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ASM Leviasynth

  • #241
Vielleicht haben die Einkaufsabteilungen hier in D einfach Sch...e verhandelt bei der Auftragsvergabe. So nach dem Motto...naja...wird nicht so gut laufen, wir nehmen nur 100 Stück. Hätten sie 1000 genommen, wär´s evtl. günstiger geworden. Wer weiß es schon. Wir stecken da nicht drin. Man könnte ja auch abwarten, wenn die GASkäufe hier im Forum landen, kann man sicherlich nochmal nen Taler sparen.
 
  • #242
Da ASM Inc. seinen Firmensitz in Kalifornien hat, ergibt sich der hohe Preis vermutlich aufgrund von hohen Zöllen.
Nun, in dem Fall sollte man vielleicht einfach abwarten, bis einige wenige Politiker bestimmter Länder im Geiste wieder auf diesem Planeten gelandet sind.

Auf jeden Fall auf den ersten Blick eine sehr interessante Entwicklung.
 
  • #243
Ah und wer kann hier so einen Synth bedienen? Die Leute scheitern ja schon am Hydrasynth.
Vielleicht lenken einige Mirforisten genau diese Leute davon ab, ihr Synthesizerwissen auszuweiten, indem sie sinnbefreite, polemische Kommentare ins Forum werfen, die nach einer geschriebenen Reaktion förmlich zu schreien scheinen?
 
  • #244
Bin ich eigentlich der Einzige, der es als Frechheit empfindet, dass das Ding in den USA nur 2500$ kostet?
Ich sehe das genauso. Und das ist auch der Grund, weshalb ich den Leviasynth zu diesem Preis nicht kaufen werde - egal, was das Ding alles kann. Nicht, weil ich das Geld nicht habe, sondern weil ich mich nicht verar... lasse. Wer die horrende Preisdifferenz am Ende kassiert (Importeur/Vertrieb, Zoll...), ist für mich auch irrelevant. Denn ich werde mein Geld nicht in seinen gierigen Rachen werfen. Es gibt (in der EU) genügend kleinere Hersteller, die fair kalkulieren und sich über jedes verkaufte Gerät freuen.

PS: Dass ich hier mal Tacheles rede, ist womöglich off Topic. Aber das musste jetzt einfach mal raus. Entschuldigung!
 
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M.i.a.u.: Herbie, nox70, Tom und 4 andere
  • #245
Hätte man sein ganzes Leben lang jeden Rülpser und jeden Furz aufgenommen den man abgelassen hat , hätte man genug Audio Material
für ............immer...........völlig umsonst,Warm, Analog ,Organisch, Realitätsbezogen.......... als Nebenerscheinung, fast geschenkt.
Singen kann man auch noch .....in einen Sampler rein, ich dreh durch, 1000000000de von möglichkeiten, und man braucht nur ein Sampler, Einen.

Ist womöglich jetzt Offtopic, aber ist halt so.
 
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M.i.a.u.: Area88
  • #246
Ich sammele auch spannend klingenden Müll, z.B. Dosen, Blechdeckel etc. wenn mir irgendwann mal wieder nach Sampling ist oder ichs für 'nen Job brauche.
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Herbie
  • #247
Zugegeben , da ist bei Absynth auch viel Reverb drauf, aber sowas hätte ich mir bei den Levia Demos gewünscht.
Ich weiß jetzt noch nicht genau was bei Version 6 alles dazu gekommen ist, aber mit den komplexen Envelopes, mod Kurven, Granular Synthese, Wellenform Morphing ist das Teil insgesamt flexibler und mächtiger als der Leviasynth und in der Version 6 auch MPE fähig.
 
  • #248
Ich weiß jetzt noch nicht genau was bei Version 6 alles dazu gekommen ist, aber mit den komplexen Envelopes, mod Kurven, Granular Synthese, Wellenform Morphing ist das Teil insgesamt flexibler und mächtiger als der Leviasynth und in der Version 6 auch MPE fähig.

Ja faszinierend.Siehe hier:
google KI

Absynth 6 brings back the legendary semi-modular synth with a modern twist, featuring
a sleek new interface, AI-powered browser, MPE/polyphonic aftertouch support, enhanced granular synthesis, and expanded sound palette, while retaining its core power for complex soundscapes, blending subtractive, FM, wavetable, and granular synthesis across three versatile channels with deep modulation and creative effects like the Aetherizer and Cloud Filter, plus new high-density granular modes and improved sample handling for richer textures and immersive spatial audio.
Core Synthesis & Structure
  • Hybrid Semi-Modular: Combines subtractive, FM, wavetable, and granular synthesis within three independent channels, each with sound sources and FX.
  • Advanced Oscillators: Offers virtual analog, FM, granular, fractalize, and sample-based sources, with unison options and enhanced granular density.
  • Sample Handling: Improved sample engine supports new formats (MP3, Ogg, FLAC) and offers higher quality grain clouds.
Sound Design & Modulation
  • Mutator: Revamped with AI-powered features to intelligently blend traits from different presets for unique starting points.
  • Deep Modulation: Features 68-point envelopes with looping, complex curves, LFOs, and Macros for intricate sound evolution.
  • Creative Effects: Includes signature tools like the Aetherizer and Cloud Filter for transforming sounds into textures.
Expressive Control & Workflow
  • MPE & Polyphonic Aftertouch: Full support for modern controllers, allowing each note to have its own unique expression.
  • Redesigned Interface: Cleaner, more visual, and streamlined for faster navigation and a better overview of your sound design.
  • Visual Preset Browser: Intuitive browser organizes sounds by categories and tonal families, making exploration easier.
Spatial Audio
  • Surround Sound: Support for up to 8-channel surround formats (Quad, 5.1, Octaphonic) for immersive 360° sound placement.
Expanded Content
  • Vast Preset Library: Includes original Absynth sounds plus hundreds of new presets for diverse applications, from atmospheric pads to rhythmic leads.
https://www.native-instruments.com/en/products/komplete/synths/absynth-6/?srsltid=AfmBOopf3HFDY3EVjxSzJwl8-u6m1a_cIMsOIs7IrbUgZ2yIXu5Qjxtq
Ich erwarte ja nicht, dass die Hardwarehersteller jetzt immer gleich jeden Trend auf dem SoftwareMarkt mitmachen müssen, was mir aber nur aufgefallen ist in letzter Zeit immer wenn irgendwelche teuren Instrumente vorgestellt worden sind, hat man immer auf „den Sound“ oder einen „Überraschungssound“ gewartet, der aber nie gekommen ist. Der Moog One war ja auch so ein Beispiel, teures Instrument, angepriesen mit sehr vielen Features, aber keine wirklich spektakulären Sounds, egal wie die Influencer dort in den Videos am Modwheel oder an den Regeln rumgespielt haben, auf der anderen Seite kann man hier mit so einer Software(Absynth und co.) mit nur einem Makrocontroller sehr dramatische Klangveränderung erzeugen und das auch sehr effektiv. Also was machen die Softwarehersteller besser, dass das so gut funktioniert, solche Überraschung Effekte/Sounds zu erzeugen? Haben Sie bessere Algorithmen? Funktionieren dort die Modulationen effektiver? Ich weiß, dass es jetzt ein bisschen OT, aber das muss mal einmal gesagt werden das ist mir einfach mal aufgefallen. Meine Hoffnung beim Leviasynth wäre noch der Modsequenzer, der mit bis zu 128 Steps acht Lanes aufzeichnen kann sowie die Algo und Filtermorphfunktion. Witzig war der Typ dort in einem Video der Pad und Lead Sounds vom Leviasynth vorgeführt hatte , der meinte der Leviasynth könne Klänge erzeugen, die „mit keinem anderen Synthesizer der Geschichte vergleichbar“ seien. Eine ziemlich gewagte These. Ich hab mir die Videos paarmal angehört, aber ich habe dort nichts gehört, was man nicht schon irgendwo anders mal gehört hatte.
 
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  • #249
Ja faszinierend.Siehe hier:
Für Version 5 hab ich damals Sounds gemacht, die Version 6 mit Coupon beim "Weihnachtssale" was günstiger bekommen.
Ich erwarte ja nicht, dass die Hardwarehersteller jetzt immer gleich jeden Trend auf dem SoftwareMarkt mitmachen müssen, was mir aber nur aufgefallen ist in letzter Zeit immer wenn irgendwelche teuren Instrumente vorgestellt worden sind, hat man immer auf „den Sound“ oder einen „Überraschungssound“ gewartet, der aber nie gekommen ist. Der Moog One war ja auch so ein Beispiel, teures Instrument, angepriesen mit sehr vielen Features, aber keine wirklich spektakulären Sounds, egal wie die Influencer dort in den Videos am Modwheel oder an den Regeln rumgespielt haben, auf der anderen Seite kann man hier mit so einer Software(Absynth und co.) mit nur einem Makrocontroller sehr dramatische Klangveränderung erzeugen und das auch sehr effektiv.
Naja, bei Moog und Sequential Circuits schieb ich die Preise ein Stück weit auch auf den Namen der sich auch auf die Preisgestaltung auswirkt, zum Teil sind die Teile beim Moog afair ja auch "Handgeklöppelt und Mundgeblasen" ;-) Made in the USA gewesen - keine Ahnung ob das immer noch so ist

Also was machen die Softwarehersteller besser, dass das so gut funktioniert, solche Überraschung Effekte/Sounds zu erzeugen? Haben Sie bessere Algorithmen? Funktionieren dort die Modulationen effektiver?
Sie müssen das User Interface nicht ans Gehäuse oder den typischen HW User anpassen und haben mehr CPU Power zur Verfügung. Bei Absynth kommt noch dazu dass es noch aus einer Zeit (dürfte 2000 gewesen sein) stammt als die die Zielgruppe noch jung und experimentierfreudiger waren.
Witzig war der Typ dort in einem Video der Pad und Lead Sounds vom Leviasynth vorgeführt hatte , der meinte der Leviasynth könne Klänge erzeugen, die „mit keinem anderen Synthesizer der Geschichte vergleichbar“ seien. Eine ziemlich gewagte These. Ich hab mir die Videos paarmal angehört, aber ich habe dort nichts gehört, was man nicht schon irgendwo anders mal gehört hatte.
Das der Synth es kann bedeutet ja nicht dass es schon einer gemacht hat:fresse:
 
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M.i.a.u.: Rasenmähermann und robworld
  • #250
wieder von ASMs Ken Flux Pierce:
some tips on how to get the most out of the oscillator section's ability to have drift and movement
when creating those vintage analog subtractive synthesis style sounds.
 
  • #252
wieder von ASMs Ken Flux Pierce:
some tips on how to get the most out of the oscillator section's ability to have drift and movement
when creating those vintage analog subtractive synthesis style sounds.

Sieht recht kompliziert aus die Operatoren/Stränge freilaufend zu bekommen, wär' einfacher wenn man Operator Stränge "phase locked" verknüpfen und dann bei Bedarf auf freilaufend stellen könnte. Ich packe ganz gerne mal freilaufende Operatoren in 'nen Strang - z.B. bei fast identischen leicht verstimmten Strängen, um nur die dabei enstehenden Opertöne freilaufend zu bekommen, die Basis des Sounds dann aber weniger mit Auslöschungen zu kämpfen hat.
 
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M.i.a.u.: robworld
  • #253
Ich sehe das genauso. Und das ist auch der Grund, weshalb ich den Leviasynth zu diesem Preis nicht kaufen werde - egal, was das Ding alles kann. Nicht, weil ich das Geld nicht habe, sondern weil ich mich nicht verar... lasse. Wer die horrende Preisdifferenz am Ende kassiert (Importeur/Vertrieb, Zoll...), ist für mich auch irrelevant. Denn ich werde mein Geld nicht in seinen gierigen Rachen werfen. Es gibt (in der EU) genügend kleinere Hersteller, die fair kalkulieren und sich über jedes verkaufte Gerät freuen.

PS: Dass ich hier mal Tacheles rede, ist womöglich off Topic. Aber das musste jetzt einfach mal raus. Entschuldigung!
Bei Sequential war das genauso. Daran kann ich mich gut erinnern.
Das hat auch keinen davon abgehalten einen zu kaufen.
 
  • #254
Bei Sequential war das genauso. Daran kann ich mich gut erinnern.
Das hat auch keinen davon abgehalten einen zu kaufen.
Mich schon (noch zu DSI Zeiten) und irgendwann war es für mein Geschmack zu vintage orientiert und damit eh uninteressant für mich.
 
  • #255
Also ich finde das Konzept vom Leviasynth schon ziemlich geil. Aber egal, welches Video ich mir davon ansehe, finde ich den Sound irgendwie schwach. Der hat immer so etwas quäkiges, ätherisch-glasiges. Da fehlt mir irgendwie der Druck und der Punch. Viele würden digital sagen, aber das trifft es ja nicht wirklich. Deswegen habe ich ja auch meinen Hydrasynth wieder verkauft. Man konnte auch üble Sachen mit dem Ding machen, aber die Tendenz, dass die Sounds keine Präsenz haben ist schon da.
 
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M.i.a.u.: indiemoon und Cord
  • #256
Also ich finde das Konzept vom Leviasynth schon ziemlich geil. Aber egal, welches Video ich mir davon ansehe, finde ich den Sound irgendwie schwach. Der hat immer so etwas quäkiges, ätherisch-glasiges. Da fehlt mir irgendwie der Druck und der Punch. Viele würden digital sagen, aber das trifft es ja nicht wirklich. Deswegen habe ich ja auch meinen Hydrasynth wieder verkauft. Man konnte auch üble Sachen mit dem Ding machen, aber die Tendenz, dass die Sounds keine Präsenz haben ist schon da.
Geht mir genauso. Habe dann meinen Hydra Explorer einem Freund geliehen, der hat fetten Italo damit gemacht (und der Kerl ist kein Spezialist). Ich glaube ASM muss einem irgendwie "liegen". Ist bei mir nicht der Fall.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep und Scenturio
  • #257
Geht mir genauso. Habe dann meinen Hydra Explorer einem Freund geliehen, der hat fetten Italo damit gemacht (und der Kerl ist kein Spezialist). Ich glaube ASM muss einem irgendwie "liegen". Ist bei mir nicht der Fall.
Ich denke, es kommt auch darauf an, wie man seine Sounds Schwerpunkt-mäßig macht. Ich fand halt die Effektsektion ziemlich schwach. Ich habe den mal durch meinen Fantom geroutet und aus Versehen einen Roland-Chorus drauf gehabt. Da hat der Sound gleich richtig highendig-edel und plastisch gewirkt. Aber mit den ASM-Effekten ist sowas nicht zu holen. Und ich fand den Unison im Mutator ebenso richtig schwach (den man ja nutzen muss, wenn man polyphon bleiben will). Da ich Unison gerne nutze war auch das für mich ein großer Minuspunkt.

Trotzdem hätte ich so einen Leviasynth mal gerne unter meinen Fingern, vielleicht hat sich ja was gebessert. Ich finde so Presets (von allen möglichen Herstellern) oft auch viel schlechter, wie die Synths dann wirklich klingen können, das hat aber vielleicht auch etwas mit Geschmack zu tun.
 
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M.i.a.u.: Koude
  • #258
Also ich finde das Konzept vom Leviasynth schon ziemlich geil. Aber egal, welches Video ich mir davon ansehe, finde ich den Sound irgendwie schwach. Der hat immer so etwas quäkiges, ätherisch-glasiges. Da fehlt mir irgendwie der Druck und der Punch.
Im Kern ist das ein FM Synthesizer. Halt mit analogen Filtern und VCA. Ich finde genauso klingt er auch. Das ist doch das tolle an FM. Bzw. ist das, was ich mit FM verbinde.
Im Moment kann man eh nur die Presets bewerten. Und auch wenn Fm sehr vielseitig ist und auch analog emulieren kann, wenn man das möchte, ist es doch genau dieser gläserne, schrille Klang der für fm steht. Und die Filter sollen das nur schleifen.
In den Demos habe ich einige super interessante Presets gehört.
Für einen Sawfiltersweep ist das nichts.
Wenn ich alle FM Synthesizer nehme, die ich so kenne, digitone, opsix, kodamo, tx81z, dann sticht der leviasynth da schon sehr hervor.
Das ist vielleicht der schönste fm synth, den ich gehört habe. Ich denke die vcas, filter und ein paar features sind dafür verantwortlich.
Bei 8 oszillatoren , pro stimme, sollte es vieleicht nicht so fett sein. Bei fm gehts ja auch um sehr viel feinarbeit und es ist weitaus schwieriger als die KIndergarten subtraktive Standardsynthese.
Wenn man in solchen Synths nichts neues entdecken kann, wo dann? Die wahrscheinlichkeit ist ungemein höher als bei analogen standard polys.
Und es gibt nunmal nicht wie bei wavetables, den digitalen Dreck, der wie beim microwave für den wow-faktor.
Vielleicht gibt es sowas mal, oder man kann in Zukunft umschalten von fetten oszillatoren zu filigranen, genauen - überblenden.
Dennoch sind die meisten verloren oder wenig erfahren, was fm angeht. Da helfen dann auch keine 100000 klicks bei youtube.
Ich erinnere mich noch an die absolute hilflosigkeit beim Moog labyrinth und filtersweeps auf trianglewave Bewertungen.

Ich frag mich nur einfach was man von so einem Synth klanglich erwartet?
Ich kann nur sagen, warum auch immer ich das so empfinde, ich finde da klanglich sehr viel gutes. Eben genau das was du bemängelst. Glasig, sehr fein schwebend. Irgendwie einfach schön.


Aber generell sollte man einfach mal abwarten. Verstehe immer weniger, warum man überhaupt einen Synth vorbestellt?

Was punch angeht, würde ich den aber nicht unterschätzen wollen.
Bei dem Video das ich gepostet habe, fand ich zwar die Patches nicht so doll, aber klanglich hat mir das sehr gefallen.
 
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M.i.a.u.: SirAdrianFish und robworld
  • #259
Wenn ich alle FM Synthesizer nehme, die ich so kenne, digitone, opsix, kodamo, tx81z, dann sticht der leviasynth da schon sehr hervor.
Ok, das ist bei der Auswahl auch ein Stück weit verständlich, aber die ersten drei von dir genannten würde ich jetzt nicht als Blaupause für den typischen FM Klang sehen.
wenn man das möchte, ist es doch genau dieser gläserne, schrille Klang der für fm steht.
Nicht in meiner Welt, da hab ich andere klanglichen Vorbilder nach denen ich strebe. Hier zwei Beispiele und das ist jeweils nur ein Sound mit einem FM-X Part.


 
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M.i.a.u.: rolfdegen, robworld und Karmaloge
  • #260
Ok, das ist bei der Auswahl auch ein Stück weit verständlich, aber die ersten drei von dir genannten würde ich jetzt nicht als Blaupause für den typischen FM Klang sehen.

Nicht in meiner Welt, da hab ich andere klanglichen Vorbilder nach denen ich strebe. Hier zwei Beispiele und das ist jeweils nur ein Sound mit einem FM-X Part.


Ja, das finde ich auch sehr gut, aber genau das meinte ich damit doch. Mit analogem Schönklang hat das nichts zu tun und da sind auch Effekte drauf. REVERB hat bei FM Sounds besonders viel Angriffsfläche.
Das ist metallisch, schrill. Typisch FM, eher als alles andere. Ich meinte das ja. Wirkt fast so, als wäre da noch ein bitcruscher drauf.
Schön gemacht und ja das wirkt voll und hat Druck im Patch, aber ist jetzt nicht essentiell für gute FM Sounds oder. Selbst bei analogen finde ich es muss nicht immer fett oder Druck haben um gut zu sein.

Was ist das, ein Plugin? Und wie klingt das ohne Effekte, würde mich interessieren.
Kann der Leviasynth sowas nicht? Also hast du Patches gehört, die deinem Geschmack nach hätten anders klingen müssen, weil du weißt, wei die gebaut wurden, ungefähr?
 
  • #261
Mit analogem Schönklang hat das nichts zu tun und da sind auch Effekte drauf. REVERB hat bei FM Sounds besonders viel Angriffsfläche.
Ich hab' nur die Part Effekte des Montage genutzt, die sind sicherlich sehr hochwertig, aber schon um das Morphing nicht zu zerstören sind sie eher als sowas wie ein Gewürz und nicht Sound bestimmend genutzt worden.
Ich kann mich noch an einen Artikel von Peter Gorges in der Keyboards erinnern, wo er ein Analog vs. Digital Ratespiel afair auch mit Beispielen vom DX7II gemacht hat. Mein FS1R ist dank VA Filterklang (verbesserter AN1x Filter) aus meiner Sicht einer meiner liebsten Synths für warme weiche Pad Sounds, klar muss man ein wenig basteln um mit Level Scaling das zwitschen in den Höhen zu reduzieren. Mit dem analogen Filter, Sync und PWM sollten sie beim Leviassynth an sich das größte Hürden für analogen Schönklang mittels FM Synths gelöst haben. :dunno:
Was ist das, ein Plugin? Und wie klingt das ohne Effekte, würde mich interessieren.
Stammt vom Montage (alte Version ohne M), ist 'ne ältere Aufnahme, die ich jetzt nicht auf die Schnelle nochmal ohne FX aufnehmen könnte. Aber wie schon geschrieben hab' ich die afair Reverb/Chorus Kombination eher vorsichtig eingetzt, der Rest ist Parameter Morphing.
Kann der Leviasynth sowas nicht?
Ich mach da viel mit fixed Frequency Trägern als Waveshaper zwischen den Operatoren, dem Beispielen nach zu schließen klingt der Leviasynth genau wie der Opsix in der Beziehung scheinbar sehr viel softer als z.B. Montage, FS1R, TG77, Reface DX, PC4 & Co. Bei Software ging Octopus und FMHeaven in die Richtung oder aktuell die Open Source Software Six Sines. Selbst der vom Funktionumfang im Vergleich zu Montage/MODX erweiterte FM-X (freie Algorithmen, feedback pro Operator, mehr skalierbare Operator Wellenformen, div. VA Filtertypen, weitere LFOs und Envelopes) FM Synth des Halion 7 klingt bei ähnlichen fixed Frequency Einstellungen eher brav.
Zudem nutze ich die Pitch EGs pro Operator um den Sounds was Punch zu verleihen, was man speziell beim ersten Sound imho gut raushören kann.
 
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  • #262
Sie müssen das User Interface nicht ans Gehäuse oder den typischen HW User anpassen und haben mehr CPU Power zur Verfügung. Bei Absynth kommt noch dazu dass es noch aus einer Zeit (dürfte 2000 gewesen sein) stammt als die die Zielgruppe noch jung und experimentierfreudiger waren.
Können auch die Keyboard Hersteller machen , aktuelle Prozessoren verwenden wie die in PCs verwendet werden, vielleicht nicht ganz so hoch getaktet, dafür mit ein paar Funktion optimiert fürs Audio Rendering. Aber bloß kein Windoof Betriebssystem, etwas was viel effizienter ist und direkten Hardwarezugriff ermöglicht. Beim Hydrasynth war die Rechenleistung auch zu knapp bemessen, wenn man dort viele Modulationsverknüpfungen erzeugt, dann war das nicht mehr so gut interpoliert, teilweise auch seltsames LFO Verhalten, was ich da gehört habe. Schade, dass Apple seine Chips nicht an andere Hersteller verkauft und nur für sich behält. So ein M5 Prozessor verbraucht nicht so viel Strom und ist auch sehr effizient und leistungsfähig.
 
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  • #263
Sie beauftragen und briefen Sounddesigner, die fähig und willig sind, solche Klänge zu erzeugen?
Ja, aber das sind doch fast die gleichen die für aktuelle Hardwaresynths Presetsounds programmieren. Von daher glaube ich nicht, dass das am fehlenden Talent liegt.
 
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  • #264
Ja, aber das sind doch fast die gleichen die für aktuelle Hardwaresynths Presetsounds programmieren. Von daher glaube ich nicht, dass das am fehlenden Talent liegt.
Du kannst bei Software deutlich mehr Versionen des Klangerzeugers an Sounddesigner und Beta Tester verteilen, während man bei Hardware nur eine begrenzte Anzahl von Prototypen hat.
 
  • #265
Im Kern ist das ein FM Synthesizer. Halt mit analogen Filtern und VCA. Ich finde genauso klingt er auch. Das ist doch das tolle an FM. Bzw. ist das, was ich mit FM verbinde.
Im Moment kann man eh nur die Presets bewerten. Und auch wenn Fm sehr vielseitig ist und auch analog emulieren kann, wenn man das möchte, ist es doch genau dieser gläserne, schrille Klang der für fm steht. Und die Filter sollen das nur schleifen.

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Ich frag mich nur einfach was man von so einem Synth klanglich erwartet?
Ich kann nur sagen, warum auch immer ich das so empfinde, ich finde da klanglich sehr viel gutes. Eben genau das was du bemängelst. Glasig, sehr fein schwebend. Irgendwie einfach schön.

Naja, ich meine nicht den FM-Klang an sich. Der kann ja auch recht vielseitig sein, wie man an Yamaha Montage oder F'em sieht.

Ne, ich meine die ASM-Synths die haben (wohl) so einen bestimmten Grundsound unabhängig von der Erzeugung. Ich vermute das liegt an der Kombination von Filtern und Effekten oder vielleicht hat es mit den Wandlern zu tun. Die spielen irgendwie nicht vorne, direkt und plastisch, sondern hinten, so bißchen wie hinter einem Schleier und flach. Ich denke, diejenigen die mit dem Sound auch nicht klarkommen, verstehen ungefähr, was ich meine.

In den ganzen YT-Videos, wirkt der so bisschen, wie ein Billig-Synth, wie so ein Anfänger-Keyboard aus dem Quelle-Katalog, da ist einfach keine Präsenz und Druck da, sondernd der geräuschelt da vor sich hin oder fiepselt da so rum. Sorry für meine harschen Worte, ist einfach mein Empfinden, darf ja Jeder anders sehen.
 
  • #266
Ja, US-Preise sind vor Steuer, aber der Gap ist so groß,
dass sich das nicht mit typischen Sales-Tax-Sätzen begründen lässt.
Es sind beim Levia deutlich höhere Netto-Preise von EU gegenüber US.
+30,3% EU-Netto vs US-Netto (in € gerechnet) (EZB USD/EUR)

Leviasynth Vergleich Nettopreise in € (Basis: DE Brutto 3.299 €; US Netto 2,499 $)
Thomann: 2.772 €
Sweetwater: 2.128 €
DE-Netto liegt ca. 644 € über US-Preise in €!

beim Hydrasynth Key als Vergleich Nettopreise in €: (Basis: DE Brutto 1.299 €; US Netto 1,399 $)
Thomann: 1.092 €
Sweetwater: 1.192 €
DE-Netto liegt ca. 100 € unter US-Preise in € !
Als ASM im letzten Jahr Preissteigerungen beim Hydrasynth angekündigt hatte (die dann nicht gekommen sind), waren die größten Steigerungen für Europa angekündigt. Da die Fertigung in China liegt, dürften irgendwelche Trump-Zölle damit auch wenig zu tun haben. Vielleicht geht man davon aus, dass man in Europa noch am ehesten Geld holen kann?
 
  • #267
Ja, aber das sind doch fast die gleichen die für aktuelle Hardwaresynths Presetsounds programmieren. Von daher glaube ich nicht, dass das am fehlenden Talent liegt.
Nö aber vielleicht am Briefing und entsprechender Kuration. Der Synth dürfte das ja können wenn ich mir die Specs anschaue. Und ja, das ist natürlich Spekulativ.
 
  • #268
Naja, ich meine nicht den FM-Klang an sich. Der kann ja auch recht vielseitig sein, wie man an Yamaha Montage oder F'em sieht.

Ne, ich meine die ASM-Synths die haben (wohl) so einen bestimmten Grundsound unabhängig von der Erzeugung. Ich vermute das liegt an der Kombination von Filtern und Effekten oder vielleicht hat es mit den Wandlern zu tun. Die spielen irgendwie nicht vorne, direkt und plastisch, sondern hinten, so bißchen wie hinter einem Schleier und flach. Ich denke, diejenigen die mit dem Sound auch nicht klarkommen, verstehen ungefähr, was ich meine.

In den ganzen YT-Videos, wirkt der so bisschen, wie ein Billig-Synth, wie so ein Anfänger-Keyboard aus dem Quelle-Katalog, da ist einfach keine Präsenz und Druck da, sondernd der geräuschelt da vor sich hin oder fiepselt da so rum. Sorry für meine harschen Worte, ist einfach mein Empfinden, darf ja Jeder anders sehen.

Das mit den Wandler, da habe ich mir auch Gedanken gemacht. Der Sound wird digital erzeugt mit einer Software , dann wird das digitale Signal nach analog gewandelt damit es in die analogen Filter gehen kann, nach den analogen Filter wird das Signal wieder nach digital gewandelt damit es durch die digitalen Effekte verarbeitet werden kann und am Ende wird wieder von digital nach analog gewandelt. Und auf dem Weg dorthin geht etwas an Klangsubstanz und Dynamik verloren...? Weil das werden eher billige Wandler sein aus Kostengründen, keine Studioqualität.
 
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  • #269
Weil das werden eher billige Wandler sein aus Kostengründen, keine Studioqualität.
kann ich mir eher nicht vorstellen - wenn man ein Studioinstrument auf dem Markt bringt, sollte man auch Studio-Grade-Wandler verbauen. das ist ja keine Kinder-Tischhupe und Wandler sind heutzutage auch kein Hexenwerk mehr.
 
  • #270
Wandler sind überhaupt kein Problem mehr heute. Die sind sowieso alle HiRes. Heute. Ausnahmen könnten Pandemien sein, da war das natürlich mal wirklich ein Problem.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Scenturio und Hamudi2000

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