E-Gitarre (Beratung, Aufnahme, Elektronik, Saiten und Allgemeines)

ganje

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Fiktiver User
Ich werde mir doch einen neuen Push/Pull-Poti bestellen. Filz funktioniert glaube ich nicht so gut, bei push/pulled pork =)
Außerdem kosten die ja um die 10 Euro, was nicht die Welt ist und bei der nächsten Sammelbestellung gekauft werden könnte.

Nun stehe ich vor der Wahl und habe keine Ahnung davon:

Es gibt linear und logarithmisch. Im Netz habe ich mal gelesen, dass ich einen logarithmischen brauche.
Was ist überhaupt der unterschied? :oops:

Und wie wirkt sich der Widerstand praktisch aus? Es gibt nähmlich welche mit 250 und 500 kOhm.
 
Michael Burman

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Und wenn du keinen Push/Pull nimmst und stattdessen einen extra Schalter einbaust ... :agent:
Entweder an einer neuen Stelle einbauen oder z.B. den Tone-Regler rausschmeißen ... :P
Naja, nur so als Idee ... :cool:
 
Michael Burman

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Einen Timer könnte ich ja auch einbauen.. :guckstdu:
Bei aktiven Instrumenten könnte Sinn machen, wo nach gewisser Zeit die Batterie abgeschaltet wird. ;-)
Bzw. solche Schaltung haben wahrscheinlich die meisten aktiven Instrumente bereits ab Werk integriert. :cool:
 
ganje

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Fiktiver User
Ja, oder andersrum.. Statt einen Timer, einen Zähler einbauen, der entweder Schläge oder Betriebsstunden zählt. Sowas wie ein Boardcomputer.
 
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Individueller Benutzer
Würde mich an die Vorgaben aus dem Video halten. Weiß nicht ob du's dir angeschaut hast, aber es ist sehr gut erklärt.
Dann versuch' mal vorher herauszubekommen, ob Dein Hals das auch nötig hat - oder besser der Deiner Gitarre. Wenn Du nicht weißt ob er verstellt ist brauchst Du auch nicht nachstellen. Ich habe ich 40 Jahren mit zig Gitarren nicht einen Hals nachgestellt. Steg höher sind 2 Schrauben, das bekommt jeder Depp hin, auch ich. Wenn's der Hals nötig hat (und ich das bemerke), lasse ich das einen Profi machen.
 
ganje

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Fiktiver User
Dann versuch' mal vorher herauszubekommen, ob Dein Hals das auch nötig hat - oder besser der Deiner Gitarre. Wenn Du nicht weißt ob er verstellt ist brauchst Du auch nicht nachstellen. Ich habe ich 40 Jahren mit zig Gitarren nicht einen Hals nachgestellt. Steg höher sind 2 Schrauben, das bekommt jeder Depp hin, auch ich. Wenn's der Hals nötig hat (und ich das bemerke), lasse ich das einen Profi machen.
Der Vorbesitzer meinte, er hätte an der Gitarre (ca. 1 Jahr alt) nichts eingestellt, also ist es durchaus möglich. Außerdem wird in dem Video auch gezeigt wie man überprüfen kann ob es notwendig ist oder nicht und wann man den Hals und wann die Brücke einstellen muss :school:
 
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Horn

Horn

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@Horn: :) Sicher hast Du Recht mit dem, was Du schreibst.
Ich denke, Kollege Tom Flair wollte auch unterstreichen, dass für den Markennamen mitbezahlt wird. Ich glaube die gleiche Ibanez-Gitarre (Westerngitarre) wie die, die ich kaufte, aber mit weniger Aufwand in der Gestaltung (ohne Tree of Life Einlage und solchen Sachen) und preiswerterem Preamp und Tonabnehmer kostete die Hälfte weniger. Ansonsten die gleiche Gitarre. Das deckt sich natürlich mit dem was Du schreibst. Meine Gitarre besitzt einen Mehraufwand und diesen habe ich bezahlt. Und doch würde ich für eine Gibson mit derselben Ausstattung bestimmt noch um einiges mehr zahlen. Meinst Du nicht? Ich denke irgendwie, bei Ibanez bekomme ich eine höherwertige Gitarre fürs gleiche Geld, als bei einigen anderen Herstellern. Aber auch ich bin Laie und kann mich hier sehr täuschen. Dann berichtige mich bitte. Ich glaube jedenfalls, neben Materialien und Verarbeitung zahlt man ebenso für den Namen.
Nun, Ibanez ist ja nun auch ein Markenname - und zwar durchaus ein sehr gefragter. Meine Erfahrung mit Gitarren dieser Marke ist, dass man dort jeweils ziemlich genau das bekommt, was in der jeweiligen Preisklasse eben möglich ist. Das ist alles so solide verarbeitet, wie es jeweils in der Preisklasse geht und bei den Einsteiger-Instrumenten ist Ibanez daher nach meiner Erfahrung eine empfehlenswerte "Marke" - manchmal sogar besonders empfehlenswert. Ein Nachteil der preisgünstigeren Ibanez-Gitarren war lange Zeit, dass sie die Instrumente oft mit einem dicken Polyester-Lack zukleistern. Das ist dann zwar unkaputtbar, aber weder besonders ästhetisch noch klanglich optimal (hier sind DD- bzw. Polyurethan-Lacke bzw. in manchen Fällen Nitro- oder Schellack vorzuziehen, aber dann wird es eben teurer).

Mit Gibson ist meine Erfahrung genau gegenteilig. Ich habe schon furchtbar schlechte Gitarren von denen gesehen - und das in allen Preisklassen. Sehr viele Gitarren von Gibson sind ihr Geld absolut nicht wert. Insbesondere in USA ist der Ruf von Gibson daher auch ziemlich schlecht, aber es gibt halt einige Fans der Marke, die in dieser Beziehung unbelehrbar sind. Also ja, wenn Du Ibanez mit Gibson vergleichst, bekommst Du bei Ibanez (und fast jedem anderen Hersteller auch) nach meiner Erfahrung das deutlich bessere Instrument für weniger Geld. (Komischerweise gilt das für Gibsons Billig-Ableger Epiphone nur bedingt - hier habe ich auch schon durchaus "preiswerte" Instrumente gesehen.)

Das genaue Gegenteil wiederum gilt nach meiner Erfahrung für Fender: Alles seriös verarbeitete Instrumente, die jeweils das bringen, was in der jeweiligen Preisklasse eben möglich ist. Das heißt nicht, dass jede Fender-Gitarre toll ist, aber im Allgemeinen gibt es nichts daran auszusetzen - und es sind ein paar echte Highlights darunter. Dafür muss man allerdings suchen und die Gitarren individuell anspielen.
 
Starnebula

Starnebula

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@Horn: Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, das Thema Ibanez, Gibson und Fender etwas näher zu beleuchten. :)
 
Tom Flair

Tom Flair

Moderator
Ich habe sehr selten so einen dummen Unsinn gelesen. Tut mir leid. Und die Referenz „meine Meinung deckt sich mit Leuten, die richtig Ahnung haben“ ist so lächerlich, wie sie nur sein kann. Woher weißt Du das und weshalb glaubst Du das beurteilen zu können, wo Du Dich doch selbst als „Laien“ bezeichnest?

Ob eine Gitarre gut oder schlecht ist, hat nichts mit dem Markennamen zu tun, sondern ist ein Ergebnis der verwendeten Materialien sowie der Fertigungsqualität. Eine sehr große Rolle spielt das Setup. Bestimmte Dinge kann man nicht immer noch billiger und noch billiger machen. Wenn z.B. ein ausgebildeter Gitarrenbauer beim deutschen Vertrieb noch einmal von Hand das Setup einer Gitarre überprüft, dauert das - je nach Sorgfalt - eine gewisse Zeit und verursacht Lohnkosten. Wenn man sich diese spart, wird das Ergebnis entsprechend ausfallen. Wenn man hochwertige Mechaniken verbaut, so haben die einen gewissen Einkaufspreis, verwendet man billigere, so wirkt sich das aus.

Aber davon wollen die Damen und Herren Billigkäufer natürlich nichts hören. Geiz ist geil. Ich könnte kotzen!
Ach der Herr "Pädagoge" wieder mal.

Merkst Du eventuell, dass - abseits von deiner üblichen belanglosen Sozialromantikebene - Deine Punkte mit meinen übereinstimmen ?

Ich schrieb ich sei LAIE um mich nicht als Profigitarrist darzustellen, aber ich kenne mich halbwegs aus und kann jede Gitarre so einstellen wie das Dein deutscher Atmomphysiker mit Harvard Diplom kann - das ist nämlich - Interesse vorausgesetzt - überhaupt kein schwieriges Ding.

Das Du hier Leuten angeblich "billige" Fender Bretter empfiehlst reicht aus um darzustellen, dass eventuell Du der bist der den Kontakt zur Realität verloren hat.

Da labert einer ständig was von Arbeitsethik, lebt selber wahrscheinlich wie die Made im Speck und empfiehlt billigst - in der Herstellung - Produkte von Firmen die primär vom Marketing leben.. aber SONST geht es Dir hoffentlich halbwegs.

Und zuletzt: Du kannst replizieren was Du möchtest - es interssiert mich nicht und ich werde Dich jetzt - das hätte ich ja schon lange machen sollen - auf die Liste setzen die mir das Gebrabbel eines angry old white wannabe left man verschont.

Tschüss


PS: von welchen Leuten ich rede wenn ich meine "die" finden HB und andere Billigmarken super ? Profimusiker mit 25 Jahren Bühnenerfahrung, Menschen die Musiker sind und seit Jahtzehnten im Vertrieb für Gitarren arbeiten OHNE HB im Sortiment zu haben, oder einen Sammler der mehr Gitarren hatte als Du jemals in den Händen haben wirst - also natürlich - gemäss Deiner kognitiven Dissonanz - Idioten - schon klar :)
 
Tom Flair

Tom Flair

Moderator
@Horn: Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, das Thema Ibanez, Gibson und Fender etwas näher zu beleuchten. :)
Diese Standardaussagen kann man überall im Internet lesen, in jedem beliebigen Gitarrenforum - Novitätsfaktor NULL - kann man auch abgeschrieben haben.

Interessanter als über Lack zu schwadronieren wäre es ob der Kritikaster SELBER wertigere Komponenten im Alltagsnutzen rechtfertigen kann und ob er selber abseits vom Spiel befähigt ist eine 160.- Gitarre so einzustellen und mit geringem finanziellen Aufwand zu optimieren, dass Menschen damit gerne spielen und die klingt.

Aber da er ja schon von Lack und Klang redet muss der ja in der Liga von Vai, Vaughan und Satriani sein.

Ich steh auf Vai, hätte der nur bei seinem letzten Album einen anderen Lack auf der Gitarre gehabt - der Lack war zu hart und darum die Transienten beim hohen C immer so poinitiert - schade - es hätte so eine schöne Platte sein können.
 
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Horn

Horn

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Ach der Herr "Pädagoge" wieder mal.

Merkst Du eventuell, dass - abseits von deiner üblichen belanglosen Sozialromantikebene - Deine Punkte mit meinen übereinstimmen ?

Ich schrieb ich sei LAIE um mich nicht als Profigitarrist darzustellen, aber ich kenne mich halbwegs aus und kann jede Gitarre so einstellen wie das Dein deutscher Atmomphysiker mit Harvard Diplom kann - das ist nämlich - Interesse vorausgesetzt - überhaupt kein schwieriges Ding.

Das Du hier Leuten angeblich "billige" Fender Bretter empfiehlst reicht aus um darzustellen, dass eventuell Du der bist der den Kontakt zur Realität verloren hat.

Da labert einer ständig was von Arbeitsethik, lebt selber wahrscheinlich wie die Made im Speck und empfiehlt billigst - in der Herstellung - Produkte von Firmen die primär vom Marketing leben.. aber SONST geht es Dir hoffentlich halbwegs.

Und zuletzt: Du kannst replizieren was Du möchtest - es interssiert mich nicht und ich werde Dich jetzt - das hätte ich ja schon lange machen sollen - auf die Liste setzen die mir das Gebrabbel eines angry old white wannabe left man verschont.

Tschüss


PS: von welchen Leuten ich rede wenn ich meine "die" finden HB und andere Billigmarken super ? Profimusiker mit 25 Jahren Bühnenerfahrung, Menschen die Musiker sind und seit Jahtzehnten im Vertrieb für Gitarren arbeiten OHNE HB im Sortiment zu haben, oder einen Sammler der mehr Gitarren hatte als Du jemals in den Händen haben wirst - also natürlich - gemäss Deiner kognitiven Dissonanz - Idioten - schon klar :)
Super, ein Beitrag voller persönlicher Diffamierungen und Unterstellungen ohne jede sachliche Grundlage. Ich bin beeindruckt.
 
Tom Flair

Tom Flair

Moderator
Es ist einfach nur ein Trauerspiel, dass es immer noch im manchen Köpfe diese starre Korrelation zwischen Markennamen, Preis und angenommerner Qualität gibt.

Die Beispiele die eine Entkoppelung - ja sogar Pervertierung - diese Credos darlegen sind Legion.

Egal ob bei Autos, Instrumentem, Kleidung, Elektronik u.v.a.

Ich vermute dass das jene schmerzt die selber ihr Ego durch ihren Besitz definieren. Da wird dann ständig mit Bauchgefühlen geklotzt um die eigene Irrtaionalität zu rechtfertigen.

Ein tolles Beispiel aus der Bereich sind Parfüms - ich sammle diese und besitze hunderte: Das gibt es Produkte um 300.- pro 100ml und welche um 15.- pro 100ml
und dabei unterscheiden sich die Produktinskosten im Maximalfall velleicht um den Faktor 3.
Interessant wie dann Preise mit dem Faktor 20 rational zu erklären sind - besonders wenn oft - wenn auch nicht immer - auch ein 30.- Parfüm durchaus wertiger sein kann als eines um 300.-

Ein schönes Beispiel im Bereich Bekleidung:

Dieser Tage bekam ich 2 Paar Levis um je etwa 70.- und habe aus Interesse ein Paar Billgjeans um 20.- dazubestellt.

Fazit: Beide Levis haben einen dünneren Stoff, eine schlechte Färbung mit Defekten im Farbbild, sind nach dem ersten Waschen recht verrunzelt und man hat mir nachtgräglich etwa 50% des Preises erstattet währende die Hose um 20.- eine perfekte Färbung aufweist und nach dem Waschen wie gebügelt am Wäscheständer hängt.

Und da ich selber teure wie billige Gitarren hatte / habe und noch an jeder Gitarre / Bass wie wild herumgeschraubt habe weil das Teil der Faszination und des Respekts für das Instrument ist sich damit auch abseits des Spielens damit zu beschäftigen und zu lernen welche Feinheiten da zu tragen kommen habe ich eben absolut kein Problem zu sagen, dass Harley Benton eine absolut tolle Marke ist und deren Produkte - kaum mit irgendwelchen Abstrichen wegen des super Preises jeden befähigen würden sein volles Potential als Gitarrist zu entfachen - was sollte mich bei einer Gitarre denn sonst interessieren ?

Das gleiche gilt ja für Synths - ich hatte sicher mehr Geräte als die meisten Leute hier - Ausmahmen bestätigen natürlich die Regel - und nach über 2 jahrzehnetn weiss ich - für MICH - dass 90% allen Gelabers über Syntsh nur Gelaber ist. Wichtigtuerei, Halbwissen, Langeweile... ohne Bezug zum praktischen Nutzen oder zu einer musikalischen Realität. Nein man onaniert geistig und macht Penisvergleiche über Konsumvektoren. Ja ich habe es auch gemacht und ich kenne vielleicht hunderte die es ebenso taten/tun.

Kann man Alles machen - ja - ist ja auch ein Hobby - nur ist es eben grossteils Bauchgefühl und Bullshit.

Wer mit einem HB Instgrument nichts zustande bringt bringt nichts auf eine Master Luthier von Fender nicht zustande und wer mit einem Deepmind nix kann der kann auch mit CS-80 und sonstigen Propheten nix.

Diese anale Fixierung in die Werzeugebenen zu transferieren und was zum grössten Teil in der Sphäre des Nutzers liegt ist nicht nur subjektiv psychologisch problematisch sondern auch generell, da das Thema der kaufbaren Kompetenz natürlich schon länger extrem vom Marketing verwedent wird und so die Opfer dieser Prozesse nur noch grössere Opfer derer werden.

Und dann wird noch so getan als müsste man sich über die Opferrolle erheben in dem man unsinnige Rechtfertigungen soziomoralisch argumetiert - und man dabei selber vielleicht Auto fährt, Fleisch isst, Alkohol trinkt, in dern Urlaub fährt und sonst an allen Ecken genau gleich ist wie all die - immer nur - Anderen, die ja so schlechte Menschen sein sollen.

Ja so ist das mit der - auch ideologischen - kognitiven Dissonanz - sie dient NUR dem Selbstbetrug.
 
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ganje

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Fiktiver User
Um mal euer emotionales Thema kurz zu unterbrechen..
Ich werde mir doch einen neuen Push/Pull-Poti bestellen. Filz funktioniert glaube ich nicht so gut, bei push/pulled pork =)
Außerdem kosten die ja um die 10 Euro, was nicht die Welt ist und bei der nächsten Sammelbestellung gekauft werden könnte.

Nun stehe ich vor der Wahl und habe keine Ahnung davon:

Es gibt linear und logarithmisch. Im Netz habe ich mal gelesen, dass ich einen logarithmischen brauche.
Was ist überhaupt der unterschied? :oops:

Und wie wirkt sich der Widerstand praktisch aus? Es gibt nähmlich welche mit 250 und 500 kOhm.
Wie würde es sich auswirken, wenn ich einen 500kOhm Poti einbaue, wenn jetzt ein 250kOhm Poti drin ist?
 
ganje

ganje

Fiktiver User
Drüben im Musiker-Board hat jemand folgendes geschrieben:
Tauschst du 500k-Vol gegen 250k-Vol, wirst du feststellen dass du deutlich weniger Höhen haben wirst. Die Gitarre wird nichtmehr so "spritzig" klingen.

Beim Tone-poti wird der Höhenverlust schon recht heftig sein, same as beim volume.

Ich wäre da sehr vorsichtig mit, das kann dir mitunter sämtliche Höhen nehmen. Ich würds nicht machen.
Müsste dann umgekehrt genauso funktionieren 🤔

Wie immer im Forum, dauert es nicht lange bis andere Meinungen kommen und man bekommt das hier zu lesen:
Ich hab grad nochmal nachgedacht: wie soll ein Poti mit höherem widerstand etwas am Ton machen?!?!
Wenn der Schleifer im Poti ganz auf dem Hot-Ausgang liegt ist es doch total egal ob die Kohlbahn 500kOhm oder 250kOhm Widerstand hat. Da wandert alles über den HotOutput und nicht über den Widerstand zur Masse. Veränderungen könnten höchstens auftreten, wenn der Schleifer in einer Mittelposition steht. Und sich da der kleinere Widerstand auf den Klang auswirkt bezweifel ich, höchstens auf die Lautstärke. Und da mir der 500kO-Poti an der Gitarre das Signal eh zu schnell leise macht (bei ca. 1/3 des Drehbereiches ist der Ton schon sogut wie weg), dürfte der 250er mir ganz gelegen kommen.

Ich hab jetzt erstmal den 500kOhm drangelötet. Dieser kappt mir das Signal, wie gesagt, zu schnell. Ich werd morgen berichten was der 250er sagt.
Also hat das nur was mit der Abschneidkurve zu tun? 🤔

Dann kam wieder das hier:
Der Grund dafür dass das Signal so schnell weg ist, ist der Logarhithmus dem der Widerstandsanstieg zugrunde liegt. Dann hast du da vll. ein Poti mit ner sehr großen Ratio von 80:20, d.h. das 80% des gesamtwiderstandes schon auf der ersten Drehhälfte vorhanden sind.
Also sollte ich einen Linearen holen, wenn ich einen sanften Übergang möchte? Aber was ist dann mit dem Widerstand? 🤔

Zum Schluss wurde auf diesen Beitrag verwiesen.

Hä? :denk:
 
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Die Iden des Maerz

Die Iden des Maerz

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Je niedriger der Widerstandswert eines Potis ist, desto stärker werden die oberen Frequenzen eines Tonabnehmersignals bedämpft. Der Sound wird also weicher und wärmer. Deshalb nimmt man normalerweise 500kOhm Potis für Humbucker, da diese bereits von Natur aus etwas weicher klingen. Bei Singlecoils dagegen entscheidet man sich meist für 250kOhm Potis, damit dem Pickup etwas Schärfe entzogen wird. Man kann das aber auch je nach Geschmack variieren. 25kOhm Potis finden Verwendung für aktive Pickups und sind für normale Tonabnehmer nicht geeignet.

Bei linearen Potis spielt sich das akustische Geschehen hauptsächlich zwischen 0 und 5 der Skala ab, während logarithmische Standard Potis eher einen akustisch linearen Verlauf aufweisen und deshalb auch bevorzugt eingesetzt werden. Alle Potis sind gleichermaßen für Volume- oder Tonregelung geeignet.
 
ganje

ganje

Fiktiver User
Ok, also wäre logarithmisch das was ich gerne haben würde (und wahrscheinlich auch habe)..
Je niedriger der Widerstandswert eines Potis ist, desto stärker werden die oberen Frequenzen eines Tonabnehmersignals bedämpft. Der Sound wird also weicher und wärmer. Deshalb nimmt man normalerweise 500kOhm Potis für Humbucker, da diese bereits von Natur aus etwas weicher klingen. Bei Singlecoils dagegen entscheidet man sich meist für 250kOhm Potis, damit dem Pickup etwas Schärfe entzogen wird. Man kann das aber auch je nach Geschmack variieren.
Das Internet hat gesagt, dass in meiner Pacifica ein 250kOhm Poti verbaut ist.. Es ist eine HSS und den H kann man splitten (o.ä.) und mit nur einem Toneregler. Was nimmt man in diesem Fall? Sicherlich vom Geschmack abhängig, ob man mehr die SCs oder den HB betonen möchte, oder? Und was möchte ich überhaupt? 🤔
 
Die Iden des Maerz

Die Iden des Maerz

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Wenn manche Bünde schnarren kann das unterschiedliche Gründe haben.
Wie z.B. einen zu tief gesägten Schlitz im Sattel oder ein zu hohes Bundstäbchen, oder oder oder.

Wichtig ist erstmal die richtige und gewünschte Einstellung von Brücke und Halskrümmung, dann kann man eventuelle Unzulänglichkeiten feststellen.
 
Die Iden des Maerz

Die Iden des Maerz

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Mann nimmt dann eher 500er Potis, sonst machst Du denn Humbucker zu dumpf, kann aber auch ne Geschmacksfrage sein. Mann kann aber auch dann die Single Coils mit zusätzlichen Widerständen pimpen um ihnen nen 250er vorzugaukeln:

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Bildersuche: „HSS Guitar Circuit“
 
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ganje

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Fiktiver User
Wenn ich mir die Brücke mal genauer anschaue würde ich sagen, dass die Reiter tiefer müssen. Sie sind alle in oberster Stellung 🤦‍♂️

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synshine kid

synshine kid

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Aber nicht das Spielen vergessen. Erstma schön a-Moll im Wechsel zu e- Moll :opa:
 
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Erstma schön a-Moll im Wechsel zu e- Moll
Ich empfehle a-Moll zu C-Dur. Ist leichter und wird sowieso dauernd gebraucht. Falls er jemals mit dem Einstellen fertig wird...
Während in Villarriba schon gespeilt und gefeiert wird werden in Villabacho immer noch die Gitarren optimiert.
 
ganje

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Fiktiver User
Ich lerne ja noch Tonleitern.. Das zieht sich in die Länge, da ich nicht täglich Zeit dazu habe. Jeden zweiten Tag halbe bis zwei Stunden. Je nach dem und überwiegend auf dem Bass. Immerhin habe ich damit angefangen und die Finger sind schon gedehnt. Das möchte ich nicht wieder verlieren :)

Auf der Gitarre komme ich mit Fingern nicht klar, weil mir alles zu eng ist, daher versuche ich mich mit dem Plättchen, was mir auch vollkommen neu ist. Gar nicht mal so einfach gezielt die Saiten zu treffen.. Aber immerhin besser als ohne.

Bis ich auf Akkorde über gehe wird wahrscheinlich noch ein Bisschen Zeit vergehen. Gehe systematisch vor und möchte erst das Eine, also die Tonleitern, verinnerlichen.
Habe mir heute die Poster von Thomann heruntergeladen und auf A3 gedruckt. Jetzt habe ich eine schöne Übersicht über die Tonleitern und Akkorde. Die Bilder auf der Webseite sind mehr als hochauflösend und die wollen um die 8 Euro dafür.. 🤷‍♂️

Der ganze Technikkram nebenbei, also Optimieren und Sonstiges ist eine willkommene Ablenkung, die mich zusätzlich motiviert. Immerhin mache ich mich dadurch mit dem Instrument besser vertraut und eilig habe ich es nicht. Kleine Schritte führen auch zum Ziel.

Vielleicht war die Gitarre jetzt zu viel für den Anfang, aber die Gelegenheit war gut. 🤷‍♂️
 
 


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