Was zeichnet / malt ihr so?

Find es auch nicht schlimm, wenn es hier und da in der Darstellung etwas „rumpelt“. Wenn man eine perfekte Darstellung haben will, kann man Dinge photographieren. So ein wenig eine eigene Handschrift macht es gerade besonders. Und wenn man Sachen zeichnet, fängt man an, die Dinge auch ganz anders anzusehen, als im Alltag. Das hat irgendwie auch einen Wert an sich.

Wir hatten im Studium endlos Schattenkonstruktion und Perspektive und ich bekomm es heute oft noch nicht richtig hin und versuche meinen Frieden damit zu machen.

An dem Bild mag ich die „Mönch am Meer“ Metapher. Hat immer so was friedliches :)
 
Mein Tour Tagebuch, ich musste mit meiner Kapelle ca. 5800 km von Kiel nach Galizien orgeln…..ein Thermodrucker und Buntstifte waren meine Rettung. Ich bin zwar noch nicht ganz fertig, aber in zwei Stunden zuhause. Ich bringe das also heute nicht mehr zu Ende. Fortsetzung folgt also 😸
Ohne Thermodrucker fahre ich nirgends mehr hin. ;-)image.jpg
 

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farbe boden ist prima.
Finde es toll das es dir auffällt - das ist derzeit meine absolute Top Farbmischung, die ich irgendwie gefühlt überall reinquetschen versuche 😂😂😂

Und wenn man Sachen zeichnet, fängt man an, die Dinge auch ganz anders anzusehen, als im Alltag. Das hat irgendwie auch einen Wert an sich.

Wir hatten im Studium endlos Schattenkonstruktion und Perspektive und ich bekomm es heute oft noch nicht richtig hin und versuche meinen Frieden damit zu machen.
Bei dem anderen Blick auf die Dinge, stimme ich dir voll zu - ich merke immer, wenn ich meine saisonalen Kritzselanfälle habe (derzeit), analysiere ich die Umgebung auf Formen, Farben, Kontraste, Licht und Schatten. Absolut bereichernd.

Du hast Kunst/Malerei studiert ? Ich muss mal nach Bildern suchen von dir - würde mich interessieren.


Nun zum heutigen Tag :
Ich hatte bei der Arbeit relativ gut Zeit und hab ein wenig ins Skizzenbuch gekratzelt - jetzt zu Hause hab ichs coloriert.

Beim Bild vom Haus bin ich mit dem Schatten an der linken Hausmauer und beim Weg rechts ein wenig zu grob rein - das hätte ich etwas überlegter machen sollen.

Mit dem Portrait bin ich ganz happy - das ist mit einer Lasurtechnik entstanden.
Die Hand ist eine Katastrophe - da ist mir aber schon länger bewusst, das ich ohne Studien nur zufällig gute Ergebnisse bekommen werde.

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Finde es toll das es dir auffällt - das ist derzeit meine absolute Top Farbmischung, die ich irgendwie gefühlt überall reinquetschen versuche 😂😂😂

die palette und auch die textur, die mit höchster anstrengung gegen die form der steine ankämpft und trotzdem perfekt dazu passt (oder gerade deswegen?) sind richtig toll.

so manches andere fällt im vergleich dazu eher negativ auf.^^

Bei dem anderen Blick auf die Dinge

"perspektive" ist nur in der theorie einfach.

in der praxis beginnt das problem schon damit, dass die theorie oft mit dem prinzip "zeichne nur was du siehst, nicht was du weißt!" kollidiert.
 
Ein echtes Kraftwerk, also die Sonne meine ich. Hast du nicht früher mit Airbrush Klasse Bilder gemalt? Da war doch was...🤔
Ja, ich kann das auch immer noch, aber da fehlt mir der innere Antrieb.
Warum soll ich mehrere Tage mühsam an einem Bild arbeiten, wenn man mit einem Promt in 5 Minuten fertig ist und das fertige KI-Werk dann sogar noch prämiert wird?

Es war nicht ganz leicht für mich, dieses Kinderbild so zu malen. Hoffe das es etwas realistisch ausschaut.
Es ist das Titelbild für meinen neuen Kurzfilm „Deserteur“.
Die Premiere findet am 24.10. bis 26.10. auf der Rodgau-Art 25 im Bürgerhaus Nieder Roden statt.
 
ich hatte mal mit Aquarellen versucht. eins von zig Bildern ist mir mehr oder weniger gelungen, sieht aber recht verwaschen aus. das war irgendeine Wiesen mit ein paar Bäumen aber alles sehr .. ich weiß nicht was.
als es dann getrocknet war, sah es halbwegs annehmbar aus, aber nicht, weil es tatsächlich wie ein gutes Aquarell aussah (was in dem Stadium ohnehin nicht möglich war), sondern weil es einfach so billig aussah, dass es fast schon kitschig war und gerade deswegen seinen Reiz hatte, irgendwie kindlich. ich hatte beschlossen es zu behalten und nicht wegzuwerfen (was ich sonst immer tue wenn ich unzufrieden bin), und müsste es erstmal wieder suchen gehen. vielleicht rahme ich mir diesen frühen Versuch der Malerei tatsächlich nochmal ein und häng das Teil an die Wand. aber ich bin mehr zum Fotografieren geboren und zum Musik machen, schätze ich.
 
Warum soll ich mehrere Tage mühsam an einem Bild arbeiten, wenn man mit einem Promt in 5 Minuten fertig ist und das fertige KI-Werk dann sogar noch prämiert wird?

Können wir uns zumindest darauf einigen, das tagelanges Skizzieren/Malen mit Sicherheit gesünder für den eigenen Geist ist, als die selbe Zeitspanne durch Tictoc Videos zu swipen ?
Natürlich bezieht sich das auf jegliche menschliche schöpferische Tätigkeit - ich möchte ja auf keinen Fall stigmatisch sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Können wir uns zumindest darauf einigen, das tagelanges Skizzieren/Malen mit Sicherheit gesünder für den eigenen Geist ist, als die selbe Zeitspanne durch Tictoc Videos zu swipen ?
Natürlich bezieht sich das auf jegliche menschliche schöpferische Tätigkeit - ich möchte ja auf keinen Fall stigmatisch sein.
Da stimme ich dir zu, aber ich mache aktuell halt lieber Musik.
 
Es ist halt in erster Linie die Faszination fürs selbermachen. Das war immer der Grund für mich auch beim Musik machen.
Die Faszination etwas selbst gemacht zu haben und nicht einfach nur eine Aufnahme von jemand anderes konsumiert.
Also es ist der Antrieb, alsop die Faszination und dann natürlich noch das geil darauf sein einen Synthesizer zu spielen oder
an einem Bild weiterzumalen. Skizzieren, Farbe mischen, Farbe draufklatschen. Verschiedene Pinsel
führen mal grob mal fein. Aber analog muß es bei mir sein. Ich habe
ein digitales Malpad und das hab ich unters Bett zu den Sachen für den Flomarkt. Ich bin halt ein Anfasser. Liebe die Haptik
und mach mir auch gerne die Hände schmutzig.
Also ich muß sagen daß die Tatsache der Existenz von Computern die malen können mir genausowenig den Wind aus den Segeln
nimmt wie damals das aufkommen der Fotografie.
 
klangfarben sind auch nur farben.

auch dichte, kontrast, oder kontextbezüge gibt es in beiden welten. genau wie reproduktionen und bearbeitungen von werken, persiflagen und antwortwerke.

selbst für helligkeit, rythmus oder den rahmen gibt es equivalente in der jeweils anderen welt, auch wenn es dann schon recht metaphorisch wird.

auch wenn es in der malerei keine affektenlehre gibt, affekte und ein bischen theorie einzelner künstler dazu gibt es.

ich selbst benutze hin und wieder meine software sequencer um - neben noten - auch videos und bilder zu generieren.

einige der stile der darstellenden kunst und der musik sind ebenfalls verwandt oder zumindest ähnlich, die entwicklung hin zur abstrakten darstellung beispielsweise verlief zeitlich fast kongruent. beide welten kennen "futurismus" oder "serialismus", "dada" und "minimimalismus".

bilder sind hauptsächliches medium, um musik zu vermarkten und zu verstärken, das "musikvideo", wenn es so gedacht war, kann getrost sogar als eigene werksart durchgehen. auch sollte man umgekehrt den musik im kinofilm nicht als vernachlässigbares beiwerk betrachten, sie ist dort viel wichtiger wie man denken könnte.


natürlich gibt es auch ein paar unterschiede.

so gibt es zum beispiel keine black metal vernissagen, bei denen der lead-maler lebende kaninchen verspeist, oder aqarelle, die so grell sind, dass man davon sein augenlicht einbüßen könnte.

auch sind audiograffitis an betonwänden oder dreivierteltakt-radierungen sind weitesgehend unbekannt.


so, ich habe fertig.
 


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