Apple: Neue iPad Pro und Air Serien und Mac Mini

Apple MacBook-Air iPad 2020

Heute hat Apple ein stilles Update für iPad Pro Serie (11/12,9″) auf den A12Z identisch mit A12X ARM Prozessor gebracht – also dem Vorgänger zu dem aktuellen iPhone – wieso man da so zurückhaltend ist- keine Ahnung – die Taktung ist idR verschieden und beim iPad sicher hoch, außerdem gibt es im Mai das berühmte Trackpad-Keyboard für das iPad, was insgesamt eine Laptop-Optik bringt.

Es gibt neue Cameras aus dem iPhone und ein bisschen Spielkram mit einem Scanner für AR-Funktionen. Die kleineren fangen bei 850€ an und laufen ab 128GB bis 1TB RAM und kosten jeweils 200€ mehr, das SIM/MODEM und GPS kostet 170€ mehr und bei den großen ganze 200€ mehr. So landet man bei 1649€ mit 12,9″ und beim kleineren bei 1599€, was nicht mehr all zu groß ist. Auch wenn die 1,9″ wenig klingen, so sind sie durch die neuen Ränder der USB-C Serien-iPads insgesamt kleiner. Sie haben kein Audio mehr und es gibt leider nur einen popeligen Audio-Adapter an USB-C ohne Stromversorgung. Das ist natürlich nicht super für Musiker aber folgt der Sparpolitik Apples überall hin.

Sind gute Geräte aber sie sind einfach heute echt teuer – es gibt aber noch immer das alte Home-Button- A10 Spar-iPad für 379€ – allerdings mit zu wenig RAM.
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Beim Macbook Air ist der Preis etwas gefallen, aber durch 16GB und viele sinnlose Prozessor-Zwischenstufen mit i3 (alberne Option) mit 1200€ Startpreis zahlt man zwar wenig für die Prozessor Aufpreise mit 3,1, 3,5 oder 3,8 GHz mit jeweil i3, i5 oder i7 von 130€ – aber es gibt nun 4 Kerne und deshalb sollte man die mit 2 Kernen wirklich nicht nehmen sondern die Option 4Kern, die bei 1499€ startet – und dort gibt es 2 Varianten mit 80€ Unterschied, die 3,5 und 3,8 GHz anbieten – Wer Speed will und Plugins muss die zweite nehmen, aber bei RAM ist man mit 250€ Aufpreis dabei (also mehr als faire Händler nehmen würden) und die SSD ist -wie üblich- vollkommen überteuert und startet mit 256GB – was natürlich zu winzig ist – Man kann 1 oder 2TB bekommen und dazwischen liegen 1000€ – so kann man also 2.5k€ oder auch 1.6k€ zahlen, je nach dem, wo die Opferbereitschaft liegt.

Die 2Kerner sind zwar keine Rennmaschinen, aber für ein bisschen DAW und Editor und ein paar Plugins reicht das, besonders für die die eigentlich Hardware nutzen und nur mal für das Arrangement und bisschen Mixing einen Rechner brauchen. Aber das MEHR an Leistung ist den Aufpreis in der Regel wert, der eben 50€ beträgt wenn man vom kleineren Modell aus wählt. Dann hätte man es mit dem i5 Quad zu tun. Und weitere 15% plus Takt gewinnt man dann mit dem schnelleren Quad. Da spart nur, wer sparen muss – aber am falschen Ende.

Mit dem Air ist der Sprung auf 4 Kerne nun auch eine interessante Maschine aufgetaucht, die sicher nicht mit den großen Books mithalten wird – aber deutlich näher herankommen als bisher – wo das Air nur mit 2 Kernen geliefert wurde. Es ist eben das Einsteigermodell aber dafür schön leicht. Und mit Touch-Sensor.

Das Teil ist nur als 13,3″ zu haben kleinere Maße gibt es bei Apple generell nicht mehr – Retina hat es aber es ist eben jetzt das „günstigste“. Facetuber und Office-Leute können sparen, aber ich empfehle nicht an den 130€ zu sparen, gestaffelt in den genannten 3 Optionen beim Prozessor – das lohnt sich nicht und macht eigentlich keinen Sinn – Apple bietet sowieso gerne auch unsinnige langsame Optionen an, die man sich einfach nicht antun sollte – wenn man das nicht muss.

Fazit ist, dass das Air aufgewertet wird und es die vernünftige Tastatur endlich auch bekommen hat und ist etwas günstiger ist als bisher. Ein gutes Teil zum „rumlaufen“ und für die, die ständig woanders sind. Wer mehr als ein bisschen in einer DAW rumklickt so zu Spaß wird die deutlich teureren MBPs bevorzugen, aber Leute die eigentlich genug Hardware haben und nur recorden? Die kommen mit nem Air sehr gut klar. Besser als je zuvor.

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Mac Mini – hat günstigere SSD Angebote, das freche 128GB Angebot gibt es nicht mehr, war aber auch echter Schwachsinn. Die 6 Kerne bleiben aber maximale Ausrüstung und damit ist er preislich attraktiver und leistet auch genug für Musiker – teures wird etwas bezahlbarer wäre hier die richtige Überschrift.

Es gibt auch immer mal Gerüchte über die verARMung aller Apple Rechner so schnell wie nur möglich, weil Apple mit ARM mehr Kontrolle hat und nur beim MP wäre das wohl schwieriger – aber ggf. durch Menge zu ändern. Das kann wegen der WWDC auch recht bald passieren und es verdichten sich erneut die Meinungen dazu von den bekannten Quellen. Apple soll es halt brutal durchziehen – sagt man. Das würde heißen, dass bald alles Alteisen sein kann und alles ziemlich fies sein bei der Umstellung, was Musikern und Editoren sicher nicht zugute kommen würde. Da sollten wir konservativ sein – und alte Rechner eher behalten.

2 Kommentare

  1. Hallo Mic, erst schreibst Du: i3=alberne Option und weiter unten: 2-Kerner reichen für DAW.
    Ja, was denn nun?
    Nur der i3 ist ein 2-Kerner, i5 und i7 haben 4 Kerne.

    Außerdem hast Du das iPad Air mit dem A12 Bionic vergessen, es gibt nicht nur das Pro mit A12Z und das iPad mit dem A10 Fusion.

    Was Du mit 130€ sparen meinst, erschließt sich mir nicht, da Du gar keinen zusammenhängenden Satz geschrieben hast. Was willst Du uns sagen?

    Viele Grüße

    1. der i3 ist schwach, den muss man echt nicht nehmen für garnichts, und für Musik an den 2Kern Versionen sparen kann lohnen sich nicht – immer 4 Kerne und hoher Takt, wenn man Plugins nutzen will, wenn diese nicht so viele sind, kann man da etwas runter gehen – aber hey, der Quad in billigster Version kostet 50€ mehr – der schnellere 130€ mehr – da würde ich einfach nicht lang überlegen.

      Also klare Ansage – 4 Kern und so hoch takten wie möglich. Wer da 50€ spart ist dann die nächsten 7Jahre traurig.

      Natürlich geht weniger aber spart am falschen Ende. Die SSDs sind zb sehr teuer und das RAM ist auch ein wenig zu teuer. Da geht es um 250€ bzw mehr als 1000€ .. das ist was, wo man überlegen könnte.

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