Formel für Predelay Berechnung zum Tempo ???

Moin,

leider habe ich die Formel vergessen um das Predelay beim Hall zum Tempo synchron einzustellen. Also je nachedem ob man 8 tel oder 16 tel haben will.

Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen ???


:?:
 
A

Anonymous

Guest
BPM sind viertel pro Minute.
Delay in Sekunden (die ersten 3 Nachkommastellen sind dann das Delay in Millisekunden [ms] wie man es meistens einstellen muss )


Dann ist (60/BPM)*4 =Delay (für einen Takt)

vereinfacht =>
240/BPM= ein Takt
120/BPM= halber Takt
60/BPM= viertel Takt
30/BPM= achtel Takt
15/BPM= sechzehntel Takt


Beispiel: BPM=138, und sechzehntel: 15/138=0,1086 also 109ms einstellen.
 
Hi!

Diese Formel ist eigentlich für die Delay-Zeit gedacht, nicht für das Pre-Delay.
Das Pre-Delay ist die Erstreflektionszeit des Direktschalls - diese lässt sich auch berechnen.
Is allerdings etwas kompliziert ohne Zeichnungen und erklärungen.
Ist auch völlig unabhängig vom Tempo des Stücks.
Beim Pre-Delay geht es um die Instrumentenstaffelung in einem Raum - damit es Räumlich klingt.

Hier die Formel:
Pre-Delay = ((dr1+dr2)-Dd) : 343



Joa... :)
 

tongenerator

||||||||||
Demoloop schrieb:
Diese Formel ist eigentlich für die Delay-Zeit gedacht, nicht für das Pre-Delay.
Das dachte ich mir zuerst auch. Kannst du deine Formel etwas genauer erklären, weil unter dr1 oder der Zahl 343 kann ich mir leider nichts vorstellen.

vielen Dank
 
Und davon abgesehen, daß der Fragesteller vor gut einem Jahr seine Frage vermutlich schon beantwortet bekommen hat, ist die Berechnung doch relativ einfach, oder irre ich mich?
Wenn die Klangquelle der Ursprung ist, also Koordinate 0 hat, der Zuhörer Koordinate a und die reflektierende Wand Koordinate b, dann ist der Direktschall das erste mal nach
(b+(b-a))/343 sec = (2b-a)/343 sec
beim Zuhörer.
Wenn beispielsweise 10m vor mir eine Box steht und 20m hinter mir die nächste Wand kommt, dann führt das zu einem Predelay von
(2*20-10)/343 = 0.087s
also grob 100ms Predelay.
 

micromoog

Rhabarber Barbara
Bei einer daw muss man nichts rechnen, nur ablesen, im transportfeld werden ja immer Takte und Realtime angezeigt.
Man muss also nur von 1.1.1.1 auf 1.1.2.1 gehen und kann dann die Zeit auf der real Anzeige für 1/16tel ablesen.
1/8 entsprechend 1.1.3.1 etc.
 

tongenerator

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max mayer schrieb:
Und davon abgesehen, daß der Fragesteller vor gut einem Jahr seine Frage vermutlich schon beantwortet bekommen hat, ist die Berechnung doch relativ einfach, oder irre ich mich?
Wenn die Klangquelle der Ursprung ist, also Koordinate 0 hat, der Zuhörer Koordinate a und die reflektierende Wand Koordinate b, dann ist der Direktschall das erste mal nach
(b+(b-a))/343 sec = (2b-a)/343 sec
beim Zuhörer.
Wenn beispielsweise 10m vor mir eine Box steht und 20m hinter mir die nächste Wand kommt, dann führt das zu einem Predelay von
(2*20-10)/343 = 0.087s
also grob 100ms Predelay.
hmm im prinzip ist ja a überflüssig wenn ich das richtig sehe, entscheiden ist also primär der unterschied ziwschen 0 und b. das mit der schallgeschwindigkeit wusste ich nicht, ist aber logisch. ich denke mal ich habe es verstanden, vielen Dank für den Tipp. :mrgreen: In einem echten Raum hat man ja verschiedenen Predelay Zeiten, was wohl ganz schön komplex werden kann.
 
tongenerator schrieb:
hmm im prinzip ist ja a überflüssig wenn ich das richtig sehe, entscheiden ist also primär der unterschied ziwschen 0 und b.
Nein, das denke ich nicht. Sonst würde es ja auch nicht in der Formel vorkommen. Der Zuhörer, und damit seine Position a, ist doch entscheidend, wenn es um Klang geht.
Sonst würde ich einfach mal fragen: Wie klingt ein Predelay, wenn keiner da ist, der es hört? :mrgreen:
 
Die Pre-Delay Zeiten sind bei jedem Instrument unterschiedlich....
Wenn Instrumente in einem Raum gespielt werden, stehen diese ja unterschiedlich weit weg von der Wand. Z.b. Schlagzeuger hinten.... Acoustik-Gitarre vorne.
Daraus ergeben sich auch andere Pre-Delay-Zeiten.
Ich mach mir immer ne Zeichnug mit Maßstab 1:100 und rechne dann die Schenkellängen des Dreiecks aus, die sich durch die Abstände zur Wand ergeben... je nach dem welches Instrument (Virtuell) im Raum stehen soll.
Mit den Angaben kann man dann die Formel vervollständigen.

Is schon ziemlich aufwendig.

Gruß Demoloop
 

snowcrash

*****
Demoloop schrieb:
Ich mach mir immer ne Zeichnug mit Maßstab 1:100 und rechne dann die Schenkellängen des Dreiecks aus, die sich durch die Abstände zur Wand ergeben... je nach dem welches Instrument (Virtuell) im Raum stehen soll.
Mit den Angaben kann man dann die Formel vervollständigen.
das ist jetzt hoffentlich ein scherz...
 

Con

..
moin, gute erklärung!

wollte nur fragen, ob man evtl. den Haas Effekt mit in die formel einbeziehen sollte?
falls ich etwas übersehen habe, bitte ich um gnade....

bin gerade neu hier
 


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