Behringer Bode 1630 Frequency Shifter

Er verschiebt alle Frequenzen linear, also quasi V/Hz und nicht V/Oct und damit verzerren die Spektren und es klingt schräg. Anders als beim Pitchen.
Das ist mir bewusst.

Ich denke meine frage ist eindeutig gestellt - passiert hier etwas was ich mit 3x Oszillatoren nicht auch hinbekomme, wenn ich die frequenzen entsprechend weiss und einstelle.
 
Das ist mir bewusst.

Ich denke meine frage ist eindeutig gestellt - passiert hier etwas was ich mit 3x Oszillatoren nicht auch hinbekomme, wenn ich die frequenzen entsprechend weiss und einstelle.

Du *kannst* das an einem Oszillator (oder mehreren) so nicht einstellen.
Beispiel:
Sägezahn bei 100Hz hat harmonische bei 200, 300, 400Hz (gerade und ungerade Ganzzahlige Vielfache des Grundtons).
Du kannst: den Grundton einstellen.
Ein Frequenzschieber kann jetzt alles um zb 40Hz verschieben:
140, 240, 340 usw.
Dadurch sind die Obertöne keine Harmonischen mehr.

Wie willst du das mit einem (oder auch 3) Oszillator machen?
 
Ich stelle meine drei oszillatoren auf diese frequenzen ein! Das ist ja nicht das problem.

Scheinbar reicht das ja nicht und es passiert mehr in diesem modul - versuche das ja nur ausfindig zu machen und zu verstehen.
 
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Probiere es doch einfach mal mit Software aus. In Ableton ist ein Frequency Shifter enthalten.
 
Der Effekt ist ähnlich wie bei einem Ringmodulator, nur dass das obere und untere Seitenband gesondert in der Lautstärke geregelt werden kann. Das geht mit einem normalen RM nicht und deshalb entsteht hier auch ein immenser Umsetzungsaufwand.
 
Ich glaub ich hab´s verstanden:
Das was man da hört als upper-ton und down-ton (kanal links und rechts) - das sind garnicht die obertöne (140, 240, 340) vom grundton!?
Das ist das gepitchte signal plus dieser komischen obertöne (140, 240, usw)
 
Ja richtig die sind um die Frequenzen aus dem Modulator verschoben.
 
Ich stelle meine drei oszillatoren auf diese frequenzen ein! Das ist ja nicht das problem.

Scheinbar reicht das ja nicht und es passiert mehr in diesem modul - versuche das ja nur ausfindig zu machen und zu verstehen.

Nein, das reicht nicht, weil du das "usw" (bedeutet und so weiter) überlesen hast.
Denn quasi alle typischen Wellenformen in einem Oszillator haben mehr Obertöne, viele, ggfs. sogar quasi unendlich (nur durch die Technik begrenzt). AUSSER dem Sinus. Damit kannst du das natürlich machen.
Und nicht nur Wellenformen haben viele Frequenzanteile, sondern quasi alle Signale, die man da reinschicken möchte: Sprache, Instrumente, einzelne Spuren aus deinem Track oder gleich ein ganzer Song.

In dem Modul passiert _genau das_ (und nicht - wie du vermutest - mehr):
*Jede* Frequenz, die rein geht, wird um eine einstellbare Frequenz verschoben.

Das Modul bietet dir gleichzeitig den Shift nach Oben und nach Unten. An dem Doepfer ist das Mischbar. Beim Behringer weiß ich's nicht.
 
*Jede* Frequenz, die rein geht, wird um eine einstellbare Frequenz verschoben.
Mein gedankenfehler war wohl das ich von drei singulären frequenzen ausgegangen bin und nicht von komplexen klängen.
Das letztere lässt sich nicht anders darstellen.

ps: Ich wollte das wissen, weil ich nicht für etwas geld ausgeben wollte was ich eventuell schon habe, auf die ein oder arndere art.
 
Danke an Alle für eure Hilfe.
Hab den Expander gerade drangesteckt.
Mit dem Expander ist der Shifter mächtiger aber das Prozedere ist echt murks.
 
Ich habe meinen FS Bode von Analogue Systems schon seit ca 18 Jahren.
Da es ein Through Zero FS ist kann er anhalten. Oder extrem leicht shiften. Diese ganz sanften shifts sind die eine (wichtigere) Sache die starken Dissonanten Effekte die andere. Er kann hier mehr als Ringmodulatoren , aber sehr gute Ringmodulatoren klingen für mich besser bei heftigen Effekten. Leichte Shifts können Ringmodulatoren gar nicht. eMit den ganz leichten Shifts kann man mit einem Bode die ewig ansteigenden Phasereffekte machen. Das ist dann die Königsklasse eines FS und Spezialgebiet des BODE. klingt jedenfalls viel besser wie bei vielen anderen FS die ich ausprobiert habe (meistens digitale Module, die das können aber eben ohne Magie). Der alte Doepfer konnte das nicht.

In einen Feedbackloop eines Delays eingeschleift (und Allenfalls Inverter und VCA) kann man die typischen Upshiftdelays machen die nicht nach Pitch shift klingen. Das finde ich sehr cool.

In der Praxis ist es aber schon so, dass man sich zu 90% in der Nähe 0 aufhält oder die 0 sucht was bei meinem FS nicht ganz einfach war. Hier bin ich auf den Behringer gespannt. Hier fängt der Bode an zu leben.

Tja und das hat echt nichts mit irgendwas zu tun was man mit VCOs machen kann. Allerdings kannte ich mal einen der aus vielen Einzelmodulen eines grossen Wiard-Systems einen Frequency Shifter patchen konnte. Hierzu sind aber einige Ringmodulatoren, Inverter usw notwendig - und es ist immer noch nicht Through Zero. Den Doepfer habe ich nicht genau studiert aber ich glaube er kann nur bis zu einer minimalen Schwingung und nicht bis zum Stop.
 
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Das weniger Praktische am Doepfer 126-2 ist, dass man eine negative Spannung an den CV EIngang legen muss um ihn auf sehr langsame Frequenzen zu bringen. Dann aber kann er das auch ganz wunderbar.
Naja, das ist bei nicht wenigen Dingen im Modular so. Ich sehe das nicht unbedingt als Nachteil, da man Attenuator/-verter im Modular eh benötigt, dann nach Möglichkeit gleich welche, die ohne anliegendes Signal eben eine Spannung rausgeben, auch eine negative. Damit geht an manchen Stellen eine ganze Menge mehr. Aber klar, besser ist es, wenn diese Abhängigkeit nicht vorhanden ist.

Der Bode ist aber gerade wegen der oben beschriebenen Eigenschaften schon sehr interessant für schöne, weniger unharmonische Effekte.
 
Du meinst, die Frequenz von z.B. 440Hz um 440Hz auf 0Hz shiften? Und somit nur die Obertöne hören?
Der Bode kann ja nicht zwei VCOs Frequencyshiften. Einer ist immer der Interne. Und der kann wohl ab Zero schwingen. Ich habe den Analog Systems Bode noch aber leider hat er ein Problem. Ich sass ein paar Jahre nicht dran. Irgend ein Nebengeräusch.

Man kann es sich so vorstellen. In den Input schickt man z.b. einen Sägezahn und mischt ihn wieder dazu, z.b. inverted. Dann wählt man den kleinsten Bereich am Bode an ,(exp ist glaube ich der grösste) und dann sucht man mit dem grossen Regler eine möglichst langsame Modulation (der interne VCO/LFO). Tja und der Klang der sich nach dem ewig steigenden Phaser anhört kann man so langsam machen, dass die Modulation des Einganssignals einfriert. Scale ist also 5 und man achtet genau auf das Zero Adjust Lämpchen.

Eigentlich habe ich keine Ahnung wie das technisch geht aber der Bode war ewig lang im Rack.
Meistens im Fredbackloop des Analogue Systems Sampler/Delays.
Den Behringer kaufe ich jedenfalls gleich. Und ich hoffe ich finde einen der den Analogue Systems repariert.

Übrigens: Auch der Behringer hat die 0 oben in der Mitte bei Linear, die Position 5 und den LED.

Ich habe jedenfalls schon einige Tests gelesen von Frequency Shiftern ohne dass der Tester das jemals probiert hat - kein Wort darüber.
 
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Ich hatte die digitalen Encore Frequency Shifter und den von MOTM (Synthesis Technology). Das ist schon nicht vergleichbar zum analogen Bode Design.
 
Wird seit grade ausgeliefert und ist auch auf der Thomann seite als Lieferbar / Bestellbar und GRÜN angezeigt !!!
Glaub ich erst wenn ich ihn hier sehe. Heute Morgen stand er noch auf 'Lieferbar in mehreren Monaten'. Irgendwie glaub ich Thomann was das betrifft sowieso langsam GAR nix mehr.
 
Deine Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Diesbezüglich habe ich bei Thomann noch nie Probleme gehabt. Ebenso bei Schneidersladen.
Das sieht bei anderen Händlern völlig anders aus.
Liefertermine die ständig um Monate hin- und herspringen. Mal isses lieferbar in 1-2 Wochen, dann wieder in mehreren Monaten, dann 7-9 Wochen, dann kommts plötzlich angeblich übermorgen. Bei Krams aus den eigenen Vorbestellungen, wohlgemerkt. Wenn man die Termine so allgemein auf der Seite nur beobachtet ist es teils noch wilder. Dann unterscheiden sich teilweise, aber nicht immer, die in der Vorbestellung angegebenen Liefertermine von denen, die offiziell auf der Produktseite stehen. Das sind MEINE Erfahrungen, für die ist es gar nicht notwendig dass DU das nachvollziehen können sollst ;-).
 
Ich habe gerade von Thomann eine Versandmitteilung vom Bode bekommen. Damit hätte ich nun nicht gerechnet. Hat das Schiff mit der Bode-Lieferung das mit der Abacus-Lieferung überholt? Oder wurde der Bode gar mit dem Flugzeug geliefert? Das Rätsel könnte wohl nur ein Mitarbeiter von Thomann aufklären.
 
Ja, trotz der Schwarzmalerei hier habe ich auch eben eine SMS von Thomann bekommen. Das wird ein interessantes Wochenende mit viel Stöpselei, freu mich drauf!
 
Ich habe gerade von Thomann eine Versandmitteilung vom Bode bekommen. Damit hätte ich nun nicht gerechnet. Hat das Schiff mit der Bode-Lieferung das mit der Abacus-Lieferung überholt? Oder wurde der Bode gar mit dem Flugzeug geliefert? Das Rätsel könnte wohl nur ein Mitarbeiter von Thomann aufklären.
Die Behringers haben doch neulich in einem Kommentar auf FB behauptet, Thomann würde 'via Plane' ordern. Ist der Abacus wohl aus versehen auf ein Schiff geraten (und das SpaceFX und der FourLFO...)
 


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