Nord Lead 4 versus Nord Lead A1, welchen behalten?

Dieses Thema im Forum "Digital" wurde erstellt von Xpander-Kumpel, 12. Januar 2018.

  1. Ich bin gerade in der komfortablen Situation das ich beide habe, möchte aber nur einen von beiden behalten.
    Den 4er hab ich in der Rackversion den A1 als Taste.
    Finanziell nehmen sie sich beide nichts es kosten beide, egal ob jeweils Rack oder Taste zur Zeit ähnlich viel Geld.

    Vom Klang her, würde ich nach einigem rumprobieren sagen sie haben die gleiche neue Engine von Clavia.
    Ich finde auch das der 4er, genau wie der A1 "wärmer" und "dicker" als alte Clavias klingt, aber das ist meine persönliche Einschätzung.

    Die Effekte gefallen mir im A1 besser, es ist mehr "Brot&Butter"-Zeugs(Chorus/Ensemble/Flange/Phaser/Ringmodulation), während im 4er eher nur "klangformende"-Effekte(Filter/Crush/Comp/Talk/Comb) implementiert sind. Hall und Delay haben sie beide zu bieten, im 4er entweder/oder, im A1 sogar separiert zu bedienen.

    Der A1 ist auf den ersten Blick schon stark beschnitten von seinen Möglichkeiten her, nur zwei 3-parametrige Hüllkurven, ein LFO der aber auch als "Oneshot-Env" genutzt werden kann, einen getrennten Vibrato-LFO und einen separaten Arpeggiator. Likeabteilung und gute zu bedienende Mutation und Randomisierung der Klänge.

    Der A4 hat auf sehr viel mehr an Modulationsquellen und Zielen zu bieten.
    Aber einer der 2 LFO ist auch der Arpeggiator. Impulse Morph hat er auch, wobei ich bis heute nicht schnalle was das ist und wozu das gut sein soll. Mutation hat er auch.

    Nach genauem Betrachten bin ich der Meinung das ich aus den Oszillatorabteilungen in vielen Fällen fast das gleiche rauskriegen könnte.

    - Wie würdet Ihr entscheiden, wer soll gehen und warum?
    - Was macht den A4 bezüglich der Oszillatorabteilung da vorteilhafter?
    - Was geht mit dem A1 nicht was der 4er kann?
    - Gibts umgekehrt vielleicht auch etwas was der 4er nicht kann?
    - Ich finde den 4er ziemlich unübersichtlich(Beschriftung, Platzierung der Bedienelemente), gehts Euch auch so, oder macht das Sinn und ich sehe es nur nicht?
    - Braucht man eine "eierlegende Wollmilchsau" oder muß es einfacher sein?
    - Sind Euch Effekte wichtig?

    Hier nochmal zum Vergleich:
    4er:
    [​IMG]

    A1:
    [​IMG]
     
  2. blauton

    blauton 6 von 5

    Ich hatte mich für den 4er entschieden, der Grund ist daß ich den multitimbral nutze.
    Beim A1 würde man eher mal einen Sound layern um einen zweiten Oszi zu haben, glaube ich.

    Der A1 hat aber glaube ich einen Vorteil, man kann glaube ich PWM haben bei einer nicht
    symmetrischen Pulswelle (?) das geht beim 4er nicht, die ist bei PWM im Mittel immer auf 50/50.
    Es gibt noch zwie andere feste Pulsbreiten aber die kann man nicht modulieren. Das finde ich sehr ärgerlich.
    Auch hat der 1er andere "sepcial" Wellenformen.

    Die Effekte im Synth sind bei mir immer aus, bzw ich nutze den Comb für manche Sachen
    Delay / Reverb sind immer aus, nutze ich andere.
    Ich hab auch das Rack, Tasten nutze ich andere.
    Ich finde den 4er nicht unübersichtlich.
     
  3. blauton

    blauton 6 von 5

    Am besten Du machst ne Liste was Dir jeweils an den Synths wichtig ist was der andere nicht hat.
     
  4. Zaphod

    Zaphod eingearbeitet

    Ich habe nur den A1 als Rack. Die meisten - also wirklich fast alle - seiner Limitierungen fallen für mich nicht richtig ins Gewicht oder sind durch die Nutzung weiterer Layer zu kompensieren. Jedenfalls für 'musikalische Sounds'. Soll heißen, klar braucht man vielleicht mal einen oder zwei Stränge mehr als beim 4er (oder anderen VAs), um ans Ziel zu kommen, geht aber über Multi-Focus ziemlich komfortabel. Das beschneidet - wie oben schon erwähnt - natürlich die Multitimbralität etwas. Wenn du also wirklich häufig verschiedene Sounds simultan brauchst, ist der 4er wahrscheinlich stärker. Ich stehe sehr auf die Effektabteilung im A1r - die ist im 4er ja ganz anderes, die würde ich unter Garantie vermissen.
    Ich sag mal so: Wenn du beide hast und einfach nichts verkaufst, wüsste ich keinen Grund, warum du noch was anderes subtraktiven brauchst. Dann hast du doch Power ohne Ende. Was ist denn deine Alternative? Oder aus Platzgründen doch einfach auch den A1 zum A1r machen? Oder oder oder? Ach, ich weiß doch auch nicht.
     
  5. Also die Alternativen sind einfach 4er oder A1, beide möchte ich eigentlich nicht behalten.
    Der Synth soll mit dem Digitakt multitimbral genutzt werden und zur "Groovebox" werden.
    Kompositionstool, Grooveboxor whatever. Ich will komplette Tracks damit machen können.

    Für was für Klänge nutzt Ihr denn mehrere Stränge?
    Kommt das oft vor?
    Es gibt im A1 ja schon auch Oszillatormodelle mit 2 verstimmbaren Oszillatoren, FM, AM oder Sync.

    Ich vermute mal das sich meine Komplexität der Klänge wohl komplett mit dem A1 erledigen läßt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Januar 2018
  6. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Zwei ADSR Envelopes sollte ein Synth mMn schon haben. Aus dem Grund würde ich den A1 weggeben.
     
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  7. Das finde ich gegenüber dem A1 etwas kurz gedacht.
    Die Verläufe die mit den beiden ADR-Envelopes des A1 möglich sind entsprechen weitestgehend ADSR.
    Ich bin auch bisher mit den Zeitverläufen zufrieden, da fehlt mir nichts was nicht auch mit denen gehen sollte.
    Knackige Bässe die perkussiv das Filter zuziehen, weiche Flächen, geht alles.

    Der LFO läßt sich auch noch oneshot als Envelope nutzen, so das man dann sogar drei Hüllkurven im A1 zur Verfügung hat.
    Und für reines Vibrato gibts nen eigenen LFO, so das man den "HauptLFO" dafür nicht "verbraten" muß.

    Alle Wellenformen stehen auch als 2 verstimmbare(bis zu fünf Oktaven!!!) Oszillatoren zur Verfügung.
     
  8. serge

    serge ||||

    Lass Dich von diesem Wunsch leiten: Du möchtest mit A1/NL4r und Digitakt komplette Tracks wie mit einer Groovebox machen können.

    1) Dazu gehört, dass Du vielleicht mal schnell auf einer Tastatur eine Melodie oder Akkordfolge ausprobieren kannst, bevor Du sie in den Sequencer des DT eintippst: Spricht für den A1, der ja als Tastaturversion im Hause ist. Und damit hast Du auch eine der besten Spielhilfen aller Zeiten im Zugriff: Clavias Pitchstick. Die Kombination NL4r/DT braucht dazu ein externes Keyboard mit eigenem Netzteil.

    2) Zu einer Groovebox gehören etwas mehr Effekte als nur Hall und Echo: Spricht ebenfalls für den A4.

    3) Im Konzept einer Groovebox ist es vollkommen OK, dass die Klangerzeugung nicht so ausgefuchst ist wie die eines vollständig ausgestatteten Synthesizers: Spricht auch für den A1.

    Noch ein paar Worte zu Punkt (3): Mit Deinen Wünschen nach einer Groovebox-ähnlichen Arbeitsweise und dem Wunsch, damit "komplette Tracks" machen zu können, liegt Dein Fokus mehr auf traditionell musikalischen Parametern wie Rhythmus, Harmonie, Melodie und weniger auf ausgefuchsten Synthesemöglichkeiten. Entsprechend sorgen die übersichtlichen Synthesestrukturen sowohl des Digitakt als auch des A1 dafür, dass Du Dich nicht im endlosen Variieren einer Vielzahl von Klangparametern verlierst – denn beider Instrumente Fokus liegt darauf, eine Klangvorstellung möglichst schnell umsetzen zu können, nicht aber, sie möglichst feinsinnig in allen erdenklichen Einzelheiten abschmecken zu können. Und das ist völlig OK so.

    Wenn Du jetzt noch bedenkst, dass Du den NL4r als "unübersichtlich" wahrnimmst, hast Du Deine Wahl im Bauch eigentlich schon getroffen.
     
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  9. hairmetal_81

    hairmetal_81 I am Freeware...

    Drastischer Vorschlag: Beide verkaufen --> NL 3 kaufen!

    Im 4er (und auch den anderen Leads) ist ein lausiges Fatar-Brett verbaut (TP/7BA).
    Einzige Ausnahme: Der 3er!


    Dort ist die beste Tastatur aller NLs verbaut: eine (der Preisklasse würdige) TP/9S, gewichtet und mit Aftertouch!
    Dazu parallele Filter-Modi, 4OP FM, Noise-Sync, Formant, AM & Ringmod.



    [​IMG]
     
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  10. serge

    serge ||||

    Kein guter Vorschlag, wenn man die Kriterien des Threadstarter berücksichtigt, der ja ausdrücklich auf Effekte Wert legt, die der NL3 nicht bietet.

    Allerdings ist die Tastatur des A4 tatsächlich eine recht klapprige Veranstaltung, nur: Das lässt sich über den Austausch gegen eine höherwertige Fatar-Tastatur beheben, habe ich damals mit meinem Nord Modular G2 gemacht.
     
  11. Für mich ist der Nord Lead 3 keine Alternative:
    - Ich mag den Klang des 3ers nicht so, ich hatte ihn auch schon mal.
    - Die Tastatur ist mir nicht so wichtig.
    - Ich brauche Effekte.
    - Die LED-Kränze brauch ich nicht, finde den dunklen Untergrund der Ringe ziemlich häßlich.
     
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  12. Das beschreibt es ziemlich auf den Punkt.
    Ich bin mir nur nicht so sicher, ob ich nicht etwas übersehe, das ich doch zwingend benötige was mit dem A1 nicht geht.
    Deshalb frage ich hier nach und möchte ich die anderen Sichtweisen hören.

    Die Tastatur des A1 habe ich nun aber eigentlich hätte ich lieber eine gute kleine externe Klaviatur wie z.B. mein Keystep, der aber leider noch nicht einmal drei Oktaven hat :sad: . Korg Microkey hat nur USB-Midi, wobei ich mich frage ob der Digitakt das nicht sogar akzeptieren würde(USB-Host)?
    Mit dem Pitchstick hast Du natürlich recht, damit kann sogar ein "Nichtklavierspielkönner" wie ich etwas mit anfangen.
    Deshalb überlege ich auch den A1 gegen einen A1r zu tauschen, aber andererseits mache ich manchmal mit nem Synth mit interner Klaviatur mehr als an nem Desktopmodul.
     
  13. serge

    serge ||||

    Behalte den A1,
    erstens weil Du selbst sagst, dass Du "manchmal mehr an einem Synth mit interner Klaviatur machst",
    zweitens weil Du den Pitchstick des A4 magst,
    drittens weil der Tausch gegen einen A4r auch wieder Zeit und Nerven kostet,
    viertens weil es keine kleinen guten USB-MIDI-Tastaturen mit vergleichbarem Tastaturumfang gibt,
    fünftens weil kleine USB-MIDI-Tastaturen einen USB-MIDI-Host benötigen, sprich: noch mehr Geraffel.
     
    newuser und Xpander-Kumpel gefällt das.
  14. Besser als nix, wir hatten ja nix!

    Für mich sind die internen FX wichtig, ich habe keine Lust mir noch Outboard dazu zu holen.
    Ich mache ja nur Tracks für mich selbst zuhause als Hobby.
    Wenn ich mal denken sollte das ich gerade den großen Welthit produziert habe, kann ich immer noch meine zwei bis zehn Geräte abkabeln und zu nem Kumpel mitnehmen und da neu mit zusätzlichem Outboard aufnehmen.

    Ich habe auch gerade letzte Woche erfahren das riesige Welthits heutzutage komplett mit Muttis altem PC mit Fruity Loops produziert werden, da ist es für mich dann mal an der Zeit Einzelausgänge, Outboard und Mixer mit zig Kanälen zu überdenken ob ich persönlich das brauche.

    Fast alle meine Geräte haben Mix-Inputs zum Summieren, so das ich mir sogar fast meinen Mixer sparen kann, da fange ich nicht noch mit Outboard an.
     
    xtortion gefällt das.
  15. rz70

    rz70 öfters hier

    Also ich hatte auch beide und würde mich ganz klar für den A1 entscheiden. Hat mir vom Klang und den Effekten viel besser gefallen. Aber das solltest du ja für dich selber entscheiden können. Ist ja immer so eine Geschmacksache, wie man das hier im Forum lernt.
     
  16. Zaphod

    Zaphod eingearbeitet

    Jedenfalls... falls es für dich aus irgendwelchen Gründen jemals interessant sein sollte A1 gegen A1r zu tauschen - habe mich bitte im Hinterkopf :)
     
  17. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    @Xpander-Kumpel: Und mich auch ... falls du den A1 gegen Geld tauschen möchtest ;-) Mein geplanter Use Case wäre der gleiche: Digitakt + A1, die passen (jedenfalls in der Theorie) einfach gut zusammen.

    Übrigens: Neu war der NL4 bis vor wenigen Tagen nur 60 oder 70 EUR teurer als der A1. Der Preis ist aber wieder hoch gegangen. Für mich sind die Effekte und das reduzierte Bedienkonzept zwei kriegsentscheidende Punkte, die für den A1 sprechen. Neukauf kommt für mich aber nicht in Frage, denn 1450 EUR sind für das, was der A1 kann, zuviel. Immerhin ist es "nur" ein VA. Außerdem besteht bei den Nord Leads die Gefahr, dass die Nachfolger schon in den Startlöcher stehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2018
  18. Ich habe Euch beide auf dem Schirm :) , hatte schon vor Tagen gesehen das Du, Klangsulfat, einen suchst.
    Ich habe beide gebraucht gekauft sind im Superzustand und waren günstiger als die ganzen Angebotspreise das vermuten lassen.

    Ich glaube auch das der A1 "zu teuer" ist.
    Das Konzept ist super und es hätte meiner Meinung nach Clavias Megaseller werden können wenn er etwas günstiger wäre.

    Nun war ich gestern nachmittag mir eigentlich schon klar was ich tue und habe mich nochmal intensiv an den 4er gesetzt und finde den jetzt klanglich viel besser als vorher und auch anders als den A1. Er wirkt so als ob er auch "dreckiger" als der A1 könnte.
    Ich muß mal probieren den Klang zu analysieren und mit dem A1 nachzubauen.

    Jetzt bin ich genauso schlau wie vorher:harhar::selfhammer:
     
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  19. newuser

    newuser recht aktiv

    Bei mir bleib auch der Nordlead 4 übrig, für mich bis auf die lausige Tastatur ohne AT immmer noch mein Lieblingssynth
     
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  20. Hattest Du auch beide?
    Wie würdest Du die Unterschiede beschreiben?
     
  21. MickMack

    MickMack Northern Decay

    ...never, ever! Den HickHack mit den 2 Versionen 4er und A1, fehlendes Aftertouch, schlechte Klaviatur, war da nicht auch was mit den fehlenden Envelope?, und dem plötzlichen Preisverfall, dann wieder rauf, und die Racks waren plötzlich ganz aus dem Programm?...nee die Clavianer haben sich verhauen mit dem Produkt, Preis/Leistung und Nachfrage wegen Analog, passten nicht zusammen! Access weiß schon warum sie die Beine still halten ;-)
     
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  22. Bei dem Werbeargument "Analog" wird mir nicht warm ums Herz und mir ist halt für mich persönlich aufgefallen, das ich die meisten analogen Polys für Flächen und so etwas viel zu langweilig finde.
    Virus, MS2000/Microkorg, Microwave XT und Nord 4/A1 finde ich aufgrund der digitalen Spektren/Wellenformen für Polyphones und Flächen viel brauchbarer.
    Sogar die Romplerecke ist mir da sehr nah. Für mich haben VA's immer noch eine große Berechtigung.

    Der einzige vollanaloge Poly der mir gefällt ist der OB-6.
     
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  23. rz70

    rz70 öfters hier

    typischer "Analog ist immer besser" Quatsch. Ich fand den A1 von allen Synths die ich in den letzten Jahren hatte (und das waren viele), mit am interessantesten. Hat einen tollen Sound, 24 Stimmen, 4-fach multi, tolle Effekte. Auch die Tastatur war für schnelle Synthlines sehr gut zu gebrauchen. Wer aus dem A1 und dem Nord 4 keine tollen Sounds raus holen kann, der sollte sich ein paar Soundpacks für seine DAW kaufen und damit Musik machen.
     
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  24. newuser

    newuser recht aktiv

    Ich fand die Unterschiede nicht so riesig, außer das dem A1 halt in der Struktur was fehlt, was ich aus klassischer Sicht nicht so haben wollte, schlecht fand ich keinen und ein Virus wie hier vermerkt wird hat nicht den Clavia Sound und mir gefällt der bei Beiden. Also wenn Dir die Struktur vom A1 entgegenkommt ist das kein Grund den zu verschmähen und er soll ja immer analoger klingen, bei Filterreso stimmt das auf jeden Fall. Ich hab auch lange überlegt, jeder der Beiden hat so seine Vorteile und am Ende ist es die klassische Struktur geworden.
     
  25. newuser

    newuser recht aktiv

    Absolut so isses, wobei die Geräte, vor allem der A1 da schon viele Klänge an Board hat.
     
  26. Summa

    Summa hate is always foolish…and love, is always wise...

  27. Zaphod

    Zaphod eingearbeitet

    Fehlen tut da kein ganzer Envelope, nur ein Parameter. Erst durch den A1 ist mir aufgefallen, wie wenig ADSR ich benötige. ADR/ASR erschlagen unglaubliche viele brauchbare Sounds. Für die ganz wilden Pads nehme auch ich Rompler zur Hand, denn die Pads aus sowas wie der Roland JV-Serie sind besser als alles, was ich je schrauben könnte.
    Und auch mir ist analog vs digital völlig egal. Das Clavia insgesamt Preise verlangt, die am allerobersten Ende der obersten Skala für die Features ihrer Geräte liegen, war und ist schon immer die Wahrheit.
    Der A1r ist für mich seit meinem verkauften Juno 60 der erste Synthesizer, bei dem ich Kreationen häufig gar nicht abspeicher, weil es so klar ist, wie ich genau dort wieder hin komme. Absolute Spaßmaschine, zumindest im Pop-Kontext.
     
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  28. Summa

    Summa hate is always foolish…and love, is always wise...

    Keine Ahnung, ich glaub' ich hab' 2014 die frühe Version auf der Messe angespielt. Mein Interesse an VAs hält sich mittlerweile in Grenzen, sieht man von den wenigen Ausnahmen mit interessanten Verschaltungen ab.
     
  29. wirehead

    wirehead Ständig unterwegs

    Ich definitiv den NL4 u.a. wegen den lustigeren Modulationsmöglichkeiten, die auch noch synchronisiert laufen können und den größeren Möglichkeiten bei der Oszillator-Sektion.

    Mehr individuelle Einstellungen pro Oszillator.
    Versuche doch mal einen Oszillator mit einem getuneten Noise als zweiten Oszillator zu kombinieren. AFAIK muss der A1 da passen. Ebenso bei FM in Kombination mit getuneten Noise als Modulator - das gibt mitunter fantastische Pads. Sorry für die Eigenwerbung - die Pads in meinen beiden Songs hier im Tracksbereich basieren zu 90% auf dem NL4 - kann natürlich sein, dass Du solche Sounds nicht magst oder brauchst. Ich stehe da irgendwie drauf :)

    Alles was was mehr LFOs, Envelopes erfordert - der NL4 hat ja quasi von allem drei.

    Delay und Hall gleichzeitig.

    Das bleibt wohl Geschmackssache - ich finde den sehr übersichtlich. Klar, A1 hat weniger Parameter und ist damit eben übersichtlicher.

    Das kannst Du Dir nur selbst beantworten.

    Die die drin sind, nutze ich auch. Btw. ich vermute mal, dass ich Dir nicht erklären muss, dass man mit der Modulation vom Comb-Filter auch Flanger/Chorus/Emsemble-artige Effekte hinbekommt. Klar, der A1 kann das bestimmt etwas besser, aber der NL4 kann auch einiges mehr als auf den ersten Blick ersichtlich.

    Würde ich auch so hören. Hatte vorher NL2X / G2 / G1 /


    Impulse Morphs sind schnell abrufbare Varianten Deines Sounds (sowas gab es schon mal bei Ensoniq in der VFX/EPS Reihe)
    Einfachstes Anwendungsbeispiel wäre ein Dubstep Wobble-Bass wo die Modulationsgeschwindigkeit in verschiedenen synchronisieren Geschwindigkeiten, vielleicht noch mit einer anderen Wellenform abgerufen werden kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Januar 2018