Anfänger Schwierigkeiten beim Starten

Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
Worauf ich noch achten würde: Ein Plugin (z.B. SamplePlayer) wählen, bei dem man einzelne Klänge bequem über Einzelausgänge an einzelne Kanalzüge des Mixers routen kann. Bevor man sich in irgend ein Mist langwierig einarbeitet bzw. dort mühevoll Drum-Sets erstellt usw. :twisted: Für jeden Klang eine neue Instanz öffnen kann zwar funktionieren, kann aber auch Probleme mit sich bringen bzw. ziemlich schnell unübersichtlich werden. Oder wenn mit Irgendwas schnell anfangen, dann nicht zu viel Zeit investieren dort komplexe Drum-Sets zu erstellen. Es reichen ja ein paar Sounds, um die ersten Grooves zu programmieren. Bevor man komplexere Grooves macht, merkt man schon, ob das Plugin einem dafür taugt oder nicht. :twisted:
 
Lothar Lammfromm
Lothar Lammfromm
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Wer so gewissenhaft - vor jeglichem Start - die Vor/Nachteile einer DAW zu analysieren sucht wie der User Mustinet, dem ist im Prinzip eine goldene Zukunft sicher. Einziger Tipp an ihn:

Du musst es tun!

Das heißt, du legst einfach los. Schacka! Einfach so. Dafür nimmst du irgendeine einigermaßen preiswerte DAW (als Mac-User bietet sich da für 179,- Euro ein ganz bestimmtes Programm an, finde ich - Reaper ist aber auch sehr okay). Du nimmst einfach das, wo du denkst, dass das schon ganz okay sein könnte. Und dann: Legst du einfach los. Schritt für Schritt. Du erarbeitest dir gezielt einzelne Programmbereiche und guckst, wie du die dann gleich für deine Musik einsetzen kannst.

Einfach machen.

(der Rest kommt von alleine - wobei es nicht unbedingt doof ist, beim "einfach machen" ab und an auch mal anderen Musikern/Produdenten über die Schulter zu gucken)

Ganz ernsthaft: Mehr Tipps benötigst du im Moment nicht. Und was das Komponieren betrifft: Kopier dir in irgendeiner öff. Bibliothek doch ein paar Workshops aus der Keyboards (u.ä.), wo z.B. einzelne Stücke genau analysiert werden. Das baust du im ersten Schritt einfach nach, und im zweiten Schritt machst du halt was eigenes daraus oder du erweiterst da etwas mit deinen eigenen Ideen und Vorstellungen.

Wenn du das machst (z.B. ein Musikstück pro Woche nachahmen, ein Musikstück weitgehend selbst entwickeln), dann wirst du staunen, wie weit du schon nach 2 Monaten bist. Irgendwann hast du dich dann völlig frei geschwommen, und machst dann ausschließlich nur noch dein Ding. Einfach, weil du dann weißt, wie du dahin kommst, wo du hin willst.

Wie gesagt: Einfach machen!
 
M
mustinet1900
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Wow, das war mal ne Ansage.

Vielen Dank für eure super Tipps.
Genau das war/ist immer schon mein Problem gewesen, bei allen Sachen im Leben.
Immer zuviel gelesen, gesucht, gefragt und irgendwie nie vorangekommen.


Ich dachte allen ernstes dass ich jeden Abend ein paar Zeilen vom Handbuch lese, bis ich es irgendwann ganz durch habe und dann irgendwann macht es Klick und ich kann alles, aber das ist natürlich der falsche Ansatz gewesen.

Werde einfach versuchen da ein wenig rumzuklicken und schauen ob ich irgendwas herausfinden kann, denn durch Lesen komme ich irgendwie nicht sehr weit hab ich gemerkt.


LG
 
Michael Burman
Michael Burman
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Wenn du bei der Bedienung der DAW-Software etwas stolpern solltest: Suchfunktion in der E-Doku benutzen. Vielleicht hier im Forum nach Begriffen fragen. Ansonsten sollte es in der Doku eine kurze Einführung geben. Alles Weitere dann Learning by Doing.
 
Lothar Lammfromm
Lothar Lammfromm
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mustinet1900 schrieb:
Werde einfach versuchen da ein wenig rumzuklicken und schauen ob ich irgendwas herausfinden kann, denn durch Lesen komme ich irgendwie nicht sehr weit hab ich gemerkt.LG
Wobei du irgendwie zwischen zwei Extremen zu schwanken scheinst. Also entweder "einfach rumklicken" oder "alles erst einmal genau heraus finden". Das ist mein Eindruck von dir.

Wie gesagt: Bau doch zunächst ein paar Musikstücke (idealerweise solche, die du magst) in Reaper nach. Und parallel (und das halte ich jetzt in deinem Fall für wichtig) arbeitest du systematisch ein Tutorial durch. Das heißt, du arbeitest vom ersten Moment am musikalischen Ergebnis - und zugleich zielgerichtet dahingehend, dir die DAW draufzuschaffen, und zwar direkt in der musikalischen Anwendung. Kurzum:

Praxis.

Beispielhaftes Vorgehen (und zwar als eine von mehreren hundert verschiedenen Möglichkeiten)

1. Beginne mit der Programmierung einer Basslinie (die kann man sich zur Not auch ganz schnell am Stepeditor basteln, zusammen mit einem schönen VST-Klangerzeuger)

2. Finde mit anderen Instrumenten und einem Keyboard (auf dem du also spielst) ein halbes Dutzend Motive, die dazu passen

(das ist einfach - macht aber immer wieder Spaß)

Das können Melodien sein. Oder ganz kurze Motive aus nur drei Noten. Oder einfach nur ein einzelnes, gut gesetztes Orchester/Bläser-Riff! Bei dem Stück "Run D.M.C. vs. Jason Nevins - It's Like That" kannst du schön sehen, dass du mit sehr einfachen kompositorischen Mitteln musikalisch sehr weit kommen kannst. Acht mal darauf, welche Wirkung das Bläserriff im musikalischen Kontext erzielt, und mit welch einfachen Variationen des Drumming dem Stück eine funktionierende Struktur gegeben wird.

3. Dann baue mit Drums/Percussion und deiner Bass-Linie einen Basis-Groove

(wie man Schlagzeug/Percusssion setzt, wenn man am Anfang noch nicht so recht eine Idee hat, kann man sich in wenigen Minuten abgucken)

4. Dann baue Variatonen deines Basis-Grooves. So drei oder vier Stück.

5. Dann fängst du einfach schon an zu arrangieren. Das heißt, du ordnest deine musikalischen Motive (s.o.), deinen Basis-Groove und die Variationen einfach so an, wie es dir gefällt. Natürlich rundest du ein paar Stellen dann mit Einblendungen, Schlagzeugwirbeln und Krams ab. Soll ja auch hinterher wie ein Stück wirken.

6. Darüber (du hast hier übrigens fast schon einen fertigen Track) legst du dann ein paar Sprachsamples, die du lustig findest. Oder du nutzt einen Speech-Synthesizer und lässt diesen einen eindrucksvollen Text sprechen. Anschließend biegst und schneidest du dieses Material so zurecht, dass es zu deinem Basis-Groove bestens passt.

7. Voilá!

Das klingt dann schon mal wie Musik! Und das wirklich tolle jetzt ist: Parallel dazu (also: immer nur ein bisschen, aber am Ende lernst du dann doch viel dazu) erhöhst du dein Verständnis dafür, was du so alles mit deiner DAW anstellen kannst. Aber: Immer bezogen auf deine konkrete Arbeit am Stück.

Einfach machen. So funktioniert das. Und mit jedem Stück, dass du zusammenbaust, wirst du Schritt für Schritt besser und mit jedem Durchgang kapierst du die Möglichkeiten deiner DAW besser. Der Witz ist also, dass das musikalische Lernen bzw. Machen Hand in Hand geht mit dem Erlernen deines Handwerkzeuges.
 
M
mustinet1900
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Vielen Dank für die hilfreiche Antwort.

Ich glaube ich habe mir wohl die falsche Daw für den Anfang gesetzt, denn ich dachte damit man mit Reaper arbeiten muss braucht man erstmal die ganzen Instrumente und deshalb war ich auch seit Tagen alles mögliche an VSTs am downloaden, was ich gefunden habe.

Da ich ja nicht weiss woraus ein Lied besteht bzw. aufgebaut ist wenn ich es höre, dachte ich erstmal alles laden, was ich so an Freeware finde und dann kann man ja schauen welches Vst irgendwie nach irgendwas klingt.
 
A
ANTI OLDENBURG
Guest
versteh ich grad nicht, wo ist das problem? oder was ist jetzt anders?
 
Mr. Roboto
Mr. Roboto
positiv eingestellt
Nicht böse sein, aber ich schätze, auch das mit der Musik wird mal wieder nichts bei Dir werden.

Du gehst das Ganze nämlich völlig falsch an. Anstatt Dich mit Musik und evtl. mal ein klein wenig Musiktheorie zu beschäftigen bist Duseit Wochen dabei irgendeine blöde DAW zu finden und dann auch noch tausend Plugins zu laden. Es ist total schnuppe, welche DAW Du nimmst. Vier, fünf gute VSTs reichen auch aus. Das Problem ist, das Dir das alles nicht helfen wird, wennDu noch nicht mal eine Note kennst, geschweige denn eine Tonleiter.

Ich denke mal, Du beschäftigst Dich lieber damit Dinge zurechtzulegen, aufzubauen, als dann auch etwas damit zu machen.

Nutz Deine Zeit sinnvoller. Mach Sport, kümmer Dich um Deine Lieben oder schreib' ein Buch. Hast Du mehr von, glaub' mir.
 
M
mustinet1900
.
Mr. Roboto schrieb:
Nicht böse sein, aber ich schätze, auch das mit der Musik wird mal wieder nichts bei Dir werden.

Ich denke mal, Du beschäftigst Dich lieber damit Dinge zurechtzulegen, aufzubauen, als dann auch etwas damit zu machen.

Nutz Deine Zeit sinnvoller. Mach Sport, kümmer Dich um Deine Lieben oder schreib' ein Buch. Hast Du mehr von, glaub' mir.


Nein bin überhaupt nicht böse. Ist ja auch die Wahrheit. Bin mir auch sehr im klaren darüber.
Suche glaube nur nach ner Bestätigung dafür.

Ja da hast du vollkommen Recht mit dem Zurechtlegen und Vorbereiten, aber nicht tun.
Hab während des Studiums auch mehr die Mappen und Blätter schön sortiert und aufgeräumt anstatt mal damit richtig zu lernen.
Hab mir immer darüber den Kopf zerbrochen, ob es doch schaffen werde oder nicht und was alles passiert falls es doch nicht klappen sollte usw.

Es ist leider auch nicht ne Sache, die jetzt generell mit Musik machen zu tun hat, sondern sich bei mir leider auf alles im Leben bezieht.

Da muss sich was gravierendes ändern, darüber bin ich auch im klaren.
Wenn ich mal ganz ehrlich bin, ich habe auch schon Jahre damit verbracht über Selbsthilfemethoden zu Lesen und zu Recherchieren.
Quantenheilung, Eft, Autosuggestion, Hypnose etc etc

Das ist jetzt mein wer weiss wievielter Versuch mit der Musik Sache.
Genauso war es leider auch mit der Fotografie, wo ich mir ne schöne Cam und ein gutes Stativ gekauft habe(nach viel Lesen), dann noch Monate damit verbracht die richtige Foto Software zu finden um hinterher wieder alles aufzugeben.

Fotografie und Musik machen waren immer schon einige meiner Träume.

Da gabs auch das Fahrrad. Hab mir ein wunderschönes Mountainbike und danch ein Rennrad von Null aufgebaut, nur um danach die Lust zu verlieren und alles wieder zu verkaufen.

Irgendwann komme ich wieder dazu und fange die Sachen immer wieder an und erlebe immer dasselbe.

Naja das ganze wird jetzt zu sehr Offtopic, könnte ewig so weiter machen mit halben Sachen und unvollkommenen Leidenschaften.

Auf jeden Fall danke euch vielmals für eure bisherige Geduld und euer Verständnis mit mir.
Möchte sie nicht über strapazieren.
 
A
ANTI OLDENBURG
Guest
passt schon. aber kneifen gilt jetzt nicht, zu spät, da musst du jetzt durch, du musst dich auch irgendwann mal befreien und einfach durchziehen, sonst geht das immer so weiter.. durchziehen, ohne drüber nachzudenken, bringt ja nix.. software ist eh so ne sache, die lädt schon zum studieren ein, das würd ich lassen, besorg dir ein instrument und spiel, auch wenns weh tut
 
drop it
drop it
..
würde auch eine emx oder eine ähnliche all in one lösung aka groovebox empfehlen. erstens machts mehr spass an knöpfen zu drehen als mit der maus rum zu klicken und zweitens kommt man mit solchen grooveboxen gerade am anfang schneller zu erfolgserlebnissen über die man sich freut, als mit einer daw mit 1000en funktionen, die einen erschlagen. gerade bei den von dir beschriebenen "hindernissen", die dich vom musik machen abhalten wird das mit software umso schwerer, zumindest bis du dir mal wirklich einen überblick verschafft hast und weißt, was du willst und was du wirklich dafür brauchst. und diese zeit kann man schon mal mit einer groovebox als begleitung verbringen.
software verleitet imo noch mehr zum sammeln bzw horten als hardware, sei es freeware oder try before buy und wenn man will, kann man seine ganze freizeit damit verbringen nach der ultimativen software zu suchen und seinen rechner mit unnötigen zeug vollstopfen. nachdem du dir schon bei der wahl der richigen daw so schwer tust, wie wirds dann aussehen, wenn du mal im vsti jungle gelandet bist?
also wie gesagt, hol dir eine emx, die macht auch am anfang gleich mal spass.. und der rest ergibt sich dann mit der zeit von selbst.
 
M
mustinet1900
.
Vielen Dank Leute.

Hatte jetzt mit eher anderen Antworten gerechnet als mit so viel Hilfsbereitschaft. Vielen Dank.


Also zur Daw nochmal, hatte mich da eigentlich schon auf Reaper geeinigt nur dadurch das da selber wenig Content bzw. Zeug drin was mir nicht so richtig was sagte bin ich schon quasi in die Vst Welt gefallen und hab gemerkt dass das schnell hässlich werden kann. Wenn ich jetzt überlege wieviel Müll ich in 2 Tagen schon sammeln konnte und dass mir davon fast alles überhaupt nichts sagt.
Ausserdem noch ein paar GB an Freeware Sample und Loops zusammengsammelt, wo ich auch bezweifle das ich mir die ganzen Sachen je mal durchklicken werde.

Zur Emx ne Frage: was ist das eigentlich für ein Gerät, bzw. was macht man mit ner Groovebox.
Ist es die Hardware Version eines Synthesizers?
Wird das Ding an den Pc angeschlossen mit Keyboard und Lautsprechern dran?

Kann denn sowas nicht schnell langweilig werden, da man ja hardwaremäßig eingeschränkt ist und nicht schnell die nächste Vst laden kann?


Könnte man nicht auch damit üben wenn ich mir irgendein normales Keyboard kaufe und da versuche Melodien zu erzeugen?

Die EMX Geräte scheinen leider nicht unter mehreren Hundert Euro zu bekommen zu sein, vielleicht gebe es ja noch günstigere Alternativen .
Bin aktuell etwas knapp bei Kasse, da ich am Motorrad Schein bin, deshalb war auch Reaper eine ehere Entscheidung, da die Lizenz auch nur 60 kostet.
Bin auch mit der Oberfläche so langsam warm geworden und gefallen tut es mir auch sehr, nur wenn ich das Programm starte stehe ich meist wie ein planloser Ochse vorm Berg.
Das einzige was ich tue war bisher sofort in die VSt Section springen irgendeins laden, schauen ob da ein Ton raus kommt, wenn nicht nächstes auswählen, wenn ja dann ein paar Mal auf dem virtuellen KEyboard rumklicken und alles wieder schliessen, da irgendwie keine Melodie entstand.
 
Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
Hardware kostet Geld. Dein Laptop hat ja auch was gekostet. Und ja, Hardware ist eingeschränkt. Aber wenn du erst mal etwas Musik machen möchtest, wäre eine solche Eingeschränktheit vielleicht hilfreich.

Es gibt auch Keyboards mit eingebauten Klangerzeugung und Sequencer. Klar nicht so umfangreich wie eine DAW, aber es kommen verschiedene Töne raus und man kann eigene Sachen komponieren. Z.B. "CASIO XW". :D Google mal danach. Youtube, Testberichte. Hier im Forum musst du aufpassen, weil Synthesizer-Freaks da irgendwelche Tiefen der Klangprogrammierung vermissen könnten. Das Keyboard kann man später auch als MIDI-Keyboard zusammen mit einer DAW benutzen. Und wenn du neu kaufst, hast du 30 Tage Zeit in etwa zu testen, ob dir das Gerät auch längerfristig Spaß machen könnte. Es gibt auch Leute, die gerne bei eBay kaufen, probieren und dann wieder verkaufen. Du kannst dir auch vorher das Handbuch herunterladen und schauen, was mit der Kiste in etwa so alles möglich ist. ;-)
 
shiroiyuki
shiroiyuki
UFO Kapitän
Mal ein (mMn) ganz wichtiger Hinweis:

Hör auf zu Horten und such nur das was Du gerade brauchst!

Du brauchst Jahre um die ganzen VSTi's durch zu probieren und nochmal solange um Dein angefangenes Sample-Grab durch zu hören...

Mit diesem kostenlosen VST-Synth kommst Du schon sehr weit:
http://www.amazona.de/top-news-tyrell-n ... -new-skin/

Ich würd an Deiner Stelle mal mit diesem Ding erstmal rumspielen, damit Du Dich mit der Bedienung vertraut machen kannst.

Drums... such mal nch 808+909 Samplepacks, gibts zigfach kostenlose Pakete zum runterladen.

Das reicht Dir als Grundausstattung dicke, dann hast Du gute Drums und ein Synth mit dem Du eine Menge anstellen kannst.

Damit kannst Du schon wie Lothar vorgeschlagen hat, ein paar Lieblingsstücke nachbauen.
Du kannst den VST-Synth mehrfach benutzen auf verschiedenen Spuren, mit verschiedenen Presets (das nur mal so am Rande erwähnt).

Wenn Du damit einigermaßen klarkommst, kannst Du anfangen Dir ein paar Effekt-VST's zu besorgen (da gabs auch eine gute kostenlose Sammlung von Standard Sachen, aber ich komm jetzt nicht auf den Namen), Delay und Reverb für den Anfang.

Wenn Du dann Lust hast, kannst Du Dir zur Abwechslung ein bischen Klangsynthese antun. Bau Dir zB Deine eigenen Drums mit dem VST-Synth, Dein eigenen Bass, ein Pad und einen Lead Sound.
Dann bist Du schon eigentlich mittendrin und wirst selbst bald wissen was Du noch so brauchst (zB einen Kompressor (für Drums oder Sidechaining)). Du wirst zumindest wissen was Dir fehlt und kannst Dir dann (hier im Forum zB) ein paar Tipps einholen wie das andere machen oder was die benutzen und Empfehlen können. Dann macht es auch Sinn sich alle Vorschläge zu besorgen und auszuprobieren, denn dann weisst Du was Du willst/brauchst.

Aber jetzt so planlos alles saugen, das behindert Dich nur, Du häufst ein Datengrab an das Du kaum anpacken wirst.

Viel Erfolg,
Sascha
 
A
Altered States
Guest
shiroiyuki schrieb:
Aber jetzt so planlos alles saugen, das behindert Dich nur, Du häufst ein Datengrab an das Du kaum anpacken wirst.
Genauso wirds wohl aussehen. Das Ganze ist dann nachher eine VSTi/VST-Halde die kaum noch zu überschauen ist. Besser ist es jetzt mal los zulegen und mit dem vorhandenen Möglichkeiten etwas zu machen. Das ständige ansammeln von virtuellen Instrumenten und VSTs wird sonst nämlich wie Briefmarken sammeln, bzw. dem nicht gänzlich unähnlich. Nur noch dies und das und schon ist wieder ein Tag rum an dem man nichts gemacht hat außer herunterzuladen.
 
Lothar Lammfromm
Lothar Lammfromm
..
Wenn du willst, würde ich eine Art 4-wöchige "Gewaltkur" (also: einen echten Kurs) mit dir und anderen Interessierten veranstalten.

Das heißt - Interesse vorausgesetzt - hier bei Sequencer biete ich einen Kompositions/Produktionsworkshop an, auf der Basis von Reaper. Zwei Mal die Woche bekommen die Kursteilnehmer eine neue musikalische Aufgabe (nachdem sie zuvor z.B. mit Samples und bestimmten Arbeitstricks versorgt wurden) - und müssen binnen weniger Tage damit neues Terrain erkunden und eben diese Aufgabe lösen.

Das wäre quasi eine Mischung aus Wettbewerb (falls es mehrere TN gibt) und Lehrgang.

Mein Vorteil:
A) Ich darf mich mal gründlicher mit Reaper auseinander setzen. Bislang habe ich da keinen Plan. Lässt sich aber fix ändern.
B) Ich kann arme, harmlose, aber ambitionierte Noobs nach Wunsch und Belieben ein wenig herumschubsen
C) Am Ende gibt es jede Menge Aha-Erlebnisse und nicht zuletzt auch neue Musik
D) Es könnte Spaß machen

Euer Vorteil:
A) Ihr lernt, wie ihr mit vergleichsweise geringen Aufwand Musik macht
B) Ihr seid hinterher deutlich schlauer und habt ein paar grundlegende Produktionstechniken und Kompositionstechniken kennen gelernt
C) Wenn es optimal läuft, seid ihr hinterher ein Weltstar, beliefert die Who is Who im Musikbiz mit Tracks, und ihr werdet mit Geldscheinen beworfen usw.
D) Es könnte Spaß machen

Interessiert? :D
 
A
Anonymous
Guest
...ist ja lustig, und ich wollte grade sagen: wenn es dir einfach zu schwer fällt, dir den lernprozess selber so zu organisieren, dass es vorangeht und spaß macht - dann wär doch vielleicht ein kurs an einer musikschule oder ein einsteiger-workshop ne sache? ein guter lehrer kann einem halt die ersten schritte leichter machen, bis man mal boden unter den füßen hat und selber weiß, wie es weitergehen muss. und er/sie wird einem auch im nacken sitzen, dass man auch wirklich was tut :mrgreen:
... aber da kam mir ein viel konkreterer vorschlag zuvor :)
 
M
mustinet1900
.
Hör auf zu Horten und such nur das was Du gerade brauchst!

Du brauchst Jahre um die ganzen VSTi's durch zu probieren und nochmal solange um Dein angefangenes Sample-Grab durch zu hören...

Danke für den Hinweis.Habe auch gemerkt dass das Sinnlose Horten eh nix bringt.
Ich weiss zwar was ich will, also Musik Stil mäßig nur weiss noch nicht was man dafür braucht.
Hätte nicht gedacht dass ich da Drums einbauen muss.


Mit diesem kostenlosen VST-Synth kommst Du schon sehr weit:
http://www.amazona.de/top-news-tyrell-n ... -new-skin/

Ich würd an Deiner Stelle mal mit diesem Ding erstmal rumspielen, damit Du Dich mit der Bedienung vertraut machen kannst.

Danke für den Tipp.
Hab ich runtergeladen.Praktischerweise ist da auch ein Link für einen Workshop zu dieser VST.


Drums... such mal nch 808+909 Samplepacks, gibts zigfach kostenlose Pakete zum runterladen.
Das reicht Dir als Grundausstattung dicke, dann hast Du gute Drums und ein Synth mit dem Du eine Menge anstellen kannst.

Werde ich mir auch besorgen.Danke.
Mir kam das bei meinen gedownloadeten immer so vor als könnte man kaum was damit machen, aber das waren nur die eigenen Erfahrungen, die wiedergespiegelt wurden.


Damit kannst Du schon wie Lothar vorgeschlagen hat, ein paar Lieblingsstücke nachbauen.

Muss ich mir vorher Gedanken machen ob Lieblingsstücke überhaupt damit abgedeckt werden oder einfach probieren?
Ein Grund für mein hinrloses Horten war dass ich dachte das die Instrumente überhaupt nicht ausreichen um ein Lied zu erstellen.

Du kannst den VST-Synth mehrfach benutzen auf verschiedenen Spuren, mit verschiedenen Presets (das nur mal so am Rande erwähnt).

Ist sowas denn nicht generell immer möglich, also das ich immer erst einen Track erstelle und dann zu jedem Track die FX einbinde?

Wenn Du damit einigermaßen klarkommst, kannst Du anfangen Dir ein paar Effekt-VST's zu besorgen (da gabs auch eine gute kostenlose Sammlung von Standard Sachen, aber ich komm jetzt nicht auf den Namen), Delay und Reverb für den Anfang.

Ich glaub wenn erstmal mit dem Synth klar komme kann ich auch die Effekte von Reaper benutzen, da schon die Standard Sachen abgedeckt werden, wie Reverb,Delay,Compresser,Vocoder...




Michael Burman schrieb:
Hardware kostet Geld. Dein Laptop hat ja auch was gekostet. Und ja, Hardware ist eingeschränkt. Aber wenn du erst mal etwas Musik machen möchtest, wäre eine solche Eingeschränktheit vielleicht hilfreich.

Es gibt auch Keyboards mit eingebauten Klangerzeugung und Sequencer. Klar nicht so umfangreich wie eine DAW, aber es kommen verschiedene Töne raus und man kann eigene Sachen komponieren. Z.B. "CASIO XW". :D Google mal danach. Youtube, Testberichte. Hier im Forum musst du aufpassen, weil Synthesizer-Freaks da irgendwelche Tiefen der Klangprogrammierung vermissen könnten.


Ja da hast du Recht, nur es gibt leider Zeiten, da hat man mehr und Zeiten, da hat man weniger Geld.
Das mit dem Laptop war so eine Zeit und auch damals meine teuerste Investition gewesen.War auch ein Gebrauchtkauf im neuwertigen Zustand.
Hab mal kurz gegooglet, leider fangen die Casio XWs gebraucht auch bei knapp 300 Euro an.

Ich denke aber auch das manchmal so eine Eingeschränktheit, eher hilfreich als hinderlich ist, damit man das ganze Geschehen überhaupt erstmal überblicken zu können.







Lothar Lammfromm schrieb:
Wenn du willst, würde ich eine Art 4-wöchige "Gewaltkur" (also: einen echten Kurs) mit dir und anderen Interessierten veranstalten.

Das heißt - Interesse vorausgesetzt - hier bei Sequencer biete ich einen Kompositions/Produktionsworkshop an, auf der Basis von Reaper. Zwei Mal die Woche bekommen die Kursteilnehmer eine neue musikalische Aufgabe (nachdem sie zuvor z.B. mit Samples und bestimmten Arbeitstricks versorgt wurden) - und müssen binnen weniger Tage damit neues Terrain erkunden und eben diese Aufgabe lösen.


Interessiert? :D


Das klingt natürlich sehr spannend. Warum eigentlich nicht.
Wie würde das ganze denn kontakttechnisch ablaufen?
Würdest du die Materialien dann per Dropbox oder ähnlichem verteilen oder läuft das in Form eines Videokurses ab?

Falls dazu Zeit und Lust vorhanden könnte man ja vielleicht in Form eines kleinen Podcast Kurses vielleicht kurze Clips machen, wo Anfänger so ein bisschen eingeführt werden.
Da hätte man dann vielleicht auch genau einen Lernweg den man einfach nur nacharbeiten bräuchte.Nur so ne Idee.

Was würdest du denn dafür haben wollen?


Apropo, Vst etc.

Ich hab da ja einfach erstmal einen total falschen Start hingelegt.
Habe da jetzt so viel installiert dass ich gar nicht mehr weiss was mal original drin war.
Werde deshalb Reaper und die VST Dinger alle mal löschen und komplett sauber neu anfangen, also nur Reaper neu installieren.
Dann schmeisse ich mir erstmal nur das genannte Tyrell N6 VSTi und die genannten Drum Sample rein, mehr nicht.
Werde dann damit so lange arbeiten bis ich da irgendwas per Sample und auch nur mit dem VST Synth eigens ohne Sample erstellt habe.
So war ja der Vorschlag.


Hat jemand vielleicht zufällig auf die schnelle einen Link zu den 808/809 Sample?

Kurze Frage noch am Ende.
Nutzt jemand vielleicht hier zufällig Reaper und weiss, ob man bei Nutzung ausschlieslich mit Laptop/Macbook, also ohne externes Interface spezielle Audio EInstellungen treffen muss oder kann man das so lassen?
Mp3 die ich in die Spuren gezogen habe konnte man ganz normal hören.
 
A
Anonymous
Guest
mustinet1900 schrieb:
Hallo Leute,

ich interessiere mich eigentlich schon seit Jahren immer für Musikproduktion auf Software Basis.
Ich habe schon mehrere kurze Versuche hinter mir, aber konnte noch nie so richtig anfangen.
Ich hab einfach das grosse Problem das ich einfach nicht weiss mit welcher Software ich starten bzw. wo ich anfangen soll mich einzuarbeiten.

Habe schon vor einigen Jahren mir mal Ableton Live, Reason, Logic und Reaper angeschaut.

Ich habe null Erfahrung in Bezug auf DAWs und auch das ganze Drumherum.Ich weiss also überhaupt nicht was Routing, Send, und Co. und all die anderen Begriffe genau bedeuten.

Immer wenn ich mich wieder dran setze und irgendwie mal loslegen will, verbringe ich einfach Wochen, Monate damit irgendwelche Tausend Foren und Internet Beiträge darüber zu lesen, was die Leute über verschiedene Daws sagen, wie vergleiche aussehen und auch über generelle Erfahrung.
Dann werden meistens irgendwelche Demos geladen, aber irgendwie vergeht immer durch diese ewige Recherche jedesmal die ganze Lust, bis ich wieder irgendwann damit anfange.Und wieder dasselbe Spielchen.

Naja, auf jeden Fall ist mein System Mac OS X.
Ich spiele keinerlei Instrumente und habe auch erstmal nicht sowas vor(vielleicht später mal).
Meine Musikrichtungen, die mir gefallen wären auf jeden Fall 80s Style, Filmmusik, Ambient und auch Electro.

Ich weiss das man im Grunde mit jeder Daw, eigentlich jede Musikrichtung machen kann.
Ich schaue auch fast immer nur auf die Gui, des Programms, weil der Rest einfach nichts sagt.

Cubase fand ich irgendwie immer schon unsympathisch, weiss nicht warum.
Pro Tools etc. ist für mich sowieso overkill und auch preislich viel zu hoch.
Logic schien auch ganz nett anzusehen, aber das neue Logic Pro X finde ich nicht mehr so schön.
Ausserdem habe ich von zum Teil langer Einarbeitungszeit gelesen .
Könnte sein das es auch für mich viel zu fett ist.
Der Preis ist für die Leistung eigentlich Top, aber leider keine Demo.

Naja, auf jeden Fall hatte ich eigentlich optisch immer ne Schwäche für Ableton Live.
Mir gefiel es das die ganzen Fenster immer zusammenhängen und sich nicht ständig überlappen.
Die Vollversion ist natürlich happig und ich weiss nicht in wie weit man mit der Light Version kommt.
Hätte auf jeden Fall gerne ne offene Tür, wo ich auch Vst einbinden kann.

Bitwig als Alternative scheint super, aber wer weiss wann das mal raus kommt.

So, dann höre ich andauernd was von Reaper und wie geil das doch sein soll etc.
Habe ich als Demo drauf(hatte ich auch mal vorher), ist wohl Cpu schonend, öffnet schnell, aber irgendwie komme ich mit der Bedienung, also dem ganzen Gui nicht so recht.
Ich komme generell nicht mit so ner Art OpenSource Optik klar.
Finde es irgendwie unintuitiv.
Wusste beim allerersten Start überhaupt nicht was man da überhaupt macht .
Aber hänge irgendwie an Reaper, da es immer so hochgelobt ist und überlege mich da in das ganze reinzuzwingen.Vielleicht lohnt es sich ja später.
Leider besteht da das Problem das man Reaper auch mit den ganzen Instrumenten etc. noch füllen muss, also auch da noch auf grosse Suche gehen muss.

Dann steht noch als Demo mal Studio One und Tracktion an.

Das Problem ist aber da ich nullkommanix verstehe kann ich mit Demos eigentlich auch nix anfangen und schau mir meistens einfach die Optik an und schliesse das Programm wieder.


Naja, wie ihr seht komme ich einfach nicht weiter.
Bin den ganzen Tag auf irgendwelchen Foren immer am lesen, was "besser" sein, aber komme nicht in Pötte.

Bei mir soll das ganze ne Art von Hobby sein, kann also auch nicht sagen ob und wie lange ich es mache.
Vielleicht komme ich in die Software gar nicht rein schmeisse das ganze deshalb, obwohl ich immer schon von sowas träume.
Das sah für mich immer alles so unerreichbar weit und kompliziert aus.

Deshalb will und kann ich auch keine mehrere Hunder Euro in ne Software ausgeben.

Ehrlich gesagt finde ich auf Youtube Videos immer Garageband am schönsten.
Optisch gefällt es mir sehr.
Liegt wohl immer am jeweiligen präsentierten Lied, hätte auch gern etwas was auch mal regelmäßig weiterentwickelt wird.
AM besten natürlich auch etwas wo man sich einarbeitet und dann dabei bleiben kann, als jetzt mit GB anzufangen und in nem halben Jahre wechseln zu müssen weil dies und jenes nicht geht.

Da ist auch immer die Angst, dass wenn ich mich jetzt irgendwo Jahre einarbeite und die Firma geht pleite oder das Programm wird nicht mehr weiterentwickelt, dass ich dann auch am A... bin.

Hoffe ihr habt ein paar Tips für mich, wie ich das ganze jetzt lösen kann.


LG

Also ich sage immer den Leuten , wenn du langeweile hast , hinsetzen und einfach alles ausbrobieren !

Als ich angefangen habe Musik zu machen mit dem Computer , gab es noch kein Internet also auch keine Tutorials etc.
Nur vom Lesen lernt man nix ! Learning by doing ! Einen guten Tipp den ich dir geben kann , so hab ich es früher gemacht
öffne die Demo Songs und schau dir an wie die gemacht sind bzw. versuche das nachzuvollziehen in dem du es veränderst so lernt man es sehr schnell !!

Ps. schon mal FL Studio ausbrobiert ?

Ableton Live ist gut ja , aber für Anfänger finde ich es nicht geeignet , grade wenn man am Anfang steht sollte man den ganzen Prozess vom Musik machen nachvollziehen können , Ableton Live wie der Name schon sagt ist in erster Linie für Live Musiker konzipiert worden. Schau dir mal Fl Studio an sehr einfacher und schneller Workflow !
 
M
mustinet1900
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Ja die guten alten Zeiten. Bin zwar Baujahr 84, aber konnte mich mit der heutigen Musik noch nie identifizieren.
Fühle mich da in den 80s unheimlich wohl, vor allem wenn es noch Filmmusik ist bzw. dort verwendet wird.

Ich vermisse auch diese Einfachheit von damals. Alles war irgendqie natürlicher und greifbarer.
Heute ist vieles zwar auch sehr einfach aber man wird überall von der ganzen Vielfalt erschlagen.

Etliche Daw, etliche Smartphones, Autos usw.
Früher hatten Autos m.M.n einen Charakter und Persönlichkeit, auch die Handys. Heutzutage wird alle paar Tage ein neues Modell vom Band geworfen dass da kaum eine Beziehung dazu aufgebaut werden kann. Nach nem Jahr fühlt man sich wieder so als hätte man ein veraltetes Handy.
Zum Glück kann ich dem Konsum ein wenig wiederstehen.

Man merkt schon deutlich wie die Gesellschaft dank Google, Facebook und Co. immer blöder wird.

Ich mag zwar Technik und Modernität aber irgendwie hab ich auch oft einfach das Verlangen mich in irgendein Landhaus verziehen zu können ohne Tv,Pc,Handy etc.

Sorry is grad voll Offtopic geworden. Hatte aber irgendwie einen Drang das jetzt loszuwerden.

Achso, jetzt hätte ich eigentlich fast das vergessen was ich sagen wollte.
Fl hatte ich mal vor über 10 Jahren als Demo gehabt und fand es ganz nett. Doch leider haben die es total verpennt und das Ding nie auf Mac portiert und deshalb leider dismissed.

Leider hat Reaper keinen Demo Song eingebaut, aber ich glaub auf Youtube waren ein paar Sachen dazu.
Nennt man diese Demos auch Templates, der Begriff ist mir öfters begegnet.
 
Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
mustinet1900 schrieb:
Ich vermisse auch diese Einfachheit von damals. Alles war irgendqie natürlicher und greifbarer.
Naja, mal angenommen du möchtest ein Arrangement mit Orchester-Klängen erstellen. Früher hast du keine andere Wahl gehabt als ein echtes Orchester spielen zu lassen. Um das tun zu können hättest du entweder sehr reich oder ein sehr guter Komponist / Arrangeur mit entsprechendem Auftrag sein müssen.

Heute knallst du eine DAW auf ein Laptop, eine Orchester-Library dazu, und schon kannst du Orchester-Arrangements machen. Klar gehört dazu auch ein gewisses Know-How. Und wenn du besonders gut bist, kriegst du auch ein echtes Orchester. Oder wenn du reich bist.

Dein Problem ist eher, dass du nicht bereit bist die Sachen zu erlernen. Du brauchst vielleicht nicht jede Woche ein neues Handy, bist aber trotzdem ein Konsument. Bei Freeware halt auch ein Sammler. Du bist damit aber nicht alleine.

Mal ein anderes Beispiel: Hier im Forum sind sehr viele Leute unterwegs, die so gut wie keine Musik machen. Viele finden einfach Synthesizer geil und können ein paar Knöpfchen drehen. Einige bauen bloß verschiedene Sounds, machen aber keine kompletten Tracks damit. Einen kompletten Track habe ich schon seit Jahren nicht mehr gemacht. Meist reicht mir die Geduld / Interesse nur für ein paar Takte. Bzw. es fehlen Ideen / Wissen / Motivation, um einen Track weiter auszubauen. Das wäre so eins meiner Probleme. Du hast deine. Jeder hier hat so seine Probleme. Und wie du siehst, man versucht sich hier entweder irgendwie zu helfen oder zumindest zu trösten. Manchmal knallt's auch. Weil wo Probleme sind, ist auch Frustration nicht weit. Und manche werden dadurch aggressiv.
 
Leroy
Leroy
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Lothar Lammfromm schrieb:
Wenn du willst, würde ich eine Art 4-wöchige "Gewaltkur" (also: einen echten Kurs) mit dir und anderen Interessierten veranstalten.

Das heißt - Interesse vorausgesetzt - hier bei Sequencer biete ich einen Kompositions/Produktionsworkshop an, auf der Basis von Reaper. Zwei Mal die Woche bekommen die Kursteilnehmer eine neue musikalische Aufgabe (nachdem sie zuvor z.B. mit Samples und bestimmten Arbeitstricks versorgt wurden) - und müssen binnen weniger Tage damit neues Terrain erkunden und eben diese Aufgabe lösen.

Das wäre quasi eine Mischung aus Wettbewerb (falls es mehrere TN gibt) und Lehrgang.

Mein Vorteil:
A) Ich darf mich mal gründlicher mit Reaper auseinander setzen. Bislang habe ich da keinen Plan. Lässt sich aber fix ändern.
B) Ich kann arme, harmlose, aber ambitionierte Noobs nach Wunsch und Belieben ein wenig herumschubsen
C) Am Ende gibt es jede Menge Aha-Erlebnisse und nicht zuletzt auch neue Musik
D) Es könnte Spaß machen

Euer Vorteil:
A) Ihr lernt, wie ihr mit vergleichsweise geringen Aufwand Musik macht
B) Ihr seid hinterher deutlich schlauer und habt ein paar grundlegende Produktionstechniken und Kompositionstechniken kennen gelernt
C) Wenn es optimal läuft, seid ihr hinterher ein Weltstar, beliefert die Who is Who im Musikbiz mit Tracks, und ihr werdet mit Geldscheinen beworfen usw.
D) Es könnte Spaß machen

Interessiert? :D

Hallo Lothar,

wenn du so einen Workshop anbieten würdest wäre ich auch intressiert und würde teilnehmen. Ich möchte Reaper und DAWs auch gerne besser kennenlernen und wäre sehr dankbar für so ein Projekt. Schreib doch noch ein bischen mehr wie du dir das vorstellst.

Grüße
 
Leroy
Leroy
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Hier im Thread wurde ja auch schon Hardware empfohlen in Form der Electribe EMX. Ich bin auch der Meinung das dies der beste Einstieg in die ganze Materie ist. Ich hab mir auch eine gekauft und wirklich viel Zeit mit ihr verbracht und es macht einfach Spass. Jedes mal wenn ich mich vor den Rechner gesetzt hab war ich schnell wieder frustriert von dem mega Umfang der Programme das ich ihn schnell wieder ausgemacht hab. Ich hab einfach gerne mit der EMX gejammt, man ist super schnell am Ziel und hat Spass. Dann einen Microkorg dazugeholt, den kennengelernt usw.. Jetzt bin ich mir sicher dass ich auch bei der Mucke bleib und jetzt möcht ich auch was aufnehmen und mit DAW arbeiten. Ich denke jeder hat einen anderen Einstieg aber gleich zur Software zu greifen war für mich das falsche, jetzt hab ich aber soviel Spaß dran dass ich auch dabei bleib. Ich würd mir gut überlegen ob du nicht doch 250-300 Euro für eine EMX auftreiben kannst, das lohnt sich.

Ansonsten wurde ja FL Studio auch genannt. Ich finde die auch recht einsteigerfreundlich aber die ist halt in Englisch was mich schon stört. Für Reaper spricht für mich dass es eben CPU schonend ist deshalb intressiert es mich auch sehr. Der Vorteil bei LIVE z.B. ist das es ewig weit verbreitet ist und es auch die HandsOn DVDs gibt. Ansonsten weiß ich nicht ob Studio One schon erwähnt wurde, das soll super linear und Einsteigerfreundlich sein, das schau ich mir jetzt mal an.

Grüße
 
Raze
Raze
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wie lothar schon sagt, einfach loslegen!

ich habe früher auch viel studiert, aber dann irgendwie nichts gebacken bekommen. irgendwann drauf geschissen, und einfach gemacht, wenn dann irgendwo ein problem war, geziehlt danach gesucht. das geht dann auch ganz fix.

ich kann auch nur soweit mit daw´s (reaper, fl) umgehen, wie ich sie brauch. plugins habe ich nie gesucht und wie ein weltmeister runtergeladen, wenn ich morgen meine, ich brauch effekt xy suche ich halt nach xy.

man muss halt nur erstmal anfangen. der rest kommt dann von alleine. und wenn man erstmal dabei ist kommen die vortschritte vielleicht schneller als du glaubst.
 
M
mustinet1900
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shiroiyuki schrieb:
Wenn Du auf die 80er stehst...

http://www.depeche-mode-world.de/midi-f ... files.html

Zieh Dir ein ein Stück runter und versuche das zu Instrumentieren ;-)

Ist dann ein Demo-Song deluxe :)


Danke für den super Link.
Hab mir sofort mal ein paar Sachen gedownloadet.
Hab dann einfach die Midi Datei in Reaper reingezogen.Der hat mich dann gefragt, ob er z.B. die ganze Datei auf einzelne Track Spuren verteilen soll, oder nur in einer Spur darstellen soll.
Habe beides probiert, doch man kann nichts hören beim Abspielen.
Habe dann Input auf Midi und alle Kanäle gestellt, aber wieder dasselbe.

Muss ich da sonst noch irgendwas bestimmtes Einstellen, weil wenn ich den leeren Midi Editor auf hatte konne ich die Töne ja auch hören, die ich eingegeben haabe.

Mit Instrumentieren, meinst du damit das man die Midi Spur dann auseinandernehmen kann und so sieht, welcher Part mit welchem Instrument eingespielt wurde und das ganze dann so verändert?







ich habe früher auch viel studiert, aber dann irgendwie nichts gebacken bekommen. irgendwann drauf geschissen, und einfach gemacht, wenn dann irgendwo ein problem war, geziehlt danach gesucht. das geht dann auch ganz fix.


Bei mir hat es ein wenig länger gedauert, bis an diesem Punkt war, aber ich denke so langsam hab ich es endlich gerallt.

Dachte immer man muss erst im Handbuch lesen, damit man überhaupt die Buttons und Menüs etc. kennt, aber da war man dann schnell nur in der Theorie gefangen und kam nicht weiter.
Da war es auch nicht weiter verwunderlich dass so die Lust schnell wieder flöten ging.

Jetzt sag ich auch, scheiss drauf und probieren.
Ein wenig Learning by Doing sollte wohl schon sein.





Naja, mal angenommen du möchtest ein Arrangement mit Orchester-Klängen erstellen. Früher hast du keine andere Wahl gehabt als ein echtes Orchester spielen zu lassen. Um das tun zu können hättest du entweder sehr reich oder ein sehr guter Komponist / Arrangeur mit entsprechendem Auftrag sein müssen.


Ja da hast du Recht.Daran habe ich wohl nicht gedacht.Es gibt natürlich ganz gravierende Entwicklungen, die das Leben ungemein erleichtert/verbessert haben.


Dein Problem ist eher, dass du nicht bereit bist die Sachen zu erlernen. Du brauchst vielleicht nicht jede Woche ein neues Handy, bist aber trotzdem ein Konsument. Bei Freeware halt auch ein Sammler. Du bist damit aber nicht alleine.

Ja das denke ich auch.Ein Konsument ist man ja immer, denn irgendwas braucht der Mensch immer.
Ich finde aber das man wohl frühe entsprechend der Entwicklung einfach weniger brauchte bzw. dachte das man weniger braucht, um damit zufrieden zu sein.
Ich war z.B. früher mit meinem alten Nokia Handy eigentlich recht glücklich,da man ja was anderes nicht kannte oder es einfach nicht existierte.
Heute würde ich ohne Smartphone gar nicht mehr klarkommen, auch wenn ich es wollte.Da sind mittlerweile einfach zu viele Sachen, wovon man sich abhängig gemacht hat.

Ich versuche aber immer da auch ein gesunder Gleichgewicht zu haben, um mir nicht von den Medien etc. immer suggerieren zu lassen was für einen neuen neuen Hype man doch auch brauchen würde.Denke mal das geht vielen auch so.






Leroy schrieb:
Hier im Thread wurde ja auch schon Hardware empfohlen in Form der Electribe EMX. Ich bin auch der Meinung das dies der beste Einstieg in die ganze Materie ist. Ich hab mir auch eine gekauft und wirklich viel Zeit mit ihr verbracht und es macht einfach Spass. Jedes mal wenn ich mich vor den Rechner gesetzt hab war ich schnell wieder frustriert von dem mega Umfang der Programme das ich ihn schnell wieder ausgemacht hab. Ich hab einfach gerne mit der EMX gejammt, man ist super schnell am Ziel und hat Spass. Dann einen Microkorg dazugeholt, den kennengelernt usw.. Jetzt bin ich mir sicher dass ich auch bei der Mucke bleib und jetzt möcht ich auch was aufnehmen und mit DAW arbeiten. Ich denke jeder hat einen anderen Einstieg aber gleich zur Software zu greifen war für mich das falsche, jetzt hab ich aber soviel Spaß dran dass ich auch dabei bleib. Ich würd mir gut überlegen ob du nicht doch 250-300 Euro für eine EMX auftreiben kannst, das lohnt sich.

Ansonsten wurde ja FL Studio auch genannt. Ich finde die auch recht einsteigerfreundlich aber die ist halt in Englisch was mich schon stört. Für Reaper spricht für mich dass es eben CPU schonend ist deshalb intressiert es mich auch sehr. Der Vorteil bei LIVE z.B. ist das es ewig weit verbreitet ist und es auch die HandsOn DVDs gibt. Ansonsten weiß ich nicht ob Studio One schon erwähnt wurde, das soll super linear und Einsteigerfreundlich sein, das schau ich mir jetzt mal an.

Grüße


Ja ich denke nach dem Mopped Lappen, werde ich mir auch höchstwahrscheinlich so eine genannte Hardware besorgen.Schaden wirds ja bestimmt nicht.
Ich denke auch das es viel mehr Spass bereiten wird wenn man auch mal was zum anfassen hat.
Ich denke es gibt ja nicht umsonst noch viele Djs, die mit Vinyl auflegen, da sie sagen dass sie so ihre Musik auch anfassen können.


Bezüglich FL, das gibt es leider nicht für Mac OS X.
Live wird wirklich hochgelobt und über Studio One habe ich auch viel gutes bezüglich der Übersichtlichkeit gelesen, aber ehrlich gesagt habe ich eigentlich mittlerweile auf Reaper ganz gut eingelassen und auch ein wenig in den Workflow quasi eingelebt, wenn man das bei mir so nennen darf.
Der Funktionsumfang von Reaper, soll wohl im Vergleich zu Studio One viel grösser sein auch wenn ich davon eh nur einen Bruchteil erstmal nutzen werden kann, aber da hat man auch für später noch jede Menge zu entdecken.

Ich bin eigentlich erstmal sehr froh dass ich wenigstens die DAW Auswahlgeschichte hinter mir habe, da da hing ich ganz besonders.
Wenn ich jetzt wieder anfange nach was anderem zu schauen und zu vergleichen, was wo anders mehr oder weniger ist dann kann es sein dass ich sehr schnell wieder in die Spirale der Orientierungslosigkeit fallen kann, deshalb denke ich fahre ich erstmal mit Reaper ganz gut.

Ich konnte vorher einfach nicht so recht mich damit abfinden dass jede Daw quasi nur das Werkzeug ist und man mit jeder auch dieselbe Musik produzieren kann.
Jetzt weiss ich das die Daw quasi einfach nur ein Auto ist mit ich zum Ziel fahre und die Unterschiede liegen dann vielleicht in der Höchstgeschwindigkeit,Anzug, Ausstattung und Aussehen, aber fahren und mich fortbewegen tun sie im Grunde alle.
 
shiroiyuki
shiroiyuki
UFO Kapitän
Sorry, das war etwas unverständlich glaube ich ;-)

Mit Instrumentieren meinte ich das Du für jede Spur ein Instrument erstmal zuordnen mußt bevor Du was hörts.
Lad Dir das MIDI File so rein das Du lauter einzelne Spuren hast, das sind dann die einzelnen Instrumente.

Meistens sind General-Midi Programm Changes mit auf den Spuren, daran kannst Du Dich orientieren (an den Namen) was welches Instrument sein soll.
Dann fängst Du einfach an den VST Synth auf die einzelnen Spuren zu legen und stellst auf jeder Spur ein Preset ein das ungefähr hinkommt.
Als höheren Schwierigkeitsgrad kannst Du die Sounds dann alle einzeln selbst versuchen zurecht zu schrauben.

Das ist wie eine Art Baukasten und als Ergebnis kommt eben schon ein guter Song raus. Da hast Du schonmal ein Erfolgserlebnis.
Erfolgserlebnise sind auch wichtig, weil das Motiviert weiter zu machen. Man sollte jede Übungssession mit einem Erfolgserlebnis abschliessen.

Wenn Du fertig bist, bzw schon beim Instrumentieren, siehst Du wie der Song aufgebaut und arrangiert ist.
 
M
mustinet1900
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shiroiyuki schrieb:
Sorry, das war etwas unverständlich glaube ich ;-)

Mit Instrumentieren meinte ich das Du für jede Spur ein Instrument erstmal zuordnen mußt bevor Du was hörts.
Lad Dir das MIDI File so rein das Du lauter einzelne Spuren hast, das sind dann die einzelnen Instrumente.

Meistens sind General-Midi Programm Changes mit auf den Spuren, daran kannst Du Dich orientieren (an den Namen) was welches Instrument sein soll.
Dann fängst Du einfach an den VST Synth auf die einzelnen Spuren zu legen und stellst auf jeder Spur ein Preset ein das ungefähr hinkommt.
Als höheren Schwierigkeitsgrad kannst Du die Sounds dann alle einzeln selbst versuchen zurecht zu schrauben.

Das ist wie eine Art Baukasten und als Ergebnis kommt eben schon ein guter Song raus. Da hast Du schonmal ein Erfolgserlebnis.
Erfolgserlebnise sind auch wichtig, weil das Motiviert weiter zu machen. Man sollte jede Übungssession mit einem Erfolgserlebnis abschliessen.

Wenn Du fertig bist, bzw schon beim Instrumentieren, siehst Du wie der Song aufgebaut und arrangiert ist.


Danke, jetzt hört man schonmal etwas.

Hab die Midi SPur auf die Tracks verteilt und mal auf ein bis zweit irgendwelche Presets von Tyrell zugewiesen.Klingt natürlich erstmal schräg, aber hab somit was zum experimentieren.

Ja bei manchen steht String dran, bei manchen steht z.B. Tilin dran oder auch nur der Name.
Leider sind die Presets in Tyrell nicht alle nach Intrument Namen sortiert, deshalb werde ich mal probieren ob ich da irgendwas finde wo am Ende ne Art von Melodie zu erkennen ist.

Ich müsste wohl zu jeder Spur dasselbe Preset nehmen und eventuell ein wenig umändern, denn wenn ich jeweils verschiedene Presets nehme klingt natürlich alles schön durchgemischt und irgendwie nach nix.
 
Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
Man kann auch einzelne Spuren SOLO schalten und hören, ob da der BASS-Part ist, oder Akkorde usw. Schlagzeug ist bei Standard MIDI Files meist auf der MIDI-Spur Nr. 10. Da sollte man als Instrument ein Schlagzeug Kit mit General MIDI Belegung zuordnen.
 
 


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