sicher, das du ĂŒber Musik redest und nicth ĂŒber etwas völlig anderes?

Ich halte es sogar fĂŒr ein Problem, wenn solche Dinge den Geschmack, die Bewertung beeinflussen. Ging mir frĂŒher auch so, aber heute gehts mir nur noch rein um die Musik. Wenn Text enhalten ist, kann man das nicht trennen, aber instrumental Musik schon. In gewisser Weise halte ich sie fĂŒr ĂŒberlegen, weil sie sozusagen rational bfreit ist.
Ob ein todkranker oder ein Kind Musik schafft, macht sie deswegen automatisch nicht besser oder schlechter. Oder ist das dann dein Pech, wenn du keinen emotionalen Bonus hast? In der RealitĂ€t lĂ€uft das natĂŒrlich oft so, ist dann aber verfĂ€alscht. Dann mĂŒst man wissen, ob die Bewertung ohen das Vorwissen genuso ausgefallen wĂ€re.

Und Cash har "hurt" kurz vor seinem Tod aufgenommen, und mit seiner Frau und .... Das ist dann nicht mehr nur Musik, die fĂŒr sich selbst spricht.

Die Welt mit ihrem kranken Wahn nach Perfektion, keiner traut sich mehr irgendwas zu machen, nur weil es nicht 100% perfekt ist. Perfekt musst du aussehen, perfekt muss du Musik machen, nur wenn es sich wie Radio anhört ist es richtige Musik....rant Ende.

Nichts ist perfekt und mein Post hatte damit nichts zu tun.
 
  • #107
Ich nutze sie als einen Teil meiner Persönlichkeit, den ich einfach nur liebhaben darf.
Siehste und ich möchte, dass meine Persönlichkeit ein Teil von ihr ist, damt ich sie liebhaben kann. Oder ohne das, sehe ich keinen Grund etwas zu releasen. Dann ist es nicht Kunst, wie ich sie machen möchte.
Ist ja auch ok, wenn ich das nur fĂŒr mich mache.
 
  • #108
Das könnte natĂŒrlich auch daran liegen, dass hier einfach nur eine Minderheit ĂŒberhaupt Liveauftritte macht. đŸ€·â€â™‚ïž
Das ist ja auch nicht trivial. Wenn man dann seine Synth-Burg zuhause hat, mit der man da rumklimpert und -rumpelt, kann man die ja nicht einfach auf die BĂŒhne transponieren. Da braucht es also wieder ein neues Konzept, wie das umgesetzt werden kann.
Und mittlerweile braucht man auch erstmal eine BĂŒhne. Ist ja auch nicht einfach zu finden đŸ€š
 
  • #110
Das ist ja auch nicht trivial. Wenn man dann seine Synth-Burg zuhause hat, mit der man da rumklimpert und -rumpelt, kann man die ja nicht einfach auf die BĂŒhne transponieren. Da braucht es also wieder ein neues Konzept, wie das umgesetzt werden kann.
Und mittlerweile braucht man auch erstmal eine BĂŒhne. Ist ja auch nicht einfach zu finden đŸ€š
Das fand ich wÀhrend Corona ganz interessant, als es irgendwann eine Explosion an Live-Konzerten aus verschiedenen Synth-Burgen auf verschiedenen KanÀlen gab. Das habe ich viel und interessiert geschaut.
Das ist natĂŒrlich aus einer gewissen Not entstanden, und wurde möglicherweise auch teilweise finanziell unterstĂŒtzt, hat aber gezeigt, dass es "gehen" (in welchem Sinne auch immer) kann.
Wobei die Definition von "Liveauftritt" möglicherweise den "Youtube-Jam" nicht mit einschliesst?
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: JanTenner
  • #111
Das fand ich wÀhrend Corona ganz interessant, als es irgendwann eine Explosion an Live-Konzerten aus verschiedenen Synth-Burgen auf verschiedenen KanÀlen gab. Das habe ich viel und interessiert geschaut.
Das ist natĂŒrlich aus einer gewissen Not entstanden, und wurde möglicherweise auch teilweise finanziell unterstĂŒtzt, hat aber gezeigt, dass es "gehen" (in welchem Sinne auch immer) kann.
Wobei die Definition von "Liveauftritt" möglicherweise den "Youtube-Jam" nicht mit einschliesst?
Den Youtube-Live-Jam hatte ich dabei nicht im Hinterkopf. Aber klar, das ist ein Format, das dann funktioniert.
Kann fĂŒr mich die meisten Konzerte nicht ersetzen. Ich will dann Leute um mich haben, mit denen ich zusammen schaue und im besten Fall feiere.
Als zuzsÀtzliche Option zu Live-Auftritten finde ich solche Live-Aufnahmen per Stream aber durchaus spannend.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: niere
  • #112
Um den Faden nicht zu verlieren, es haben 85 Personen abgestimmt. Das ist mehr als ich dachte, dass es Menschen in Deutschland gibt die Musik mit Synths machen. Die meisten machen eindeutig Musik nur fĂŒr sich selbst. Weit weniger machen Musik Live mit Synths. Interessant wie unterschiedlich die Motivationen seien können.

Die Leute die mit sowas Geld verdienen, hÀngen sehr hÀufig nicht in Internet Foren rum, die arbeiten einfach und brauchen den Diskussionsfirlefanz nicht.

Das Forum kann sich glĂŒcklich schĂ€tzen, wenn der ein oder andere Profi hier was beitrĂ€gt.
 
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Braunsen84, TotalKaputteKampfmaschine, kernelkid und 5 andere
  • #113
Live Konzerte machen mir Spaß mit kleinem Besteck (hab eh nix Großes hier) und zusammen mit anderen, sei es mit elektronischen oder akustischen (jaja die Definitionen...) Instrumenten.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: JanTenner
  • #114
ich möchte, dass meine Persönlichkeit ein Teil von ihr ist,
Immer, wenn ich mich selbst (und meine Persönlichkeit) direkt in meine Musik einbringe, kann ich kaum entscheiden, wann "ich" fertig bin mit dem "mich" Einbringen - geschweige denn ob es irgendwie "gut" ist, was ich da gemacht habe. Klar, "mag ich es". Dann werde ich aber nie wirklich oder fĂŒr mich akzeptabel fertig und es ist, als wĂŒrde mein Ego vor sich hindĂŒnsten und die Musik nie gar werden (GefĂŒhlswurstigkeitsperfektionismus) oder ĂŒberraschend schnell "durch" sein, also kognitiv von mir fĂŒr "gut genug" befunden werden (Eitelkeits-Perfektionismus).

Wenn ich stattdessen meine Persönlichkeit einbringe, um herauszufinden, "was die" spezielle Musik braucht, die da gerade am Entstehen ist, kann ich viel besser einschĂ€tzen, was Sache ist. Jetzt hĂ€ngen meine Entscheidungen auch an Ehrlichkeit und Dickköpfigkeit und SelbstĂŒberschĂ€tzung und SelbstunterschĂ€tzung und Tagesform und fehlendem Wissen oder vorhandenem Wissen. Das macht meine Ergebnisse insgesamt oder generell oder gemessen an irgendwelchen externen Parametern vielleicht nicht "Besser" (Wer hat das schon zu entscheiden?), aber die StĂŒcke werden beendet.

Mein UDO ist reiner Selbstverwirklichungsobjekfetischismus im hier und jetzt fĂŒr den Moment – wenn ich auf dem spiele, spiele ich mich selbst als 14-jĂ€hrigen, der sich damals maximal einen Crumar Performer und einen MS-10 leisten konnte und jetzt einen Synth spielen und hören kann, der (fĂŒr mich) besser klingt als ein Matrix-12 (My Non Plus Ultra Synth). Dann komponiere ich nicht, dann denke ich nicht, dann sweetspotte ich einfach nur rum.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • wunderbar
M.i.a.u.: j3122
  • #115
Was hat das noch mit Musik zu tun, wenn sie völlig austauschbar ist? Ist es die Musik, das Blockflötenspiel, wenn dir das Herz aufgeht? Oder ist das Kind? Es könnte auch ein Bild malen oder ein Kuchen backen, wenn diese Kunstformen dir ebenfalls soviel geben wie Musik. Dann ist es nicht die Musik, die dein Herz aufgehen lÀsst.

Genau so ist es, es geht nĂ€mlich um die Menschen und nicht um die Musik. Musik selbst ist bedeutungslos ohne die Bedeutung dahinter. Ich wĂŒrde mir deine Musik hier im Forum anhören, weil du ein Teil meiner kleinen Welt bist, wie die Kinder mit der Blockflöte.

Die Leute die mit sowas Geld verdienen, hÀngen sehr hÀufig nicht in Internet Foren rum, die arbeiten einfach und brauchen den Diskussionsfirlefanz nicht.

Das Forum kann sich glĂŒcklich schĂ€tzen, wenn der ein oder andere Profi hier was beitrĂ€gt.

Also ich habe hier noch nie irgendwas wertvolles was Musik betrifft von einem Profi erfahren. Mag anders sein, wenn es um GerÀte geht.
 
  • #117
Musik selbst ist bedeutungslos ohne die Bedeutung dahinter.
Hörst bzw. magst du denn auch Musik, bei der du keine persönliche Beziehung zu den Erstellern hast oder diese vielleicht egal ist?
Ich mag recht viel Musik, bei der mir ziemlich wurst ist, wer nun der KĂŒnstler oder Produzent ist - bzw. wĂŒrde ich diese Musik auch mögen, wenn sie jemand anders produziert hĂ€tte.
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: RasenmÀhermann
  • #118
Also ich habe hier noch nie irgendwas wertvolles was Musik betrifft von einem Profi erfahren. Mag anders sein, wenn es um GerÀte geht.

Das Forum hier ist seit Dekaden hauptsĂ€chlich Hardware dominiert, quasi seit seiner GrĂŒndung. Ein aktuell Software dominiertes Forum kenne ich tatsĂ€chlich nicht. Ich bin mir nicht sicher wo die rumhĂ€ngen. :guckstdu:
 
  • #119
@Psychotronic

Schon mal was von der Webseite KVR Audio gehört? Und Gearspace deckt auch das Thema Software ab im Forum...
Und bei Sample Libraries kommt man bei VI-Control definitiv nicht vorbei...

Das Besondere bei KVR ist die Mitwirkung im Forum von vielen Plugin Herstellern wie U-He und viele mehr...

Subektiv sehe ich hier zur Zeit einige sehr prÀgnante KI Threads im Sequencer Forum, aber auch Software kommt hier definitiv nicht zu kurz...Siehe aktuell Absynth 6 oder Pigments 7...
Die KI Thematik ist mir persönlich ein Dorn im Auge, aber das ist nur meine persönliche Meinung...

EINS ist aber klar... Das Sequencer Forum ist heute ganz anders, als damals vor vielen Jahren...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: j3122
  • #120
Hörst bzw. magst du denn auch Musik, bei der du keine persönliche Beziehung zu den Erstellern hast oder diese vielleicht egal ist?
Ich mag recht viel Musik, bei der mir ziemlich wurst ist, wer nun der KĂŒnstler oder Produzent ist - bzw. wĂŒrde ich diese Musik auch mögen, wenn sie jemand anders produziert hĂ€tte.

FĂŒr mich hat Musik immer ein verbindenden Sinn. Ich kann Musik hören, um mit anderen darĂŒber zu kommunizieren, um Teil einer Gruppe zu sein. Aber ich wĂŒrde niemals Musik oder die meisten anderen Dinge nur fĂŒr mich machen. Ich habe Spaß am Lernen, verstehen, endeckten...wenn ich aber niemandem davon berichten kann...dann war das alles umsonst. Aber GerĂ€te können ja auch ohne Musik Verbindungen schaffen und eine Kommunikationsgrundlage sein.

Das Forum hier ist seit Dekaden hauptsĂ€chlich Hardware dominiert, quasi seit seiner GrĂŒndung. Ein aktuell Software dominiertes Forum kenne ich tatsĂ€chlich nicht. Ich bin mir nicht sicher wo die rumhĂ€ngen. :guckstdu:

Es ging mehr um Musik vs technische Hilfe und nicht um Hard- vs Software

Woher weißt du denn, wer hier alles Profi ist?

Ich weiß wer mir hier musikalisch weitergeholfen hat...das muss reichen.
 

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