Neuer Behringer BCR 32 in Kooperation mit Zaquencer (BCR 2000 Nachbau)

Moogulator
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Admin
Wenn die SysEx verstünden, wäre das längst noch attraktiver. Für die Altmännerfraktion jedenfalls.
Den BCR gabs es ja schonmal - es wird das passieren, was schon passierte - alle machen immer mal eine Rechnung oder der Steuerberater sagt "wir müssen reden" - und dann weiss man, ob der Club noch geöffnet hat, ob die Tür offen ist oder eben nicht mehr. Es wird immer einige größere Unternehmen geben, die etwas billiger machen - so sie aber eher den Apple-Weg gehen oder den Luxus-Weg, haben die anderen eine gewisse Chance - ich unterstelle, dass auch bisher die FaFo Kunden einfach auch bereit waren das auszugeben obwohl es andere Dinger gibt für ggf- weniger Geld.

Das kann man natürlich immer durchdenken - mit Faderfox, mit Behringer oder irgendeinem anderen Player - der Controller muss ja passen zu dem was man so machen will. Vielleicht ist es auch nur die Anzahl der Pots oder welche es sind…
 
microbug
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MIDI Inquisator
Wenn die SysEx verstünden, wäre das längst noch attraktiver. Für die Altmännerfraktion jedenfalls.
Das wird dann aber entweder eine einfache und damit halbgare Sache, oder sie wird erst ganrnicht passieren, denn die Anzahl der Übertragungsformate ist einfach zu groß, um wirklich alle Varianten, die sich die Hersteller ausgedacht haben und nach wie vor tun, zu erschlagen.
Die Anzahl der Prüfsummen ist zum Glück überschaubar, und zum Glück macht AFAIK bisher auch nur Roland den Blödsinn, bei Parameter Changes eine Prüfsumme zu benutzen.

wer jemals eine Adaption für Sounddiver erstellt hat, weiß wovon ich spreche.
 
said
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Das wird dann aber entweder eine einfache und damit halbgare Sache, oder sie wird erst ganrnicht passieren, denn die Anzahl der Übertragungsformate ist einfach zu groß, um wirklich alle Varianten, die sich die Hersteller ausgedacht haben und nach wie vor tun, zu erschlagen.
Ich kenn mich da ja nicht so gut aus wie du. Aber verstehe ich dich richtig, dass SysEX nicht gleich SysEx ist? Also je nach Hersteller gibts doch ganz unterschiedliche Implementierungen ? Und ich meine mich noch zu erinnern, dass du mal gesagt hast, dass z.B. bei Roland das Format (der Dumps? - weiss nicht genau was es war) sogar von Gerät zu Gerät unterschiedlich ist.
Da stellt sich ja wohl die Frage, warum sollte sich ein Hersteller das antun? Ich meine das ist doch ein gewaltiger Aufwand, wenn man da die von Mic erwähnte alte-Herren-Fraktion glücklich machen will.
 
recliq
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¯\_(ツ)_/¯
@said
Richtig, SysEx ist nicht gleich SysEx, das sagt schon der Name System Exclusive. Warum ein Hersteller sich das antut? Nun, es gibt eine Menge Synths bei denen sich manche Sachen (oder teileise auch alles) nur per SysEx steuern lässt, wenmn man einen möglichst universellen Controller anbieten möchte, dann implementiert man auch SysEx. Ich bin mir nicht mehr sicher wie das beim BCR2000 ursprünglich gelöst war, es gab jedoch eine Software mit der man fast beliebige SysEx Nachrichten konfigurieren konnte:
 
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Green Dino
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Less talk, more oscillators!
Auf der hier im Thread abgebildeten Platine kann ich zwischen der obersten und den unteren Reihen keinen Unterschied bei den Encodern erkennen. Der Encoder neben dem Display wird wohl für die Menunavigation eine Push Funktion haben, der sieht auch ein wenig anders aus. Vielleicht haben aber auch alle Push Funktion, bis auf dem beim Display :)
Ja, der Gedanke mit dem Encoder neben dem Display kam mir auch noch...Der Zaquencer kann natürlich auch angepasst für den BCR32 kommen, also selbst wenn der original Zaquencer die Push Encoder braucht (?), kann man davon wohl nichts für den 32er Zaq ableiten.

Die obere Reihe beim BCR2K ist auch besonders als DAW Controller nützlich, die LED Kränze können Sends visualisieren, Panning u.a.. Das ist schon sehr praktisch.
 
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Das wird dann aber entweder eine einfache und damit halbgare Sache, oder sie wird erst ganrnicht passieren, denn die Anzahl der Übertragungsformate ist einfach zu groß, um wirklich alle Varianten, die sich die Hersteller ausgedacht haben und nach wie vor tun, zu erschlagen.
Die Anzahl der Prüfsummen ist zum Glück überschaubar, und zum Glück macht AFAIK bisher auch nur Roland den Blödsinn, bei Parameter Changes eine Prüfsumme zu benutzen.

wer jemals eine Adaption für Sounddiver erstellt hat, weiß wovon ich spreche.
Wohl wahr.
 
recliq
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¯\_(ツ)_/¯
Auf der hier im Thread abgebildeten Platine kann ich zwischen der obersten und den unteren Reihen keinen Unterschied bei den Encodern erkennen. Der Encoder neben dem Display wird wohl für die Menunavigation eine Push Funktion haben, der sieht auch ein wenig anders aus. Vielleicht haben aber auch alle Push Funktion, bis auf dem beim Display :)
Die Encoder auf der Platine sehen alle eher nach Pushencodern aus, die haben nämlich 5 Kontakte, reine Drehencoder ohne Switch haben meist nur 3.
Siehe beispielsweise auch hier auf Seite 3: https://www.mouser.de/datasheet/2/54/PEC11R-777457.pdf

Letztlich bleibt nur abwarten und schauen was umgesetzt wird...
 
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microbug
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Ich kenn mich da ja nicht so gut aus wie du. Aber verstehe ich dich richtig, dass SysEX nicht gleich SysEx ist? Also je nach Hersteller gibts doch ganz unterschiedliche Implementierungen ? Und ich meine mich noch zu erinnern, dass du mal gesagt hast, dass z.B. bei Roland das Format (der Dumps? - weiss nicht genau was es war) sogar von Gerät zu Gerät unterschiedlich ist.
Sysex ist, abgesehen vom Rahmenformat, völlig frei definierbar, und das haben die Hersteller leider auch völlig ausgenutzt und sogar innerhalb der eigenen Firma oft total unterschiedliche Formate benutzt, manchmal sogar bei Geräten mit identischer Klangerzeugung.

Roland war der erste Hersteller, der seit dem S-10 Sampler ein standardisiertes Format für alle seine Geräte (auch für die Tochterfirmen wie Boss, Edirol aber auch die nicht mehr dazugehörenden Firmen Cakewalk und Rhodes) eingeführt hat. Hier sind die Formate für Dumps, Requests und Parameter Change immer gleich, da das Ganze auf Adressen basiert, über die Jahre haben sich nur die Anzahl der Bytes für die Geräte IDs erhöht (inzwischen 4).

Das Rahmenformat für Sysex sieht so aus: 0xF0 <HerstellerID><Daten>(<Prüfsumme>)0xF7
Die Hersteller ID wird von der MMA vergeben und ist entweder 1 Byte, oder wenn eine 0, dann 3 Byte, da sich schnell zeigte, daß 1 Byte nicht ausreicht. Beispiele sind 0x41 für Roland, 0x01 für Sequential und DSI, 0x00 0x20 0x29 für Novation.

Hier ist die komplette Liste: https://www.midi.org/specifications-old/item/manufacturer-id-numbers

Nicht einheitlich, aber oft verwendet werden danach dann Device ID (um mehrere Geräte des gleichen Typs voneinander unterscheiden zu können), bei Roland 17-32, bei allen Anderen, so denn vorhanden, 0-15, da manchmal mit dem MIDI Kanal des Gerätes identisch.
Ebenso oft verwendet wird eine Model ID, um das jeweilige Gerät innerhalb des Herstellers eindeutig identifizieren zu können. Alle anderen Daten sind komplett frei definierbar, sie dürfen allerdings immer nur 7bit sein, da alles bit gesetztem 7. Bit als MIDI Befehl gilt. Dies und neuere Prozessoren führte zu verschiedenen Methoden, um 8, 16 oder mehr Bits aus dem Speicher über 7Bit zu übertragen, das hatte ich an anderer Stelle schonmal im Detail beschrieben und würde hier zu weit führen. Wer will, kann sich das ganze Elend im Sounddiver Programming Manual auf deepsonic.ch anschauen. Da stehen viele Formate drin, inzwischen sind noch weitere Varianten dazugekommen.

Casio hat hier an dieser Stelle damals einen Bock geschossen, indem dort einfach Daten gesendet wurden, die nur im ersten Paket den Header besaßen, danach nimmer, das war natürlich alles Andere als standardkonform.
Yamaha hat nach Jahrzehtem Formatwirrwar seit einiger Zeit ebenfalls ein einheitliches Format für alle seine Geräte eingeführt, das ebenso wie das von Roland auf Adressen basiert.

Bei den FM Synthesizern war Yamaha allerdings Vorreiter des einheitlichen Formats, was wohl auch daran lag, daß diese Geräte nicht in Japan, sondern im Yamaha R&D in London entwickelt wurden (die Abteilung war später bis zur Auflösung für VL-Synths und den VP-1 verantwortlich).
Alle 4OP FM hatten ein einheitliches Format und alle 6OP FM ebenso (VCED und VMEM), zumindest für die Voices, Performances von den späteren Modellen wie TX802 und DX7II dagegen waren inkompatibel zueinander. DX9 und FB01 wichen ebenfalls vom 4OP FM Standardformat ab, und vom Wirrwarr der Geräte ab dem SY77 will ich erst garnicht anfangen.

Da stellt sich ja wohl die Frage, warum sollte sich ein Hersteller das antun?
Tun sie ja meist nicht, wobei es bei diesen Geräten ja um Parameter Changes geht, die wesentlich einfacher zu handhaben sind, aber eben auch ihre Tücken haben können, denn:
  • Roland will bei Parameter Changes eine Prüfsumme haben
  • Oberheim benutzt bei den Matrix Synthesizern 2 Datenbytes (Quelle, Ziel) bei den Parameterchanges für die Modmatrix
  • Wenn mehr als 7 Bit übertragen werden müssen, gibt es verschiedene Formate dafür, die berücksicht werden müßten
Daher können die wenigsten Geräte Sysex. Ausnahmen: Roland A-Pro Serie, die sogar die Prüfsumme unterstützt (ebenso die Vorgänger Edirol PCR-300/500/800). Novation X-Station oder Xiosynth konnten im Controllermodus auch Sysex, da weiß ich aber keine Details über deren Können.

Aktuelle Geräte können vieles per CC oder NRPN einstellen, früher dagegen, also 80er und 90er, ging vieles nur per Sysex, und auch heute noch bei nicht wenigen Geräten - und wenn die Hersteller da keine Doku für Dritte rausgeben (die sehr oft vor Fehlern nur so strotzt oder unvollständig ist) hat man gelitten oder man muß reverse engineering oder Portsniffing betreiben. BTDT.
 
I
inorx
unbekannt verzogen.
Gibt's eigentlich überhaupt schon eine Grössenordnung, wann Behringer das Ding ausliefern will? Hab gesucht aber nix gefunden. So wie's aussieht, sind wir immer noch in der Designphase - sonst könnten sie die Diskussion um physische Fader vs. Touch-Fader nicht mehr führen, oder? D.h. noch 2 Jahre bis zur Auslieferung? Was denkt ihr?
 
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Admin
Das gab es doch noch nie bei B. - Das Gerät ist nicht einmal richtig angekündigt. Meint - du musst einfach abwarten und es gibt keine indirekte versteckte Botschaft über das Timing.
 
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I
inorx
unbekannt verzogen.
Das gab es doch noch nie bei B. - Das Gerät ist nicht einmal richtig angekündigt. Meint - du musst einfach abwarten und es gibt keine indirekte versteckte Botschaft über das Timing.

Das war auch mein Eindruck, deshalb auch die Frage, was ihr denkt, wie lange das gehen kann. Weil ich mir sonst einen gebrauchten, gut erhaltenen BCR2000 suche. Wollte nur sicher sein, dass ich nichts verpasst habe und das Ding in 3, 4 Monaten im Laden steht. Ist aber wohl nicht zu erwarten.
 
Sogyra
Sogyra
Synästhetischer Prosumer
Viele Jahre hab ich drauf gewartet mein BCN44 zu ersetzen. 4 Potis waren schon recht wenig, aber zum Glück gibts ja Programme.

Das BCR32 sollte auf jeden Fall mehrere Typen wie PC, CC, NRPN usw an Board haben-dann ist schon eines so gut wie bestellt.

Da es genug Encoder gibt, freu ich mich schon darauf, den internen EQ in Cubase direkt zu bedienen, ohne etwas anklicken zu müßen.
QuickControl und Co sind ein wahrer Segen!

Der Sequenzer ist zwar nicht zwingend notwendig, aber wenn der schon mit dabei ist, werd ich den auch ab und zu nutzen.
Ein Arp wäre noch nett gewesen.
 
ossi-lator
ossi-lator
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Viele Jahre hab ich drauf gewartet mein BCN44 zu ersetzen. 4 Potis waren schon recht wenig, aber zum Glück gibts ja Programme.

Das BCR32 sollte auf jeden Fall mehrere Typen wie PC, CC, NRPN usw an Board haben-dann ist schon eines so gut wie bestellt.

Da es genug Encoder gibt, freu ich mich schon darauf, den internen EQ in Cubase direkt zu bedienen, ohne etwas anklicken zu müßen.
QuickControl und Co sind ein wahrer Segen!

Der Sequenzer ist zwar nicht zwingend notwendig, aber wenn der schon mit dabei ist, werd ich den auch ab und zu nutzen.
Ein Arp wäre noch nett gewesen.

bisher gibbet nur heiße Luft - typisch B.
 
Sogyra
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Synästhetischer Prosumer
Ach, das dauert eben noch ein wenig. Ist momentan eine schwierige Zeit für die Firmen.
Ich versteh das, und kann auch warten.
 
 


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