5U Modular 2019

Max

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Hallo!

Wollte mal ein paar Meinungen hören zum aktuellen Stand von 5U Modularsystemen in 2019.

Hintergrund: will mir ein kleines System zusammenstellen, das ich hauptsächlich mit meinem Haken Continuum ansteuern will. Ich denke hauptsächlich an "Standard-Module", vielleicht eine "komplette Stimme" (VCO-VCF-VCA) und noch den ein oder anderen VCA (um monophone CV/Gate Synths über Continuum oder MIDI mit "Velocity" auszustatten). 5U deshalb weil sowohl der Haken CVC-Expander als auch die meisten CV/Gate-Synths große Klinke haben, da würde ich gern kompatibel bleiben.

Was ist da momentan zu empfehlen?

Moon Modular finde ich sehr ansprechend, da hab ich auch schon ein kleines Sequencer-System (aber noch kein Audio-Modul gehört)

COTK - die hatten früher mal das ein oder andere unschöne "Qualitäts- bzw. Kommunikationsproblem", ist das immer noch so?

Synth-Werk aus München - klingen die so toll wieviel sie kosten?

Synthesizers.com, MOTM,...?

Einfach gerne fundierte und gern auch gefühlte Meinungen reinposten, muss sich auch nicht konkret auf meinen Anwendungsfall beziehen.

Gracias!
 

Kalt

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Würde eventuell noch

curetronic.com/shop/

mit einbringen.
Kann man auch gern mal den Hersteller direkt anschreiben oder mit ihm reden.
Ein sehr umgänglicher Mensch.
Hatte mal ein System von ihm, mußte leider aus Mangel an Platz gehen. Ansonsten war ich zufrieden.
 
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qwave

KnopfVerDreher
Ich habe hier ein Modular System mit Modulen verschiedenster Hersteller.

Synthesizers.com: Gutes Preisleistungsverhältnis, auch nachdem man das Porto und den Zoll zahlt. Aber deren Oszillatoren und Filter sind klanglich nicht so wuchtig wie andere. Bietet eine große Paletta an Modulen an.

Moon Modular hat meiner Meinung nach einen besseren Klang.

COTK: ich habe von denen nur ein Modul, dass Delay. Und das ist gut verarbeitet und klingt sehr gut.

Synth-Werk: Original Klang und Optik der alten Moog Systeme. Ich liebe die SW901ABBB Oszillatoren für deren mächtige und lebhaften Klang. Preislich leider ganz oben.

Curetronic: Habe nur deren VCF-Stonehenge. Eigenwillige Oberfläche. Aber klanglich gut.
 
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Bernie

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Meine Tendenz ging klar zu Synth-Werk, weil ich den Moogsound und die Haptik liebe und das System am nächsten an das Original herankommt.
Ich habe hier Synth-Werk, Original Moog, Synthesizers-Com und Moonmodular brav nebeneinander im System.
Ich mag auch sehr die Systeme von Moon, die sind auch wirklich Spitze und da gibt es ebenso feine Köfferchen.
Moon kann mehr, ist moderner, als Synth-Werk, ist halt Geschmacksache, sehr hochwertig sind beide.
 

Max

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Die Synth-Werk-Sachen klingen schon wirklich toll - so ein gemischtes System von Synth-Werk (Osc + Filter) und Moon (Case + Peripherie) könnte ich mir gut vorstellen...

Die Moon-Sachen gefallen mir vom Aufbau etwas besser, wirken "durchdachter" (sind ja auch 50 Jahre vergangen) und haben mehr Funktionen auf weniger Platz, aber der Sound von Synth-Werk 901 oder 902 spricht mich schon etwas mehr an. Von Moon gibt's aber auch wenig gute Demos, aber was ich gehört hab klingt doch eine Nummer "steriler".
 

Bernie

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Die Synth-Werk-Sachen klingen schon wirklich toll - so ein gemischtes System von Synth-Werk (Osc + Filter) und Moon (Case + Peripherie) könnte ich mir gut vorstellen...

Die Moon-Sachen gefallen mir vom Aufbau etwas besser, wirken "durchdachter" (sind ja auch 50 Jahre vergangen) und haben mehr Funktionen auf weniger Platz, aber der Sound von Synth-Werk 901 oder 902 spricht mich schon etwas mehr an. Von Moon gibt's aber auch wenig gute Demos, aber was ich gehört hab klingt doch eine Nummer "steriler".
wenns dir nicht so auf 100% Retro ankommt, du ein moderneres System suchst, dann nimm einen Moon.
Möchtest du dagegen ein möglichst authentischen Moog Clone haben, dann entscheide dich für den Synth-Werk.
Beide klingen phantastisch und sind extrem hochwertig hergestellt.
Es gibt auch von beiden Cases in der System 15 Größe und man kann ja auch zwei nebeneinander stellen.
Kommt dann eh irgendwann, wenn du merkst, das du einen Sequenzer brauchst.
 

Max

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Das hab ich mir vorhin auch gedacht, da werd ich mal vorbeischauen.

Ich hab ja auch noch einen Minimoog (mittlere Revision), d.h. "Vintage" ist bereits abgedeckt - ist jetzt halt die Frage ob ich eher zusätzlich noch "Vintage-Vintage" (901er OSCs) oder doch "Modern" (Moon) will.

Btw, @Bernie du hast doch auch ein Continuum, hast du auch den CVC und mal mit dem Modular verbunden? Falls ja, irgendwelche Tips für Module / Verschaltungen?
 
Gert von Moon ist ein guter Freund von mir und seine Module sind sehr praxistauglich designt, entstanden unter Mithilfe befreundeter Musiker. Kann ich sehr empfehlen.
 
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Max

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Ok, danke - MOS-Lab gibt's ja auch noch, schau ich mir mal genauer an.. - Preisklasse sieht ziemlich ähnlich aus wie bei Synth-Werk, das Zeug ist wohl einfach teuer ;-)

Vom Gert hab ich ja auch schon ein "Trigger-Sequencer-System", seine Module sind wirklich sehr durchdacht und Verarbeitung ist auch super. Muss mir mal noch paar Demos von seinen Audio-Modulen suchen und anhören, gibt leider wenige gute (immer recht viel "Sequencer-Stakkato", da hört man den Grundsound nicht so gut raus finde ich)
 
Hier steht auch ein kleines MOS-Lab-System. Kann ich auch nur empfehlen. Es ist etwas günstiger als Synth-Werk.

Außerdem würde ich noch Oakley/Krisp1 und Corsynth in die Runde werfen. Mit Oakley habe ich eigene gute Erfahrung. Das ist auch sehr wertig und die Auswahl ist groß. Ich bin mir nur nicht sicher, wie es im Moment mit der Verfügbarkeit aussieht. Zoll kommt dann vielleicht auch bald drauf...
 

Bernie

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Btw, @Bernie du hast doch auch ein Continuum, hast du auch den CVC und mal mit dem Modular verbunden? Falls ja, irgendwelche Tips für Module / Verschaltungen?
Ich habe zwar ein Continuum (Full Size) nutze es aber nicht mit den Moduularsystem.
Werde mir auch künftig kein CVC dazu kaufen, es reizt mich einfach nicht.
 

Bernie

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Vom Gert hab ich ja auch schon ein "Trigger-Sequencer-System", seine Module sind wirklich sehr durchdacht und Verarbeitung ist auch super. Muss mir mal noch paar Demos von seinen Audio-Modulen suchen und anhören, gibt leider wenige gute (immer recht viel "Sequencer-Stakkato", da hört man den Grundsound nicht so gut raus finde ich)
Du kannst die Systeme doch frei mischen.
 

Sandrino

Ewiger Dazulerner
Ich kann für Einsteiger bedenkenlos ein COTK Model 15 empfehlen.
Ich verwende meines seit mehreren Jahren, es ist klanglich top, sehr gut verarbeitet und hat erst einmal alles, um sofort loslegen zu können.
Das Preis-/Leistungsverhältnis ist m.E. nicht zu übertreffen.
Dieser "Brummer" wird mein Studio nie verlassen.
Dazu noch dieser Testbericht mit hervorragenden Audiobeispielen:
https://greatsynthesizers.com/testberichte/cotk-model-15-edler-klang-in-edlem-gewand/
 
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Max

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Ja, im Moment tendiere ich dazu mir ein gemischtes System zusammenzustellen (Moon + Synth-Werk + evtl. Mos-Lab).

Werde das aber erstmal langsam angehen, dann kann ich auch noch mal auf der ein oder anderen Messe vorbeischauen - und etwas sparen ;-)

Sobald der CVC hier ist werd ich mal etwas rumprobieren mit den Synths die ich habe und meinem Eurorack-Modular - dann sollte sich auch herauskristallisieren welche Module dafür im Zusammenspiel nützlich sind. Modulationen (Envelope, LFO...) kann das Continuum ja auch schon, ich denke man kann da mit wenigen Modulen schon viel machen. Die Programmierung der Mappings geht auch über die sog. "Eagan-Matrix" (der interne Synthesizer im Continuum), für einfache Sachen ("Z-Achse moduliert Filter und VCA") sollte das machbar sein. Ansonsten bin ich leider etwas zu blöd um mit der Eagan-Matrix ganze Sounds zu programmieren und spiele nur Presets, deswegen jetzt auch die Idee mit dem CVC + Modular.
 

Sandrino

Ewiger Dazulerner
das kauft man sich, weil man genau das haben möchte.
Aber höchstwahrscheinlich nicht immer und auch nicht zu unpassenden Gelegenheiten.
Dazu kommt noch, dass man bei Verwendung des Fußlagenwahlschalters baubedingt auch keine reinen Oktavsprünge hat, sondern immer nachstimmen muss.
Zudem benötigt man als Pitch-CV-Eingang immer den Oszillatortreiber, da 901er keinen Eingang zur Bestimmung der Tonhöhe haben.
Paraphonie abhängig von der Anzahl der Oszillatoren ist also nur dann möglich, wenn jeder Oszillator auch einen eigenen Oszillatortreiber bekommt.
Meine eigene Erfahrung und die im Freundes- und Bekanntenkreis sagt mir, dass bei Musikern, die nicht ewig Zeit zum Stimmen der Oszillatoren haben (oder
immer Lust dazu) relativ schnell Ernüchterung eintritt, falls man nicht genau wußte, auf was man sich eingelassen hat.
921er klingen so gut wie 901er und lassen sich auch schön zum Eiern bringen, falls man das braucht.
Im Normalfall klingen sie stabil.
Um Klänge wie die in Theos Beispielen zu erzeugen, muss man bei Verwendung von 921ern wenig bis gar keine Zeit investieren, um die Oszillatoren zu stimmen.
 

Q960

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Ich werfe hier mal Modcan in die Runde. Bin ja nicht so Anhänger der Berliner Schule...... Modcan ist einfach moderner und kompakter. So einen Oldschool Trümmer würde ich mir heute nicht mehr hinstellen wollen
 
Auch in der 5-HE-Szene gibt es momentan frischen Wind,
wenn Du eher ausgetretene Pfade verlassen möchtest,
hör Dir mal die Noise Engineering Sachen an:

https://www.noiseengineering.us/shop/mim
https://www.noiseengineering.us/shop/bim (sind allerdings ein Drummodule, die
sich aber vielfältiger nutzen lassen)

Ich habe kein 5-HE System, bin allerdings im Eurorack-Bereich hochzufrieden mit Klang und
Verarbeitung der Module. Sind gerade bei Schneiders vorrätig.
 
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Sandrino

Ewiger Dazulerner
Ich werfe hier mal Modcan in die Runde. Bin ja nicht so Anhänger der Berliner Schule...... Modcan ist einfach moderner und kompakter. So einen Oldschool Trümmer würde ich mir heute nicht mehr hinstellen wollen
Moog, COTK, MOS-LAB, Synth-Werk, Dotcom....heißt das automatisch Berliner Schule?
Ich denke nein.
Die Art des Resultats definiert immer noch der Anwender.
Der Thread-Initiator klang, seiner Frage nach, nun nicht nach dem x-ten Aufguß von TD und Co.
 

Bernie

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Aber höchstwahrscheinlich nicht immer und auch nicht zu unpassenden Gelegenheiten.
Dazu kommt noch, dass man bei Verwendung des Fußlagenwahlschalters baubedingt auch keine reinen Oktavsprünge hat, sondern immer nachstimmen muss.
Zudem benötigt man als Pitch-CV-Eingang immer den Oszillatortreiber, da 901er keinen Eingang zur Bestimmung der Tonhöhe haben.
Paraphonie abhängig von der Anzahl der Oszillatoren ist also nur dann möglich, wenn jeder Oszillator auch einen eigenen Oszillatortreiber bekommt.
Meine eigene Erfahrung und die im Freundes- und Bekanntenkreis sagt mir, dass bei Musikern, die nicht ewig Zeit zum Stimmen der Oszillatoren haben (oder
immer Lust dazu) relativ schnell Ernüchterung eintritt, falls man nicht genau wußte, auf was man sich eingelassen hat.
921er klingen so gut wie 901er und lassen sich auch schön zum Eiern bringen, falls man das braucht.
Im Normalfall klingen sie stabil.
Um Klänge wie die in Theos Beispielen zu erzeugen, muss man bei Verwendung von 921ern wenig bis gar keine Zeit investieren, um die Oszillatoren zu stimmen.
Das ist alles richtig, was du da schreibst.
Aber wenn mich das stört, dann kaufe ich mir einen Moonmodular, Dotcom und keinen Original Moog.
Ich mag genau dieses Eigenleben an den alten Moog Modulars.
So ein Clone soll doch möglichst authentisch und Nahe am Original sein, ist ja der Sinn an dem Ganzen.
Eine Mogelpackung mit Moog Optik und anderer Technik dahinter, brauche ich nicht.
Man kauft sich auch keinen Oldtimer aus den 50er Jahren und meckert dann, weil er keine Klimaanlage hat und das Fahrwerk eiert.
 

qwave

KnopfVerDreher
Ja, 901 Oszillatoren und deren Nachbauten oder Reinkarnationen haben nicht nur den besonderen Klang, sondern eben auch die besonderen Eigenheiten. Wer mit 901 über 5 Oktaven stimmstabil auf der Bühne spielen wird enttäuscht werden. Aber bei Sequenzen beschränkt man sich ja meist auf eine Oktave oder vielleicht mal zwei Oktaven. Das klappt gut. Und die Gesamtstimmung sollte man bei analogen Kisten eh vor der Aufnahme oder auf der Bühne vor dem Konzert und mal zwischendurch prüfen.

Bei Moon Modular hat man einen guten Kompromiss zwischen Klang und Stimmstabilität. Und neben bei eine sehr durchdachte Bedienung mit den nötigen Extras.

Meine Synthesizers.com Oszillatoren sind sehr stimmstabil. 5 Oktaven sind leicht bespielbar. Die Oktavumschaltung ist ziemlich sauber (nur Schwebungsdifferenzen). Klingen aber leider sehr langweilig und schwach im Vergleich zu den zuvor genannten.
 

Sandrino

Ewiger Dazulerner
Das ist alles richtig, was du da schreibst.
Aber wenn mich das stört, dann kaufe ich mir einen Moonmodular, Dotcom und keinen Original Moog.
Ich mag genau dieses Eigenleben an den alten Moog Modulars.
So ein Clone soll doch möglichst authentisch und Nahe am Original sein, ist ja der Sinn an dem Ganzen.
Eine Mogelpackung mit Moog Optik und anderer Technik dahinter, brauche ich nicht.
Man kauft sich auch keinen Oldtimer aus den 50er Jahren und meckert dann, weil er keine Klimaanlage hat und das Fahrwerk eiert.
Mit Mogelpackungen und Moog-Optik kennst Du Dich ja anscheinend aus.
Es gibt aber auch 921er-Clones mit fast originaler Technik.
Ich möchte mich jetzt nicht auf COTK-Oszillatoren beziehen, auch wenn ich sie selber benutze, wie auch deren 901er-Nachbauten und 1621er-Neubauten.
Das Verhalten zumindest kann man auch damit differenzieren, dafür sind mir die originalen Moog Units vertraut genug.
Ich möchte den Unterschied zwischen 901er und 921er an sich herausstellen, die eigentlich identisch klingen, aber durch die kaum in den Griff zu bekommenden Schwebungen
bei den 901ern über einen gewissen Tonbereich unterschiedlich wirken.
Das erlebt man mit Moog, mit COTK und mit MOS-LAB, ob Synth-Werk schon so weit ist, in sich vergleichen zu können, weiß ich nicht.
Der Thread-Initiator interessierte sich für 5 MU, nicht unbedingt für originalgetreue 901er-Clones.
Von daher bin ich geneigt, ein wenig mit Kenntnissen zu unterstützen und auch davor zu warnen, auf was man sich unter bestimmten Umständen einläßt.
Auch von einem Oldtimer aus den 50ern erwarte ich, dass ich sicher von A nach B fahren kann.
Nach dem Abwägen von Für und Wider kann sich hier jeder kaufen, was er möchte.
Das ist mir vollkommen egal.
Ich habe keinerlei missionarischen Eifer.
Ich habe mein Zeug, das ich haben wollte und bin sehr glücklich damit.
 

Sandrino

Ewiger Dazulerner
Ja, 901 Oszillatoren und deren Nachbauten oder Reinkarnationen haben nicht nur den besonderen Klang, sondern eben auch die besonderen Eigenheiten. Wer mit 901 über 5 Oktaven stimmstabil auf der Bühne spielen wird enttäuscht werden.....
Die 901 klingen nicht anders als 921 (oder nur äußerst marginal), sie verhalten sich nur anders aufgrund ihrer konstruktionsbedingten Eigenschaften, was sich besonders bei gleichzeitiger Verwendung von mindestens 2 Oszillatoren aufgrund der entstehenden Schwebungen bemerkbar macht. Und je weiter ich mich von dem Ton entferne, mit dem ich sie gestimmt habe, umso abenteuerlicher wird es. Und über 5 Oktaven braucht man nicht zu sprechen, so ab 1 1/2 bis 2 Oktaven Abstand an wird das Zusammenspiel mit anderen gut gestimmten Instrumenten zu einem echten tonalen Erlebnis, besonders für die anderen ;-) .
Wenn es das ist, was man haben möchte, dann sollte man zuschlagen.
 

Max

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Guter Punkt das mit der Stimmung!

Wenn ich jetzt hauptsächlich mit Sequencer ansteuern würde, wär mir das ziemlich egal - da stellt man ja eh jeden Ton extra ein (und mit Quantizer würde ich auch nicht arbeiten, weil ich manche Töne "spitzer oder dumpfer" einstellen können will)

Mit Ansteuerung duch das Continuum wär es aber schon sehr wichtig, dass die Stimmung passt und stabil bleibt, von daher könnte doch der Moon-Oszillator oder ein 921er hier das Richtige sein.

Klanglich spricht mit das 901er-Design aber schon am Meisten an, liegt aber vielleicht auch genau daran, dass er immer etwas rumeiert.
 
Die 901 klingen nicht anders als 921 (oder nur äußerst marginal), sie verhalten sich nur anders aufgrund ihrer konstruktionsbedingten Eigenschaften, was sich besonders bei gleichzeitiger Verwendung von mindestens 2 Oszillatoren aufgrund der entstehenden Schwebungen bemerkbar macht. Und je weiter ich mich von dem Ton entferne, mit dem ich sie gestimmt habe, umso abenteuerlicher wird es. Und über 5 Oktaven braucht man nicht zu sprechen, so ab 1 1/2 bis 2 Oktaven Abstand an wird das Zusammenspiel mit anderen gut gestimmten Instrumenten zu einem echten tonalen Erlebnis, besonders für die anderen ;-) .
Wenn es das ist, was man haben möchte, dann sollte man zuschlagen.
Ich hatte MOS-LAB 921er/901er und Synth-Werk 901er in meinem System, gleichzeitig. Die klingen schon alle unterschiedlich. Möchte hier keine Diskussion darüber auslösen.
Nur als Info. Die für mich am besten klingenden sind im System verblieben.
 


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