"Kratzen" bei Nutzung des Kronos Audiointerfaces mit Korg USB Audio/Midi Treibern

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BFM

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Hallo zusammen,

der Text im Thema beschreibt im Grunde genommen das Problem schon. Ich nutze den Kronos als Audiointerface (USB Audio an Main Audio Output geroutet), wenn ich jegliche Audiodaten über die Lautsprecher anhören möchte. Dazu nutze ich einen der USB Ports des Kronos. Den aktuellen USB Midi Treiber von Korg habe ich installiert. Beim Musik hören habe ich nach kurzer Zeit in unregelmässigen Abständen (in Extremfällen alle paar Minuten) ein ekelhaftes, "metallisches", ca. 1 sec. langes Kratzen sowohl am Main Audio Output als auch auf dem Kopfhörerausgang, allerdings _nur_ wenn es sich bei den Audio Daten um einen Stream wie von Youtube handelt. Nach einem Rechnerneustart ist der Spuk erstmal wieder ne Weile vorbei. Spiele ich nur lokal vorhandenes Audiomaterial ab (z.B. MP3s mit AIMP), tritt das Problem überhaupt nicht auf. Nachstellen kann ich das Ganze, nachdem die Störung das erste Mal aufgetreten ist, wenn ich Sounds abspiele, dann ist es auch egal ob es sichum einen Stream oder lokale Audiodaten handelt. Als Anhang habe ich mal eine Aufnahme mit Windows Sounds hochgeladen. Gleich zu Beginn hört man das Kratzen. Klicke ich den Test Button erneut während der 1. Sound noch abspielt (ich rede vom Sounds Fenster in der Win 10 Systemsteuerung), kratzt nichts mehr, warte ich jedoch ab bis der Sound vorbei ist und klicke dann nochmal, kratzt es erneut. Ansonsten tritt es wie gesagt willkürlich beim Musik hören auf....bis man den PC neu startet.

Der Kronos selbst produziert keinerlei Störgeräusche, es liegt also auch nicht an den XLR Kabel, den Monitoren oder dem Kopfhörer. Ebenso ausschließen kann ich ein Windows Problem, da die PCIe Soundkarte im PC diese Störungen nicht verursacht, wenn ich die Wiedergabe auf sie ändere. USB Kabel können ebenso ausgeschlossen werden, da ich sowohl lange als auch kurze, mit und ohne Ferrit-Kern getestet habe. Der Betriebsmodus des Kronos spielt ebenfalls keine Rolle.

Ich habe den Kronos kürzlich an ein Notebook angeschlossen, _ohne_ die Korg Treiber zu installieren. Das Kratzen ist hier zwar deutlich weniger zu hören, allerdings tritt es auch da halt nach ner Zeit auf. Und am PC ohne Korg eigene Treiber ist es natürlich auch zu vernehmen.

Ich habe in den Korg Foren ähnliche Probleme gefunden, allerdings immer im Zusammenhang mit macOS.

Hat einer der Kronos User hier schon ähnliche Probleme gehabt? Ich nehme an, es ist ein Treiberproblem. Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Korg Support? Ich würde mal eine e-mail hin schicken, aber was ich bisher gelesen habe, lässt mich an einer schnellen Problemlösung eher zweifeln.

Ich habe den Thread in diesem Forum eröffnet, weil man hier die Möglichkeit hat, Anhänge hochzuladen.

Als Workaround könnte ich den Toslink Ausgang der PCIe Soundkarte mit dem Toslink Eingang des Kronos verbinden, aber das ist halt ein Workaround (ebenso weitere Geräte wie ein Mischpult etc.) und keine Lösung. Auf ein weiteres Kabel würde ich gerne verzichten. Von einem professionellen Gerät wie diesem Instrument (und dessen Treiber) erwarte ich einen störungsfreien Betrieb, auch über ein USB Audio Interface, wenn es schon eines bietet. Das unbearbeitete Durchreichen eines Audiosignals sollte doch für den Kronos keine ultrakomplexe Aufgabe darstellen.
 

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  • Kronos_Kratzen.mp3
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Klingt nach fehlender Synchronisation. Hast Du noch ein zweites Gerät aktiviert, das als Audio-In dient (zB auch der OnBoard-Audio-In)? Wenn ja, ist der Kronos als Clockmaster definiert?
 
@2bit: der Tipp ist gut, hab ich aber schon hinter mir, und zwar beim USB Ethernet Adapter. Lange hat's gedauert, aber ich hab tatsächlich einen USB 2.0 Ethernet Adapter, der sogar gefunden, der 1. funktioniert und 2. sogar GBit kann. Um's GBit kann man streiten, ob man es wirklich braucht (da USB 2.0 Limitierung), aber dennoch bin ich froh, einen gefunden zu haben. Wichtig ist, drauf zu achten, welche Chips bzw. von welchem Hersteller Chips verbaut sind. Diese sollten mit den Chips auf den Produkten der (veralteten) Kompatibilitätsliste übereinstimmen. Geworden ist es der schlussendlich der hier:

"Plugable USB 2.0-Kabelnetzwerkadapter nach Gigabit Ethernet 10/100/1000 LAN, kompatibel mit Windows, Mac, Chromebook, Linux/Unix (ASIX-AX88178-Chipsatz)"

Alle USB 3 Adapter funktionierten nie. Ich hatte dann rausgefunden, dass der Linux Kernel des Kronos OS kein USB 3 unterstützt.

Was das eigentliche Problem in diesem Thread angeht: einen USB 2.0 Port an meinem PC hab ich meines Erachtens schon ausprobiert, werde das aber gleich nachholen, da ich mir nicht mehr 100%tig sicher bin. Blöd wäre es, wenn es daran liegen würde, da das USB A zu B Kabel am Kronos sauber hintenrum am PC verlegt ist und ich hinten onboard keine USB 2 Ports habe, sondern nur 1 am Gehäuse vorne. Ich müsste mir sonst eine Leiste besorgen, die einbauen und auf dem anderen freien USB 2.0 Header auf dem Board anschließen.

@die Anderen: Ich prüfe das die nächsten 1-2h nach und melde mich wieder.
 
@2bit: Also, am USB 3/2-Problem liegt's leider nicht. Keine 10min Musik gehört und das Problem war wieder da.

@fanwander: OnBoard Audio auf dem Board ist vollständig deaktiviert. Den Kronos (Ausgang) habe ich per Toslink Kabel mit der Soundblaster Z (Toslink Eingang) verbunden. Hierüber soll die DAW (derzeit noch immer FL Studio 20 in der Demoversion, ich steh mit diesem Hobby noch recht am Anfang) mit dem Klang des Kronos gefüttert werden. Sonst sind keine Quellen an Audio In Anschlüssen am PC in Verwendung. In den Global Basic Einstellungen des Kronos steht unter den System Preferences System Clock auf internal. In den Global Midi Einstellungen steht MIDI Clock auf Auto USB und REceive ext. Realtime Commands ist aktiviert. Hier habe ich die Standardeinstellungen bis das Umstellen auf Auto USB gelassen. Mit Midi hab ich bisher nicht sonderlich viel gemacht außer ein paar VSTs im FL Studio mit der Kronos Tastatur angespielt.

@marco93: In den Windows Soundeinstellungen kann ich die Sampling Rate gar nicht verstellen, ist ausgegraut und steht auf 24bit/48khz. Die Sampling Rate kann man meines Wissens nach im Kronos gar nicht ändern, das würde auch erklären, warum die Einstellung in Windows ausgegraut ist. Allerdings steht in den Global Basic Einstellungen die Bittiefe bei HDR (Audio Track) und Sample to Disk jeweils auf 16bit.

Ich hab das Theater wie gesagt nur bei Streaming Geschichten. Deshalb tippe ich nach wie vor auf ein USB Audio Treiber Problem. Werde wohl doch Korg anschreiben müssen und dann hier berichten.
 
Kannst du was mehr zu deinem PC schreiben, hab' keinen Zugriff auf dein Profil.
 
USB3 vs. 2 und asio4all waren jedenfalls bei mir bislang die zwei Schuldigen, die mein M-Track Eight zum Kreischen gebracht haben.
Naja, das sind Systemsounds, irgendwas hackt da mächtig rein, vielleicht die Energiespareinstellungen/Prozessor max/min oder was das die Leistung kurzfristig bindet. Vielleicht im Taskmanager nachschauen ob die Last zwischendurch nach oben geht und was dafür verantwortlich ist.
 
Naja, das sind Systemsounds, irgendwas hackt da mächtig rein, vielleicht die Energiespareinstellungen/Prozessor max/min oder was das die Leistung kurzfristig bindet.

Ist in dem Soundfile IMHO viel zu regelmäßig, weil es immer nur am Start des Signals auftritt. Wenn die Signalauslenkung jedoch nicht komplett auf null zurückfällt, dann tritt das Kreischen gar nicht auf. Das hört sich für mich konkret nach nem Buffer-Underrun an und sieht auch genau so aus:

audio_issues.png

audio_issues_2.png

Da wird der Puffer erst "langsam" zur Laufzeit gefüllt, was nicht sein soll. Und solange er noch nicht voll genug ist, wird man eben mit einer stetig abnehmenden pulswellenartigen Annäherung an das angestrebte Audiosignal "verwöhnt".
 
@Summa: das werde ich mal tun, allerdings dürfte da außer ein paar wenige Prozent für Firefox (das Problem tritt übrigens browserunabhängig auf) für das Abspielen von Videos keine Auslastung drauf sein. Die CPU hat genug Power (i5-7600K). Apropos Energiespareinstellungen: auch ein Deaktivieren des selektiven USB Energiesparens brachte keine Lösung. Wie oben erwähnt hab ich den Mist auch auf einem völlig anderen Gerät, allerdings mit reinen Microsoft Treibern wesentlich weniger ausgeprägt. Ansonsten habe ich in diesen Einstellungen das Meiste auf Windows Standard, Standby Modus nach 2h und Bildschirm aus nach 30min, Hybrid und Ruhezustand aktiv, Festplatten schalten nie aus.

@2bit: Es geht ums reine Musik hören. FL Studio habe ich dann gar nicht am Start. Ich habe allerdings tatsächlich den Asio4all Treiber installiert, jedoch nicht über den FL Studio Installer, sondern separat. Den kann ich testweise mal deinstallieren (ist der aber überhaupt aktiv, wenn die DAW nicht läuft?). Mit dem hab ich mir beim Einstellen sowieso schon mal böse Rückkopplungen eingefangen und ich musste dann zügig den Master Volume Regler am Kronos runter drehen. Ich denke die Rückkopplungen haben mit den Kratzern nix zu tun, denn die hab ich vorher schon gehabt.
 
@2bit: Ich bin beeindruckt über so viel Hilfe. Das File hab ich am Kronos Sequenzer aufgenommen, als WAV abgespeichert, in Audacity geladen, unnötige Pausen zwischen den Sounds rausgeschnitten und mit LAME encodiert. Die passende Version zu finden war schon ne halbe Kunst, weil Audacity da recht wählerisch ist.

Das Mainboard ist ein GigaByte GA-Z270-HD3P, selbstverständlich mit der letzten verfügbaren BIOS Version, die IME Firmware und der zugehörige Treiber ist ebenfalls aktuell. USB Treiber gibt's für Windows 10 keine speziellen. Der Intel Rapid Storage Treiber (Chipsatz) ist in der neuesten Version drauf. Die CPU verfügt über diesen Arbeitsspeicher: 16GB Corsair Vengeance LPX schwarz DDR4-3000 DIMM CL15 Dual Kit.

Ich könnte noch den roten Asmedia USB 3.1 Port testen, dafür muß ich aber erst kurz etwas Metall an der Mainboard Blende umbiegen um den Anschluß frei zu kriegen. Den hab ich bisher nie benutzt.

Wie gesagt ist nach nem Rechnerneustart alles super....bis ich auf die Idee komme, ne Weile youtube laufen zu lassen...
 
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@BFM Doch - auch Video lasten die CPU ein wenig aus, selbst wenn die GPU die Hauptlast trägt. Aber in dem Beispiel spielst du System Sounds ab, das sollte doch komplett ohne Browser laufen. Wenn ich das richtig sehe ist der Kronos noch ein USB1.1 kompatibles Audio Gerät, also nix Highspeed USB sondern die Daten Plätschern vergleichsweise langsam durchs Kabel.
Ich schalte mein PC beim Musik machen immer auf Höchstleistung, kein Stromsparen, weder für CPU noch für GPU noch für Platten etc. aber Standard USB Audio sollte immer gehen, weil das System die Latenzen dabei großzügig setzt. Hast du vielleicht ein anderes USB Audio Gerät das du testweise anschließen könntest?
 
... Den Kronos (Ausgang) habe ich per Toslink Kabel mit der Soundblaster Z (Toslink Eingang) verbunden. Hierüber soll die DAW (derzeit noch immer FL Studio 20 in der Demoversion, ich steh mit diesem Hobby noch recht am Anfang) mit dem Klang des Kronos gefüttert werden. Sonst sind keine Quellen an Audio In Anschlüssen am PC in Verwendung. In den Global Basic Einstellungen des Kronos steht unter den System Preferences System Clock auf internal. ...

Toslink-Kabel ist unabhängig von USB.

Um diesen Punkt abhaken zu können: Was passiert, wenn Du die System Clock am Kronos auf "S/P DIF" stellst?
(... für den Fall, falls das Audio-Interface am Rechner gerade die Clock-Master-Rolle hat.)

Geht eigentlich auch ein Toslink-Kabel vom Soundblaster-Ausgang zum Kronos-Eingang? (Sonst muss das Audio-Interface am Rechner so eingestellt sein, dass es die Audio-Clock vom Kronos annimmt.)
 
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Kronos Master, Soundblaster Slave, aber wenn das nicht funktioniert ist das Kratzen meiner Erfahrung nach eher permanent bzw. eher sowas wie ein Knistern.
 
@Summa: Siehe Anhang, nur so zum Test. Lief jetzt fast 10min am Stück ohne jegliche Unterbrechung oder Störungen, allerdings wieder mit dem Kratzen, wenn man beispielsweise auf Pause klickt und dann die Wiedergabe fortsetzt. Das ist ja das Unerklärliche. Sobald in einer Windows Sitzung einmal ein Stream angeworfen wurde, fängt der Mist willkürlich an. Es ist keine echte Regelmäßigkeit zu erkennen. Dann allerdings schlägt das Störgeräusch Windows weit zu, also auch außerhalb eines Streams (wie beispielsweise bei den Windows Sounds). Wäre die CPU Auslastung Schuld, hätte ich die Störungen auch bei Soundausgabe über die Soundblaster Z, hab ich aber nicht.
Die technischen Daten des Kronos sagen: 2 schnelle USB 2.0-Ports (unterstützen bis zu 480Mbps)
Aktuell läuft ein Test über das USB Ethernet Interface mit einer 1,5GB Datei. FlashFXP übertrug vorhin mit ca. 850KB/sec - 1,5MB/sec zur Kronos SSD, was tatsächlich eher 1.1 entsprechen würde. Jetzt steigt die Rate allerdings auf über 6MB/sec an. Hier limitiert das WLAN, weil der Kronos per Kabel am Repeater hängt und dieser sowie der Router und der PC sind per WLAN verbunden. Der Kronos hat also schon echtes USB 2.0.

@2bit: Ein Deinstallieren von asio4all brachte ebenfalls keine Besserung.
 

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Toslink-Kabel ist unabhängig von USB.

Um diesen Punkt abhaken zu können: Was passiert, wenn Du die System Clock am Kronos auf "S/P DIF" stellst?
(... für den Fall, falls das Audio-Interface am Rechner gerade die Clock-Master-Rolle hat.)

Geht eigentlich auch ein Toslink-Kabel vom Soundblaster-Ausgang zum Kronos-Eingang? (Sonst muss das Audio-Interface am Rechner so eingestellt sein, dass es die Audio-Clock vom Kronos annimmt.)

Dann quittiert mir der Kronos dies mit einem agressiven Clock Error Blinken, auch wenn ich FL Studio starte.

Ergänzung: Nicht nur das, es liegt dann auch kein Signal mehr an und er überträgt nix mehr vom PC.

Das mit dem Toslink Kabel geht auch, habe ich weiter oben schon erwähnt. Ein 2. Toslink Kabel hab ich sogar hier, mit etwas Glück sogar in der passenden Länge. Allerdings ist das dann halt ein Workaround und keine Lösung und ein zusätzliches Kabel. Und ich muß ständig schauen, dass die Soundver(schlimm)besserer der Soundblaster Software ausgeschaltet sind. Creative Treibersoftware ist nicht gerade für ihren guten Ruf bekannt. Es war gar nicht (mehr) so leicht, ne interne (!) Soundkarte mit S/P DIF in und out zu finden, die preislich nicht den Rahmen sprengt. Etwas Professionelles, Externes, Teures brauch ich nicht. Ich hab jetzt erst einmal genug Geld in dieses Hobby gesteckt... ;-)
 
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Ich stimme zu. Die Variante Audio-Interface Master und Kronos Slave funtioniert bei mir aber auch tadellos.

Oh, helft einem "Neuling" in Sachen Musikproduktion bitte kurz auf die Sprünge. Master/Slave Interface ist doch nur in Sachen MIDI von Bedeutung? Inwiefern hat nun der reine Nutzen des Kronos als "USB Soundkarte" hiermit zu tun? Keine DAW, nur Browser und Kronos als Standardaudiowiedergabegerät.
 
Das ist 'ne ziemliche Auslastung für 'nen i5-7600k, das sieht selbst bei dem popeligen i3m auf meinem Internet PC nicht schlechter aus - was die Auslastung betrifft.

Oh, helft einem "Neuling" in Sachen Musikproduktion bitte kurz auf die Sprünge. Master/Slave Interface ist doch nur in Sachen MIDI von Bedeutung?

TOSLINK ist ein getaktetes Signal, ein Gerät muss auf Master oder intene Clock gestellt werden, das ist normalerweise der Sender, der Empfänger auf Slave. Steckt die Soundblaster Z im selben PC wie der Kronos und du nimmst die Soundblaster Z mit dem Kronos auf? Was nicht wirklich nötig ist, weil die sich ja selbst aufnehmen kann.
 
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Das ist 'ne ziemliche Auslastung für 'nen i5-7600k, das sieht selbst bei dem popeligen i3m auf meinem Internet PC nicht schlechter aus - was die Auslastung betrifft.



TOSLINK ist ein getaktetes Signal, ein Gerät muss auf Master oder intene Clock gestellt werden, das ist normalerweise der Sender, der Empfänger auf Slave. Steckt die Soundblaster Z im selben PC wie der Kronos und du nimmst die Soundblaster Z mit dem Kronos auf? Was nicht wirklich nötig ist, weil die sich ja selbst aufnehmen kann.


Ja, steckt im selben PC. Die Soundblaster soll eigentlich die Klänge des Kronos per Toslink/SP-DIF Kabel an die DAW übertragen und diese im Idealfall die Ausgabe wieder an den Kronos, da an diesem Sub und Monitore hängen. Aber ich hab schon festgestellt, dass das im FL Studio gar nicht so einfach ist und der Kronos wird in der DAW nicht als ASIO Gerät erkannt. Von meinem günstigen 7.1 System, das jahrelange gute Dienste lieferte und früher an der Audigy ZS hing, hab ich mich verabschiedet. Jeder Vergleich zu den KRK ist unfair. ;-)

Sprich: die Ausgänge der Soundblaster Z bleiben (bis auf Weiteres) ungenutzt.

Check mal bitte was Dein i3m zu dem Video sagt, und zwar manuell auf 4k Auflösung gestellt (deshalb der Screenshot absichtlich mit diesen youtube Einstellungen):
View: https://www.youtube.com/watch?v=ftlvreFtA2A&t=957s

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die ca. 40% CPU Auslastung für 4k Wiedergabe so immens hoch sein soll. Hardware Video Decoding ist in Firefox aktiviert. Die CPU/GPU packt auch 8k Auflösung, wenn das WLAN derzeit nicht so bescheiden wäre (noch).
 
Dann quittiert mir der Kronos dies mit einem agressiven Clock Error Blinken, auch wenn ich FL Studio starte.

Ergänzung: Nicht nur das, es liegt dann auch kein Signal mehr an und er überträgt nix mehr vom PC.

Das mit dem Toslink Kabel geht auch, habe ich weiter oben schon erwähnt. Ein 2. Toslink Kabel hab ich sogar hier, mit etwas Glück sogar in der passenden Länge. Allerdings ist das dann halt ein Workaround und keine Lösung und ein zusätzliches Kabel. Und ich muß ständig schauen, dass die Soundver(schlimm)besserer der Soundblaster Software ausgeschaltet sind. Creative Treibersoftware ist nicht gerade für ihren guten Ruf bekannt. Es war gar nicht (mehr) so leicht, ne interne (!) Soundkarte mit S/P DIF in und out zu finden, die preislich nicht den Rahmen sprengt. Etwas Professionelles, Externes, Teures brauch ich nicht. Ich hab jetzt erst einmal genug Geld in dieses Hobby gesteckt... ;-)
Ok, solange keine Toslink-Kabel-Verbindung von Soundblaster (S/P DIF out) zum Kronos (S/P DIF in) besteht, ist es klar, dass der Kronos die Situation mit einem „Clock Error Blinken“ quittiert, wenn seine System Clock auf „S/P DIF“ eingestellt ist.

Also Du hast zwei Optionen: Entweder kannst Du den Kronos mittels Deinem zweiten Toslink-Kabel mit der Audio-Clock versorgen und betreibst ihn als Slave (System Clock auf „S/P DIF“), oder schaust bei den Soundblaster-Konfigurationseinstellungen wie Du dort die Audio-Clock auf „extern“ umstellst. (Das ist vermutlich keine komplizierte Angelegenheit.)

Lästig ist das Thema dann, wenn Kronos und PC nur manchmal miteinander verbunden sind. Im Stand-Alone-Betrieb muss jedes Gerät für sich selbst der Master sein. Verbunden per Toslink muss immer einer der Master und der andere Slave sein.

(Treiber-Software ist in diesem Zusammenhang meistens nicht das Thema ... behaupte ich mal.) ;-)
 
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Check mal bitte was Dein i3m zu dem Video sagt
Da brauch' ich nicht viel zu probieren, 4k macht mein Internet PC (Intel HD3000 Grafik) erfahrungsgemäß nicht, hab' hier auch kein Ausgabegerät mit dem ich mir UHD anschauen könnte. Bei meinem aktuellen DAW bzw. Plugin PC - 4k auf 1080p skaliert - wird nur um die 4% angezeigt, liegt wahrscheinlich an der GTX1050TI die mit 43% Last den überwiegende Teil der Dekodierung übernimmt. Edit: Komisch, die Onboard Grafik deines i5-7600K sollte 4k unterstützen.
 
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Die OnBoard Grafik habe ich komplett deaktiviert, da ich eine dedizierte Grafikkarte benutze. Windows läuft mit der WQHD Auflösung (1440p), da dies die native Auflösung meines Monitors ist. Stelle ich auf youtube manuell auf eine höhere Auflösung, wird auch in dieser berechnet/gerendert/whatever. youtube benutzt seit geraumer Zeit standardmäßig HTML 5 zur Videowiedergabe. Die Grafikkarte übernimmt wie auf dem Screenshot zu sehen einen gewissen Teil, vergleichbar ist sie mit einer NVIDIA GTX21060/1070, aber eher 1060. Aber das ist eigentlich ein anderes Thema, das an dem Kratzproblem meines Erachtens keinesfalls Schuld sein kann.

Leider hat mein 2. Toslink Kabel doch nur 3m Länge, was u.A. der Kaufgrund für ein neues Kabel war. Momentan führt das 3m Kabel halt unschön verlegt zum PC. Ich habe zwar nun einen perfekten Sound ohne Störungen, aber es sieht halt sch**** aus und es ist der Workaround, den ich nicht wollte.

Ich werde mir wohl erst einmal ein 5m langes Toslink Kabel kaufen, zähneknirschend den Workaround anwenden und den Korg Support mal anschreiben. Ein Kronos ist eine "etwas teure USB Soundkarte", geradezu absurd, wenn diese (treiberbedingt) auch noch fehlerbehaftet ist. ;-)
 
Was spricht dagegen den Kronos nicht mehr als Soundkarte zu nutzen, Audio zu deaktivieren und USB nur noch für MIDI zu nutzen?
 
...ein weiteres Kabel, das verlegt werden muss. Aber eigentlich ist das Jammern auf hohem Niveau, wollte mir halt 1 Kabel sparen. Ich hab heut sogar das Glück exakt das gleiche 5m Kabel, das ich schon im Einsatz habe, für "ein Eis" mitzunehmen (der Kollege hatte noch 1 Kabel in seiner Schreibtischschublade), quasi für lau. Dann ist die primäre Soundausgabe am PC nicht mehr der Kronos, sondern die Soundblaster Karte. Die Treibersoftware scheint auch ihre Einstellungen zu behalten, was nicht immer gegeben war. Außerdem kann ich dann im FL Studio den Creative ASIO Treiber verwenden. Heute Abend werd ich es wissen.

Aber wie verhindere ich dann eine doppelte Soundausgabe am Kronos? (Einmal der Kronos mit den eigenen Sounds am Main Output und einmal das, was am Digital In von der DAW zurück kommt). Wenn jetzt beispielsweise beim Komponieren 1 Spur in der DAW nur den Kronossound per S/P-DIF erhalten, aber der Rest gleichzeitig von der DAW gespielt werden soll (z.B. Schlagzeugspur oder Ähnliches).

Deaktiviere ich im Kronos Local On, hab ich am Digital Out ja ebenfalls Klangerzeugung mehr. Im anderen Fall (Kronos primäre Soundausgabe) hatte ich aber in Verbindung mit Asio4ALL und FL Studio mit Rückkopplungen zu kämpfen. Verstehe ich nun etwas nicht oder komm ich tatsächlich um ein Mischpult nicht drum rum (2. Kabel geht ja noch, aber Mischpult wird aufstellungstechnisch echt schwierig).
 
Aber wie verhindere ich dann eine doppelte Soundausgabe am Kronos?
Ich denke man kann im Output Mixer der Soundblaster Karte die Soundausgabe für den S/P-DIF Eingang auf Mute setzten. Edit: Unter Umständen musst du im Mixer von Fruity Loop noch das Monitoring des Eingangs ausschalten, macht in den meisten DAWs keine Probleme
 
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In der Soundblaster Software kann man hier die Funktion, den Eingang als Wiedergabequelle verwenden, aktivieren/deaktivieren. Das entspricht exakt dem, was man in Windows unter Sounds/Aufnahme/Abhören findet und ist standardmäßig zum Glück sowieso deaktiviert. Ein Test während der Wiedergabe ergab, dass der Sound beim Wechsel zwischen den Windows Audiowiedergabegeräten (SP/DIF-Out Soundblaster Z / USB Kronos) genau gleich bleibt, zumindest für meine Ohren. ;-)
Mit FL Studio klappt's auch prima und das weitere Kabel fällt im Bündel mit den Anderen gar nicht auf. Dennoch habe ich mal den Korg Support angeschrieben und bin gespannt, was die antworten. MIDI und Audio auf einer USB Leitung scheint, zumindest bei Korg, nicht immer so optimal zu sein.

Ich danke Euch allen vielmals für Eure tolle Unterstützung!
 
Das werden für Audio und MIDI getrennte Treiber sein - zumindest kenne ich das nicht anders - die sich im Gerätemanager unabhängig voneinander deaktivieren lassen, falls sie stören.
 


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