Expressive E & Haken Audio's Osmose

freidimensional

Tastenirrtuose und Beste Antwort auf keine Frage
Auch gestern schon +1...die Videos haben mich einfach umgehauen. Schade dass es noch bis Sommer dauert, aber dann gibt's halt länger Vorfreude 🥳
 
Ich hab’s gespielt - ich finds sogar mehr als das Fingerboard und das war bisher der/das spannendste in dem Zoo - es ist schlicht so eine andere Dimension. Genauer müsste man natürlich sagen, dass das Fingerboard eins tut, was anders ist und den Zweck auch anders hat: nämlich zwischen den Tonhöhen zu spielen, diesen Schwerpunkt hat das Osmose nicht, es möchte nur dynamischer sein - das Haken bricht dagegen die chromatische wohltemperierte Skala auf und setzt alles frei - was daher eigentlich nicht zu vergleichen ist. Das ist quasi anders feinfühlig. Kombinieren könnte man das vermutlich auch - aber es ist gerade interessant, dass man eigentlich eine optisch normale Tastatur genommen hat ..

Die Überweisubgsprozedur ist mit den neuen Bankverfahren krass - weil das ist alles - 2-Faktor- Auth - aber es klappt - ich muss oft so 2x neu machen weil die Tools dazu nicht so super sind - also kleine Info - das haben die Banken gemacht für jeden Login - manche für jede Transaktion - die Regeln hätten das nur alle 90 Tage verlangt - ich selbst finde pro Session mit Umbuchung richtig - ohne nicht - wer dazu was hören will kann sich die aktuelle Freskshow.fm anhören -

wie auch immer

Das nur zum Thema Geld und Banken - das wurde wegen einer neuen Regel geändert - aber die meisten Banken machen es viel viel viel krasser als die Regelung verlangt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das FB hat natürlich beim Thema "no quantisation" für Tonhöhen weiter die Berechtigung und das nimmt das Osmose nicht, denn es ist ja bewusst "ein Keyboard" und das Haken setzt da genau an - es hat es als eines der sehr wenigen Controller geschafft, lange auf dem Markt zu bleiben, weil es wirklich gut spielbar ist und sich gut anfühlt. Es bringt auch mehr Dynamik ein aber eben noch mehr bricht es für uns Elektroniker die Grenzen auf, die wir eigentlich eh nicht haben mit unserem Klangerzeuger - nämlich gebunden an die klassischen Skalen und Festlegungen sind. Das hat das Fingerboard auf ziemlich schlaue Weise nicht total zerlegt aber bricht es an den richtigen Stellen auf, ohne die Leute total aus dem Konzept zu bringen - man muss nicht total bei 0 anfangen. Alternativ wären ja irgendwelche Sensoren oder stimmbare Knöpfe wie bei Buchla oder Stufenlosigkeit ...

Das ist jedenfalls meine Einschätzung dazu, sie werden beide überleben. Schwierig würde es, wenn die eh zusammenarbeitenden Firmen das Osmose (eigentlich ja die Osmose) so umbauen, dass man eben keine Tasten mehr braucht sondern es verschwimmt oder aber das Fingerboard noch mit der Dynamik der / des Osmose versorgen würde.
Ich hab so eine Tiefe jedenfalls noch nicht gespielt, weil dadurch wir der Raum unfassbar riesig, den man beim Drücken, anschlagen und so hat.. Es ist quasi mehr wie man die Elemente bearbeitet als Spieler, wie eher akustische Instrumente - und daher ja, DIES ist der missing Link.
 

Bernie

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Ich hab’s gespielt - ich finds sogar mehr als das Fingerboard und das war bisher der/das spannendste in dem Zoo - es ist schlicht so eine andere Dimension. Genauer müsste man natürlich sagen, dass das Fingerboard eins tut, was anders ist und den Zweck auch anders hat: nämlich zwischen den Tonhöhen zu spielen, diesen Schwerpunkt hat das Osmose nicht, es möchte nur dynamischer sein - das Haken bricht dagegen die chromatische wohltemperierte Skala auf und setzt alles frei - was daher eigentlich nicht zu vergleichen ist. Das ist quasi anders feinfühlig. Kombinieren könnte man das vermutlich auch - aber es ist gerade interessant, dass man eigentlich eine optisch normale Tastatur genommen hat .
Wir waren ja gemeinsam im geheimen Hinterzimmer auf dem Superbooth und konnten dort den Prototyp antesten.
Mehr als ein Fingerboard sicher nicht, aber anders. Ich sehe da eher eine Konkurrenz zum Roli.
Es ist auf dem Continuum immer etwas schwierig, exakt die Töne zu treffen. Solo geht es noch ganz prima, aber bei flotten Akkorden liegt man auch schnell mal etwas daneben.
Hier hat das Expressive klar die Nase vorn, es hat ja eine ganz normal spielbare Tastatur und die Intensivität des Pitchbendings kann man ja schnell regeln.
Mir hat das sehr gut gefallen, aber nicht als Ersatz für das Continuum, sondern als Ergänzung.
 
Wir waren ja gemeinsam im geheimen Hinterzimmer auf dem Superbooth und konnten dort den Prototyp antesten.
Mehr als ein Fingerboard sicher nicht, aber anders. Ich sehe da eher eine Konkurrenz zum Roli.
Es ist auf dem Continuum immer etwas schwierig, exakt die Töne zu treffen. Solo geht es noch ganz prima, aber bei flotten Akkorden liegt man auch schnell mal etwas daneben.
Hier hat das Expressive klar die Nase vorn, es hat ja eine ganz normal spielbare Tastatur und die Intensivität des Pitchbendings kann man ja schnell regeln.
Mir hat das sehr gut gefallen, aber nicht als Ersatz für das Continuum, sondern als Ergänzung.
Genau deshalb hab ich versucht oben zu erklären, dass die beiden in verschiedene Richtungen deuten. Roli ist aber auch wieder anders und bei weitem geht es da ja nicht um Feinfühligkeit - sondern auch eher um die Überwindung der Tonbeugungsproblematik - und das ist dann eher ein Haken-Fingerboard-Thema.

Ich denke, wenn man Osmose und Fingerboard kreuzen würde, DANN käme das optimale Ding heraus, es ist aber dann auch schlicht die Frage - wie bekommt man die komplexere Sensorik dann umgesetzt und wie weit muss man dann vom Tastenkonzept auf das freie Feld setzen? Sicher muss man es, ggf. geht es aber auch anders. Das wird man dann sehen - ich denke, dass diese beiden Dinge sich musikalisch aber genug unterscheiden, ich finde beides reizvoll aber dynamisches Spiel und Tonhöhenunabhängigkeit - das sind zwei gute Ziele..
Die beiden könnten sich an ein neues Teil setzen und das wäre vermutlich ein sehr sehr spannendes Ding. Bis dahin würde ich beide Systeme für die besten ihrer Klassen halten, aktuell - weil alle anderen irgendwas haben, was mich stört, sei es auch nur das unanfasstbare Material.
 

Klaus P Rausch

playlist
Das ist ja mal interessant.

Preis ist auch ok, immerhin ist die Soundengine gleich mit drin und die klingt so richtig cool. Das Keyboard scheint auch keine Lernkurve wie Seaboard abzufordern. Lediglich die extreme Dynamik könnte im Ensemble sogar ein Tick zu krass sein, ohne Compressor führt sowas zu ungewollten Löchern im Arrangement, werde mir das aber mal genauer anschauen.
 

Bernie

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Ich denke, wenn man Osmose und Fingerboard kreuzen würde, DANN käme das optimale Ding heraus, es ist aber dann auch schlicht die Frage - wie bekommt man die komplexere Sensorik dann umgesetzt und wie weit muss man dann vom Tastenkonzept auf das freie Feld setzen?
Das Fingerboard kann man ja stufenlos quantisieren, dann ist aber kein Glide mehr möglich. Wäre cool, wenn man das über ein Pedal regeln könnte.
 

Feinstrom

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Da hat wohl jemand anno 2018 (oder schon 2017?) am Syntonovo-Stand gelinst.
Die haben das leider nicht hinbekommen mit einer separaten Tastatur, und den PAN wohl auch noch nicht (aber der ist ja auch was anderes).
Klasse, es geht deutlich voran bei den Controllern!

Schöne Grüße,
Bert
 
Konnte auch nicht widerstehen.... :selfhammer:

Allein die Syntheseengine ist ja schon in Hardware spannend, das dann kombiniert mit der Tastatur...
 
Ich finde das Teil klasse! Hoffentlich ist die Mechanik kein wunder Punkt. Auf den Videos wirken die Tasten nicht sehr robust und die Haltbarkeit von Tasten, die quasi in alle Himmelsrichtungen bewegt werden können muss sich dann erst noch herrausstellen. Sehr spannend auf jeden Fall.
 
Das ist ja mal interessant.

Preis ist auch ok, immerhin ist die Soundengine gleich mit drin und die klingt so richtig cool. Das Keyboard scheint auch keine Lernkurve wie Seaboard abzufordern. Lediglich die extreme Dynamik könnte im Ensemble sogar ein Tick zu krass sein, ohne Compressor führt sowas zu ungewollten Löchern im Arrangement, werde mir das aber mal genauer anschauen.
Ich glaub du hättest da Freude, ich glaube wir sind beide etwas skeptischer beim Rolf gewesen, aber das Ding ist sehr sehr sensibel im positiven Sinne hab ich in GN sogar hypersensibel verwendet.

Das Fingerboard kann man ja stufenlos quantisieren, dann ist aber kein Glide mehr möglich. Wäre cool, wenn man das über ein Pedal regeln könnte.
Hmm, klar - aber das hier sind ja Tasten, da könnte man eben nur das machen was man schon kennt oder aber durch eine Art von Spielweise Glides machen - dh dann müsste erkannt werden, dass der Finger wischt, und Wischgesten sind dann Glides.. da ist dann das FB im Vorteil...
Wer quasi quantisiert ist mit Tasten zufriedener. Pedal geht, aber du brauchst ggf. schon eins um Hold zu machen. Genau genommen wandert ja auch alles was Pedale sonst machen nach oben, oder aber bieten zusätzliche Möglichkeiten.

Müsste man sehen, was man tun kann. Nicht bei dem was schon da ist - eher als neues Konzept.

Ich find jedenfalls dieses Teil spannender als nochn Clone.. *G*
 

fanwander

*****
Irgendwie habe ich dern Verdacht, dass in den Videos vor allem eine großartige Klangerzeugung mit sehr guten Pianisten vorgeführt wird. Der Controller selbst hat an den hörbaren Ergebnissen ggf einen nur bedingt relevanten Anteil. Klar ist Fingervibrato eine nette Sache (hatte übrigens meine YC-30 1976 schon), aber die ganzen Velocity / Pressure abhängigen Sachen sind vor allem eine Leistung der Klangerzeugung. Ich bin immer wieder erstaunt, was mit einem CME xkey mit der richtigen Klangerzeugung geht.

An die Continuum-Besitzer: wie gut kann man mit der Eagan-Klangzeugung eigene Klänger erstellen?
 

Scaramouchè

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An die Continuum-Besitzer: wie gut kann man mit der Eagan-Klangzeugung eigene Klänger erstellen?
Da muss man ganz klar sagen, dass das sehr schwer ist, obwohl ich auch einige Presets, die jetzt in jedem Continuum fest gespeichert sind, hergestellt habe. Man muss sich sehr reinarbeiten. Ich würde behaupten, dass nur die wenigsten eigene Presets herstellen.
Dennoch sind die Presets durch die variable Spielfläche des Continuums nicht mit sonstigen Synths zu vergleichen. Da es immer darauf ankommt, wie man den jeweiligen Sound spielt. Man könnte beim Continuum davon sprechen, dass das Sounddesign während des Spielens gemacht wird.

Ich habe übrigens auch vorbestellt, da die Osmose eine super Ergänzung zum Continuum ist.
 

Max

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An die Continuum-Besitzer: wie gut kann man mit der Eagan-Klangzeugung eigene Klänger erstellen?
Schwer bis unmöglich ;-) Nein, es geht schon - das Teil ist halt unglaublich mächtig, aber alles andere als selbsterklärend.. man muss sich da wirklich mit Manual usw. richtig einarbeiten.

Die Umsetzung von Spiel-Parametern (X,Y,Z) auf den Sound ist sehr gut gelöst, Grundsound eher steril würde ich sagen. Es gibt zwar alle möglichen Physical-Modelling-Formantfilter-hast-du-nicht-gesehen, aber dafür dann wieder keine normalen Envelopes, man muss sich da etwas auf die Philosophie einstellen...
 
Da muss man ganz klar sagen, dass das sehr schwer ist, obwohl ich auch einige Presets, die jetzt in jedem Continuum fest gespeichert sind, hergestellt habe. Man muss sich sehr reinarbeiten. Ich würde behaupten, dass nur die wenigsten eigene Presets herstellen.
Dennoch sind die Presets durch die variable Spielfläche des Continuums nicht mit sonstigen Synths zu vergleichen. Da es immer darauf ankommt, wie man den jeweiligen Sound spielt. Man könnte beim Continuum davon sprechen, dass das Sounddesign während des Spielens gemacht wird.
Ich habe viele Jahre Yamaha Physical Modelling (VL70m) hinter mir und kann mir daher gut vorstellen, dass das ähnlich ist. Bei den VL-Yamahas hatte die Änderung bestimmter Parameter, relativ unvorhersehbare Auswirkungen. Z.B. wurde da teilweise das komplette Intrument antonal / verstimmt, wenn man die Physikalischen Größenbezüge anders einstellte.

Das Gute war / ist aber auch bei Yamaha VL, dass eben die spannenden Dinge während des Spielens passieren, je nach Spielweise die Patches unterschiedlich klingen können.

@Scaramouchè: Liege ich mit dem Vergleich richtig oder daneben? Irgendwie erinnert mich die Programmieroberfläche des EaganMatrix sehr an die VL-Software Editoren, wenn auch natürlich deutlich weiter...
 

Lauflicht

x0x forever
Ich hätte die Eagan Matrix immer gerne als Hardware-Oberfläche gehabt. So zum Andocken ans Continuum. Sobald ich auf meinen MBP Screen schaue und einen Cursor bewege sinkt bei mir die Lust zum Experimentieren exponentiell.
 

Phil999

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@Phil999 also bei mir läuft PayPal auch ohne Kreditkarte, ganz normal mit Bankkonto...
danke für die Info. Tatsächlich ist es so, dass ich etwa 3 Franken zuwenig auf dem Paypal Konto habe (299 Euro sind etwa 328 Franken), da habe ich mich getäuscht, dachte es seien Dollar. Jetzt bin ich im Dilemma, da ich intern das Ding schon wieder abgeschrieben hatte. Ich glaube ich lasse es doch bleiben. Habe eh zuwenig Zeit für Musik, und wenn, bin ich schon bestens ausgerüstet. Vielleicht später mal.

Edit: aber Moment mal, auf der Webseite steht doch 299 Dollar oder Euro. Hm. Ist ein ziemlich grosser Unterschied, vor allem was den Gesamtpreis betrifft. Etwa 10% mehr wenn in Euro bezahlt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Soljanka

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Florian, die Qualität der Soundquelle ist bestimmt sehr wichtig.
Aber du hast selbst an anderer Stelle geschrieben, wie wichtig die Spielweise und da das Vibrato ist.
Insofern wundere ich mich etwas darüber dass du das hier wieder relativierst. ;-) Kein Vorwurf. Fällt mir nur auf.


Klar ist Fingervibrato eine nette Sache
Das wichtigste ist neben einem echt wirkenden Arrangement die Einspielung mit manuell gegebenem Vibrato.
 


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