Im Bemühen meinen Sound zu verbessern, verliere ich mich ins Uferlose! Wie ändern??

Nick Name

Nick Name

||||||||
Kennst du das buch von John Cage "Silence" - das wär´was für dich, glaub ich!?
 
Nick Name

Nick Name

||||||||
beim Schreiben damit beschäftigt, welche Schreibgeräusche entstehen
Damit hast du die perfekte verbindung von klang und inhalt (oder so)

Ich merke das da potential ist - du solltest etwas daraus machen!!! Ah, ok - das erzeugt ja druck ;-)
Ich will damit sagen, dass das was du machst auf grosses interesse stösst - auch wenn das nicht mein thema ist unbedingt!
 
Nick Name

Nick Name

||||||||
hauptsächlich beim Schreiben damit beschäftigt, welche Schreibgeräusche entstehen
Du sollest mal Roland Barth lesen "Im Reich der Zeichen" - Du wirst dich da wiedererkennen.
Ich weiss nicht wie du ausgebildet bist - aber es gibt für dich eventuell etwas zu entdecken, wo du dich eventuell zu hause fühlen wirst und du dich in deinem ansatz bestätigt fühlen wirst (Ist das deutsch!?)...

Just my two cent! Sehr wichtig!
 
Nick Name

Nick Name

||||||||
Das musikalisch/klangliche am schreiben...
kannst du dein schreiben nicht aufnehmen und damit musikalisch weiter arbeiten...
Das wird dann ne schallplatte mit buch natürlich ;-))

Ich bin igrendwie angefixt merke ich von deinen ideen... finde ich spannend - mein thema ist aber ganz woanders...
 
Zuletzt bearbeitet:
C

Chris

|||
Die von dir erwähnten Bücher habe ich nicht gelesen, aber ich werde mich gleich mal mit ihnen beschäftigen.

Danke für deine Rückmeldungen. Macht mir etwas Mut, oder auch Lust darauf mich wieder etwas mehr mit dem Schreiben zu beschäftigen. Bin immer schnell dabei meine Fähigkeiten oder auch Talente vorseilig wegzuwerfen. Einerseits aus Faulheit, aber auch weil ich die Ansprüche meist zu hoch ansetze. Was das Schreiben betrifft, kann es sein, daß ich tatsächlich eine falsche Einschätzung zu meinen "Schreibfähigkeiten" habe. In der Schule war Schreiben für mich ein Graus. Doch wenn ich manchmal so bei Bekannten oder Verwandten ins Reden komme, oder mal jemandem etwas von mir zum Lesen gebe, höre ich öfters, erstaunt, daß ich mehr Schreiben sollte, oder einen Blog aufmachen, was auch immer. Vielleicht wollen sie aber einfach nur ihre Ruhe haben, und raten daher zum Schreiben. ;-) :)
 
C

Chris

|||
Das musikalische am schreiben...
Zumindest in der Lyrik, aber auch in guten Texten spielt das musikalische eine Rolle. Die Musikalität der Schreibgeräusche käme dann noch dazu, ja. :)
Mich beschäftigt, das gerade auch sehr. Werde an dem Thema mal dranbleiben, habe auch immer gerne gelesen, zuletzt leider wenig, weil ich das Gefühl hatte, nichts "Neues" mehr zu entdecken, Neues in dem Sinn, daß ich es mir etwas bringt, oder mich weiter bringt. Zum Glück sind das meist nur Phasen und den geht es mit Begeisterung wieder weiter.
 
Nick Name

Nick Name

||||||||
Die von dir erwähnten Bücher habe ich nicht gelesen, aber ich werde mich gleich mal mit ihnen beschäftigen.

Danke für deine Rückmeldungen. Macht mir etwas Mut, oder auch Lust darauf mich wieder etwas mehr mit dem Schreiben zu beschäftigen. Bin immer schnell dabei meine Fähigkeiten oder auch Talente vorseilig wegzuwerfen. Einerseits aus Faulheit, aber auch weil ich die Ansprüche meist zu hoch ansetze. Was das Schreiben betrifft, kann es sein, daß ich tatsächlich eine falsche Einschätzung zu meinen "Schreibfähigkeiten" habe. In der Schule war Schreiben für mich ein Graus. Doch wenn ich manchmal so bei Bekannten oder Verwandten ins Reden komme, oder mal jemandem etwas von mir zum Lesen gebe, höre ich öfters, erstaunt, daß ich mehr Schreiben sollte, oder einen Blog aufmachen, was auch immer. Vielleicht wollen sie aber einfach nur ihre Ruhe haben, und raten daher zum Schreiben. ;-) :)
Das gefällt mir nicht: Hier steht was gutes/schönes und dann kommt am ende doch die keule!
 
Nick Name

Nick Name

||||||||
Die kunst ist ja auch zu "schreiben/malen/musizieren", wenn man sich nicht gerade danach fühlt und sich übrhaupt nicht kreativ fühlt...
Also als täglich routine...

So - ich mach jetzt damit schluss - ist ja nicht mein thema - aber ich finde es bereichernd, das wir hier auf´s "schreiben" gekommen sind. Supi!
 
Zuletzt bearbeitet:
C

Chris

|||
Du sollest mal Roland Barth lesen "Im Reich der Zeichen" - Du wirst dich da wiedererkennen.
Werde ich voraussichtlich machen.
Bin kein Akademiker, weil du vorher das Thema der Ausbildung kurz erwähnt hast. Eher Autodidakt in vielen Bereichen. Philosophie, Psychologie, Soziologie, zeitweise viel mit Religionen, Glauben beschäftigt, alles mögliche, querbeet sozusagen.

Psychotests und Intelligenztest, haben mir selbst in einer nicht ganz leichten Depression sogar, überdurchschnittliche Intelligenz und vor allem sprachliche und kreative Fähigkeiten bescheinigt, worüber ich doch etwas überrascht war, da ich mich vollkommen lehr und unfähig zu allem gefühlt hatte.

Jetzt aber Genug der Seelenschau, ja ist ein spannendes Thema für mich gerade. :)
 
darkstar679

darkstar679

||||||||||
.... Hatte eine Zeit gehabt, in der ich hauptsächlich beim Schreiben damit beschäftigt, welche Schreibgeräusche entstehen. Je nach Härtegrad des Bleistifts oder Kugelschreibermodell, Faserschreiber, Füllfeder etc..
Und ich habe die Geräusche sehr genossen, und feine Unterschiede herausgehört. ....
ja, auf schreibgeräusche stehe ich auch. ich mag besonders gerne die geräusche der feinenminenstifte der härte B und die geräusche der filzstifte pentel sign pen.
 
C

Chris

|||
Das gefällt mir nicht: Hier steht was gutes/schönes und dann kommt am ende doch die keule!
Zustimmung!

War in dem Fall, selbstironisch gemeint, um mir noch mal zu verdeutlichen, wie man sich ausbremsen kann, oder wie ich immer gleich wieder schlecht machte, und es nicht immer rechtzeitig merke oder korrigieren kann.
 
Nick Name

Nick Name

||||||||
War in dem Fall, selbstironisch gemeint, um mir noch mal zu verdeutlichen, wie man sich ausbremsen kann, oder wie ich immer gleich wieder schlecht machte, und es nicht immer rechtzeitig merke oder korrigieren kann.
Ja, ich kenn das!
Das ist ja auch das meta-thema hier: Wie stehe ich mir möglichst effektiv selbst im weg - und am besten ohne das ich es merke... (Selbstsabotage)

Aber genug davon....
 
Nick Name

Nick Name

||||||||
alles mögliche, querbeet sozusagen
Interessiert dich malerei: Es gibt ja auch schreibende maler, die ihr bild schreiben! zb Cy Twombly!
Und dann gibt´s noch die Lettristen und den Tachismus - alles kunstrichtungen die dem schreiben als bewegungsimpulse verschrieben sind...
 
C

Chris

|||
Interessante Vorschläge, danke:). Bin an vielem interessiert, habe mich aber noch nicht eingehender mit Malerei beschäftig, ein Draht dazu habe ich aber. Früher habe ich auch fotografiert, meist SW und auch selber entwickelt. Habe derzeit auch immer wieder mal einen Impuls wieder mit dem Fotografieren anzufangen.
 
Nick Name

Nick Name

||||||||
Suche gerade eine strukturelle verbindung von "Schreiben" und "Musik"

Da fällt mir am ehesten ein das "Scatchen" - als "invertiertes Schreiben" !?
 
3

38fhwtoshAe

Guest
csm_Sonate_fuer_Klavier_und_Violine_op_24_b1d8995950.jpg
 
Wuschelchen

Wuschelchen

||
Mir ging es früher ähnlich. Irgendwann hab ich dann aber gemerkt, dass ich eigentlich gar nicht wusste, warum ich überhaupt Musik machen wollte. Ich hatte gar keine Botschaft, sozusagen. Und somit auch keine konstruktive Motivation. Es war eher eine Art Ritual, ich wollte den üblichen Traum von einer Musikkarriere noch nicht loslassen.

Ich bin ehrlich und weiß längst, dass ich kein geborener Musiker bin, ich höre keine geniale Musik im Kopf, die ich dann verwirklichen könnte. Bestenfalls ergibt sich mal zufällig eine nette Melodie beim Herumspielen, aber selbst dann weiß ich nicht viel damit anzufangen.

Wenigstens habe ich inzwischen ein sehr minimalistisches System, womit ich auch nicht weniger schaffe als früher, was eh kaum möglich ist :D
 
C

Chris

|||
Ich bin zufrieden mit meiner Musik und meinem Setup, und es fühlt sich auch an, als wäre ich da angekommen, wo ich hinwollte und das kann ich evtl. ausbauen, muss aber nicht sein.
Der Threat hat mir aber auch geholfen, zu erkennen, daß ich nicht alleine auf die Musik setzen soll, sondern auch wieder mehr meine anderen Interessen leben möchte.
 
Altered States

Altered States

||||||||||
Ich verstehe nicht, warum man nicht einfach das machen kann, was man eben gut kann - das sollte doch ausreichen? Dieses weiter, höher, schneller ist einfach nicht mein Ding glaube ich. Hat jetzt zwar keiner gesagt, aber mir kommt es so vor, als wenn man stetig eine Veränderung anstrebt, die aber doch von alleine kommt mit der Zeit. Denke schon das an sich selbst wachsen etwas gutes ist, aber doch nicht ständig? Finde nichts falsches daran auch mal in dem Bereich den man gut beherrscht eine zeitlang zu verharren - danach gehst halt anders weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
micromoog

micromoog

Rhabarber Barbara
Genau so ist es!

Da liegt ja auch ein gewisser Charme eben nicht „amtliche“ Musikproduktion zu fahren, mit dem Ziel „amtlich“ hätte es nie eine Technobewegung gegeben und die 90er hätten nur nach Mariah Carey & Co Hochglanz Produktionen geklungen.

Musik kann so frei von Zwängen sein, außer man will sich in einem uniformierten Genre bewegen...keine 909 und 303?...Da sagt der Genre-Türsteher: du kummst hier in die Acid Party ned nei.
 
Nick Name

Nick Name

||||||||
Statusmeldung:

Mein setup löst sich weiter auf...
Nachdem alle synth (bis auf einen) gegangen sind (und ich sie nicht vermisse - auch wenn der abschied schmerzlich war)
werde ich auch alle geräte verkaufen, die ich im prinzip nicht benutze (nice to have) oder mir kein festes fundament liefern!

Mit "Fundament" meine ich: "Etwas worauf ich aufbauen kann!" Die geräte müssen liefern und zwar so dass ich sie gerne höre damit ich sie auch einsetze!
Eigentlich ist das eher so, dass die einzelnen geräte liefern, aber garnicht zu meinem workflow passen - Was auf keinen fall liefert ist mein gesamtes! setup.

Ich spiele am liebsten auf der MPC4k auf Kopfhörer - das macht spass und ich würde sagen, bisher mein einziges fundament (noch die Fusion mit 500er inserts)
Sobald ich auf die boxen gehe (mixer, ableton, apogee), bekomme ich wie so oft die krise und höre auf, weil ich nicht weiss wo anzusetzen ist (Sonst hätte ich ja noch einen hoffnungsschimmer), weil alles kacke klingt!

Gehen müssen:
Sherman Filterbank 2
AktionFilter MK4
A&H GL2
TL.Audio C-5021 RöhrenComp
Lexicon LXP-15
(wer interesse via PN melden)

ps: Muss sich keiner sorgen um meine "!" machen: Ich komme meinem ideal immer näher: MPC4K punkt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wuschelchen

Wuschelchen

||
Ich habe noch ein altes Boss BR600 im Schrank, das ist auch so ein Saurier wie dein Akai :D Aber ich habe es selten benutzt, die Bedienung ist ziemlich umständlich.

Ist dein Problem also nur der Sound? Auf den Boxen hört sich alles in der Tat oft ganz anders an als auf dem Kopfhörer. Auf letzterem fällt die Musik oft auseinander, z. B. wenn man ein zu breites Panorama verwendet. Bei mir klingt es meist auf den Boxen besser als auf dem Kopfhörer, der zudem noch ziemlich verfärbt, wenn auch absichtlich (Sennheiser HD280). Ich versuche, wie in den 80ern zu klingen, damals klang Musik meist viel kompakter.

Stellt sich oft die Frage: soll ich eher für Boxen oder KH produzieren. Insbesondere heute, wo so viele Leute Musik auf dem KH hören dank all der tragbaren Geräte wie Handys.

Vielleicht würde dir auch ein bescheidener Tontechnikerkurs helfen.
 
Altered States

Altered States

||||||||||
Kopfhörer fand ich außer beim Samples schneiden schon immer nervig. Kann man aber auch fürs final verwenden, aber mein Fall ist das nicht, dann lieber Brüllwüfel für den PC nutzen. Kopfhörer mag ich gar nicht, ist mir zu direkt.
 
 


Neueste Beiträge

News

Oben