Dave Smith Sequential Prophet X Synthesizer

Feinstrom
Feinstrom
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Alles richtig.
Mich haben nur beim PXL die acht Stimmen massivst gestört (im 16-stimmigen Modus fällt der ganze Sound zusammen wie ein misslungenes Soufflé, und von dem 32-Stimmen-Käse brauchen wir gar nicht erst zu reden), viel stärker als bei Normal-Oszillator-Synthis und auch deutlich stärker als beim JD-800, keine Ahnung warum.
Deshalb habe ich meinen PXL ziemlich schnell wieder verkauft.

Wenn Dave Smith sich mal mit Herrn Rossum und seinen ganzen anderen Spezialisten zusammensetzen würde, um ein richtig geiles, vielseitiges und gut klingendes digitales Filterzu konzipieren (wer könnte das, wenn nicht er?), und dann zum ungefähr gleichen Preis einen Prophet XD (auch gene XLD) mit digitalen Filtern und 256 Stimmen herausbringen würde, wäre ich der Erste, der ihn blind (bzw. taub, also ohne vorheriges Anhören) kaufen würde.
Aber dieses Wehklagen hab ich ja schon ein paarmal angestimmt, und es hört einfach keiner auf mich, heul...

Schöne Grüße
Bert
 
nox70
nox70
Nur noch (1) verfügbar.
Ist ja alles subjektiv, „dünn“ wird dem P12 aber nicht gerecht und ich habe auch etwas gebraucht um mir ein richtiges Bild zu machen. Man muss sich eh von den überwiegend schrecklichen Sounds lösen. Langeweile pur. Den P12 Sound würde ich mal umschreiben als „zerbrechlich, 3 Schritte im Hintergrund und da ist was Organisches unter der Oberfläche“ und den PX als mehr „ich stehe direkt vor Dir, hallo“. Für Ambient mit Bladerunner-Anmutung funktioniert der P12 besser als der PX. PX ist eher John Carpenter‘s die Klapperschlange, da steht schon mal der eine Klang platzfüllend im Raum.

Neutraler beschrieben wäre der Unterschied vielleicht wie ESQ-1 zu VfX/SD-1.

Wollte mich vom PXL trennen, aber ich drehe noch ein paar Runden.
 
Plasmatron
Plasmatron
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Ist ja alles subjektiv, „dünn“ wird dem P12 aber nicht gerecht und ich habe auch etwas gebraucht um mir ein richtiges Bild zu machen. Man muss sich eh von den überwiegend schrecklichen Sounds lösen. Langeweile pur. Den P12 Sound würde ich mal umschreiben als „zerbrechlich, 3 Schritte im Hintergrund und da ist was Organisches unter der Oberfläche“ und den PX als mehr „ich stehe direkt vor Dir, hallo“. Für Ambient mit Bladerunner-Anmutung funktioniert der P12 besser als der PX. PX ist eher John Carpenter‘s die Klapperschlange, da steht schon mal der eine Klang platzfüllend im Raum.

Neutraler beschrieben wäre der Unterschied vielleicht wie ESQ-1 zu VfX/SD-1.

Wollte mich vom PXL trennen, aber ich drehe noch ein paar Runden.

Du kannst in den PX ja jegliche Wellenformen laden, auch zb den P12 absampeln, dann klingt er auf Oszillator Ebene auch genauso. Das funktioniert auch beim UDO super, wenn man da was knackiges auf den FPGA schiebt, dann klingt er strahlend und direkt, wenn ich eine eher gedrungene Waveform nehme, klingt er dementsprechend.. Und das ist der Unterschied zum P12, der kann halt nur sein Ding.. Klar für paar Sounds bzw Charakter eignet sich der P12 dann gut, aber das Instrument finde ich im Vergleich zum PX um den Faktor 100 uninteressanter.
 
nox70
nox70
Nur noch (1) verfügbar.
Ja und Nein. Beim P12 brodelt es irgendwie durch granulare Einstellungen, sinnvoll absamplen geht kaum da der von den Modulationen lebt. Nur die Wellenformen in den PX zu geben wäre langweilig und Standards gehen im PX besser. Mit dem PX machst Du einen kompletten Track ohne einen weiteren Synth, mit dem P12 geht das m. E. wesentlich schwieriger. Im Grunde Produktionsmaschine mit Charakter vs Synth mit Charakter.
 
micromoog
micromoog
Rhabarber Barbara
Ich lasse mal -als neuer User im Kreis- den Thread wieder aufleben.

Erstes Zwischen-Resümee nach drei Wochen:
Schon ein klasse Teil, allerdings mit ein paar Abstrichen.

Die Kritikpunkte, vor allem in der Presetbestückung. Bei den (nicht Überschreibbaren) Presets F1-F4 finde ich eigentlich 80% nur bedingt universell einsetzbar. Entweder zu extrem moduliert oder einfach „to much“ oder „zu wenig“.

Natürlich kann man den Wellenvorat für eigene Kreationen nutzen, immerhin üppige 4x128 Speicherplätze.

Die DIO8 Add On Kaufsounds halte ich eigentlich für die Preise schlicht unverschämt.
Da macht man sich wohl zu viel zu einfach und feuert u.a. unter dem Deckmantel „xy…arp Sound“ einfach kurze one-shot Multisamples eines zB Vintage Synths ab. So wenig Mühe machte sich kein einziger Hersteller der 80/90er Sampler.


Aber das Potenzial ist groß, werde wohl im Winter mal einige meiner All-Time Favoriten aus EIII und Roland S7xx für den PX konvertieren.

In der Liga gibt es ja weitgehend nur den Nordwave.
Den NW1 habe ich auch, da muss ich sagen, dass ich in einer Programmier/Daddel Session beim Nord im Handumdrehen ein Dutzend geile Sounds/Variationen gerade so aus der Hand schüttle. Beim PX geht es bei mir noch nicht so schnell.
 
LordSinclair
LordSinclair
beats Danny Wilde
Ich lasse mal -als neuer User im Kreis- den Thread wieder aufleben.

Erstes Zwischen-Resümee nach drei Wochen:
Schon ein klasse Teil, allerdings mit ein paar Abstrichen.

Die Kritikpunkte, vor allem in der Presetbestückung. Bei den (nicht Überschreibbaren) Presets F1-F4 finde ich eigentlich 80% nur bedingt universell einsetzbar. Entweder zu extrem moduliert oder einfach „to much“ oder „zu wenig“.

Natürlich kann man den Wellenvorat für eigene Kreationen nutzen, immerhin üppige 4x128 Speicherplätze.

Die DIO8 Add On Kaufsounds halte ich eigentlich für die Preise schlicht unverschämt.
Da macht man sich wohl zu viel zu einfach und feuert u.a. unter dem Deckmantel „xy…arp Sound“ einfach kurze one-shot Multisamples eines zB Vintage Synths ab. So wenig Mühe machte sich kein einziger Hersteller der 80/90er Sampler.


Aber das Potenzial ist groß, werde wohl im Winter mal einige meiner All-Time Favoriten aus EIII und Roland S7xx für den PX konvertieren.

In der Liga gibt es ja weitgehend nur den Nordwave.
Den NW1 habe ich auch, da muss ich sagen, dass ich in einer Programmier/Daddel Session beim Nord im Handumdrehen ein Dutzend geile Sounds/Variationen gerade so aus der Hand schüttle. Beim PX geht es bei mir noch nicht so schnell.
Habe den P XL seit über 3 Jahren und nutze den v.a. für Atmo/Pad/Evolving Sounds. Die Samplebasis von 8DIO ist aussergewöhnlich gut und verleiht dem PX(L) einen ganz besonderen Charakter in Verbindung mit dem analogen Stereofilter. Und ja - die zukaufbaren Samplebänke sind nen Witz. Kann ich persönlich wenig mit anfangen.

Was mich in den Wahnsinn treibt, ist das Patchmanagement am Gerät. Fast jeder moderne Synth hat doch eine Klassifizierung für Sounds (Lead, Bass, Pad, etc.) - so z.B. die Nords, der Moog One und sogar die Elektrons. Nur bei Sequential gibt's sowas nicht - und du musst dich dann durch nen chaotischen Patchspeicher durchklicken um beim Jammen die passende Bank zu finden. Da hilft es auch nicht wirklich eine Favoritenbank zu haben.

Aber ansonsten - klasse Synth - und noch viel Spass beim Erkunden.
 
micromoog
micromoog
Rhabarber Barbara
Zwar in den letzten rund 10 Jahren aus der Mode gekommen, aber ein 0-9 Ziffernblock hätte dem Gerät gut gestanden. Da wäre es dann auch kein Problem in einer Sekunde von zB Patch 049 auf 321 zu springen.

Solange ich noch in der „Erkundungsphase“ stecke ist das noch kein Problem, mittelfristig mal schauen wie der Programm Change aufgebaut ist und dann evtl. mal was für Touch OSC etc. basteln.

Der Vorbesitzer hatte schon ein paar schöne „neue“ Sachen (ca +/- 50) in den Userbanks. Jetzt ist noch ein Abgleich mit der Presetliste nötig, so dass ich weiß wo meine Kreationen Platz haben ohne was tolles zu löschen.
 

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