Ein neuer Musik-PC muss her!

Hallo zusammen,

bei mir ist nach etlichen Jahren mal wieder ein neuer Musik-PC fällig (Intel/Windows-Plattform). Hat jemand schon Erfahrungen mit DIAWO gemacht?

Herzliche Grüße,
Andreas
 
Hallo zusammen,

bei mir ist nach etlichen Jahren mal wieder ein neuer Musik-PC fällig (Intel/Windows-Plattform). Hat jemand schon Erfahrungen mit DIAWO gemacht?

Herzliche Grüße,
Andreas
Hallo Andreas

Was spricht gegen Selbstbau gerade wenn du unkompliziert Windows haben möchtest?
Aber auch von der Stange kaufen ist kein Fehler sofern die Zusammenstellung an Komponenten transparent aufgeführt wird und man mit diese Stats was anfangen kann.
Diawo macht das nur so Halbdurchsichtig, ich denke da steckt maximal Mittelklasse drin zumindest bei denn günstigeren Modellen.
 
Selbstbau hab ich früher mal gemacht, mittlerweile fehlt mir dazu ziemlich viel an aktuellem Grundlagenwissen... ich brauche also eher etwas "von der Stange", das ich dann ggf. ausbauen/konfigurieren kann (RAM, Anzahl/Größe Festplatten und/oder SSDs abgeleitet von dem, was bei meinem derzeitigen Rechner ausreicht oder nicht ganz ausreicht). Wären die Workstation-Reihen von Dell oder Lenovo z.B. eine Alternative?
Andreas
 
Selbstbau hab ich früher mal gemacht, mittlerweile fehlt mir dazu ziemlich viel an aktuellem Grundlagenwissen... ich brauche also eher etwas "von der Stange", das ich dann ggf. ausbauen/konfigurieren kann (RAM, Anzahl/Größe Festplatten und/oder SSDs abgeleitet von dem, was bei meinem derzeitigen Rechner ausreicht oder nicht ganz ausreicht). Wären die Workstation-Reihen von Dell oder Lenovo z.B. eine Alternative?
Andreas
Pc aus dem Gamingbereich sind immer Leistungsfähige und Empfehlenswerte Maschinen, aber als Musiker könnte man sich die teure Grafikkarte und die Soundkarte sparen sofern installiert. Stattdessen empfehle ich immer gerne die Gtx 1050 Kalmx, diese ist Passivgekühlt und daher Lautlos, braucht keinen eigenen Stromanschluss und hat dennoch genug Grafikleistung für Ruckelfreie Visualisierungen und Games sofern gewünscht. Interessant ist auch deine Preisvorstellung, im Forum gibts es einige Leute die sich erst kürzlich ein System zusammenstellt haben.
 
Preis: Je näher an 1.500 Euro, desto schöner, aber mein letzter PC (HP Z600) hatte dann letztlich auch über 2.000 gekostet. Am schwierigsten finde ich ehrlich gesagt die Wahl des Mainboards ... es gibt enorme Preisunterschiede, z.B. bei ASUS Boards für den 1151 Sockel... worauf sollte man achten?
Andreas
 
Preis: Je näher an 1.500 Euro, desto schöner, aber mein letzter PC (HP Z600) hatte dann letztlich auch über 2.000 gekostet. Am schwierigsten finde ich ehrlich gesagt die Wahl des Mainboards ... es gibt enorme Preisunterschiede, z.B. bei ASUS Boards für den 1151 Sockel... worauf sollte man achten?
Andreas
für dein Ausgerufenes Budget bekommst du z.b. mein System gebacken, mit ein paar Abänderungen auch komplett lautlos. Da wären 3900X/12Core oder gar 3950X/16Core das Mobo mit x470 Chipsatz zu nehmen wegen der doppelten Anzahl an USB Controllern und damit verfügbaren USB Anschlüsse, ratsam bei vielen USB Devices. 32GB Ram anstatt der 16GB, eine Passiv Gekühlte Graka z.b. Gtx 1050 KalmX oder ähnlich. Das Gedämmte Gehäuse ist ein Panzer und hat das beste Management für Hdd,Ssd, Kabel, Lüfter usw. das ich je hatte, Platz für ein Atx und noch extra für ein mItx auf der Oberseite. Ich kann dieses Gehäuse bei genügend Platz unterm Tisch nur wärmstens Empfehlen.

Als Impression, Wakü, Graka, und die zweite M.2 Pci4.0 SSD, und etwas RAM, Die X570 kann man Einsparen dann wäre sowas für 1500€ möglich:
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Hinweis auf den Thread, spannende Lektüre! AMD hatte ich ehrlich gesagt noch gar nicht in Betracht gezogen, hatte vor 20 Jahren mal einen AMD-Rechner, der eher bescheiden war. Bin grad bei einer ersten groben Liste, die noch mit viel Unwissenheit gespickt ist und an der einen oder anderen Stelle auch nach unten korrigiert werden wird:

CPU: Intel Core i9 9900K mit be quiet! Dark Rock 4 Pro Kühler
(Soll schnell und mit möglichst vielen Threads sein: Ableton / Cubase mit vielen VSTs im Einsatz. Alternativ und billiger der i7 oder nochmal über AMD nachdenken...)
MB: ASRock Z390 Phantom Gaming 4
(Möglichst moderner Chipsatz und ausbaufähige Anzahl SATAs. Geht vermutlich billiger auch.)
Netzteil: be quiet! Dark Power Pro 11 650W
Gehäuse: be quiet! Silent Base 801
(Die Kiste soll leise sein, ich nehme zwar nicht viel akustisch auf, aber wenn dann im gleuichen Raum wie der PC. Hab die Hinweise zur Überhitzung im anderen Thread gelesen, da sollten evtl. weitere Fans rein.)
Grafik: Nvidia Quadro P400
(Bin kein Gamer, aber ich schneide ab und zu mit Premiere und mache recht viel Bildverarbeitung mit Photoshop. Alternative GEFORCE: GTX 1050 Ti KalmX, aber etwas teurer.)
RAM: z.B. Corsair DDR4 PC 2400 CL14 (4x8GB)
(Haben 4x8GB Vorteile gegenüber 2x16GB? Ansonsten beim RAM eher konservativ, ich denke derzeit nicht groß über Übertakten nach.)
Boot-Disk: Seagate FireCuda 2TB
(SSD brauche ich nicht, das Starten bzw. Laden von Programmen war nie ein Problem, eher dann die Rechenleistung mit VSTs. Große Samplelibraries kommen in den RAM. Hab auch heute schon die Firecuda und bin froh über die 2 TB. Neben dem Betriebssystem kommen da alle Programme drauf.)
Daten-Disk: Seagate Exos 14TB / 7200 RPM
(Ebenfalls eine 7200 RPM-Platte, bin heute mit einer "normalen" 5400er Seagate noch immer zufrieden, alle meine Daten und die Libraries z.B. von Komplete usw.)

So, wahrscheinlich lachen jetzt die Experten, ist halt schnell (und mit sehr wenig aktueller Ahnung) zusammengewürfelt...

Andreas
 
Update - Alternativkonfiguration mit AMD:
CPU AMD Ryzen ThreadRipper 1900X mit be quiet! Dark Rock Pro TR4 Kühler
(hier mal der günstigste Threadripper, der 1920x ist nur wenig teurer und scheint spürbar schneller zu sein)
MB: ASRock X399 Phantom Gam.6 TR4 ATX
(die hätte sogar 8 DIMM-Slots)
RAM: z.B. DDR4 32GB PC 2666 CL18 G.Skill KIT (4X8GB)

Der Rest wie oben bei der Intel-Kiste, in Summe etwa 250 Euro billiger, möglicherweise vergleiche ich auch Äpfel mit Birnen.

Was meint Ihr?

Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:
kennst Du die c't Bauvorschläge? (der Link ist ein Beispiel von einigen)

Sie haben auch ab und zu so "2. Frühling Artikel". Sie erklären auch den Zusammenbau gut, dazu gab es extra mal eine ihrer "Sendungen". Weiss nicht mehr, welche es war, in einer hat sich ein Selbstbauer mal blöd gestellt und sich von den Experten den Zusammenbau erklären lassen. Ich finde das (gestehe aber, dass ich das bestimmt schon 5-10 Mal gemacht habe) schon recht einfach.

Wie kommst Du denn auf die 1500? Weil ein guter Rechner soviel kostet? Oder wg irgendeiner Benchmark? Ich habe mich z.B. gerade für Ryzen, nach langer Intel-Zeit entschieden, und nicht für die 12+ Kern-Reihe entschieden, sondern für den Ryzen 7. Ich mag einfach nicht in die Highend-Reihe investieren, kaufe immer eins drunter und bin damit bisher gut gefahren.
 

Bamsjamin

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CPU AMD Ryzen ThreadRipper 1900X mit be quiet! Dark Rock Pro TR4 Kühler
Wenn AMD, dann schau dir lieber die Mainstream-Plattform mit AM4 an. Threadripper richtet sich an Enthusiasten, die dann direkt 32 oder 64 Kerne verbauen (was mit der Standard-Plattform nicht möglich ist). Aber Threadripper bietet sonst auch noch Features wie mehr PCIe-Lanes, aber auch das ist für den üblichen Anwender nicht wichtig. Threadripper hat automatich teure Mainboards mit sich. Also Empfehlung für den Standard-Sockel wäre der 3700X (8C/16T) oder 3900X (12C/24T). Und mittlerweile ist AMD an Intel vorbei gezogen, sodass die Empfehlung bei AMD liegt.
 
Bei AMD Ryzen Systemen war es eine Zeit lang so, dass diese im Audio-Bereich z.T. böse Zicken mach(t)en. Hat da jemand aktuelle Erfahrung? Bei mir war es jedenfalls so, dass meine UAD Dual Core DSP PCIe Karte nicht lief und meine Soundkarte (Asus Essence STXII) zumindest unter Windows gerne mal einen Reset auslöst wenn ich z.B. von Lautsprecherausgang auf Kopfhörer umschalte (https://www.asus.com/de/support/FAQ/1036071). Aktuell nutze ich als Soundinterface mein Behringer UFX Mischpult, das läuft selbst unter Asio nur mit üblen Latenzzeiten. Wobei der Behringer Treiber leider auch ziemlich alt ist und nicht mehr aktualisiert wird. Von daher am besten vorher mal genau googlen ob es mit der Hardware Probleme gibt bzw. welche bekannt sind, wenn es ein Ryzen System werden sollte. Ich bin da damals relativ blind reingelaufen, weil ich der Annahme war das solche Probleme der Vergangenheit angehören würden. :selfhammer:
 

2bit

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CPU: Intel Core i9 9900K mit be quiet! Dark Rock 4 Pro Kühler
[...]
Grafik: Nvidia Quadro P400
[...]
GEFORCE: GTX 1050 Ti KalmX, aber etwas teurer.)

Der i9 9900K hat bereits eine Grafikeinheit, nämlich den UHD 630. Lass die zusätzliche Grafikkarte erst mal weg und spar dir das Geld. Wenn du merkst, dass du unbedingt eine dedizierte Grafikkarte brauchst, kannst du später immer noch eine anschaffen und die wird dann naturgemäß für das selbe Geld mehr können und schneller sein, einfach nur, weil sie dann neuer ist.
 
Hallo HorstBlond,

vielen Dank für den ct-Link! Tatsächlich stochere ich grad ziemlich im Nebel. Die 1500 Euro sind das, was ich im Moment ohne große "Gewissensbisse" investieren kann, vermute aber, dass das nicht ganz das bringen würde, was ich mir erhoffe. Mein aktueller PC ist eine HP Z600 Workstation mit zwei Xeon E5620 Prozessoren, insgesamt 8 Kerne mit 16 Treads, 2,4 GHz, 24 GB DDR3 RAM. Das war damals schon eine Hammer-Kiste, die ich heute durch etwas ersetzen möchte, das mich - so hoffe ich - ähnlich begeistern sollte, wie damals die HP-Workstation.
Was mache ich eigentlich mit dem Rechner?
Schnelle Startzeiten vom Betriebssystem und Anwendungen sind schön, haben aber nicht die absolute Priorität. Statt einer SSD verwende ich eine Hybrid-Platte von Seagate mit nichtflüchtigem Cache. Ist weit entfernt von einer echten SSD, hat aber 2 TB und "passt" für mich. Libraries sind auf einer separaten 8 TB Platte mit 7.200 RPM untergebracht, auch da ist die Performance für mich ok. Es magelt aber mittlerweile an echter Rechenleistung: ich nehme mein Haupt-Instrument, ein Doepfer A-100 System mit etwa 15 bis 25 Spuren parallel auf (ja, das A-100 ist etwas umfangreicher) und nutze dabei pro Spur Kompressoren, Delays, Zerrer und Saturators usw. auf. Dazu auch gerne noch VST Instrumente für Polyphones (Mellotron, String Machines usw.), die zusätzliche Rechenleistung kosten. Und dafür sind die beiden Xeons aus dem Jahr 2011 mittlerweile etwas überfordert. An dem Punkt möchte ich mehr Leistung.
Früher hab ich recht gut gewusst, was welche PC-Konfiguration bringt, bin heute leider mittlerweile zum ziemlichen Laien geworden...

Herzliche Grüße,
Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Xo ... ach du meine Güte ... x0xb0xr0xr0ck3r,

leider ist gerade meine Audio-Schnittstelle die Achillesferse meines Systems. Ich verwende zwei Steinberg MR816x-Interfaces, gekoppelt mit zwei Behringer Ultragain Digital für insgesamt 32 Spuren, allerdings mit dem "toten" FireWire 400 Anschluss. Würde ich heute so nie mehr kaufen, sind aber nicht ohne erheblichen (finanziellen!) Aufwand durch etwas Vernünftiges zu ersetzen... FW-Karten mit TI-Chips scheinen etwas problemloser zu laufen, werde ich ausprobieren müssen.

Herzliche Grüße,
Andreas
 
Der i9 9900K hat bereits eine Grafikeinheit, nämlich den UHD 630. Lass die zusätzliche Grafikkarte erst mal weg und spar dir das Geld. Wenn du merkst, dass du unbedingt eine dedizierte Grafikkarte brauchst, kannst du später immer noch eine anschaffen und die wird dann naturgemäß für das selbe Geld mehr können und schneller sein, einfach nur, weil sie dann neuer ist.
Danke für den Hinweis, das war mir nicht klar. Neben der Musik nutze ich den PC noch für Bildbearbeitung (Photoshop) und ab und an Videoschnitt (Premiere) für die eine Grafikkarte mit etwas Rechenleistung vielleicht ganz praktisch wäre. Ist nicht der Hauptzweck, aber belastet das Budget auch nicht soo massiv. Und bei den AMDs komme ich ohnehin nicht darum herum.

Herzliche Grüße,
Andreas
 

maak

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Intel würde ich zZ überhaupt nicht angucken bevor ich nicht Ryzen klar auschliesse. Wüsste aber nicht weswegen.
Auf youtube gibts jede Menge tutorials wo Leute PCs live in Echtzeit zusammenbauen.
Ist eigentlich immer das selbe, kein Hexenwerk. So ne leise Graka macht evtl Sinn bei nem älteren System Sinn, weil die plugins UIs auch auf die CPU gehen.
Die Arbeit würde dannn die Graka übernehmen. Aber die aktuellen Ryzens oder Intels haben alle Power genug dass man das nicht unbedingt braucht. FW Karten mit PCI kosten nicht die Welt oder? ~ 50 euro.
 

maak

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Hallo HorstBlond,

vielen Dank für den ct-Link! Tatsächlich stochere ich grad ziemlich im Nebel. Die 1500 Euro sind das, was ich im Moment ohne große "Gewissensbisse" investieren kann, vermute aber, dass das nicht ganz das bringen würde, was ich mir erhoffe. Mein aktueller PC ist eine HP Z600 Workstation mit zwei Xeon E5620 Prozessoren, insgesamt 8 Kerne mit 16 Treads, 2,4 GHz, 24 GB DDR3 RAM. Das war damals schon eine Hammer-Kiste, die ich heute durch etwas ersetzen möchte, das mich - so hoffe ich - ähnlich begeistern sollte, wie damals die HP-Workstation.
Was mache ich eigentlich mit dem Rechner?
Schnelle Startzeiten vom Betriebssystem und Anwendungen sind schön, haben aber nicht die absolute Priorität. Statt einer SSD verwende ich eine Hybrid-Platte von Seagate mit nichtflüchtigem Cache. Ist weit entfernt von einer echten SSD, hat aber 2 TB und "passt" für mich. Libraries sind auf einer separaten 8 TB Platte mit 7.200 RPM untergebracht, auch da ist die Performance für mich ok. Es magelt aber mittlerweile an echter Rechenleistung: ich nehme mein Haupt-Instrument, ein Doepfer A-100 System mit etwa 15 bis 25 Spuren parallel auf (ja, das A-100 ist etwas umfangreicher) und nutze dabei pro Spur Kompressoren, Delays, Zerrer und Saturators usw. auf. Dazu auch gerne noch VST Instrumente für Polyphones (Mellotron, String Machines usw.), die zusätzliche Rechenleistung kosten. Und dafür sind die beiden Xeons aus dem Jahr 2011 mittlerweile etwas überfordert. An dem Punkt möchte ich mehr Leistung.
Früher hab ich recht gut gewusst, was welche PC-Konfiguration bringt, bin heute leider mittlerweile zum ziemlichen Laien geworden...

Herzliche Grüße,
Andreas
Sogar die absolute entry level cpu AMD Ryzen 3 2200G steckt die ollen Teil locker inne Täsch
Dann noch ne m2 SSD und du bleibst locker unter 1500. Wenn du die aber 1500 nimmst dann bekommst ein System was mit dem von 2011 absolut nichts mehr zu tun hat ;-)
 

Bernie

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Kann ich nur empfehlen.
Nach jahrelanger, immer wiederkehrender Bastelei, hab ich dort einen PC nach meinen Anforderungen geordert und das Ding bekommen.
Es ist alles drin was ich brauche und preislich war es dann sogar günstiger als gedacht.
Bin rundum happy damit.
 

Klaus P Rausch

playlist
Aber auch von der Stange kaufen ist kein Fehler sofern die Zusammenstellung an Komponenten transparent aufgeführt wird und man mit diese Stats was anfangen kann.
Das ist auch meine Erfahrung. Nachdem ich mich von Leuten wie Urs Heckmann habe belehren lassen, dass es eigentlich die Vorschau auf die goldene Zukunft ist, die deren Produkte erst so richtig lieben lernen lässt, habe ich mich bei Digital Audionetworx bedient. Und zwar gründlich. Die anderen Rechner, die es geschafft haben, nicht auf dem Wertstoffhof zu landen (man kennt mich dort schon mit dem Vornamen und grüßt mich bei der Einfahrt), stehen hier nun nur noch als Nebensklaven rum und verrichten kleinere Jobs. Dank unsterblichem XP, solange man es nicht mit dem Interwebzz verbindet.

Ein komfortables DA-X System kommt einem Heiligen Gral gleich: Von nun an fühlt sich alles an wie Hardware und arbeitet auch so. Dort muss es sich um Magier handeln, die Stroh zu Gold spinnen können. Wenn man dann noch alle Software Center, elicenser Control Center, Product Portal und Native Access (für ganz Unerschrockene) direkt auf dem Desktop hat - dann ist ewiges Musikerleben ohne Verderben mehr oder weniger garantiert :)
 
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Plasmatron

Administrator
Ich finde den Gebrauchtmarkt extrem interessant, einfach weil man eigentlich immer Ortsnah Leute hat die sich einen noch besseren Rechner bauen wollen als der gerade 4 Monate alte .. Klar wenn man spezielle Hardware haben möchte hilft nur selbstbau. Und das ist so einfach wie vor 20 Jahren. Im Gegenteil ! So viele Details haben aich verbessert , gerade wieder aufgefallen. Also selbst günstige Gehäuse sind Top verarbeitet und durchdacht ( Be Quit midi 500 , hammer , keine scharfen Kanten, alles passt ) - Lüfter und deren Halterung, Mainboards verstärkt, hilfen für Connectoren - nicht wie damals , eine Stunde gebraucht um die Steuerungen des Gehäuses auf das Board zu stecken ? jetzt gibts einen kleinen Tray, da schiebt man die kleinen Buchsen rein und hat einen großen Stecker - Ram einsetzen ? Spannungsfrei ! Prozessor ? die Pinne sind keine Kelche mehr sondern setzen auf gefederte Kontakte - usw..

Und ob Amd oder Intel , egal ..

Und wie oben schon gesagt , schönen Proz und gutes Ram, M2 SSD und Low Budget Grafikkarte, unter 1500€ kein Problem..

( M2 SSD sind ca 4-5 mal schneller als normale SSD Platten..)
 
Zuletzt bearbeitet:
Lese dir mal hier ein paar Basics durch .Da erfährst du so einiges was man über Mainboards Grundsätzlich wissen sollte.


Kratzt das Thema Spannungswandler nur etwas an da kann man such nochmal nach ein paar Seiten suchen wo es etwas genauer erläutert wird.

Das MSI MEG X570 hat nochmal bessere Werte... Wobei alle Boards im ca 300Euro Bereich schon absolut Top sind. Darunter sind sie schon deutlich schlechter. Nicht so wichtig bei einem 3600x oder 3700 oder aber ab einem 3800x vor allem 3900X und 3950 X würde ich kein Board unter 300 Euro nehmen.


Da ich ein Board wollte, das eine für den Prozessor sehr gute Spannungsverwaltung + niedrige Temperaturen an den Spannungswandlern hat, hatte ich mich für das das MEG X570 Unify entschieden.

und die Z390 Intelboards haben kein PCI 4.0 auf den PCIslot für zukünftigere Grafikkarten..und da ist halt auch die Frage ob dann 4 Kerne mehr wie beim AMD zukünftig besser angelegt währen .

Nach langer Rechere und ja ich wollte was gutes ist es bei mir dann ein R9 3900X mit einem MSI X570 Unify geworden. Preis Leistung war in der Kombination das Beste.
Als kleinen GeheimTip . Speicher
16GB Crucial Ballistix Sport LT V2 Single Rank grau DDR4-3200 DIMM CL16 Dual Kit... Es gibt nur sehr wenige Speicher die sich auf 3600Mhz CL 14-17-14-14 übertakten lassen. und dazu noch günstig.


Nochmal zu den Temperatur Werten der Boards.


Hier im Test bei Minute 5:15 ist eine Tabelle die die Temperaturwerte verschiedenster Boards zu sehen...Ist nicht verkehrt wenn man die so als vergleich hat.
Da sind unterschiede bis zu 40Grad auf den Mosfets...Niederige Temperaturen am Board und eine gute Kühlung für die M2 Speicheranbindung ist ebenso ein wichtiges Kriterium.



So ein Intel währe definitv auch nicht verkehrt....Gerade der 9900K den du dir ins Auge gefasst ist schon richtig...aber bei deinem Ausgesuchtem Board würde ich eher zu einem ROG Strix Gaming F oder E greifen...Vielleicht komtt man in paar Jahren mit den 8 Kernen an die Grenze..und dann währe es nicht verkehrt wenn man Speicher und Prozessor leicht übertaktet auch ein etwas besseres Board hat...Aber auch mit deinem ausgesuchtem Board wird es ohne OC genauso gut funktionieren.
https://www.youtube.com/watch?v=kxJ8rB5DiUE
 
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Plasmatron

Administrator
Dann dieses Gehäuse , Schallgedämmt und super verarbeitet, vor allem keine LEDs und super günstig ( auch lange recherchiert ). Man muss lediglich den hinteren Lüfter nach vorne schrauben, sonst passt der Ninja Kühlkörper nicht rein.. ( Rezensionen mal lesen..)

 
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1586514545845.png

Am Gehäuse könnte man sparen..Aber für 1515€ schon sehr Solide ausgestattet. Bei der SSD könnte man auch noch 100 Euro Sparen wenns eine 500GB es erstmal auch tut..Wenn einem die Front LED nicht zusagen lassen die sich per Software abschalten. Aber so ein temperiertes Glas zum Seitlich durchschauen hat was..Beim Ryzen ist schon n feiner RGB Lüfter dabei der einfach nur Geil aussieht...Also mit Günstigerem Gehäuse und SSD sind würde das System gerade mal
1365 € kosten..Noch Fragen? ;-) Da hat sich eigentlich beim zusammenbauen nichts geändert fast selbsterklärend..

Hier nochmal was zum anfixen und über die ROG Strix Boards https://www.asus.com/de/Motherboards/ROG-Strix-X570-E-Gaming/
 
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Bamsjamin

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Frag 10 Leute und du hast 10 Bauvorschläge mit 20 Variationen :D

Hier ist mal eine preisbewusste Zusammenstellung. Fokus auf leisen Betrieb und eben Preis/Leistung.
-> Kein X570, weil PCIe 4.0 bringt derzeit nichts, ist teurer und man hat noch einen Mini-Lüfter auf dem Mainboard
-> Grafikkarte dient quasi nur der Bildschirmausgabe (aber zwei 4k Monitore lassen sich anschließen), lautlos
-> CPU kann man 3600, 3700X oder 3900X nehmen (aber selbst der 3600 hat schon ordentlich Leistung - mein 3700X dümpelt selbst bei riesigen Ableton-Projekten mit 150 Spuren und vielen nicht-nativen Plugins und Effekten bei 40% Last rum)

Falls das Budget eng ist, kann man auch die SATA-SSD nehmen. In der Theorie sind die NVMe-SSDs schneller, in der Praxis sind die Unterschied marginal (d.h. dein Windows bootet beispielhaft mit SATA innerhalb 15s und mit NVMe innerhalb 14,5s).

Da hat man derzeit für 800€ eine ordentliche Konfiguration mit einem Ryzen 5 3600.
 
Ui, vielen Dank für die Vorschläge!

Bei der SSD werde ich wohl sparen und nehme wieder zum Booten eine 2TB Hybridplatte (mit Flash-RAM) von Seagate und dazu als Datengrab eine 10-14 TB mit 7.200 RPM. Hab ich auch heute schon, sind spottbillig und für meine Bedürfnisse schnell genug (in 15s krieg ich meinen Kaffee nie runter!). Und große Sample-Libraries lade ich ins RAM, das würde ich von derzeit 24 GB auf 32 erhöhen.
Die Grafikkarten schau ich mir näher an, ich brauche da im Normalfall wenig Extra-Power, nur ab und zu etwas für Videoschnitt mit Premiere und für Photoshop. Keine Games.

Die pure Rechenleistung ist schon eher ein Thema, da komme ich mit meinen 2 Xeons aus dem Jahr 2011 schnell an Grenzen (war mal gaaanz anders), da würde ich gerne genug Reserven für die nächsten Jahre haben. Also wahrscheinlich der 3900X... Kann jemand etwas zum 2920X Threadripper sagen? Ist allerdings eine "Generation" älter, bringen die 4 Speicherkanäle von den Threadrippern irgend etwas? Hat jemand den 3950X - braucht der tatsächlich Waserkühlung? (hab das irgendwo als Meinung gelesen...)

Herzliche Grüße,
Andreas
 

Plasmatron

Administrator
Ui, vielen Dank für die Vorschläge!

Bei der SSD werde ich wohl sparen und nehme wieder zum Booten eine 2TB Hybridplatte (mit Flash-RAM) von Seagate und dazu als Datengrab eine 10-14 TB mit 7.200 RPM. Hab ich auch heute schon, sind spottbillig und für meine Bedürfnisse schnell genug (in 15s krieg ich meinen Kaffee nie runter!). Und große Sample-Libraries lade ich ins RAM, das würde ich von derzeit 24 GB auf 32 erhöhen.
Die Grafikkarten schau ich mir näher an, ich brauche da im Normalfall wenig Extra-Power, nur ab und zu etwas für Videoschnitt mit Premiere und für Photoshop. Keine Games.

Die pure Rechenleistung ist schon eher ein Thema, da komme ich mit meinen 2 Xeons aus dem Jahr 2011 schnell an Grenzen (war mal gaaanz anders), da würde ich gerne genug Reserven für die nächsten Jahre haben. Also wahrscheinlich der 3900X... Kann jemand etwas zum 2920X Threadripper sagen? Ist allerdings eine "Generation" älter, bringen die 4 Speicherkanäle von den Threadrippern irgend etwas? Hat jemand den 3950X - braucht der tatsächlich Waserkühlung? (hab das irgendwo als Meinung gelesen...)

Herzliche Grüße,
Andreas
Gib bei Google deine jeweiligen Vergleiche ein und du bekommst mittlerweile direkt Vergleiche aus Datenbanken

zb mal „3900x vs 2920x“

Es gibt keinen Prozessor am Markt der nicht mit einem guten! Luftkühler auskommt. Die Wasserkühlungen werden eher für Übertaktungen genommen. Wie gesagt der Ninja ist aktuell der angesagte Budget Kühler...
 


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