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Kaufberatung: Fieldrecorder

  • #181
Tascam HD-P2 und Crown SASS-P Mk. 2 sollte für den Anfang genügen -- wenn Du Dir nicht gleich etwas von Nagra oder Sound Devices kaufen willst.

Ansonsten fand ich den Tascam DR-100 Mk. 2 ganz brauchbar, allerdings darf man bei den eingebauten Mikros keine Wunder erwarten. Am besten arbeitet man da mit externen Mikros, klassisch mikrophoniert mit X/Y-Stereophonie oder gleich mit Jecklin-Scheibe. Der DR-100 bietet auch 48V-Phantomspeisung, sodaß man auch Kondensatormikros betreiben kann.

Bei Grillen habe ich die besten Resultate damit bekommen, daß ich das Mikro auf ein kleines Stativ gestellt und mitten im Gezirpe abgestellt habe; nach einer Schreckminute fangen die Viecher dann wieder an, Krach zu machen, und die können verdammt laut werden.

Stephen
 
  • #182
Habe den Fostex fr2-le als Recorder, ist vielleicht noch nicht der Rauschärmste, aber zusammen mit guten Mikros (gebrauchte Sennheiser MKH) geht da schon einiges. Oft genug ist das Umgebungsrauschen der Natur lauter als die Elektronik.

Grüße,
Rallef
 
  • #184
Sound Devices klingen schon mal interessant.. aber ich wollte eigentlich unter 2000.- bleiben...
Interessant wären irgendwie diese Roland R-Teile.. kosten aber auch schon fasst 2000.-
 
  • #187
Hallo,

ich such einen Field Recorder. Den möchte ich neben dem typischen Einsatz als Field Recorder auch nutzen um Mitschnitte vom Octatrack zu machen. Das Teil sollte sich also sowohl zum aufnehmen über die eingebauten Mikrophone eignen also auch einen guten Stereo Line-in haben. Mit gut meine ich: rauscharm, möglichst Klinke satt Mini-Klinke. Wäre einfach praktisch mit dem Octatrack auch mal auf der Couch zu spielen, das Teil an den Ausgang vom Octatrack zu hängen und ein Stereo wav (min. 16bit, 44kHz über 30 Minuten) mitzuschneiden.

Mein Budget liegt bei ca. 200 €. Wer kann mir was empfehlen?

Danke ;)
 
  • #188
mcy schrieb:
Hallo,

ich such einen Field Recorder. Den möchte ich neben dem typischen Einsatz als Field Recorder auch nutzen um Mitschnitte vom Octatrack zu machen. Das Teil sollte sich also sowohl zum aufnehmen über die eingebauten Mikrophone eignen also auch einen guten Stereo Line-in haben. Mit gut meine ich: rauscharm, möglichst Klinke satt Mini-Klinke. Wäre einfach praktisch mit dem Octatrack auch mal auf der Couch zu spielen, das Teil an den Ausgang vom Octatrack zu hängen und ein Stereo wav (min. 16bit, 44kHz über 30 Minuten) mitzuschneiden.

Mein Budget liegt bei ca. 200 €. Wer kann mir was empfehlen?

Danke ;)

50€ Korg Koasspad mini II
 
  • #190
chain schrieb:
mcy schrieb:
Hallo,

ich such einen Field Recorder. Den möchte ich neben dem typischen Einsatz als Field Recorder auch nutzen um Mitschnitte vom Octatrack zu machen. Das Teil sollte sich also sowohl zum aufnehmen über die eingebauten Mikrophone eignen also auch einen guten Stereo Line-in haben. Mit gut meine ich: rauscharm, möglichst Klinke satt Mini-Klinke. Wäre einfach praktisch mit dem Octatrack auch mal auf der Couch zu spielen, das Teil an den Ausgang vom Octatrack zu hängen und ein Stereo wav (min. 16bit, 44kHz über 30 Minuten) mitzuschneiden.

Mein Budget liegt bei ca. 200 €. Wer kann mir was empfehlen?

Danke ;)

50€ Korg Koasspad mini II

Wusste gar nicht, dass der aufnehmen kann. Coole Idee eigentlich. Ich finde 24bit muss für Live schon sein, damit man Aussteuerungsreserven hat. Hat der Korg sogar. Und der klingt gut?
 
  • #191
Ich find die Qualität gut, hab allerdings bisher nur Youtube Lieder analog aufgenommen (also eigentlich digital). Der Kaossilator 2 kann das übrigens auch, man muss aber den Knopf irgendwie auf Dauerbetrieb halten (was dazwischen stecken oder so...)
 
  • #192
Große Klinkeneingänge hat der Korg MR 1000, kostet aber viel mehr. Geiles Teil ! :shock:
 
  • #193
Coole Idee eigentlich mit dem Kaoss Pad! Aber ich glaube das ist für's field recording eher weniger geeignet. Trotzdem danke. Danke auch für den Hinweis zu den 24 bit. Das macht natürlich Sinn.

Von Olympus finde ich am Amazonas und beim großen T nur einen LS-12 oder LS-14 oder ähnliches. Ich denke den LS-5 gibt's nicht mehr. Werde mal in der Bucht schauen bzw. mir die aktuellen Modelle ansehen. Miniklinke wäre zur Not auch ok. Korg MR-1000 ist mir ein bisschen too much. Ich dachte schon an so einen kleinen Field Recorder wie den Olympus, der halt auch mal für Line-In Aufnahmen genutzt werden kann.

Beim googeln habe ich gutes über den Sony PCM-M10 gelesen. Tascam DR-40 scheint auch recht beliebt. Und dann gibt's noch die ganzen Zoom Modelle...
 
  • #195
chain schrieb:
mcy schrieb:
Hallo,

ich such einen Field Recorder. Den möchte ich neben dem typischen Einsatz als Field Recorder auch nutzen um Mitschnitte vom Octatrack zu machen. Das Teil sollte sich also sowohl zum aufnehmen über die eingebauten Mikrophone eignen also auch einen guten Stereo Line-in haben. Mit gut meine ich: rauscharm, möglichst Klinke satt Mini-Klinke. Wäre einfach praktisch mit dem Octatrack auch mal auf der Couch zu spielen, das Teil an den Ausgang vom Octatrack zu hängen und ein Stereo wav (min. 16bit, 44kHz über 30 Minuten) mitzuschneiden.

Mein Budget liegt bei ca. 200 €. Wer kann mir was empfehlen?

Danke ;)

50€ Korg Koasspad mini II

Wo gibt es das für 50 Euro?
 
  • #198
bitte nichts von Zoom!!!

wieso nicht?

weil man das eingangssignal nicht am gerät runterregeln kann, bzw. kann man, aber es wird bei zu lautem signal trotzdem verzerren.
das ist sehr unglücklich, wenn man den record out eines dj mixers aufnehmen möchte und wäre auch unbrauchbar, wenn du am octatrack keine separaten lautstärkeregler für kopfhörer und main out hast. :idea:
 
  • #199
hertzdonut schrieb:
das ist sehr unglücklich, wenn man den record out eines dj mixers aufnehmen möchte und wäre auch unbrauchbar, wenn du am octatrack keine separaten lautstärkeregler für kopfhörer und main out hast. :idea:

vor allem verschwendest du dann von deinen 24bit headroom auch die fast hälfte. (so viel ist es zumindest beim H1)
 
  • #201
hertzdonut schrieb:
bitte nichts von zoom!!!

wieso nicht?

weil man das eingangssignal nicht am gerät runterregeln kann, bzw. kann man, aber es wird bei zu lautem signal trotzdem verzerren.
das ist sehr unglücklich, wenn man den record out eines dj mixers aufnehmen möchte und wäre auch unbrauchbar, wenn du am octatrack keine separaten lautstärkeregler für kopfhörer und main out hast. :idea:
Und wo ist der Beleg für diese Behauptung? Ich habe mit meinem H2 noch nie Probleme gehabt, Line-Quellen gleich welcher Art aufzunehmen. Von Verzerrungen ist keine Rede.
 
  • #202
SynthUser0815 schrieb:
Und wo ist der Beleg für diese Behauptung? Ich habe mit meinem H2 noch nie Probleme gehabt, Line-Quellen gleich welcher Art aufzunehmen. Von Verzerrungen ist keine Rede.

belege gibt es zahlreiche im netz. zum beispiel hier für den H2n, hier für den H1. haben testberichte auch schon festgehalten, ist also kein reines "dümmster anzunehmender user" problem. hier im forum ist das auch schon länglich disktuiert worden.
vom Zoom H1 kann ich es aus eigener erfahrung bestätigen: selbst wenn das line signal bei -12dB ausgepegelt ist, ist die aufnahme verzerrt.

das ist also keine behauptung, sondern das ist fakt.

aber es wird zeit, einmal fest zu halten, was das problem eigentlich genau ist:
zum glück kann man das einschränken: die kombinierten mic/line inputs.
also einfach einen recorder mit separaten mic und line eingängen kaufen, und gut ist.

das erklärt auch, weshalb du keine probleme mit deinem H2 hast, denn der hat separate eingänge für mic und line (im gegensatz zum H2n).
 
  • #203
Danke für die vielen Infos zu meiner Frage :supi: .

Ich werde mich mal nach Olympus ls-10 oder 11, Sony PCM M10 oder Tascam DR-40 umsehen. Beim Tascam habe ich in einer Kritik beim großen T gelesen, dass der auch über line-in gut funktioniert.
 
  • #204
also nochmal zu Zoom
von den modellen h1 und h2 bzw h2n und h4 bzw h4n würde ich auch abstand nehmen aber die 2 modelle h5,das ist schon echt gut sowohl für field recording als auch für line in,
haste sogar große klinke bzw eine kombibuchse und kannst auch oben am gerät auspegeln oder halt das h6,das ist schon sehr fett,das h5
ist mit zur zeit 299€ zwar nicht ganz billig da passt das sony pcm welches aber auch echt gut ist mit zz 199€ besser in dein budget
 
  • #206
Hallo
habe jetzt keine passende Hauptkategorie gefunden.

Ich brauche Erfahrungstips.
ich bin auf der Suche nach einem Fieldrecorder.

Ich möchte hauptsächlich Geräusche und Klänge Atmo aufnehmen.
Sekundär die Auftritte/Übungstunden eines Trompeters.
Also ein weites Spektrum.

Meine Vorstellung:

-------Olympus LS-14-------
-------Tascam Dr 22wl-----

(Grobe technische Unterschiede sind mir bekannt)
welche Mikronstellung ist besser?
Rauscht einer hörbar weniger?
gute Stereo-/Aufnahmequalität?
was könnt ihr empfehlen?

laut Internet sind die beiden ja relativ gut bewertet.


Danke für Antwort
 
  • #207
Nach meiner Erfahrung mit Fieldrecording und Atmo-Aufnahmen ist essentiell: wie gut werden Griffgeräusche bedämpft, bzw wie gut ist die Entkoppelung von mechanischen Kontakten an einem Stativ.

Was nützt das beste Mikrofon, wenn auf der Aufnahme mehr von Deiner Hand zu hören ist, als vom Umgebungsgeräusch.

Leider steht das in keinem Datenblatt. Das kann man nur selber testen.
 
  • #208
Die kompakten Recorder mit integrierten Mikrofonen taugen in der Regel nicht viel, was die räumliche Auflösung von ambientem Material angeht -- Gewitter oder andere Naturgeräusche kann man genauso gut in mono aufnehmen, weil die schmale Mikrofonbasis einfach keine vernünftige Stereoauflösung erlaubt jenseits einer Nahabnahme von zwei Metern. Von der Qualität der verwendeten Kapseln mal ganz zu schweigen. Für Proberaummitschnitte sind sie vielleicht ganz okay, so, wie ein Diktiergerät auch okay wäre.

Ich rate zu externen Mikrofonen, wenn der Recorder Anschlußmöglichkeiten (XLR) und Phantomspeisung hat. Der Tascam DR-100 Mk. 2 scheint mir eine gute Wahl zu sein. Zwei Kleinmembran-Kondensatormikros mit Jecklin-OSS-Scheibe oder XY-Stereofonie, fertig.

Ansonsten Kontaktmikrofone (gibt's einen Thread zu).

Stephen
 
  • #209
ppg360 schrieb:
Die kompakten Recorder mit integrierten Mikrofonen taugen in der Regel nicht viel, was die räumliche Auflösung von ambientem Material angeht -- Gewitter oder andere Naturgeräusche kann man genauso gut in mono aufnehmen, weil die schmale Mikrofonbasis einfach keine vernünftige Stereoauflösung erlaubt jenseits einer Nahabnahme von zwei Metern...
Als Notlösung gibt's die Möglichkeit, mit etwas Bastelarbeit eine Trennscheibe zwischen die Mikros zu positionieren.
Das bringt schon etwas...aber nur etwas.
 
  • #210
welche Mikrofonstellung ist besser?

hinter den zwei Stellungen verbergen sich ja zwei sehr unterschiedliche Stereo-›Philosophien‹. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, ihre Berechtigung und ihre Zweckmäßigkeit in bestimmten Einsatzfeldern und für bestimmte beabsichtigte Ergebnisse. Ich weiß nicht, inwiefern du mit den beiden vertraut bist; wenn nicht, schau doch mal unter ›Intensitätsstereophonie‹ bzw. ›Laufzeitstereophonie‹.

Kurz gesagt ist es bei letzterer so, dass der Stereoeindruck durch die leicht unterschiedliche Ankunftszeit des von einer Quelle ausgehenden Schalls bei den beiden Mikrofonen (mit-)entsteht.

Bei ersterer gibt es (idealtypisch gedacht) diesen Unterschied in der sog. ›Laufzeit‹ nicht, da die Mikros ja in ein und demselben Punkt liegen. Hier sind die unterschiedlichen Richtungen entscheidend, in die sie zeigen: sie bestimmen, wieviel Signal das linke bzw. das rechte Mikrofon von der Schallquelle ›mitkriegt‹. Trifft der Schall in direkter Linie auf die Membran z.B. des linken Mikros, heißt das, dass er die des rechten um 90° versetzt erreicht. Die rechte Membran würde also weniger stark auf den Schall reagieren.

Das alles hat Konsequenzen für die Frage, welches Verfahren für welche Anwendungen geeignet ist. Der Pluspunkt der Laufzeitstereophonie, der wohl am meisten genannt wird, ist: sie ist hörphysiologisch ›korrekter‹, da unsere Ohren ja auch nicht im selben Punkt liegen und wir Räumlichkeit ganz maßgeblich auch durch Laufzeitunterschiede wahrnehmen. Prominenter Pluspunkt der Intensitätsstereophone: sie ist monokompatibel, eben weil sie keine nennenswerten Laufzeitunterschiede produziert. Ob diese Unterschiede aber für dich beim Kauf wirklich eine Rolle spielen (sollten), oder ob es nicht vielleicht andere Faktoren gibt, die du stärker gewichten solltest, ist natürlich eine eigene Frage...

Unabhängig davon: ich habe einen Tascam DR-60D, mit dem ich sehr zufrieden bin. Keine Mikros, dafür viermal Klinke, zweimal XLR. Vier Spuren. Gebrauchtpreis seinerzeit im zweistelligen Bereich.
 

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