Lohnt sich heute noch ein Rompler und Sampler?

Dieses Thema im Forum "Digital" wurde erstellt von Fluxus Anais, 25. Juni 2010.

  1. Ich frage mich, ob ich meinen JV-1080 und EMU Ultra 6400 Sampler verkaufen oder behalten soll.
    Im Prinzip kann man nämlich alles mit dem EXS24 in Logic erstzen.

    Gut, die spezielle Library im EMU lässt sich niocht ohne weiteres übertragen, schade um die Sounds.
    Aber ansonsten?
    Was habt ihr mit euren Romplern und Samplern gemacht?
     
  2. ARNTE

    ARNTE Ureinwohner

    nee, was dein JV1080 kann, kann der ESX noch lange nicht. und auch der emu hat seinen eigenen sound. behalts lieber!
     
  3. XCenter

    XCenter Stimmungsmacher

    Ergänzt, zumindest einen Sampler dazu gekauft, weil:
    - der 6400 besser klingt als jeder Kontakt-Schleppi
    - der 6400 nur noch ein Taschengeld kostet und sich deshalb m.M. nach ein Verkauf kaum lohnt
    Wenn er nicht völlig überflüssig geworden ist, dann behalte ihn.

    Just my 0,02 €
     
  4. Ja, schöne Modulationen hat der EMU, kann der EXS aber auch.
    Was meinst du mit Single Cycle? Den Loop bearbeiten?
     
  5. virtualant

    virtualant eigener Benutzertitel

    klasse Thema, ich hab mir nämlich grad nen EMU e6400 bei ebay geschossen incl. CD Laufwerk usw...
    Bin supergespannt auf die Kiste und den angeblich speziellen Soundcharakter.
    Ich glaub wenn die Samples aus so einer Hardware kommen, die man anfassen kann und direkt dran rumschrauben kann, dann hat man zu den Samplelibrarys einen anderen Bezug als wenn das alles aus nem Softwaresampler kommt.
    Und wenn er mich nicht total enttäuschen wird werde ich ihn sicherlich behalten.
     
  6. Die (rieisgen) Sample-Librarys im Wav-Format sind aber erst mal nicht kompatibel.
    Man muss auf teure EMU und AKAI-CD´s zurückgreifen oder selber sampeln.
    Ich habe mich mit einem Trick beholfen:
    OS 4.7 hochgeladen, Wav-Samples vom PC auf USB-Zip überspielt. Zip-Cartridge in SCSI-Zip-Laufwerk gesteckt und in EMU geladen.
     
  7. Duke64

    Duke64 Tach

    ... und genau das ist das Problem, welches sich für mich ergibt.
    Ich bin momentan auf der Suche nach einem netten Sampler, welcher aber mit meinen Sample Wav/Aiff DVDs klar kommen muss (32 Velocity Stufen usw).
    Ehe man das in die Kiste geladen und editiert hat, war ich genug arbeiten, um mir dreimal Kontakt zu kaufen.
    Da hilft dann auch der Hardware/Geräte Charme nicht weiter.

    Oder sehe ich das zu eng ?
     
  8. Crabman

    Crabman bin angekommen

    Genau das ist der Knackpunkt warum ich mir nicht noch ne Hardware Sampler Möhre für Minimoney hier hinstellen mag.Hab keine Lust mehr mich mit Mäusekino und 1000 Displayseiten rumzuquälen.Schade eigentlich.Wenigstens nen paaaaar Knöppe wären nice.Gab`s nichtmal nen Akai Sampler mit Knöppen? So blaue Teile...Taugen die was?Oder vertue ich mich da....?
     
  9. Naja, man muss die Sounds einmal in den Speicher laden und dann fährt der Sampler die beim Booten hoch.
    Modwheel auf Filter legen ist auch schnell gemacht.

    Meinst du den AKAI Z8 oder Yamaha A5000?
    Der Z8 ist überteuert und soll sehr metallisch klinegn, nix mit warmem Filter.
     
  10. XCenter

    XCenter Stimmungsmacher

    Ich persönlich empfinde die ganzen megaumfangreichen SoftwareLibs als echte Liebestöter.
    Klar ist das Ganze vom Handling immens effektiv am Rechner (eigentlich DAS Totschlagargument).
    Aber man verliert IMHO den Bezug zum Klangerzeuger. Das hat nichts mehr mit Instrument zu tun.
    Jedenfalls törnt mich das ab, da lade ich lieber ein gutes Sample in den EMU und spiele wieder ne Kiste.
     
  11. Crabman

    Crabman bin angekommen


    Naja,ich mein schon mehr als ne Filterfahrt per Modwheel sondern brauchbare Edit Funktionen.Vielleicht im Sinne einer Matrix alà Pulse oder Evolver.Z8 meinte ich,genau.Einen S-6000 fänd ich auch cool,weil man`s Kino direkt vor die Nase legen kann.Am Rack rumeditieren ist nix(mehr)für mich weil mir nach relativ kurzer Zeit der Arm abfällt.Spass geht anders...

    Ich war aber eh nie so der Samplertyp.Benutze ich hauptsächlich für Drums.Nachdem ich vor anderthalb Jahren von PC auf Mac/Logic wechselte war mein Halion Sampler erstmal arbeitslos (scheiss Dongelz immer) aber den EXS finde ich in der Bedienung SO Horror das ich den HAL jetzt doch wieder"angestöpselt"habe.Mappen und sowas geht da einfach um Lichtjahre schneller,imo.

    Sampler waren/sind für mich eher Arbeitstiere.Kreativität und verwursten findet bei mir meistens auf anderer Ebene statt.
     
  12. Rompler haben einen sehr eigenen Charme. Nur ein Beispiel: Ich heule meinem Kawai K1r noch ein wenig hinterher - es ließen sich damit sehr witzige Sachen anstellen,sobald man ihn beherrscht hat auch sehr fix. Oder Zufallssounderzeugung via Programm und per Hand dann Anpassung. Den Spaß (und auch: diesen speziellen Sound) bekommt man am EXS nicht.

    Mit meinen Samplern mache ich was? Sampeln! Die Sachen werden dabei ziemlich schräg und eigen (z.B. Sampling von FM-Sounds inkl FX und anschließende Schichtung/Bearbeitung). Das ginge mit dem EXS wohl auch, aber irgendwie - nun, schwer zu sagen, was es ist, aber: es fehlt was. Obgleich Sampling am PC seine eigenen Vorzüge hat (riesige sogar). Aber an der Hardware bin ich irgendwie kreativer, musikalischer - jedenfalls dann, wenn es darum geht, Instrumente zu sampleln bzw. zu "bauen". Irgendwie mag ich den EXS-Filtersound auch garnicht. Wenn er wenigstens zusätzlichlich eine Zerrstufe hätte (zur Aufrauung der Sounds an der Basis) und ein paar Möglichkeiten, die Sounds zu zerbiegen... hat er aber nicht. Da wird auch nichts mehr kommen, der EXS ist seit 2005 entwicklungstechnisch tot. Dafür kann man in Kontakt viel anstellen, aber dort gefällt mir (nicht immer ist das wichtig) das Transponierverhalten nicht. Ich finde, Kontakt "klingt" nicht, jedenfalls dann nicht, wenn Samples stärker transponiert werden. Lustig ist es dort natürlich, wenn man das absichtlich nutzt oder die zahlreichen Funktionen zur Formantenverdrehung nutzt. Also, Kontakt ist schon schön - aber irgendwie...

    Ach, da fällt mir ein, ich habe noch irgendwo ein VST-Freeware-Sampler, der tatsächlich gut (!) klingt. Krass unterdokumentiert das Ding, kann kaum Samplebibs einlesen und im Moment komme ich nicht drauf, wie es hieß. Damit habe ich mal vor ein paar Jahren gearbeitet, und war durchaus zufrieden. Konnte viel weniger als Kontakt, war aber auch komplex, und machte mich irgendwie froher und produktiver.

    Softwaresampler ist nicht gleich Softwaresampler!

    Ach, und dann ist noch eine Sache: Wenn das BS wechselt, laufe ich mit einem Softwaresampler immer Gefahr, dass der ganze Kram nicht mehr supportet wird. Bei Hardware ist das anders. Ein Yamaha A3000 gibt es unter 100 Euro und wird locker noch die nächsten 15 Jahre überstehen. Für bestimmte Sounds (nicht allzu umfangreiche!) ist Hardwaresampling imho besser. Am Fusionsynth sample ich zum Beispiel total gerne.

    Tja, sehr subjektiv meine Ansichten dazu. :mrgreen:
     
  13. Für Rompler gibt es ein meines Erachtens unschlagbares Argument: "Anschalten und loslegen". Egal unter welchen Bedinungen und ohne den geringsten Aufwand - so lange Strom und MIDI da ist tun sie immer und sofort. Ein Keyboard mit Pprogrammchanges und Bankselect dazu, und man ist erst mal im Trockenen.

    Was Sampler angeht, so habe ich mich auch auf die Sparte Sampler für "schräg und eigen" reduziert. Vorallem da, wo man dann das Samplematerial wiederum für Synthesesachen weiterverwenden kann, haben sie immer noch eine Daseinsberechtigung. Dagegen das Abspielen irgendwelcher Orchester-Libraries etc ist m.W. im Rechner besser aufgehoben. Bei mir sind nur der S612 und ein FZ1 (und der hauptsaechlich für die Additiv-Synthese) übriggeblieben.
     
  14. Moogulator

    Moogulator Admin

    Aus meiner Sicht spricht gegen Hardware:
    - SCSI Geeier und ggf. Tausch von Floppykram gegen SDs oder sowas.Aber das Handling und der Austausch mit dem Rechner ist weit weg von Spaß. Besonders die Laufwerke zur Zeit dieser Sampler waren mit Katastrophe nur unzureichend beschreibbar. Mein Hauptgrund, weshalb ich meinen sonst so wunderbaren Ensoniq und Emu Kram zwar lange Zeit als Hauptproduktionswerkzeug gesehen habe aber auch das JAZ Laufwerk alle 3 Monate kaputt war etc.

    Für die Teile sprach und spricht noch oft: Viel ist machbar und eigener Klang, grade bei den beiden oben genannten Firmen. Das vermisse ich zwar, aber ist mir pers den Preis unter Punkt 1) nicht wert. Hab es vor 1 Jahr probiert. FAIL.
    Das ist aber eine Mentalitätsfrage vermutlich. Ich habe mit sowas schließlich auch gut 20 Jahre gearbeitet könnte man sagen.
    Aber es wäre eine Illusion zu glauben, dass Softsampler für immer gleich bleiben. Ein Update von Apple oder MS oder sowas kann dazu führen, dass man auch da radikal anders arbeiten muss.

    Für die Hardware spricht der durchgehend kleine Preis. ASR und EPS und die Emulatoren sind heute für lächerliche Preise zu haben. Damit hat man früher ganze Alben gemacht und waren absolut HiEnd.

    Diese Liste ist die eigentliche Entscheidungshilfe, denke ich.
    Das Handling an Hardwaresamplern ist begrenzt toll. Aber die Arbeitsgeschwindigkeit an den Ensoniqs war nicht klein. Ich denke mit etwas Wehmut an die Teile, für den Emu gibts eine Software, die jedoch nicht auf Mac läuft.

    Kontakt mag nicht das einfachste Ding sein. Das Handling von Samplern ist aber mit Computern rel. eng verbunden, da man heute Samples oft im Rechner vorbereiten wird oder die Wellenformen sehen muss. Im EPS habe ich alles per Ohr geschnitten.

    Zero X Durchgänge kann der Emu übrigens, aber nicht jeder Sampler konnte das.
    Sie haben alle sehr spezielle Vorteile und da kommt genau DAS, wo es schwer wird: Wer die Ensoniqs wegen der Modulationen und FX und der Loops haben will, der wird es schwer haben eine passende Software zu finden. Der EXS hat eine saudoofe Mappingmethode, ist deshalb nicht grade gut gemacht. Die Emus haben Modmatrix und tolle Filter aber das Handling braucht schon auch etwas Geduld, nette Digitale Zugaben, aber keine Alt. Loops oder Rückwaärtssachen und sowas. Das fand ich da auch schlechter als bei Ensoniq.

    Es ist also eine Auswahl unter lauter unterschiedlichen Sachen.

    Bei Romplern wird das noch schlimmer. Was dir gefällt,solltest du behalten.
     
  15. virtualant

    virtualant eigener Benutzertitel

    genau das meinte ich mit meinen Worten. Wenn ich Samples per Software abfeuere habe ich kaum noch Bezug dazu. Kontakt hab ich nicht aber den Kontaktplayer mit ein paar Sounds, da geht man durch als wären es Presets in irgendeinem x-beliebigen Softsynth.
     
  16. Crabman

    Crabman bin angekommen


    Naja,lässt sich aber auch auf jegliche Software übertragen,nicht nur Softsampler..Softsynth mit 5000 Presets sind mir ein Greuel.Kreativität durch Reduktion tut schonmal ganz gut.Aus den vorhandenen Möglichkeiten das Beste machen.Früher ging`s ja auch garnicht anders.Mein bestes Album ist immer noch mein erstes welches am Atari und dem damals brandneuen ESI-4000 entstand.Gab zwar auch andere Hardware bei mir aber weil ich den Sampler neu hatte (und nach nem S-950 mein erster ernstzunehmender Sampler war)ist es hauptsächlich damit entstanden.Heute kann man froh sein wenn man für nen Esi-4000 noch 50-100,- bekommt...
     
  17. XCenter

    XCenter Stimmungsmacher

    Genau aus dem Grund bin ich von Soft nahezu 100% weg bei Klangerzeugern.
     
  18. Danke für die zahlreichen Statements.
    Grob zusammengefasst könnte man sagen:
    Softsampler:riesige Library, aber unpersönlich und unergonomisch
    HW-Sampler:Charakter, mehr Mods möglich, was zum Anfassen, aber mit Mängeln.

    Ich glaube, ich sollte den Compi weiter ausschließlich fürs Sequenzing benutzen.
    Ich persönlich mag keine Computer, weil man zuviele Möglichkeiten hat, dass hemmt meine Kreativität.

    Fürs Sequenzing gibts jedoch keine professionelle Alternative.
    Ich habe jahrelang mit Atari gearbeitet , bei dem großen Setup ging das zuletzt aber nicht mehr gut.

    Wenn der PC keine Samprompler ersetzen kann, was ist dann mit VA´s?
     
  19. Moogulator

    Moogulator Admin

    VAs: Genau so: Es gibt ganz andere "VAs" in soft als in Hard. Ein Zebra ist halt kein Virus und ein D-Cam Synthsquad ist kein Radias oder Massive. Und schon sind sie alle ein bisschen VA, von mir aus noch ES2, der hat sogar Schwurbel. Standesgemäß.
     
  20. virtualant

    virtualant eigener Benutzertitel

    so, hier steht er nun, mein neuer E-MU e6400, kein Turbo, aber mit 128 MB ausgebaut und einem internen JAZ Laufwerk. Er sieht erste Sahne und neuwertig aus.
    Bisher hab ich nichts auszusetzen, ausser daß der Lüfter verdammt laut ist. Damit hab ich nicht gerechnet :shock:
    Es ist ein Gefühl wie ich es Anfang der 90er hatte mit neuen Synths und einem grossen Display, z.B. Wavestation oder Roland D-70: man bekommt einen Bezug zum Gerät, zu den Samples/Sounds, das ist etwas, was mir manchmal bei Software(synths) fehlt.
     
  21. nihil

    nihil Tach

    hab ja jetzt schon den einen oder anderen Sampler durch und bin letztendlich beim Z4 hängengeblieben...
    das hat ein paar ganz praktische Gründe .
    Anbindung per Usb an den Rechner, Software läuft auf nem aktuellen mac immer noch, man kann das komplette Teil remote steuern, was es wirklich angenehm macht... die "am Gerät" Bedienung ist okay, Echtzeit regeln am Sampler ist durch 4 Regler möglich aber reagiert eher eigenwillig, Filter und Effekte sind für akai okay, besser als bei der Mpc 2500 auf jeden Fall.
    Am angenehmsten sind natürlich 512 mb ram und usb Schnittstelle für Sticks, Festplatten oder was auch immer, Intern kann man Platten bis 120 gb einbauen und wenn man es braucht ist nen scsi noch dabei.
    Alles in allem recht coole Sache auch ohne Samplelibraries ;-)
    Für live auf jeden Fall ein Gewinn wenn man rechnerfrei bleiben möchte und die Arbeitsweise ist einfach eine andere als am Rechner.
    EMU hat für mich irgendwie nie funktioniert, vor allem haben mich die lauten Lüfter gestört, Z4 kommt ohne aus.
     
  22. Horn

    Horn |

    Rompler und Sampler sind aus meiner Sicht einfach unmusikalisch ... Digital-Pianos seien hier ausdrücklich ausgenommen. Ein Flügel lässt sich durch Sampling-Technologie befriedigend emulieren, weil auch der "Controller" (also eine gewichtete Tastatur) dem Original entspricht. Alle anderen Instrumente erfordern mehr Modulationsmöglichkeiten, als elektronische Rompler und Sampler für gewöhnlich bieten können.

    Interessant sind natürlich Kombintaionen aus Romplern und Synths - also Instrumente wie der Nord Stage.
     
  23. ich verwende sowohl soft- als auch hardwaresampler und ROMpler.

    mein mittlerweile 10 jahre alter "kurzweil K2500RS" ist ja ein hybride, also sowohl ROMpler als auch sampler. verwendung findet der kurze überwiegend als lieferant von instantsounds aus dem brot und butter-bereich, sprich strings, piano usw., weil die sounds hochwertig und immer sehr gut einsetzbar sind.

    :!: die qualität bzw. eigenständigkeit des klangmaterials ist neben dem schnellen zugriff meines erachtens nach die stärke von ROMplern überhaupt. weswegen ich mir auf jeden fall noch einen klassischen "Roland"-ROMpler wie den XV-3080 kaufen will, den ich schon mal hatte und ihn wegen seiner qualitativ sehr hochwertigen soundlibrary schätze und nutzen will.

    selbst gesampelt habe ich seinerzeit viel mit meinem alten "ensoniq EPS-16+", das war eine echt kreative angelegenheit. meine möglichkeiten waren damals sehr beschränkt und der sampler war ein sehr flexibles instrument mit der möglichkeit, bis dato ungehörte sounds zu erzeugen.
    seit ich den kurzweil und ein umfangreicheres instrumentarium besitze sample ich allerdings sehr viel weniger, was vor allem daran liegt, daß ich jetzt weitaus mehr möglichkeiten zur klangerzeugung habe als früher.

    in der funktion als sampler setze ich meinen K2500RS vor allem ein, wenn ich den speziellen charakter und die wirklich unglaublich flexiblen möglichkeiten der soundengine nutzen will, das sind die stärken dieser generation von klangerzeugern. :!:


    :arrow: im softwarebereich kommen bei mir vor allem drum-sampler wie "GURU" und "NI Battery" zum einsatz, weil das wesentlich bequemer und flexibler von statten geht als mit jedem hardware-sampler. auch das präzisere timing spielt hier eine wesentliche rolle.

    für hochwertige, speicherintensive libraries wie gesampelte chöre usw. verwende ich "NI Kontakt", da kommt kein klassischer sampler mit aufgrund des meist stark begrenzten RAMs bei hardware, dem handling und den extrem schnellen ladezeiten der software-pendents. klanglich habe ich an software-samplern und ROMplern nichts auszusetzen.

    _________________

    unterm strich kann man sagen, daß klassische hardware-ROMpler und sampler durchaus noch ihre berechtigung haben, wenn man deren stärken zu nutzen weiss. vor allem die extrem günstigen preise machen es für den ein oder anderen attraktiv, in solche geräte zu investieren.

    für tausende EUR eine solche maschine neu kaufen würde ich aber heute nicht mehr, da ist software dann doch einfach unschlagbar im preis-/leistungsverhältnis.


    future_former
     
  24. Wieso Lüfter? Hat der keine Festplatte drin?
     
  25. Rechnerfrei bleibt man eh nicht wegen dem Sequenzing.

    Emu hat keine lauten Lüfter, sondern die verbauten Quantum-Platten sind echt Nervensägen. Durch moderne IBM-Platten ersetzt wird der Lärm erträglich. Am besten den Sampler unten ins Rack einbauen.
     
  26. Oder Physical Modeling Synths- Modulation bis zum Abwinken.
     
  27. virtualant

    virtualant eigener Benutzertitel

    Festplatte hat er nicht, kann man da selber ein einbauen oder ist das zu kompliziert?
    Das muss dann wohl ne SCSI Festplatte sein?
    Wenn's nicht der Lüfter ist, dann ist's entweder das JAZ Laufwerk oder der Sampler selber was so laut ist. Klingt wie in so nem Serverraum ;-)
     
  28. XCenter

    XCenter Stimmungsmacher

    Entschuldige bitte, dass ich das so deutlich sage, aber das ist schlicht Humbug. Die Emulatoren sind vollwertige Synthesizer, die statt Oszillatoren Samples in den Synthesestrang füttern. Die Emus nehmen es locker mit anderen Digitalsynths aus der Zeit auf, was Synthese- und Modulationsmöglichkeiten betrifft. Nicht von ungefähr hat der Hersteller eine Version mit zusätzlichen ROM-Samples als E-Synth auf den Markt gebracht. Die Modulationsmatrix kann Geräten wie der Oberheim Matrix-Serie die Stirn bieten. Von den morph-fähgen Z-Planefiltern ganz zu schweigen.
     
  29. Hallo

    Für den alten Emu-6400 sind (50-pin-) SCSI-Festplatten erforderlich (Also KEINE Festplatten mit 68 Pins). Es sind maximal 18 GB verwaltbar.

    Achtung:
    Im Sampler sind am Stromanschluß (für die interne SCSI-Festplatte) die Anschlüsse für 5 Volt und 12 Volt VERTAUSCHT!!!
    Ein genormtes Adapterkabel paßt hier also NICHT!
    Das heißt:
    Man muß bei einem herkömmlichen Adapterkabel also die beiden spannungsführenden Kabel vertauschen (Zur Sicherheit: VOR dem Einstecken einer Festplatte NACHMESSEN!).

    Und:
    Selbstverständlich befindet sich in allen Emu-Samplern dieser Baureihe ein Lüfter (Nämlich im Bereich des Schaltnetzteils).
    Siehe auch:
    viewtopic.php?f=3&t=39545

    Grüße
    Christian
     
  30. MFPhouse

    MFPhouse Tach

    Behalten !
     

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