E-Gitarre (Beratung, Aufnahme, Elektronik, Saiten und Allgemeines)

ganje

Fiktiver User
Die billigste Harley Benton ist im Endeffekt auch vernünftig..

Schaut man sich diesen Beitrag hier an...
Harley Benton TE-52 NA Vintage Series
Beim Abnehmen der Saiten fiel der Sattel ab, die Bundenden so scharf, dass man den Hals als Säge benutzen könnte, die Abdeckung des Elektronikfachs hielt mit nur einer Schraube,die andere hing in der Luft darunter. Oberflächlich sah es wie ein 3 teiliger Korpus aus, alles Schein. Unter der Tapete sind es 15 bis 20 zusammengeleimte Hölzchen.Die Saitenkorpusbohrungen waren nicht in einer Linie. Der Kabelstecker aus dünnstem Blech. K.A. Warum die so gute Bewertungen hat. Das Ding ist ein riesen Blender.
...stellt man fest, dass es einige Vernachlässigungen in der Verarbeitung gibt. Es gibt Nacharbeitungsbedarf, aber solange sich das Instrument halbwegs gut bespielen lässt (häufig subjektiv) und nichts brummt oder rauscht, erfüllt es doch den Zweck, ohne den Geldbeutel nennenswert zu belasten und das ist der Sinn des Ganzen. Wenn man wenig Geld hat und nicht weiß ob es was für einen ist, ist es doch vernünftig sich so ein Instrument zu kaufen, also ist auch so ein Brennholz mit Saiten, unter Umständen, ein vernünftiges Instrument.

Ich konnte mir auch ein "vernünftiges Instrument" für 600 Euro aufwärts kaufen. Das wäre aber unvernünftig gewesen..
 

AcidDiver

Maximalminimalist
Die billigste Harley Benton ist im Endeffekt auch vernünftig..

Schaut man sich diesen Beitrag hier an...

...stellt man fest, dass es einige Vernachlässigungen in der Verarbeitung gibt. Es gibt Nacharbeitungsbedarf, aber solange sich das Instrument halbwegs gut bespielen lässt (häufig subjektiv) und nichts brummt oder rauscht, erfüllt es doch den Zweck, ohne den Geldbeutel nennenswert zu belasten und das ist der Sinn des Ganzen. Wenn man wenig Geld hat und nicht weiß ob es was für einen ist, ist es doch vernünftig sich so ein Instrument zu kaufen, also ist auch so ein Brennholz mit Saiten, unter Umständen, ein vernünftiges Instrument.

Ich konnte mir auch ein "vernünftiges Instrument" für 600 Euro aufwärts kaufen. Das wäre aber unvernünftig gewesen..
Nun, ich hätte es gerne von Horn beantwortet - vielleicht gibt es ja sowas wie eine Art Mindestpreis, wo man schon schauen sollte, ob das Instrument noch ok ist....
das gab es schon immer,.... zumindest in den Köpfen vieler - nur springt dann irgendein Fuzzy aus dem Gebüsch und präsentiert dann
ein Instrument deutlich unter besagtem Preis was dafür "besser" (Klang, Bespielbarkeit, etc) ist als einige Instrumente die deutlich, sehr deutlich über diesen ominösen, anscheinend nur virtuell existenten Preis liegen.

Ist HB schlechter im Gitarrenbauen als Behringer bei Synthies?
Taugen Gitarren für 150,00 gar nix und Synthies unter 99,90 auch nicht?
Wenn der vernünftige Mindestpreis 450,00 sind, muss meine 399,99 Gitte dann schei*e sein?!?
KURZ: alles relativ und der Zeit, dem Zweck und dem Budget entsprechend.
Seer Silvertone - Danelctro Gitarren, waren Kaufhausgitarren, die als sehr mies bezeichnet wurden & kaum einer wollte... bis dann in den 80ern einer Hits damit produzierte - ich glaube David Lindley war das.
 

Feedback

Individueller Benutzer
Man kann durchaus auch mit günstigen Gitarren was anfangen, ich als Danelectro-Fan muss das wissen. Manche Gitarren liegen einem einfach nicht, bei mir ist das die Fender Jagstang. Das merkt man aber erst, wenn man sie in der Hand hat. Verarbeitungsqualität ist auch so eine Sache, vor allem schlecht abgefeilte Bundstäbchen. Deswegen habe ich schon mal eine im Laden stehen lassen, so etwas ist einfach unspielbar.
 

CO2

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Vernünftig wäre wahrscheinlich eine Gitte aus heimischen Hölzern vom lokalen (Bio :lol:) Gitarrenbauer. Wird dann aber womöglich teurer.....

Behringer und Billiggitarren sind nicht direkt vergleichbar, weil Holz ein Naturmaterial ist und natürlichen Schwankungen unterliegt (und das wird bei der Produktion sicher nicht groß berücksichtigt, daher kommt es bei günstigen oder Massenanfertigungen oft zu Schwankungen...)

Ich weiß, bei Synth kommt der volle Klang aus den Holzseitenteilen, damit hat sich das Thema Natur aber auch schon erledigt, (außer evtl, was in den Bauteilen so drinsteckt......) es ist sicher wesentlich einfacher, da ein kostenoptimiertes, aber trotzdem konstantes Produkt herzustellen.
 

Horn

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Was wäre denn ungefähr der Mindestpteis für ein vernünftiges Instrument heute?!
In den 70ern war der scheinbar höher als zB in den 90ern.
In Fernost gelten andere Preise als in den USA.

Was mich auch interessiert:
Made in Korea war mal sehr verpönt, später war es China...
ja auch aus Indonesien & Vietnam kommt heutzutage brauchbares!
Welches "Made in..." stellt heute ein "No Go" dar?
Wo ein Instrument hergestellt wird, spielt natürlich eine Rolle für den Preis. Von "No Gos" würde ich da aber nicht sprechen. Vietnamesische Arbeiter arbeiten nicht prinzipiell schlechter als chinesische, mexikanische oder amerikanische. Eine andere Frage ist, dass bei Instrumenten, die auf einen geringen Preis getrimmt sind, natürlich auch Einsparungen bei den Materialien und beim Arbeitsaufwand betrieben werden. Das liegt nicht daran, dass sie aus China oder Vietnam kommen, sondern dass ein bestimmter Endpreis erzielt werden soll.

In der Preisklasse bis ca. 600,- Euro bedeutet das: "You get what you pay for." Je weniger Geld man in dieser Preisklasse einsetzt, desto schlechter werden die Materialien sein.

Grundsätzlich gilt das natürlich auch für höherpreisige Instrumente, allerdings kann man da auch schon mal Glück haben und für 600,- Euro ein Instrument erwischen, das genauso gut klingt wie eines für 3000,- Euro.

Wenn wir mal eine Fender Tele als Beispiel nehmen, so gehen die Preise dafür bei 155,- Euro für eine Squier los. Da kann man drauf spielen, jedoch sind die Materialien sehr schlecht, die Bundierung ist nicht gut usw. Bei so einer Gitarre geht erfahrungsgemäß vieles sehr schnell kaputt und muss dann durch verhältnismäßig teure Ersatzteile ersetzt werden, weil es so billiges Zeut, wie verbaut wurde, für den Endverbraucher als Ersatzteil nicht zu kaufen gibt. Eine solche Investition ist daher aus meiner Sicht unvernünftig. Es gilt da sehr oft der abgedroschene Grundsatz: Wer billig kauft, kauft zweimal.

Bereits für 379,- Euro kriegt man zum Beispiel mit diesem Modell (https://www.thomann.de/de/fender_classic_vibe_50s_tele_mn_whb.htm) ein Instrument, das von der Verarbeitung okay ist und relativ gut klingt. Aber auch da wird man früher oder später Dinge tauschen müssen wie zum Beispiel die Elektronik, die Brücke usw. und dann wird man Probleme mit dem weichen Kiefernholz bekommen, weil Schrauben darin ganz leicht ausreißen usw.

Einigermaßen vernünftig wird es ab diesem Modell: https://www.thomann.de/de/fender_player_series_tele_mn_btb.htm
Auch da muss man sich das Instrument sehr genau anschauen, aber man kann hier schon Glück haben und eine wirklich gut spielbare und gut klingende Gitarre bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:

ganje

Fiktiver User
@Horn was sagst du zu meiner Wahl, also der Yamaha Pacifica 212V bzw. 112V? Kostet ab 250 Euro, hat Erle als Korpus (+Riegelahorn Decke bei der 212) usw.

Hier der Link zu meiner:

Und hier der Test von Delamar zu der 112V:

Könnte man da Glück haben und ein Instrument erwischen, das wie ein 600 Euro teures klingt, dass wie ein 3000 Euro teures klingt? =)
 

AcidDiver

Maximalminimalist
Vielen Dank für die ausführliche Antwort!
Bestätigt meine Vermutung, warum du das weiter oben schriebst.

Mein letzter Meheekaner (Tele) kostete 469,00 und ist etwas besser verarbeitet und bespielbarer als meine USA Gretsches (RocJet & Broadkaster).
Kenne selbst kaum ganz günstige zeitgenössische Gitarren, aber das was du sagst, hat ein erfahrenerer Gitarrist als ich im letzten Jahrhundert auch behauptet.....
Und Anfang der 2000er hat er mir von Harley Bentons um 250,00 berichtet... er war sichtlich "geschockt" wie gut die doch seien.
Natürlich findet er seine PRS besser, aber er war sichtlich beeindruckt.

Ob man bei der Gitarre früher, oder später Teile tauschen MUSS, oder nicht und ob dann das weiche Kernholz unreparabel ausfranzt, weil man zigmal Schraube rein Schraube raus spielt, vermag ich nicht zu prophezeien
 

AcidDiver

Maximalminimalist
@Horn was sagst du zu meiner Wahl, also der Yamaha Pacifica 212V bzw. 112V? Kostet ab 250 Euro, hat Erle als Korpus (+Riegelahorn Decke bei der 212) usw.

Hier der Link zu meiner:

Und hier der Test von Delamar zu der 112V:

Könnte man da Glück haben und ein Instrument erwischen, das wie ein 600 Euro teures klingt, dass wie ein 3000 Euro teures klingt? =)
Meine 469,00 Tele klingt wie eine für 473,89
 
Wo ein Instrument hergestellt wird, spielt natürlich eine Rolle für den Preis. Von "No Gos" würde ich da aber nicht sprechen. Vietnamesische Arbeiter arbeiten nicht prinzipiell schlechter als chinesische, mexikanische oder amerikanische. Eine andere Frage ist, dass bei Instrumenten, die auf einen geringen Preis getrimmt sind, natürlich auch Einsparungen bei den Materialien und beim Arbeitsaufwand betrieben werden. Das liegt nicht daran, dass sie aus China oder Vietnam kommen, sondern dass ein bestimmter Endpreis erzielt werden soll.

In der Preisklasse bis ca. 600,- Euro bedeutet das: "You get what you pay for." Je weniger Geld man in dieser Preisklasse einsetzt, desto schlechter werden die Materialien sein.

Grundsätzlich gilt das natürlich auch für höherpreisige Instrumente, allerdings kann man da auch schon mal Glück haben und für 600,- Euro ein Instrument erwischen, das genauso gut klingt wie eines für 3000,- Euro.

Wenn wir mal eine Fender Tele als Beispiel nehmen, so gehen die Preise dafür bei 155,- Euro für eine Squier los. Da kann man drauf spielen, jedoch sind die Materialien sehr schlecht, die Bundierung ist nicht gut usw. Bei so einer Gitarre geht erfahrungsgemäß vieles sehr schnell kaputt und muss dann durch verhältnismäßig teure Ersatzteile ersetzt werden, weil es so billiges Zeut, wie verbaut wurde, für den Endverbraucher als Ersatzteil nicht zu kaufen gibt. Eine solche Investition ist daher aus meiner Sicht unvernünftig. Es gilt da sehr oft der abgedroschene Grundsatz: Wer billig kauft, kauft zweimal.

Bereits für 379,- Euro kriegt man zum Beispiel mit diesem Modell (https://www.thomann.de/de/fender_classic_vibe_50s_tele_mn_whb.htm) ein Instrument, das von der Verarbeitung okay ist und relativ gut klingt. Aber auch da wird man früher oder später Dinge tauschen müssen wie zum Beispiel die Elektronik, die Brücke usw. und dann wird man Probleme mit dem weichen Kiefernholz bekommen, weil Schrauben darin ganz leicht ausreißen usw.

Einigermaßen vernünftig wird es ab diesem Modell: https://www.thomann.de/de/fender_player_series_tele_mn_btb.htm
Auch da muss man sich das Instrument sehr genau anschauen, aber man kann hier schon Glück haben und eine wirklich gut spielbare und gut klingende Gitarre bekommen.
Leider sind einige deiner Aussagen schlichtweg falsch, schade das Du hier in genau das gleiche Horn bläst Und damit einige Forumsmitglieder/Gitarrenanfänger hier auf das falsch Gleis setzt.

Bei Synthesizern stelle ich bei Dir hier im Forum genau das gleiche Verhalten deinerseits fest, schade!

...Waldorf und Moog kommen bei Dir meistens sehr gut weg, scheinen deine Lieblingsfirmen zu sein.


In der Preisklasse bis ca. 600,- Euro bedeutet das: "You get what you pay for." Je weniger Geld man in dieser Preisklasse einsetzt, desto schlechter werden die Materialien sein.

Grundsätzlich gilt das natürlich auch für höherpreisige Instrumente, allerdings kann man da auch schon mal Glück haben und für 600,- Euro ein Instrument erwischen, das genauso gut klingt wie eines für 3000,- Euro.
Dafür hätte ich gern einen Nachweis, es wird bei einem Markeninstrument einfach mehr als Endpreis verlangt da ja Zwischenhändler und Vertrieb auch Leben wollen.
So etwas gibt es z.B. bei HB nicht, Thomann kauft direkt beim Hersteller.

Fender Player Strats haben z.B. dünneres Blech beim Trem als HB-Strats.
Auch sehe ich seit 35 Jahren seltenst günstigere Hardware die kaputt geht.
Stahlblocktrems gibts meist erst ab 1000€, bei HB schon ab 269€.

Meine ESP Customshop Strat(Navigator) hat hochwertige Gotoh Hardware, leider ist der Tremhebel abgebrochen.

Die PUs sind bei HB fast nur hochwertige Alnico V Tonabnehmer vom größten OEM Hersteller Roswell, die fertigen auch für Seymour Duncan oder Ibanez z.B.

Wie immer muss man immer testen, da kommt man nich drumrum.

Wenn wir mal eine Fender Tele als Beispiel nehmen, so gehen die Preise dafür bei 155,- Euro für eine Squier los. Da kann man drauf spielen, jedoch sind die Materialien sehr schlecht, die Bundierung ist nicht gut usw. Bei so einer Gitarre geht erfahrungsgemäß vieles sehr schnell kaputt und muss dann durch verhältnismäßig teure Ersatzteile ersetzt werden, weil es so billiges Zeut, wie verbaut wurde, für den Endverbraucher als Ersatzteil nicht zu kaufen gibt. Eine solche Investition ist daher aus meiner Sicht unvernünftig. Es gilt da sehr oft der abgedroschene Grundsatz: Wer billig kauft, kauft zweimal.
Wer nicht testet kauft zweimal.
Ich besitze witzigerweise genau so eine Squier Bullet Telecaster für 155€.
Mmn ist die Brücke mit der Player identisch, hier ist alles i.O. bis auf die Mechaniken, die haben zuviel Spiel.

Für die weitaus günstigere (119€) HB VT Strat Serie gilt das jedoch nicht, bessere Hardware, bessere Pickups, bessere Elektronik und bessere Mechaniken.

Pine(Kiefer) als Bodyholz ist ganz klassisch weil es schon bei der ersten Telecaster 1952 von Fender verwendet wurde. Bei Squier soll es schlecht sein und bei 2200€ Fendern ist es gut?

Zum Thema Holz darf man nicht ignorieren das Erle und Esche in D beliebte günstige Baustellenhölzer sind.
Beim Klang kommt es auf die jeweiligen Wünsche an und ob man leicht oder schwer will.
Es gobt ca 350 geläufige Mahagonie Derivate die alle unterschiedlich sind.

Basswood(Linde) war in den 80ern oftmal bei teuren Gitarren verbaut, heute nur in Billigen Gitarren weils sich aufgrund der langweiliger Maserung nur für deckende Lackierungen eignet.
Die schöb Masernde Esche wird in D gern für Hammerstiele und Äxte genutzt.

Damit man jedoch sagen kann:“Das teurere Instrument muss teurer sein weil...“
Wird oftmals bei günstigeren Gitarren das Polieren der Bünde weggelassen.
Das ist jedoch rein optisch und ist meistens nach einer Woche spielen verschwunden.
Bei meinen HBs sind die Bünde perfekt abgerichtet.


Einigermaßen vernünftig wird es ab diesem Modell: https://www.thomann.de/de/fender_player_series_tele_mn_btb.htm
Auch da muss man sich das Instrument sehr genau anschauen, aber man kann hier schon Glück haben und eine wirklich gut spielbare und gut klingende Gitarre bekommen.
Mir gefallen die Halsmaße Player gar net und man kann schon für ein Viertel ein Instrument fürs Leben finden ohne draufzuzahlen.

Ich habe selber auch teure Gitarren und bin oftmal auch gearig auf so etwas und es muss manchmal halt ne teure Fender sein einfach weil mans will.

Aber es gibt heutzutage eben auch sehr sehr gute Instrumente für schmales Geld.
Das war in den 80ern anders, meine erste Gitarre hat damals 750 DM gekostet was ich mir monatelang abgespart hatte. Das war die günstigste erste RG die es gab, leider wirklich schlecht.
Zwei Risse im Hals ausgehend von den Riesenlöchern für dem Klemmsattel.
Klemmblöcke im Floyd Rose alle gespalten und Schrauben im Tremmvlock durchgenudelt.
Klang? Oh je!

Heidewitzka!
 

AcidDiver

Maximalminimalist
Keine Gitarre klingt so gut wie eine Fender Les Paul, die Fred Gretsch bei Rickenbacker für Guild baute!
 

Horn

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@Horn was sagst du zu meiner Wahl, also der Yamaha Pacifica 212V bzw. 112V? Kostet ab 250 Euro, hat Erle als Korpus (+Riegelahorn Decke bei der 212) usw.

Hier der Link zu meiner:

Und hier der Test von Delamar zu der 112V:

Könnte man da Glück haben und ein Instrument erwischen, das wie ein 600 Euro teures klingt, dass wie ein 3000 Euro teures klingt? =)
Das konkrete Modell kenne ich zwar nicht, aber hatte oft Schüler, die mit einer Yamaha Pacifica angefangen haben. Die Instrumente, die ich bisher unter dieser Bezeichnung gesehen habe, sind okay, man kann da auf jeden Fall drauf spielen. Klanglich sind es eher "Allrounder" ohne ausgeprägten Charakter in der einen oder anderen Richtung. Daher wechseln die meisten Spieler dann irgendwann zu anderen Gitarren, sobald sie speziellere klangliche Vorstelllungen entwickelt haben.

Leider sind einige deiner Aussagen schlichtweg falsch, schade das Du hier in genau das gleiche Horn bläst Und damit einige Forumsmitglieder/Gitarrenanfänger hier auf das falsch Gleis setzt.
Das ist eine Unterstellung, die Du mit dem, was Du schreibst, in keiner Weise belegst. Die von mir genannten Modelle sind Beispiele, das heißt nicht, dass irgendetwas davon das Non plus Ultra ist. Aber die Zuweisung zu Preisklassen ist grob so richtig. Natürlich muss man immer jedes Instrument individuell testen und sollte nicht einfach irgendetwas bestellen.

Wieivel Erfahrung Du mit Gitarrenanfängern hast, kann ich nicht beurteilen, ich habe jedenfalls regelmäßig mit welchen zu tun und auch mit ihren Gitarren, daher ist mein Überblick über das Billig-Segment doch immer noch recht gut. Von Harley Benton und der vergleichbaren Marke vom Musicstore habe ich schon einige Instrumente gesehen. Die waren ausnahmslos nicht gut. Da sind dann die Angebote von Squier, Epiphone, Yamaha und Ibanez für nur minimal mehr Geld meist schon deutlich besser. Das sind jedenfalls meine Erfahrungswerte.
 
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ganje

Fiktiver User
Genau das was ich hören/lesen und auch kaufen wollte :cool:

(Zur Pacifica)
 
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ganje

Fiktiver User
Benutzt jemand von euch ein Isolation Cabinet?



Kannte ich vorher nicht. Sieht interessant aus. Die Aufnahmen darin stelle ich mir basslastig vor, aber das hängt bestimmt vom "room treatment" ab.

(Habe nicht vor es zu kaufen/bauen)
 
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@Die Iden des Maerz
Ich will mal deine Gitarrensammlung sehen. Wenn du Zeit und Lust findest, poste mal ein paar Bilder und die Liste dazu. Wie lagerst du sie alle?
Genau das ist ein kleines Problem, der Platz.
Ich habe mir eine Art Schrank aus dem System Ivar von Ikea gebaut, da passen ca. 14 Gitzen rein, in die hohe Variante vielleicht sogar 28.
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HB Fusion-T Prototyp und TE-70
67115-02e071208f4b3804bc60a96807059396.jpg

Bei nem Kumpel hab ich noch zwei superseltene Squier Jazzmaster Special mit Ahornhals und fester Brücke. Ich bin eh Jazzmaster-Fan und merkwürdigerweise haben alle meine aktuellen Ahorngriffbretter Und feste Brücken.
 
67116-f36344d269f4ce11b032b0de7f953702.jpg

L to R:
- Widjoyono CS Jazzmaster
- Squier Bullet Telecaster FSR redsparkle
- Squier Classic Vibe 50s Telecaster thinline
- selbstgebaute 70s Strat mit Fender USA HSS PUs(V und Dingsbummsbucker)
- MJT 60s Strat Nitro relic
- HB ST-62 Deluxe
- HB ST-62 VT
- HB TE-90
- LTD EC-256
- HB Fusion-II silversparkle
- HB ST-62CC lake placid blue
- HB ST-57 Deluxe David Gilmour
 

ganje

Fiktiver User
@Die Iden des Maerz
Der Schrank gefällt mir. So werden sie halbwegs staubfrei gelagert.
Die Sammlung ist schon beachtlich.. Wozu hat man so viele verschiedene und manche ähnliche Gitarren? Ok.. Das Wozu ist mir eigentlich klar. Ich meine, welche setzt du wofür ein?
 
Das ist nur gearige Sammelleidenschaft, Du kannst auch mit einer Gitarre glücklich werden.

Die wichtigsten Fragen sind dabei:
- lange Fendermensur oder kurze Gibsonmensur?
- Dein Einsatzgebiet? Single Coils oder Humbucker, vielleicht splitbar oder gar HSS?
- Dickes Oder dünnes Halsprofil?
- Gewicht?

Wenn das feststeht kann man gezielt Tips abgeben. Ich war früher z.B. Der absolute Humbuckertyp, stehe jetzt aber mehr auf Singlecoils.
 

ganje

Fiktiver User
Ich habe noch keine Ahnung was ich möchte und wie ich überhaupt zeitlich zum Üben kommen werde. Habe ja noch einen Bass, den ich ebenso noch nicht spielen kann. Kann nur 2 Lagen der Dur-Tonleitern und 1. Lage der Moll, aber auch nicht alles so flüssig und nach belieben abrufbar.. Aber ich spiele gelegentlich damit rum und mit der Zeit wird auch was draus. Wann ist ungewiss und eigentlich auch nebensächlich, da das Ziel Spaß an der Freude ist und weniger der Wunsch danach ein guter Gitarrist/Bassist zu werden. Ein mäßiger würde mir schon reichen =)

Stilistisch bin ich ebenso nicht festgelegt, darum fand ich die Aussage von Horn beruhigend, dass die Pacifica als ein Allrounder gilt.. Naja, ist ja auch eine mit HSS und der H ist splittbar.

Ich vermisse echte Gitarren in meiner Musik und habe sie mit verzerrten ePianos nachgebaut/-empfunden.
Hier ein paar Beispiele wo es so war:
https://soundcloud.com/rolandstonski/2-handhygiene-coronavirus

https://soundcloud.com/rolandstonski/1-vorraete-coronavirus


Meine Musik ist sehr einfach gestrickt, weil ich kein "echter Musiker" bin, aber es macht mir eben Spaß.. Das was in den Tracks zu hören ist, dürfte auf einer Gitarre kein Akt sein zu lernen oder nachzuspielen.
 

ganje

Fiktiver User
Die Pacifica ist angekommen :heyho:

Erstaunlich wie klein und zierlich die E-Gitarren im Vergleich zu Bässen sind =)

Und die mitgelieferten Saiten sind pink 👍
 
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