50m poti?

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von osterchrisi, 5. Februar 2008.

  1. hallo liebe leute!

    bin irgendwo im 'where to start as a diy-beginner' thread auf eine adresse gestoßen, wo ich eine schaltung gefunden habe, in der man einen 50m poti verbauen soll. http://homepages.internet.lu/absolute3/tronic/sz.htm Überschrift 'Niedrige Frequenzen' und auf Abb. 3

    sieht ja ganz vernünftig aus, aber ich kann nirgendwo einen solchen auftreiben. ist es unrealistisch, wo so einen widerstand herzubekommen, gibts vielleicht tipps und tricks von den profis, wie man sich den sparen kann?

    vielen dank für die hilfe!
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Du kannst die Spannung vom Rechteck-Ausgang erstmal runterteilen, z.b. mit einem 100k und einem 1k Widerstand, an den Spannungsteilerabgriff kommt dann eine Reihenschaltung aus 100kOhm (statt 10MOhm) und einem (kaufbaren) 500kOhm Poti.

    a) Es kommt ja nur auf den Strom an der in den Kondensator reinfließt.
    b) der - Eingang vom OP liegt auf 0 Volt. (tut er in linearer Anwendung immer, der linke OP arbeitet als 'nichtlinearer' Komparator, da ist das anders!)

    Der Strom ist also URechteck/(RPoti+100MOhm). Und da kann man nun URechteck kleiner machen - dann braucht das Poti nicht mehr so hochohmig zu sein.


    Der eigentliche Rechteckausgang des LFOs bleibt natürlich direkt am IC, der soll ja vollen Pegel behalten.
     
  3. Aha :)
    Danke für die Antwort, jedoch verstehe ich sie nicht :roll:

    Das bedeutet, ich schalte nach dem Ausgang parallel die beiden Widerstände und danach wieder die beiden Potis in Reihe?

    Und noch zwei Verständnisfragen, weil ich erst kurz im Ring der Elektrotechnik boxe:

    a) Der - Eingang des OPVs liegt weswegen auf 0V? (Weil der Kondi die Spannung schluckt?)
    b) Es handelt sich, wenn ich das richtig verstanden habe, nur um einen IC, in dem beide OPVs verbaut sind, stimmts?
     
  4. tulle

    tulle bin angekommen

    Nennt sich 'virtuelle Masse'. Der OP arbeitet als Differenzverstärker, die Differenzspannung ist im unteren Millivoltbereich. Liegt ein Eingang des Op an Masse (was ja üblich ist) dann hat der andere Eingang maximal die Differenzspannung. Den Rest bügelt die Gegenkopplung weg.
     
  5. Mhm, klingt vernünftig, aber ich kann trotzdem noch keine Masse erkennen... :cry: Die Spannung, die aus dem ersten OP rauskommt, müsste doch genauso hoch sein wie die, die vorne in den ersten OP reinkommt, oder nicht? Und liegt nicht diese Spannung dann auch am - Eingang des zweiten OPs an?

    Und ich versteh auch den Ausdruck 'runterteilen' immer noch nicht, vielleicht wäre jemand so nett, mir den Trick mit dem Spannungsteiler noch mal zu erklären...

    Vielen Dank!
     
  6. jetzt hab ich noch mal lange drüber nachgedacht... :)
    hab ich das mit dem spannungsteiler so richtig verstanden?

    [​IMG]
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Nö.. sorry, hatte den Thread zwischendurch etwas aus dem Blick verloren.. ich mal dir heute abend mal ein Bild.
     
  8. jaja, vielen dank!!! :D
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

  10. danke, fetz!

    kann es sein, dass das verwenden eines elkos tatsächlich einen so gravierenden unterschied macht? (ich hab keinen mkp >1000n zur hand), so ganz scheint die schaltung mit verwendung eines solchen nämlich nicht ganz zu funktionieren.

    was würde passieren, wenn man einen kleinen (z.B. 100n) mkp verwendet?
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    Mit einem Elko geht das nicht, der verkraftet den bipolaren Betrieb nicht.
    Mit 100nF wird es schneller.
     
  12. ok, dann hab ichs richtig verstanden ;-)
    vielen dank für die hilfe!
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ähm.. die Symmetrieverstellung muss wohl mit umdimensioniert werden... das wird so nur in der Mittelstellung vom 200k Poti gehen. (200k Poti gegen 1k Ohm Poti tauschen müsste einen halbwegs sinnvollen Bereich geben.)

    Zum Probieren kannst du den Plus-Eingang vom OP erstmal auf Masse legen - das gibt dann zuverlässig Dreieck.
     

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