Moog Voyager VS. Moog Voyager OS - Klangunterschiede ?

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von Wavetable, 19. August 2008.

  1. Wavetable

    Wavetable bin angekommen

    Hat einer von Euch schon einmal einen Moog Voager OS im Vergleich zu einem " normalen" Voyager gehört ?
    Gibt es einen Klangunterschied?
    Auf der aktuellen KEYS-CD haben mich die Demos zum Voyager OS
    sehr überzeugt.
     
  2. qwave

    qwave KnopfVerDreher

    Ich habe keine Unterschiede gehört. Allerdings gibt es einen kleinen Unterschied wenn du Regler drehst. Dann ist die Änderung direkter und ohne (minimale) Abstufungen. Am besten merkt man das beim Einstellen vom Detuning der Oszillatoren.

    Aber im Prinzip ist alles in der Klangerzeugung gleich. Nur die Art wie Parameteränderungen zustande kommen ist unterschiedlich.

    Un dich bin froh einen normalen Voyager zu haben. Speichern von Sounds ist live einfach toll.
     
  3. Bluescreen

    Bluescreen bin angekommen


    <Präsentkorb überreich>

    Du bist der einzige der die Keys-CD noch anhört :blumen: :prost:
     
  4. francesco

    francesco Tach

    Der normale Voyager arbeitet doch mit 14-bit (=16384 Steps) Auflösung. Kann man da die Abstufung wirklich hören? Das sind doch bei ca. 2 Octaven beim Fine-tune Regler der Oszillatoren 2 und 3 über 650 Steps pro Halbton. Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege.

    Gruß, Frank
     
  5. Eylhardt

    Eylhardt Tach

    Schade nur, dass der OS so teuer ist.
    2180€ im Vergleich zum 'normalen' Voyager (2699€) finde ich zuviel. Hatte auf 1600-1700€ gehofft...
     
  6. qwave

    qwave KnopfVerDreher

    Man kann es sehr gut hören wenn man eine Schwebung einstellt. Es liegt sicherlich auch dadran, das nicht sofort bei jeder Wertveränderung dieses sofort an die Wandler weitergeleitet wird. Sonst würden die Regler sicherlich alle ständig eine art Werte-Rauschen erzeugen.

    Mit einem Midi Monitor kann man dieses Verhalten auch sehen. Ist beim Pitchwheel auch so. Da wird beim vollen durchfahren niemals alle 16-tausend Werte abgefeuert. Egal wie langsam man es macht.

    Ausserdem werden die Potis ja nicht in Audiorate abgefragt, sondern vielleicht 500 mal in der Sekunde. Also sind alle Veränderungen an Regler auf dieser Zeitachse quantisiert. Und nicht kontinuierlich.

    Aber es ist beim Voyager schon viel besser als bei allen anderen Synth die ich kenne. Da kann sogar ein Waldorf Q nicht mithalten. Also bitte nicht falsch verstehen. Der Voyager ist echt super!
     
  7. francesco

    francesco Tach

    Hm, sendet der Voyager wirklich alles über Midi was intern zwischen Regler und Klangerzeugung passiert? Gestern abend z. B. hatte ich den Voyager RME am Rechner mit Cubase hängen und aus Versehen in der Spur " All-Midi Inputs" (also auch den Midi Out vom RME) aktiviert -> deutliche Quantisierungs effekte beim Drehen and den Bedienelementen des Voyagers hörbar und auch in der Parameter-Anzeige zu sehen. Die Midi-Schleife getrennt-> alles wie es sein soll. Oder hat Cubase da eine Datenreduktion vorgenommen?

    Gruß, Frank
     
  8. mira

    mira bin angekommen

    Was mich manchmal mehr nervt ist die Tatsache, dass der Voyager wegen nicht vorhandener Endlosregler den Wert beim Verändern von Presets immer abholen muß. Dieses "Loch" ist weitaus hörbarer als die bit-Auflösung.

    Nicht falsch verstehen, bin trotzdem mit dem midi-V'ger hoch zufrieden.
     
  9. Moogulator

    Moogulator Admin

    Nein, sie sind identisch, siehe auch aktuelles Synthesizer-Magazin.
    Es gibt nur ein leicht anderes Routing, bedingt durch den Wegfall von LFO Sync / MIDI Modes und um die VCO FM über die Busse zu machen, der LFO wird nicht mehr über die Wellenformen gewählt, sondern als LFO und die Wellenform wird dann am LFO selbst gewählt - wie man das sonst so kennt.

    Sonst ist da kein Unterschied.

    Ausgabe 9, SynMag sagt den Rest..
    www.synthesizer-magazin.de
     
  10. francesco

    francesco Tach

    Der Reglermodus "Werte abholen" steht aber angeblich auf der "ToDo"-Liste für ein zukünftiges BS-update. (Hab ich im Moog-Forum mal aufgeschnappt).
    Das lässt doch hoffen.

    Gruß, Frank
     
  11. lintronics

    lintronics Tach

    Hi Frank,
    hast du Local OFF geschaltet? Bei der 3.4 Version kannst du auch nur die Potis ausschalten - dann müsste es etwas besser sein.
    Gruß Rudi
     
  12. francesco

    francesco Tach

    Hi Rudi,

    wenn ich die Reglerbewegungen aufzeichnen will dann nutze ich schon die 'Local Off' Funktion. In der Regel schraube ich aber am Voyager um den Sound anzupassen während das Arrangement läuft und da stört dann "Local Off". Da müsste ich sonst immer die Spur vom Voyager in Cubase aktiv haben damit die Reglerbewegungen bei der Klangerzeugung ankommen.

    Das ist jetzt mehr ne Cubase Frage:
    Gibt es eigentlich eine vernünftige Lösung um in Cubase Reglerbewegungen vom Voyager nachzueditieren ohne die Auflösung auf 7Bit zu reduzieren?

    Gruß, Frank
     
  13. frixion

    frixion Tach

    Nein, ich hab' mir gestern spontan auch ein Keys gekauft (die beste Ausgabe seit Jahren) und muss deinem Testbericht etwas widersprechen:

    Mein Model D (altes Voiceboard) klingt teilweise schon anders. Vielleicht gehöre ich ja zu den auserwählten, die jeden Ameisenhuster hören. :lol:
     
  14. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ich finde den MIDI-V'ger im Endeffekt beim MEhrwert doch deutlich auf Seiten des normalen MIDI-Voyagers.

    Das MIDI INterface frisst sogar 2 Controller wieder rein, hab damit dann mal testweise einem MIcrokorg beim Wellenformenumschalten geholfen.
     
  15. Bluescreen

    Bluescreen bin angekommen

    Ich hatte ursprünglich geschrieben "Klangunterschiede, die allenfalls Frixion, Bernie, KPR, Retrosound, ... aus dem Moogulatorforum im Doppelblintest heraushören". Die Redaktion hat das leider rausgekürzt ;-)

    Natürlich gehörst Du zu denen, die das hören :)
     

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