Doepfer (erste Modulauswahl)

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von Erdenklang, 3. September 2009.

  1. Erdenklang

    Erdenklang aktiviert

    Hallo nochmal, hier die Module meiner ersten Wahl:
    118-Noise
    119-Ext.In
    120-VCF (zweimal für zwei Audiowege+Selbstoszillation)
    136-Dist-Waveshaper
    145-LFO
    147-VCLFO
    138-Mixer
    130-VCA
    110-VCO
    143-3-QuadLFO
    138-Mixer
    180-Multipler
    199-SpringReverb
    140-ADSR
    190-2-LoCostMiDI
    114-RingModulator
    125-VCPhaser

    Als Audiosignale sollen Ext.In, Noise und manchmal der VCO verwendet werden, aller dings kein Sequenzergedaddel oder Noten, denn dafür habe ich schon "reguläre" Synths. Überlege daher, ob ich mir da das MIDI-Interface gleich spare.

    Trigger könnten die LFOs und Signale am Ext.In werden. Für den QuadLFO habe ich einen Frequenzzähler zum formalen Angleichen langsamer Durchläufe vorgesehen (Danke für den Hinweis). Es soll alles schön wavig pulsieren & auf und ab zoomen (wenn ich das so nennen kann).

    Ich möchte das Audiosignal mit den Multiplern doppeln und nach Filterung und Modulation (LFOs) an den beiden Filtern und am VCA (für exteren Stereomix) oder alle zusammen am Mixer abgreifen (gebounctes Monosignal).

    Brauche ich da überhaupt noch ADSRs oder sollte man immer eine mit dabei haben?

    Leider gibt es nirgendwo Audiobeispiele von 136 und 199 zu finden. Hat vielleicht jemand einen Link?

    Bitte schaut euch den Plan einmal an und sagt mir, was ihr für mein Vorhaben eventuell anders machen würdet.
     

    Anhänge:

  2. Es ist nicht klar, was für Signale Du bearbeiten willst. Wenn sie nicht von Deinen anderen Synths kommen, sondern bspw. von Field Recordings, akust. Instrumenten u.ä. würde ich auf jeden Fall (auch) ein Bandpass-Filter nehmen.

    Das A120 gefiel mir – wie vielen anderen – überhaupt nicht. Es hat mich immer gewundert, wieso das im Basissystem war.

    Der A130 hat einen sehr starken Eigenklang, der mir zwar gefällt, aber Dir evtl. nicht. Es klingt alles schnell „schwer“ und „komprimiert“, das kriegt man zwar teilweise in den Griff, indem der Eingangslevel reduziert wird, aber ggf. reicht Dir das nicht.

    Über den A132-3 lese ich viel Gutes. Habe ihn selber nie gehört.

    Ein ADSR der vom A119 getriggert wird, *kann* interessanter als ein LFO sein.

    Den A137-1 finde ich deutlich besser als den A136. Beide sind etwas kryptisch, versuche mal eine neutrale Einstellung zu finden. ;-)

    Das A199 ist sehr schön, vor allem mit einer Fixed Filter Bank im Feedback-Pfad. Es klingt allerdings nicht wie ein Lexikon, kann aber mit einem Accutronics Reverb Tank "aufgewertet" werden.
     
  3. Erdenklang

    Erdenklang aktiviert

    Über den ext. In soll auch hauptsächlich geräuschhaftes kommen, alles was lange Töne machen kann. Also auch gestrichene Gongs, verschiedene Saiteneffekte und so.

    Geht der 120 nicht in die Richtung des Filters am MS-404? Diese Richtung wollte ich für die Eigenoszillationen nutzen.

    Die Audiobsp vom 137er habe ich gleich angehört, hatte mir aber vorgestellt, das das 136 so in Richtung eines Overdrive/Fuzzpedals/Sättigung gehen sollte.

    Den 199 würde ich dann eher nicht für richtige Hallsimulationen anwenden wollen, sondern eher nur für die weitere Klangfärbung.
     
  4. Es kann durchaus sein, dass das Filter des MS404 dem A120 entspricht. Was genau: „Diese Richtung wollte ich für die Eigenoszillationen nutzen“, bedeuten soll, verstehe ich nicht.

    Ebenso wenig, warum „gestrichene Gongs, verschiedene Saiteneffekte und so“ unbedingt durch ein LPF, aber nicht durch ein BPF oder HPF sollen.

    Für solche Sachen würde ich immer einen Resonanzfilter wie das A127 oder – sehr schön RS360 von Analogue Systems empfehlen. Oder eine Fixed Filter Bank. Das RS360 ist möglicherweise das einzige der 3 genannten Module mit Selbst-Oszillation.

    Es mag sein, dass das möglich ist, doch ist das A136 kein Boss-Pedal mit Spannungssteuerung. Ich finde das A137-1 vielseitiger und leichter einzusetzen. Intuitiv zu bedienen, ist weder das A136 noch das A137-1.
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Vom A130 VCA würde ich abraten.
    Wieso ? Es ist eine cA 3080 konstruktion die beim übersteuern da signal verrundet ( filtert)
    Bei meinem exemplar beginnt dies sehr früh. Kann für gewisse sounds durchaus das richtige sein......meistenhs ärgert man sich aber
    A-132-3 wird nur gelobt. Rate auch zu dem

    filter:
    immer auch nen multimode zu nem LP dazunehmen.
    Ich würde bei doepfer zu den oberheimschen raten, oder SSM.
    A-107, a-106-6, A-106-5. a-105 SSM
    Wasp wird auch sehr gern gemocht und ist billig, und multimode.
    Auch mal Malekko boogie und allenfalls auch borg angucken.



    vom a-110 VCO würde ich abraten.
    Bei nem VCO muss man auch seeehr an den einsatz als modulator denken.
    Da wünscht man sich nen sauberen sinus und nen grossen frequenzbereich.
    Zumdem soll ein VCO auch selber gut sounden mit FM.
    Und in vielen fällen möchte man bestes tracking. ( ok, je nach patchrichtung. "hüstel" )
    alles andre ist geldevberschwendung für den anfang aus meiner sicht.
    In grösseren Systemen mahcts durchaus auch sinn sachen reinzunehmen die sonst vielelicht gescholten werden.
    a-110 ist ein Beispiel für so nen fall. soll sehr interessant sein für gewisse patchsituationen.
    Ist aber nichts für ein einstiegssystem. Da will man was vom besten.
    a-111 müsste passen für deinen einsatzzweck, RS95e auch ( analogue solutions )( kenne beide aber nicht vom selberpatchen da ich keine euroVCOs habe )
    Für dich könnte ein motm300 ideal sein. sollte auch bald mal im euroformat rauskommen
     
  6. Dem fehlt die Selbst-Oszill.

    Ich hatte den Eindruck es geht um’s Geld sparen, ansonsten ist der Borg natürlich super! Den Boogie kenne ich leider (noch) nicht. Doch, wie oben gesagt, für externe Signale würde ich immer ein Resonanzfilter oder eine FFB vorziehen.

    Der ist von Analogue Systems

    Der ist gut! Allerdings denke ich nicht, dass er b a l d in Euro erhältlich ist.
     

Diese Seite empfehlen