Emu E6400 Festplatte nur ein bisschen erkannt

Übrigens: Es ist soweit ich weiß normal das der Boot sehr lange dauert und bei Memory hängt, wenn keine Floppy angeschlossen ist.
Es gibt aber einen Trick be dem man 1 oder 2 Jumper auf dem Floppy Bus setzt um das zu umgehen, habe ich bei meinem Ultra gemacht, funktioniert aber angeblich auch bei den normalen (ohne Gewähr!)...

Ich habe bei meinem auch nur den Jumper auf 33/34.

Danke für den Tipp!

Ich habe den E-MU nochmal aufgeschraubt und bei mir läuft es jetzt ohne Strom und ohne Floppy.

1. Ohne zusätzliche Stromversorgung, mit Einstellung "SCSItermination: off" zählte der E-MU die SCSI IDs ganz langsam hoch und es wurden keine Laufwerke angezeigt.
2. Ohne zusätzliche Stromversorgung, mit Einstellung "SCSItermination: on" zählte der E-MU die SCSI IDs normal schnell hoch, aber es blinkte keine LED und es wurden keine Laufwerke angezeigt.
3. Dann habe ich auf dem Mainboard hinten, neben dem externen SCSI-Anschluss, einen Jumper gesetzt (s. Foto) und es funktioniert ohne zusätzlichen Stromanschluss! Die Position des Jumpers und die Diode daneben ließen vermuten, dass es um die Terminierungs-Stromversorgung geht.
4. Mit einem Jumper zwischen den Disketten-PINs 33-34 funktioniert es tatsächlich auch ohne Diskettenlaufwerk. Der Bootvorgang dauert allerdings ca. 15 Sekunden länger als mit Diskettenlaufwerk. Ich denke, das ist auszuhalten. Dann kommt da jetzt ein ZIP-100 rein.

Das mit dem Jumper hatte ich im Internet schon gelesen. Dort wurde aber beschrieben, dass der Jumper zwischen die PINs 1-2 muss. Das hat nicht funktioniert.


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Fertig. SCSI Zip eingebaut. Das gefällt mir... auf den ersten Blick...

Auf den zweiten Blick scheint das ZIP-Laufwerk die Einbaulage nicht zu mögen. Das Einschieben und Auswerfen der Diskette geht in dieser Position doch sehr hakelig und der Auswurf-Schalter funktioniert nicht mehr richtig...

Und auf den dritten Blick geht jetzt alles sehr gut, nachdem ich das ZIP zerlegt und wieder zusammengebaut habe. Die Platine des ZIP musste im Schraubenloch minimal weiter nach hinten. Beim Festschrauben des ZIP hinter die Front des E-MU hat sich der Auswurfknopf nach hinten gedrückt und den Microschalter permanent gedrückt.

Ein Hinweis zum ZIP an dieser Stelle, falls es jemanden interessiert: Das Plastik der Frontblende ist ziemlich in die Jahre gekommen. Die Haltenasen müssen sehr vorsichtig gedrückt werden, da sie brüchig geworden sind. Ich hatte zum Glück noch eine Ersatzblende.

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Und es funktioniert. Disk formatiert.

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So aufgeräumt sieht es jetzt innen aus.

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Hat jetzt tatsächlich funktioniert.
Problem war tatsächlich dass die Terminierung am Emu aus sein muss wenn das Zulu schon seine eigene Terminierung hat.
Das ist interessant, weil es bei meinem E4 keinen Unterschied macht, ob die interne Termination on oder off ist.
 
@loopino
Man kann wohl noch beim Diskettenport die Pins 25/26 jumpern... bei einigen ist es dann wohl noch flotter beim Booten ohne Floppy.
Habe ich aber selbst noch nicht ausprobiert.
 
@loopino
Man kann wohl noch beim Diskettenport die Pins 25/26 jumpern... bei einigen ist es dann wohl noch flotter beim Booten ohne Floppy.
Habe ich aber selbst noch nicht ausprobiert.
Es hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe den E-MU zum (gefühlt) 87. Mal aufgeschraubt.

Der Tipp war gut! Vielen Dank!

Die PINs 25-26 bedeuten laut Beschreibung der 34-Pin Floppy Schnittstelle "Laufwerk auf Spur 0 angekommen".

Ohne Jumper: 35 Sekunden
Mit Jumper: 19 Sekunden

Das heißt, die beim letzten Mal gemessenen 15 Sekunden Verzögerung nach Ausbau des Floppys sind erledigt.

UND: Man kommt jetzt schneller wieder vom Diskettenlaufwerk-Symbol weg, wenn man versehentlich bei "Disk" zu weit gedreht hat.

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