Verdrängt die MPC alle anderen Grooveboxen vom Markt?

Martin Kraken

Anfänger
Ich hatte jetzt quasi fast jede Groovebox von Elektron über Roland bis NI hier und die MPC ist vom Workflow und den Features einfach klar überlegen. Was Samplen angeht sowieso, aber auch der Rest ist im Gesamtpaket unschlagbar. Auf diesem Preisniveau haben die anderen Geräte keine Zukunft, dazu ist die MPC einfach inzwischen zu weit weg. InMusic wird alles daran setzen das Gerät immer weiter zu pushen. NI wird sicherlich aussteigen, ich würde mich nicht wundern wenn wir in einem Jahr ein OT ähnliches Gerät von Elektron für 700 Euro sehen und Roland die Combi aus Verselab und MC 707 für unter 600 Euro anbietet, um einfach im Markt zu bleiben.
 
Einer meiner Cousins hat als Kind 'ne Zeit lang nix anderes als Schnitzel mit Pommes gewollt, verdrängt das Schnitzel alle anderen Mahlzeiten vom Markt? Ich hoffe du verstehst die Analogie ;-)
 
Verstehe ich nicht... Jede Groove Box hat eine eigene Philosophie... Alle unterscheiden sich und möglicherweise ergänzen sie sich...
Wenn für dich die MPC die beste Groove Box ist, dann ist das doch wunderbar...
Andere haben vielleicht andere Ansprüche und Herangehensweisen...
 
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Glücklicherweise sprechen und verstehen die alle Midi. :)

Man kann also auch Pommes mit Schokolade kombinieren. Sozusagen.
 
Ich habe eigentlich eher das Gefühl, dass die Elektron-Geräte eine sehr starke Dominanz entwickeln in letzter Zeit.

Und dann gibt es noch so viele andere Möglichkeiten - von Hardware-Grooveboxen über Eurorack zu Software. Die Welt ist bunt.
 
Ich habe eigentlich eher das Gefühl, dass die Elektron-Geräte eine sehr starke Dominanz entwickeln in letzter
Kommt mir auch so vor, die Models haben da auf jeden Fall für einen ordentlichen Schub gesorgt.
Was Samplen angeht sowieso
Kann man bei den neuen MPCs eigentlich perfekte Loops sampeln und dann zum Loop blenden alles während der Sequencer läuft so wie der Octa das kann?
 
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MPC ist z.B. rein digital. Es gibt Grooveboxen mit analoger Klangerzeugung. Manche Leute wollen echt-analoge Klangerzeugung. Dann gibt es Hersteller mit großem Multisample-Content, wie Yamaha, Roland, Korg. In die MC-707 hat Roland nur einen Teil ihres Multisample-Contents reingegossen. Aber schon beim Integra-7 konnte / kann man nicht alles zur gleichen Zeit nutzen. Die MC-707 wäre ein viel größerer Hit, wenn man dort den Sample-Content des Integra-7 zur gleichzeitigen Nutzung zur Verfügung hätte. Und mehrere Reverb-Instanzen, bitte! :lol: Weiter stelle man sich vor, Yamaha würde um die Montage-Plattform eine Groovebox drum herum bauen wie damals beim RS-7000 mit dem Motif unter der Haube. Korg hat aus dem Kronos einen Nautilus gemacht. Man hätte auch eine Groovebox daraus machen können. Das wären aber eher teurere Kisten. Eine Groovebox auf der Basis des MODX wäre etwas preisgünstiger möglich. Allerdings wozu, wenn man bereits jetzt eine Groovebox mit eingebauter Tastatur haben kann. :lol: Ich weiß jetzt nicht, ob der MODX einen Step-Sequencer für Grooves eingebaut hat. Der Fantom hat das, glaube ich. Also eine Groovebox mit eingebauter Tastatur finde ich nicht verkehrt. Mir würden bei einem Groove-Keyboard allerdings 3 Oktaven schon reichen. Die Kiste wäre dann kompakter als mit 5 Oktaven oder mehr. :cool:
 
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Glaube nicht dass Elektron verdrängt wird. Zu Speziell und ganz anders. Auf die 707 stehen auch einige, ich persönlich fand sie eher mau.
Aber von den Möglichkeiten sind Force und MPC schon irre! Mehr braucht man eigentlich nicht, evtl. noch nen Synthi dazu. Oder Platten zum absamplen, oder nen Fieldrecorder. Sehr gute Entwicklung die Geräte.
 
Ich glaube das nicht, von den neuen MPC liest man hier im Forum immer wieder davon das sich einfach kein richtiger Workflow/roter Faden bei der Bedienung ergibt. Weder bei den MPCs noch bei der Force.

Elektrons Stern sehe ich am sinken was Grooveboxen betrifft.

Korg hats leider selber vertan einen guten Nachfolger der sehr guten EMX/ESX zu entwickeln.

Für mich ist momentan der Topaspirant auf den Groovebox Sieg ganz klar Roland mit den aktuellen MCs und TRs. Die 707 ist zwar auch nicht perfekt, aber damit lässt sich brauchbar und flott arbeiten.
 
Hab bislang zwar nur ne Synthstrom Deluge, aber allein vom Workflow her, würde für mich schonmal alles mit so nem kleinen Mäusedisplay ausscheiden. Die Deluge kann ich bequem aufm Sofa ohne Brille & nötigem Zubehör bedienen und die Pads/Buttons treffe ich auch im Dunkeln stets zu meiner vollsten Zufriedenheit! :mrgreen:
Gut, ich hab auch noch ne Roland TR8S....die läßt sich fast genauso gut ohne Brille bedienen, is für mich aber eher "nur" ne Drumbox. Auch dienen ihre Ext. in Eingänge öfters dazu, Kyras sphärische Klänge zu verschwurbeln.
 
Ich möchte die MPC nicht mehr missen. Allerdings habe ich mich von dem MPC workflow gelöst und nutze die MPC "nur noch" als reinen Klangerzeuger. D.h. für Samples, die PlugIns und die FX (ich speise noch 2 Geräte ein.). Somit kann ich FÜR MICH zielführend komponieren und/oder Projekte, die ich mit meiner DAW erstellt habe, schnell zum Mitnehmen vorbereiten. (Midifiles, Einzelsamples, Loops.) Ich steuere die MPC dann mit 2 Keystep Pros, einem zusätzlichen Midicontroller und den MPC Pads an. Das hat sich für mich als optimal herausgestellt.

Ich kann daher jeden sehr gut verstehen, der mit dem Workflow der MPC nicht klarkommt.

Ich komme allerdings auch mit dem Workflow der Elektrongeräte nicht klar.
 
Ich hatte jetzt quasi fast jede Groovebox von Elektron über Roland bis NI hier und die MPC ist vom Workflow und den Features einfach klar überlegen. Was Samplen angeht sowieso, aber auch der Rest ist im Gesamtpaket unschlagbar. Auf diesem Preisniveau haben die anderen Geräte keine Zukunft, dazu ist die MPC einfach inzwischen zu weit weg. InMusic wird alles daran setzen das Gerät immer weiter zu pushen. NI wird sicherlich aussteigen, ich würde mich nicht wundern wenn wir in einem Jahr ein OT ähnliches Gerät von Elektron für 700 Euro sehen und Roland die Combi aus Verselab und MC 707 für unter 600 Euro anbietet, um einfach im Markt zu bleiben.

Oh, ich wusste gar nicht, dass die MPCs so schlecht sind, dass man sie sich so schönreden muss.
 
Die Workflows zwischen MPC und Elektrons beispielsweise ist so unterschiedlich, da wird es immer Befürworter des einen oder anderen geben. Oder manche wollen beides.
Ich fand die MPC live z.b. sehr behäbig, umständlich zu bedienen und bin lieber beim Octatrack geblieben.
Bei der MPC waren oft Funktionen die für mich eigentlich zusammen gehören teils über mehrere menüs verteilt.
Fand auch, dass das Touchpad eher umständlich war und oft schlecht reagiert hat.
Von den Features her super, von der Bedienung kam nie so das Instrumenten feeling auf wie ich das bei manchen Elektrons oder auch bei der Maschine mk3 z.b. habe
 
Die Kunst besteht wohl darin, NICHT alle möglichen Funktionen/Features verwenden zu wollen.
So ziemlich alle Groovemaschinen halten mich eher vom Musik machen (= spielen) ab.

Meine ONE verwende ich eigentlich nur, um fertige Samples auf die Pads zu legen und
damit manüll zu spielen oder notfalls auch TEIL-Arrangements über "Sequences" zu
arrangieren. Alles Andere killt (bei mir) den Flow.
 
Je tiefer ich in die Force einsteige, umso besser finde ich sie. Maschine + finde ich auch schnieke, die MPC One auch. Gestern ein bisschen mit Elektron Geräten gedaddelt, ich ahnte den Spaß, den man haben kann. Will sagen, die werden sich alle vermutlich weiterhin am Markt mit schwankenden Anteilen behaupten.
 
Ich hatte mal eine MPC1000. Jetzt habe ich den Deluge und weiß nicht, was da kommen muss, damit ich auf etwas anderes umsteige. Die MPC gibt es schon so lange, dass sie genug Zeit gehabt hätte, die anderen Kisten zu verdrängen. Der Beitrag ließt sich, als ob es die Kiste erst seit 2 - 3 Jahren gibt.
 
Ich für meinen Teil musste immer lange suchen, und habe einiges durch von electribes über fast alle Elektrons und die meuen MPC s und Force. Aktuell bin ich bei der One angekommen, und ganz begeistert davon was das kleine Ding fürs Geld bietet, und dabei einen besseren Formfaktor als die Force hat, und einen viel besseren Workflow als die Live, wegen der dedizierten Buttons für looper, Sampler, mute, etc....
Damit kann ich für mich so ziemlich das meiste realisieren was ich live brauche, das ist mit anderen Sachen bisher nicht so gewesen...vor allem mit den Midiseitig stark eingeschränkten Elektrons...dafür bieten diese wieder einen wunderbaren Sound - und so bringt mir die schöne MPC ohne den A4 MK2 leider auch nichts :mrgreen:
Und ein Octatrack neben dem A4 hätte mir auch nichts gebracht...also, ich brauche glaube ich die Kombi aus akai und Elektron (schon alleine weil der a4 quasi vier fantastisch klingende Monosynths beherbergt, der Sequenzer aber leider keine Pitch und modwheel Daten aufzeichnet...die Sau...daher kann es passieren, dass ich den a4 trotz super Sequenzer über die one ansteuern muss :dunno: )
 
...natürlich vertreibt die mpc sämtliche andere grooveboxen...sobald sich herumgesprochen hat, dass sie sich fix beim threadersteller (quasi im erlauchten kreis der gesalbten) etabliert hat, ist es nur eine frage der zeit, dass sich die anderen hersteller vom markt zurückziehen...dieser druck ist faktisch deren wirtschaftlicher todesstoß....
 
Ich hatte jetzt quasi fast jede Groovebox von Elektron über Roland bis NI hier und die MPC ist vom Workflow und den Features einfach klar überlegen. Was Samplen angeht sowieso, aber auch der Rest ist im Gesamtpaket unschlagbar. Auf diesem Preisniveau haben die anderen Geräte keine Zukunft, dazu ist die MPC einfach inzwischen zu weit weg.
Das mag ja alles in allem stimmen. das löst aber das eigentlich Kernproblem nicht dass die Nutzer derartiger Grossgadgets immer weniger Musik produzieren.
 
@ Martin: Du hattest ja zuletzt schon eine ähnliche Frage bezüglich des Digitakt gestellt und auch da hatte ich deine Intension nicht so richtig verstanden.

die MPC ist vom Workflow und den Features einfach klar überlegen.

Ob der Workflow überlegen ist, sollte jeder Nutzer für sich selber feststellen. Nur weil dir der Workflow liegt, muss das nicht für jeden gelten.

Ich für meinen Teil habe meine MPC Live trotz der tollen Updates zwischenzeitlich verkauft. Digitakt, A4 und TR8S sind geblieben. Mir hat der Workflow nicht so zugesagt. Zu viel rumfummeln an dem Touchscreen. Ich mag die klapprigen Elektron Tasten viel lieber ;-)
 
@ Martin: Du hattest ja zuletzt schon eine ähnliche Frage bezüglich des Digitakt gestellt und auch da hatte ich deine Intension nicht so richtig verstanden.
Krakens Maddin ist der Agent Provocateur des Herrn Akai. Herr Akai muss dann nur sagen "Release the Kraken!" und schon geht es ab im hiesigen Forum.

Threads dieser Art sind genauso wie die unzähligen "Einsteiger sucht ersten Synth"-Threads. Nach zwei Seiten drehen sich die tausendfach gehörten Argumente im Kreis und sämtliche Produkte der jeweiligen Gattung wurden mindestens einmal namentlich erwähnt. Immer wieder schön anzusehen ;-)
 
Einer meiner Cousins hat als Kind 'ne Zeit lang nix anderes als Schnitzel mit Pommes gewollt, verdrängt das Schnitzel alle anderen Mahlzeiten vom Markt?
Bleiben wir beim Fleisch, sonst klappt die Gleichung nicht.
Wenn's neben dem Schnitzel nur sauteure Steaks vom Kobe-Rind und billigen Gulasch aus der Dose gibt, würde ich auch jeden Tag Schnitzel fressen.

Hätte ich mit der One angefangen, hätte ich allerlei Zeug nicht gekauft. Nun ist es eben da, ich hab's liebgewonnen und bei Verkauf wäre der Verlust zu hoch. Vor 15 Jahren waren 'ne MPC 1000 und der MicroKorg für viele "auf Hardware Umsteiger" der feuchte Traum. Jetzt ist das die One + "irgendwas". Bei mir ist das der Wavestate. Wirklich notwendig ist dieses "irgendwas" nicht, dafür sind die internen Klangerzeuger zu gut. Schon vor dem Update.
 
Eine moderne MPC mit "herkömmlichen" Grooveboxen vergleichen zu wollen ist eigentlich wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen:
Die MPC (>= Live) ist zunächst eine Linux-DAW mit Touch- oder Software-Bedienung - und kann als solche z.B. auch als Drummachine/Groovebox dienen.
Aber das ist eben nur eine Teilmenge dessen was die Kiste kann - und heißt eben nicht umsonst Music Production Center.

Ob man den Workflow mag ist Geschmacksache und überhaupt nicht zu vergleichen mit klassischen Klopfgeistern .
Ich komme mit der Bedienung super klar, hatte aber auch schon die 2,5k mit ähnlichem Bedienungsansatz (wenn auch weniger komplex).

Darüber hinaus halte ich Diskussionen über angebliche Überlegenheiten oder Marktverdrängungen für ziemlich dämlich (Sorry!)
 
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Krakens Maddin ist der Agent Provocateur des Herrn Akai. Herr Akai muss dann nur sagen "Release the Kraken!" und schon geht es ab im hiesigen Forum.

Threads dieser Art sind genauso wie die unzähligen "Einsteiger sucht ersten Synth"-Threads. Nach zwei Seiten drehen sich die tausendfach gehörten Argumente im Kreis und sämtliche Produkte der jeweiligen Gattung wurden mindestens einmal namentlich erwähnt. Immer wieder schön anzusehen ;-)

Stimmt so nicht, da fehlt ganz klar noch

BEHRINGER :lol:

Wenn erst mal die MBC 60 für 179,- in die Läden kommt........
 
Die Workflows zwischen MPC und Elektrons beispielsweise ist so unterschiedlich, da wird es immer Befürworter des einen oder anderen geben. Oder manche wollen beides.
Genau, das ist es halt.
Es gab ja schon vor den aktuellen MPCs stark unterschiedliche Ausstattung bei Grooveboxen ABER eben auch stark unterschiedliche Workflows und "Formate", die letztlich wohl wichtiger sind bei dieser Gattung. Wäre dem nicht so, und es ginge nur um die maximale Ausstattung -> Laptop.
 
Die Frage ist, werden diese Grooveboxen eine Randerscheinung? Natürlich wird es immer Leute geben, die irgendwie auf den 90er Jahre Charme-Workflow stehen oder sonstige Spezialfeatures. In der Masse wird die MPC sich aber deutliche absetzen und ich sehe im Moment nicht, wie die anderen Hersteller dagegen halten wollen. Keiner hat ein ähnliches Konzept und es wird Jahre dauern, bis man zu InMusic aufgeschlossen hat. NI hätte wahrscheinlich eine Chance, wenn sie die 3er Version auf Touchscreen ausrichten. Bei Roland bin ich mir nicht sicher, da gibt es ja schon Konzepte, die sind aber vom Workflow eher mau, bei Elektron sehe ich da nichts und auch Korg ist zu klein. Ich denke der Markt wird sich schnell bereinigen. Der Großteil des Marktes ab 700 Euro fällt an die MPCs und an diesen Workflow. Da ich von der Maschine komme, wäre mein persönlicher Wunsch eine Maschine Software für das iPad + passendem Controller.
 
NI hätte wahrscheinlich eine Chance, wenn sie die 3er Version auf Touchscreen ausrichten.
Genau das ist ein Beispiel von vielen, die Deiner Argumentation den Wind aus den Segeln nehmen: Ich finde die Button-Bedienung der M+ viel intuitiver als den Touchscreen bei MPC/Force. Und nun?

Auf den Button drücke ich ggfs. einmal, auf dem Touchscreen sieht man fast alle User mehrfach versuchen, eine Funktion auszulösen.
 
Der Ausgangspost liest sich recht wirr und verblendet. Bei einem frischen User hätte ich glatt auf Schleichwerbung getippt. "Ich finde die MPC total geilo, sind unschlsgbar und deswegen haben alle anderen Marken keine Zukunft wenn sie nicht bla und blub machen" ... seriously?! 🤔

Jedes Gerät hat Stärken und Schwächen, verfolgt eigene Workflows und Philosophien. Ich finde ne Live oder Force auch recht knorke! Aber das non-plus-ultra Gerät gibt es eben nicht.
 
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