Ein M300 gibts aber auch.
Gebraucht anscheinend so um die 600€.
Das stimmt alles nicht so wirklich. Für 600€ findest du die auch nicht. Die sind komisch benannt und tauchen als L oder M 300 auf. Es gibt Unterschiede im EProm O.S. Aber es ist das Lex 300.

Später kamen noch dual mono und cascade Modi dazu etc.

Bei Gearnutz gibts einen der dir da alles über die Chips etc. erzählen kann.
 
Die sind komisch benannt und tauchen als L oder M 300 auf.
Lexicon nennt es in der Anleitung 300 Digital Effects System. Dort kommt auch 1997 her. Offenbar ist V3.0 damals erschienen. Das Model 200 heisst so. Was das mit dem M soll ist wohl Verwirrung. Das 300L hatte kein Bedienpanel sonder wurde mit einer LARC bedient.
 
Das stimmt alles nicht so wirklich. Für 600€ findest du die auch nicht. Die sind komisch benannt und tauchen als L oder M 300 auf. Es gibt Unterschiede im EProm O.S. Aber es ist das Lex 300.

Später kamen noch dual mono und cascade Modi dazu etc.

Bei Gearnutz gibts einen der dir da alles über die Chips etc. erzählen kann.
Ah, ok.
Bei Reverb ist eins für 600 drin, aber ich hätte wohl mal den Text lesen sollen, lol.
Edit Anzeige ist schon älter. Sry, verguckt.

When the unit doesn't freeze on the startup and goes on the full working mode, this 300 gives me that lush reverb but mostly it freezes when I turn it on.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lexicon nennt es in der Anleitung 300 Digital Effects System. Dort kommt auch 1997 her. Offenbar ist V3.0 damals erschienen. Das Model 200 heisst so. Was das mit dem M soll ist wohl Verwirrung. Das 300L hatte kein Bedienpanel sonder wurde mit einer LARC bedient.
Ja, hatte ich ja oben geschrieben. Das Lex 300 kam 1989 raus. Die Anleitung bezieht sich auf die EPROM 3.0 wo die Dual und Cascade Routings dazu kamen. 1989 ist wichtig weil viele tolle Produktionen Anfang der 90er den Lexicon 300er Sound hatten. Stichwort hier Random Hall und Random Ambience (Plates u.a.) Algos für die das Lex so gelobt wird. Also 1997 ist da einfach Quatsch. Egal.
Aber nochmal: die 4 Delay Lines die du im Random Hall Algo hast sind alle modifizer und modulierbar(Zeit,Feedback, Lautstärke). Das hört sich wahnsinnig gut an und erzeugt einen smoothen lebendigen Verb.


https://youtu.be/jJBHqtxaec4
 
Stichwort hier Random Hall und Random Ambience (Plates u.a.) Algos für die das Lex so gelobt wird.
Ich werde dem 300er noch eine Chance geben. Bisher der beste Hall auf einem Synth für meine Ohren und die Ohren derer, die sich nach einer Demo hier im Reverborama ein Model 200 besorgt haben, kommt aber aus besagtem Model 200 mit dem Dense Plate Algorithmus und Hallzeit von 13s. Das 300er hat auch eine Plate drinnen, die kommt da aber einfach nicht ran.
 
Ich werde dem 300er noch eine Chance geben. Bisher der beste Hall auf einem Synth für meine Ohren und die Ohren derer, die sich nach einer Demo hier im Reverborama ein Model 200 besorgt haben, kommt aber aus besagtem Model 200 mit dem Dense Plate Algorithmus und Hallzeit von 13s. Das 300er hat auch eine Plate drinnen, die kommt da aber einfach nicht ran.
Hier kannst Du es hören:

 
Ich werde dem 300er noch eine Chance geben. Bisher der beste Hall auf einem Synth für meine Ohren und die Ohren derer, die sich nach einer Demo hier im Reverborama ein Model 200 besorgt haben, kommt aber aus besagtem Model 200 mit dem Dense Plate Algorithmus und Hallzeit von 13s. Das 300er hat auch eine Plate drinnen, die kommt da aber einfach nicht ran.
Ahja, davon hab ich eine Emulation fürs iPad, sehr schön haptische Verbs für Drums.


https://youtu.be/0TeHMnHPqTI?t=47
 
Das Polymoon ist auch sehr flexibel. Man denkt, es ist ein Delay, dabei ist es eigentlich eine Verkettung aus Phaser, Delay mit Panning Rythmen / Oktaver, Filter, Reverb und Flanger ( glaube in der Reihenfolge). und dadurch lassen sich unterschiedlichste lange Hallräume bilden, von eher definierten Trails bis totale Cloud , natürlich auch kurze Geschichten. das liegt daran, dass die Delay Trails einzeln verdoppelt (verschmiert) werden können und die Multitap Einheit bei größerer Einstellung Verkettungen Bildet , die eher für Reverb zu gebrauchen sind, aber auch clean, also dann Nadeln .. diese Smear Effekt lässt sich auch einstellen, von Subtil bis absolut Reverb,.. Alles auch in Echtzeit editierbar.. Dabei klingt das Polymoon sehr räumlich .

Achso, man kann die Trails noch FM , Bit usw Modulieren..
 
Zuletzt bearbeitet:
Das H9 ist inzwischen eingetroffen, und ich hatte schon 2 Abende Zeit, mich damit zu beschäfigen. Einen Vergleich mit den anderen guten Vorschlägen in diesem Thread kann ich leider nicht bieten, aber soundmäßig macht das Teil erwartungsgemäß einen tollen Eindruck. Ich hatte einen Lizensierungs-Marathon a la Roland befürchtet, aber der Download der Software inklusive Firmware-Update war trotz Registrierungszwang einigermaßen problemlos.

Dubios finde ich den Drehregler, wo ich vor dem Kauf noch dachte, der wäre wegen seiner Größe super zu greifen. Tatsächlich ist er superflach und durch das schaftkantige Plasik das Gegenteil von griffig. Seltsame Konstruktion.

Ich hatte bisher nur kurz die Software installiert und beim Jammen die 99 Presets ausprobiert. Ich find's ein Bisschen schade, dass die Presets am Gerät nicht nach Kategorien ausgewählt werden können, und statt dessen scheinbar in chaotischer Reihenfolge vorliegen. Ich werd mich aber die Tage mit der Preset-Verwaltung und der Software näher beschäftigen, vielleicht verstehe ich danach das Konzept dahinter besser.

Sehr praktisch finde ich den Tuner, so etwas fehlte mir bisher noch.

Bei den Einstellungen habe ich ein paar Dinge nur halb verstanden. KILDRY habe ich aktiviert, da ich den H9 als Send/Return-Effekt am Mixer einsetze. Als Bypass-Typ habe ich DSP+FX eingestellt. Ich vestehe nicht so richtig die Vor- bzw. Nachteile von DSP-Bypass gegenüber echtem Bypass. Was ist eurer Erfahrung nach als Auswahl des Quell-Instruments zu empfehlen in einem Synth-Setup? Momentan habe ich "Synth Lead" eingestellt.
 
Ich vestehe nicht so richtig die Vor- bzw. Nachteile von DSP-Bypass gegenüber echtem Bypass.
DSP+FX sorgt dafür, dass die Trails noch weiter erklingen nachdem du auf Bypass gedrückt, also die Hallfahne bzw. Delay Trails werden nicht abgeschnitten, sondern klingen aus.

Die Optionen Guitar, Bass, Synth Lead oder Synth Bass haben Einfluss auf die Pitch Shift Algorithmen und Filter Response, bzw. optimieren diese. Ist allerdings schon subtil, einen Unterschied zwischen Synth Bass und Synth Lead konnte ich gar nicht ausmachen.
 
DSP+FX sorgt dafür, dass die Trails noch weiter erklingen nachdem du auf Bypass gedrückt, also die Hallfahne bzw. Delay Trails werden nicht abgeschnitten, sondern klingen aus.
Schon klar, mir ging es um den Unterschied von DSP gegenüber "echtem Bypass", von Eventide "Relais" genannt. Im Handbuch steht da zwar etwas drüber, aber nicht so, dass sich mir der Sinn erschließt, was wo am besten seinen Einsatz findet, bzw. warum es noch DSP braucht, wo der echte Bypass das Eingangssignal hart in den Ausgang routet.
 
Wenn man jetzt die Tegeler Raumzeitmachine mit einem Bricasti M7 (derzeitiger Studio "Gold" Standard?) vergleichen wollte... was würde man dazu sagen wollen?
 
Bzgl. True Bypass bzw. Relais Bypass, ich kenn das Hauptsächlich von Bodentretern und heißt das Ein- und Ausgang direkt verschaltet sind, zb über ein Relais und somit auch Audio durchschleifen wenn das Gerät kein Strom hat.
Bei den meisten einfachen Bodentretern hast du kein Audio wenn die Batterien leer sind oder es keinen Strom hat.
 
Schon klar, mir ging es um den Unterschied von DSP gegenüber "echtem Bypass", von Eventide "Relais" genannt. Im Handbuch steht da zwar etwas drüber, aber nicht so, dass sich mir der Sinn erschließt, was wo am besten seinen Einsatz findet, bzw. warum es noch DSP braucht, wo der echte Bypass das Eingangssignal hart in den Ausgang routet.
Achso, mir scheint besonders bei Gitarristen/Bassisten ist True Bypass/Buffered Bypass ein großes Thema, wenn man mehrere Pedale hintereinander hat kann das dann schon mal den Klang beeinflussen.
Manchmal ist es wichtig, dass das Signal nicht vom Pedal beeinflusst wird, also True Bypass, manchmal in einer langen Kette ist buffered wichtig, damit noch genug Pegel ankommt, aber wie gesagt, ich krieg die Diskussion eigentlich nur bei Gitarristen/Bassisten mit.


Wenn du den H9 als Send Effekt verkabelt hast ist das ja eh nicht wichtig, weil das trockene Signal gar nicht durchkommt.
 
Aber Bypass heiß doch, was reinkommt, geht unverändert raus. Warum sollte DSP Bypass den Klang beeinflussen?

Ich kenn das nur, dass True Bypass eventuelles Grund-Rauschen verhindert, welches das Pedal verursacht, weil True Bypass die Schaltung des Pedals umgeht, also quasi eine Kabelverlängerung darstellt.

Nur warum bietet Eventide DSP Bypass als Option dann noch an, was ist der Vorteil? Ist das ein signalverstärktes Bypass?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist das ein signalverstärktes Bypass?
Im Vergleich zu True Bypass würde ich denken ja. Bei analogen Effekten (oder schlecht auflösenden digitalen) dürfte das Thema auch wichtiger sein.
Wir gehen ja auch schon mit Line Level rein.

Aber Bypass heiß doch, was reinkommt, geht unverändert raus. Warum sollte DSP Bypass den Klang beeinflussen?
True Bypass würde bedeuten, Eingang ist direkt mit dem Ausgang verbunden, so als würdest du ein Kabel legen, quasi. Alles andere könnte theoretisch den Klang beeinflussen, weil das Signal durch die Elektronik läuft, bzw. bei digitalen Pedalen gewandelt wird.
Könnte...

Der H9 wandelt aber erstens gut, da wäre mir das total egal und als Send Effekt sowieso.

Wie gesagt, es gibt sicher Szenarien, bei denen man sich da den Kopf zerbrechen kann, Gitarre/Bass und lange Effektketten z.B. und da sind Leute wahrscheinlich auch dankbar, dass es so viele verschiedene Einstellungen gibt - hier ist es eigentlich egal was du wählst, DSP+FX ist praktisch.
 
Diesen Sprung in der Platte habe ich seit gestern auch :mrgreen:

Ich glaube ich werde dafür mein Nightsky verkaufen, für dessen Sounds ich keine Verwendung habe.
Tja, was soll ich sagen. der Nightsky ist weg und heute kam so ein rotes kleines Ding mit der Post.
Der Knopf mit der Samplingrate ist schon cool und ein Alleinstellungsmerkmal (nebst der Tatsache, dass es in D und nicht in Asien gefertigt wurde).
Bin bis jetzt ganz zufrieden. Kann gut sein, dass er dem BAM etwas den Rang streitig macht. Der Dark Room geht in die gleiche Richtung, färbt den Klang aber nicht so stark.
 
Schönes Thema und passt bei mir gerade gut rein, spiele ich doch nun schon länger mit dem Gedanken mich mal selbst mit dem Thema zu beschäftigen.
Klar die Geschmäcker und Workflows sind unterschiedlich, trotzdem sehr interessant und sicher gute Tipps dabei.
Bislang kamen bei mir nur FX Plugins zum Einsatz, aber ich stehe auf echte Knobs und den direkten Zugriff als auch vor allem auf die FX Resultate.

Ist schon erstaunlich was allein ein Reverb bewirkt und was für Eindrücke erzeugt werden.

Ich hatte nun schon lange nach einen Oto Bam geschaut und es war die letzten Wochen und Monate kaum bis gar nicht zum "Normalpreis" zu bekommen.
Heute morgen dann gesehen das Scheidersladen wohl Nachschub bekommen hat und direkt bestellt.

Ich werde zum Vergleich / Ergänzung noch ein big Sky und evtl. den Dark Room Treter testen.
Bin gespannt auf die Resultate an meinen Synths und bedanke mich mal ganz allgemein für die Tipps und Empfehlungen hier von euch. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf der Suche nach einem hochwertigem Reverb für's Home-Studio in dem hauptsächlich elektronische Musik mit Synthesizern und Drumcomputern gemacht wird bin ich hier gelandet. Baue grad das Studio auf, das ich bis spätestens ende nächsten Jahres einsatzfähig haben will inkl. hochwertigem Reverb.

Wenn man jetzt die Tegeler Raumzeitmachine mit einem Bricasti M7 (derzeitiger Studio "Gold" Standard?) vergleichen wollte... was würde man dazu sagen wollen?
Ja, das täte mich auch mal interessieren. Youtube hilft da kaum weiter, brauchbare Userinfos einzuholen. Oder 'reicht' eine Raumzeitmaschine oder gar ein Eventide H90? :)

Suche opulente, reiche, raumfüllende, voluminöse Reverbs gerne auch mit Specials wie 3D oder verrückte Sachen wie Phaser- oder Chorus-Reverbs - vorrangig für den Bereich Trance und Acid. Schade, dass Bricasti keine abgespeckte Home-taugliche und bezahlbare Variante anbietet wie Eventide. Lexicon das Gleiche. Zwei Scheine würd ich ja noch springen lassen, aber bei knapp fünf Scheinen, muss mich das Teil ja regelrecht umhauen und in ein anderes Universum beamen. Ist die Vorstellung irreal? Oder was rechtfertigt ein 10-fach höheren Preis als ein 'gewöhnliches' Reverb jenseits (tiefer) der 500€-Marke?
 

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