Mixer mit Mehrkanal Audio Interface

Dieses Thema im Forum "Studio" wurde erstellt von ampRepublic, 26. Dezember 2016.

  1. Moin Moin!

    Ich bin gerade etwas angefressen. Nachdem bei mir ein paar neue Synths ins Haus standen, musste ich mein Routing ändern und mir einen neuen Mixer zulegen.

    Ein wenig recherchiert und dann, entgegen der eigenen Überzeugung einen Behringer UFX 1204 mit 16 Kanal USB/Firewire Audio Interface bestellt. Eigentlich ein ganz nettes Gerät mit einer Menge brauchbarer Features. Leider hat jetzt bereits das zweite Gerät 1-2 Tage nach dem Auspacken angefangen an den Gain-Potis zu kratzen. Keine Ahnung wie die das bei Behringer machen. Ob die absichtlich den Bodensatz an Potis einkaufen?!? Ich muss auch zugeben, dass ich so etwas bei dem Preis auch schon irgendwie erwartet hatte. Allerdings erst nach ein paar Jahren.

    Ich suche jetzt einen Mischer, der auch ein Mehrkanal Interface mit USB bietet. Mindestens 4 Mono + 3 Stereokanäle, 2 FX Sends, Insert auf dem Masterbus (fehlt beim Behringer).

    Irgendwo hier im Forum hatte ich auch schon mal etwas vergleichbares gelesen, aber ich finde es nicht mehr. :sad:

    Mir gefallen eigentlich der A+H ZED 14 oder 12 FX, obwohl interne Effekte eher Spierlerei sind, beide bieten aber nur die Summe über USB. Auch der digitale A+H Qu-Pac ist eigentlich ganz OK, aber ich persönlich mag lieber echte Potis.

    Jemand ne Idee für nen brauchbaren Mixer?
     
  2. Drumfix

    Drumfix ....

  3. Ja, genau das war der. Danke! :supi:

    Allerdings hatte ich vergessen, dass der von Soundcraft war. Da komme ich ja vom Regen in die Traufe (ohne jemandem nahe treten zu wollen).

    Ich habe mich innerlich jetzt schon davon verabschiedet einen Mixer mit Mehrkanal Interface zu nehmen.

    Nach etwas Recherche muss ich jetzt die Kanalzahl etwas nach oben korrigieren, da ich gemerkt habe, dass die Returns über ganz normale Kanalzüge wieder eingeschleift werden. Da sind ja mit zwei Send Wegen schon vier Mono oder zwei Stereo Kanäle belegt.

    So kommen momentan nur Yamaha und A&H für mich in Frage mit einer leichten Tendenz zu A&H.

    Gibt es einen Grund Yamaha A&H vorzuziehen? Mir gefällt an den Yamaha Pulten, dass man immerhin 1 Send Weg noch auf Post schalten kann. So hat man im Vergleich zu den A&H Pulten einen Send Weg mehr für FX.
     
  4. Snitch

    Snitch ..

    Das nervt mich bei den ganzen Interfacepulten auch immer am meisten. Was wäre es doch für ein traum wenn man jeden Kanalzug so RICHTIG Post abgreifen könnte. Also auch mit FX, EQ, PAN und allem pipapo. Aber das ist wieder sone sache die nur ich praktisch finde und der rest der professionellen Studiowelt nicht will.
     
  5. Sonamu

    Sonamu ||

    :supi:

    Das käme mir auch entgegen!!!
     
  6. Lauflicht

    Lauflicht x0x forever

    Ich finde zum MTK(22) widersprüchliches im Netz. Im obigen Video wird der Sound hochgelobt, aber man findet auch andere Meinungen, die die sehr billige Verarbeitungsqualität bemängeln. Für mich ergibt sich ein unklares Bild. Von den Features her aber ein interessantes Pult, gerade mit USB Interface. Ich würde mir nie Hardware hinstellen, die nach wenigen Jahren kaputt geht. Mein ganz altes Mackie 1604 tut es noch wie am ersten Tag - gebaut wie ein Panzer.
    Für mehr Geld ist vermutlich ein Midas Venice die nächste Stufe? Was ist mit der Midas Günstig-Schiene, DDA? Da hört man irgendwie nix von.
     
  7. Sekim

    Sekim |

    Bin auch auf der Suche nach Optionen, nachdem ich jetzt mit aktueller PC-Hardware/OS Kombi meine alte MOTU Ultralite nicht mehr zum Laufen kriege.
    Habe nach einiger Recherche den Eindruck gewonnen, daß das MTK 22 für den Heimbetrieb stabil genug gebaut ist. Neben der UFX Serie habe ich aber auch keine rechte Ahnung, was da noch als Alternative in Frage käme. Ich habe diese oder jene Namen gehört, aber wäre auch an Tipps in diesem Segment interessiert.

    Zu pre/post des MTK, hat mich zunächst auch den Kopf schütteln lassen, daß schon nach dem Gain abgegriffen wird. Hat sich dann allerdings zumindest für mich als reduzierter Hobbyist etwas relativiert.
    Ich zumindest erwäge deshalb ein solches Gerät, um hands-on (wie zu alten MIDI Zeiten) Signalquellen wie Synths, Drums oder einzelne DAW Spuren zu Mischen und bin an der Pultsumme interessiert, die ich dann im Rechner weiter bearbeiten möchte.
    Zur Vorbereitung einzelner Spuren kann man diese z.B. per Aux-Weg in einen freien Kanal routen und so aufnehmen.

    Alles Gute
     
  8. Naja, Send/Return Signale kann man ja nicht wieder Pro Kanal einschleifen, da im Return ja die Summe aller Kanäle für den Send drin steckt.

    Und ich hab auch gelernt, dass das sogar die gewünschte Lösung ist den Return wieder auf einem normalen Kanal einzuschleifen, da man wieder einen vollen Insert, EQ, Send zur Verfügung hat. Das fand ich irgendwie dann auch besser. :)

    Zu den Alternativen hat meine Recherche ergeben, dass egal welches Model/Marke man sich anschaut, man immer diese oder jene Probleme findet, sei es Mackie mit dem "Blue Cable" Fehler oder irgend welche A&H mit Rauschen usw. Wenn man da zu viel liest, wird man echt wahnsinnig. :selfhammer:

    Ich gebe Behringer jetzt noch eine dritte (letzte) Chance. Eigentlich hauptsächlich, weil das Funktionsangebot (mal abgesehen von den Effekten) für mich perfekt ist und ich vom Klang auch nichts negatives berichten kann.

    Hier ist mal mein letzter Track, den ich gestern auf dem Behringer 1204 abgemischt habe. Aufgenommen über das interne Audio Interface auf der Summe:

    src: https://soundcloud.com/amprepublic/into-pieces-original-mix?in=amprepublic/sets/my-tracks-the-analog-series