Probleme mit der der Stromversorgung im Studio

…bei uns hängt auch ein “richtiges“ Pult (mit großer externer PSU) und viele FX Hardware an nur einer 16A Sicherung im Studio (Leider nur mit großem Aufwand änderbar). Rausgeflogen ist die Sicherung immer dann, wenn Pult und Subwoofer gleichzeitig mit einer Schaltsteckdose eingeschaltet wurden. Jetzt schalten wir den Subwoofer immer ganz zum Schluss ein. Seitdem funktioniert es.
 
ich frag nur ob das möglich ohne auf die Frage ob man solch einen Filter brauch oder nicht, weil wenn der Fachmann/frau kommt und so ein filter 20 Euro kostet würde ich das einfach mal machen. weil die im furmann verbauten netzstromfilter sehen jetzt auch nicht sonderlich kompliziert aus. zumal das bauteil wirklich klein ist.
Wenn eh was getan werden muss ist das natürlich die beste Gelegenheit um etwas zu ändern.
Ob man für besseren Klang bei der Stromversorgung anfangen sollte...?
Keine Ahnung ob das nicht wirklich im Normalfall etwas viel "Esoterik" ist.
Natürlich kann man die "Spannungsqualität" verbessern. Dazu sollte man aber überhaupt wissen was störend wirkt und dann gezielt daran arbeiten.

Ich würde erstmal die Automaten tauschen.
Dann würde der Einbau eines Fehlerstromschutzschalters ratsam sein. Das sollte man direkt mit checken lassen.
Vermutlich ist das aber mit Aufwand und Kosten verbunden, darum hat es bisher niemand gemacht.
 
@KomaBot, danke für diese ausführliche Antwort bzw Antworten.

Die Sache ist wir sind zur zwischennutzung in dem Gebäude welches in 1 bis 3 Jahren abgerissen wird. Somit wird da leider nicht mehr viel verändert. Und da wäre die Frage bekommt man das mit kleinen günstigen mitteln hin.
 
Ich habe in meinem Studio eine trägere Sicherung, eine sogenannte „Werkstattsicherung“ vom Elektriker einbauen lassen, die bei einem höheren Anlaufstrom nicht sofort fliegt, wie es auch bei Bohrmaschinen u.ä. sein kann. Die verhindert auch in einem Studio, dass beim Einschalten von Geräten die Sicherung fliegt. Sicher ist die genauso, wie andere Sicherungen.
 
@KomaBot, danke für diese ausführliche Antwort bzw Antworten.

Die Sache ist wir sind zur zwischennutzung in dem Gebäude welches in 1 bis 3 Jahren abgerissen wird. Somit wird da leider nicht mehr viel verändert. Und da wäre die Frage bekommt man das mit kleinen günstigen mitteln hin.
Den Leitungsschutzschalter bekommt man für kleines Geld getauscht.
Das wird sich auch für ein Jahr schon lohnen...
 
@KomaBot hast du mir nen vorschlag was ich da einbauen könnte? bzw woher ichsolche Sicherungen bekomme?
 
hast du mir nen vorschlag was ich da einbauen könnte? bzw woher ichsolche Sicherungen bekomme?
Bitte lass die Finger davon und hole Dir eine Fachperson, (Frau oder Mann) die Ahnung von der Materie hat!

A) Muss ein alternativer Automat auf die alte Installation technisch wie mechanisch angepasst sein.
B) Muss der Verteiler für den Umbau Stromlos (abgeschalten) werden.
C) Kann bei unsachgemässer Installation immer irgend etwas schief gehen, im "Worstcase-Szenario" mit Todesfolge!
D) Würdest Du in so einem Falle zur Rechenschaft gezogen werden.


PS: Ich verstehe nicht, dass im Onlinehandel Automaten mit der Charakteristik D an Laien verkauft werden darf.

PPS:
Bei uns (CH) gab es vor 7 Jahren einen Fall an einem See-Bootssteg, wo Fachkräfte eine Installation nicht korrekt ausgeführt hatten, => der Ausgang mit Todesfolgen kann hier nachgelesen werden.
https://www.srf.ch/news/schweiz/pro...fall-am-bielersee-acht-angeklagte-vor-gericht
 
Zuletzt bearbeitet:
@KomaBot hast du mir nen vorschlag was ich da einbauen könnte? bzw woher ichsolche Sicherungen bekomme?
Wenn das ordentlich gemacht wird sollte die Fachkraft sowas auf Lager haben und dir in Rechnung stellen ;-)
Ich verstehe nicht, dass im Onlinehandel Automaten mit der Charakteristik D an Laien verkauft werden darf.
Weil das "D" nur etwas über das Auslöseverhalten aussagt? Was soll bei "D" potenziell gefährlicher als bei einem "B" Automaten sein?

Feuer oder einen tödlichen Stromschlag kann Ich auch mit einem 1 Ampere "B" Automaten auslösen...
A) Muss ein alternativer Automat auf die alte Installation technisch wie mechanisch angepasst sein.
Mechanisch und technisch? Aha, gut zu wissen.
Kann bei unsachgemässer Installation immer irgend etwas schief gehen, im "Worstcase-Szenario" mit Todesfolge!
...und in deinem Beispiel waren es sogar Fachkräfte. Was nun? Shit happens?


@feyrat : Ich würde halt "nen Elektriker" drauf gucken lassen. In etwa so :
Ich habe in meinem Studio eine trägere Sicherung, eine sogenannte „Werkstattsicherung“ vom Elektriker einbauen lassen, die bei einem höheren Anlaufstrom nicht sofort fliegt, wie es auch bei Bohrmaschinen u.ä. sein kann. Die verhindert auch in einem Studio, dass beim Einschalten von Geräten die Sicherung fliegt. Sicher ist die genauso, wie andere Sicherungen.
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Grundsätzlich sind diese Leitungsschutzschalter aber nicht für den Personenschutz vorgesehen. Das sind reine Überlastsicherungen.
Die lösen, wie Schmelzsicherungen, aus, wenn zuviel Strom über eine Zeit x fließt.
Wohin der Strom fließt ist denen vollkommen egal.
Wenn man Pech hat (und kein FI aka RCD-Schalter vorgeschaltet ist) dann hängt man mit seinem Körperwiderstand zwischen Phase und Null/Erde. Da fließen irgendwas um 200mA und da löst bei einem Leitungsschutzschalter gar nix aus.

Ein RCD-Schalter kontolliert ob der Strom der "rein" fließt auch wieder "zurück" kommt. Wenn die Differenz größer 30mA ist sollte der auslösen.

Ich sitze hier aber grad selbst in einer Altbauwohnung mit klassischer Nullung. Das funktioniert auch und Ich fühle mich nicht unsicher.
 
Was soll bei "D" potenziell gefährlicher als bei einem "B" Automaten sein?
Es geht hier nicht um B,C, oder D-Charakteristik.

Ein Laie hat an einem Sicherungsverteiler grundsätzlich nicht selber Hand anzulegen.
Solche Arbeiten gehören einer Fachkraft überlassen, auch wenn es etwas kostet.
Wer sich dafür interessiert was er-/sie-/es als Laie darf, der kann es hier mal nachlesen.

 
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