Alesis Andromeda A6 - heute

Ich gebe auch zu, dass man mit externen EQ und ordentlichen Effekt den Klang noch weiter optimeiren kann. Mir klingt der immer etwas zu mittig, womit ich aber das Stereofeld meine. Dafür gehen schon tolle Sachen, z.B. in Abhängigkeit der Anzahl gleichzeitig gespielten Stimmen diese zunehmend weiter auseinander im Panning zu verteilen. Dann springen einzelne Töne nicht hektisch im Panning umher, sondern nur subtil und Akkorde spreizen sich wunderschön ins Stereobild.
 
Hab grad nochmal die wohmart Tipps durchgelesen, dort steht 52? Habs selber aber noch nicht gemessen /gecheckt
Ich finde es ja schon lustig, ob nun 51 oder 52, (ja, definitv nicht bei 50, stimmt, das hört man auch raus).
Habe das aus dem Kopf zitiert. Ich fand das damals schon spassig, wie sich manche User darüber aufgeregt haben. Es wäre allerdings auch leicht in der Firmware zu beheben gewesen. Es war aber eine recht merkwürdige Stimmung damals auf der Beta-Liste und manche Bugs wurden nicht einfach behoben, sondern nur ewig diskutiert.

Ich erinnere mich beim A6 an endloses Gefummel und Feintuning, wo ich beim Prophet 5 an ein paar Potis drehe und es passt.
Mag schon sein, bei manchen Synths ist das Sound-Erstellen eben wie Schach-Spielen. Beim A6 ist den Entwicklern beim Herunterbrechen der Schaltungen, die sich ja an berühmten Vorbildern von Moog und Oberheim orientierten, wohl ein kleiner Lapsus unterlaufen, dass der Klang sich mit den anderen Verhältnissen und Spannungen im ASIC geändert hat.
 
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Ich weiß nur noch wie alle damals immer ehrfürchtig (voneinander ab-)geschrieben haben, dass die Entwicklung und Produktion eines ASICS #@%$¥ XxYY Dollar kostet und wenn da was schief läuft, könntest du nicht mal eben Nachlegen und ein 2.0 Design hinterher schicken… aber das Geld war ja bei Alesis eh nicht mehr da und Numark hat die Kiste dann wohl nur noch abverkaufen wollen… bloß nichts mehr reinstecken.
 
Ich fand aber die Story damals einfach super, also wie es zu der Idee kam… und dass da halt echte Enthusiasten am Start waren, sich überlegt haben, welche Oszillator- und Filterdesigns am besten klingen und in der Kombination das meiste Potenzial bieten, etc.

Hach ja, war schon irgendwie aufregend schön und auch echt was Besonders, besonders wenn man sich vorstellt dass das Ende der 90er war… :)
 
Das IST super - das war damals so, dass es keine CEM und SSM Chips gibt, deshalb ist so eine Sache eine sehr gewaltige Investition und Aufwand.
Das gilt auch für den Korg Monolog, der 4stimmig analog ohne Standardchips ist. Sowas geht heute einfacher aber auch das lohnt sich noch immer nicht für "Jeden". Das ist schon auch wichtig - ob das "abgeschrieben" ist - naja - es ist jedenfalls besonders.
 


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