Die naheliegende Produktionsweise einer DAW zu umgehen ist bei mir eigentlich
die Hauptbeschäftigung.
In allen meinen Kompositionen stecke ich die meiste Zeit dahingehend hinein, den Rechner
zu verstecken- also winzige Timingschwankungen, Detuning, raus aus der "vielfaches von 4 oder 8"
Ecke, etc.
Ableton ist tatsächlich mit der Max4Live Erweiterung der erste Sequencer, der es mir ermöglicht,
den Kram den ich im Kopf habe, schnell und intuitiv umzusetzen, ohne sich durch seine
interne Logik den Ideen in den Weg zu stellen.
Aber ich benutze auch so gut wie keine internen Klangerzeuger oder FX- das klingt mir alles zu sehr nach Plastik.
Ich komme von Logic Version 4, und benutze das (in der aktuellen Version) nur noch für große Orchesterarbeiten, weil die MIDI-Editoren da sehr viel besser sind als in Ableton.
Aber die uralten, immer noch mitgeschleppten Bugs machen mich da immer noch wahnsinnig...
just my 2 cents vom Tonvater