welchen ROMpler für Soundtrack/Orchestral ?

Dieses Thema im Forum "Digital" wurde erstellt von Ensonic, 12. Mai 2010.

  1. hey,

    könnt ihr mir nen ROMpler für Soundtracks/Orchestral empfehlen ?

    Sample Library scheidet wegen meinem alten Rechner (P4 2,6Ghz 1GB RAM) wohl aus.
    Und die klingen auch recht statisch (Streicher :roll: )
     
  2. 7f_ff

    7f_ff aktiviert

    Was man empfehlen könnte wäre, dass du, insofern du einem Sampler hast,
    der das Akai-Format liest, über Sample-CDROMs nachdenken könntest.
    Ein Mittelding wäre ggf. der Kurzweil K2x00, oder was von Ensoniq :?:
    Zudem gibt es etliche Expander die sonst auch noch infrage kämen.
    Der Expanderdschungel ist für mich allerdings sehr undurchsichtig ;-)

    Grüße
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Der Rechner ist doch OK um damit zu arbeiten!
    Wie wäre es mit Quantum Leap Goliath ?
     

    Anhänge:

  4. mik93

    mik93 -

    das der rechner voll reicht, würde ich aber auch sagen!

    und das mit dem statisch bei den streichen ist ne frage der programmierung - mal wird der bogen geschoben, mal gezogen ;-)


    was es an aktueller hardware gibt weiß ich leider nicht.
    ich persönlich stehe ja noch auf die M1 sounds, die haben aber natürlich auch noch einen starken plastik charme :cool:
     
  5. E-MU Virtuoso 2000, würde ich sagen... klingt echt ganz gut und ist mit ROM-Klötzchen erweiterbar. Kriegt man mittlerweile auch nachgeschmissen - wenn man einen findet. Scheint relativ selten zu sein.
    Allerdings denke ich, dass aktuelle, samplebasierte Orchestra Libraries dem E-MU (oder sogar allen ROMplern) haushoch überlegen sind, was den Umfang an Instrumenten und deren Artikulation betrifft.
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    ROM-Player mit Schwerpunkt Orchestrals sind eine ganz andere Baustelle als spezialisierte Sample Libraries bzw. entsprechende Player für Computer. Sie bieten auf Knopfdruck pragmatischen Stoff, ohne große Umstände und auch mit vergleichsweise wenig Features hinsichtlich Feinheiten in Artikulation usw., überzeugen aber immerhin in der Regel durch klangliche Konsistenz quer durchs Instrumentarium, ein nicht zu unterschätzender Vorzug.

    Kommt also sehr drauf an, was man will.

    Monozelles Tipp ist ziemlich angemessen, und wenn man bedenkt, dass geniale Leute wie Chris Stone die Library dafür gemacht haben und genau wussten, wie sie die Sache auf den Punkt bringen und keinen Speicherplatz verschwenden (durften), dann sind die Resultate sicherlich brauchbar. Wenn man einen gewissen orchestralen Flavour braucht und ansonsten sowieso hauptsächlich in irgendeiner beliebigen Popularmusik unterwegs ist.

    Eine ganz andere Geschichte sind anspruchsvolle Orchesterarrangements, die, ähnlich wie bei der täglichen Arbeit in Hollywood, die horrenden Kosten echter Orchester irgendwie mildern müssen. Dann sind diese o.g. Libs oder Player angemessen. Allerdings, der Content ist so speziell und auf Ansprüche von gelernten Arrangeuren zugeschnitten, und muss vom Musiker entsprechend beherrscht werden. Ergänzt wird das mit Sample Libs kompletter Orchesterphrasen, die den Raum und den Orchesterkörper als Ganzes einfangen. Clevere Leute mischen sich das gefakte Zeug zusammen, damit das Resultat einfach überzeugend klingt. Dazu gehören auch Kenntnisse der DAW und Orchesterdynamik, denn das alles muss dan gekonnt simuliert werden. Hört sich nach viel "Muss" an, und ist auch so. Die Samples sind teils so derb und trocken und haben, selbst in teuren Libs hier und dort "kleine Problemchen", das sind dann Zusatzhürden, die genommen werden wollen. Es gibt noch Zwischendinger, also mittelgroße Libs, die eine Art Kompromiss darstellen, wenn man sich weder für Teuerkram noch ROM-Player begeistern kann. Die haben dann oft den Vorzug mit wenig Rechnerpower klarzukommen, was nämlich auch ein Aspekt sein kann.

    Die billigste Lösung ist ein alter Sampler der Baureihe EMU IV oder Akai S6000 mit maximalem Speicherausbau und sich die Samples per CD-ROM zusammengesucht. Wenn die dann im Soundkontext mal nicht so richtig zusammenpassen wollen, dann bügelt man mit einem Teuerhall einen eleganten Raum drüber, und zwar für die ganze Summe - alter Hollywoodtrick :)

    Was den Aspekt Statik der Samples betrifft: Trick 17 von James Newton Howard anwenden. DAW einsetzen und die Volumes der einzelnen Spuren feinsäuberlich zeichnen. Ich für meinen Teil möchte ergänzen, dass mit cleveren Controller Assignments für Volume und Filter das heutzutage sehr komfortabel und vor allem nach Gefühl gemacht werden kann. Im Resultat erreicht man damit eine erstaunliche Dynamik, die so ansprechend wirkt, dass der Hörer es sich einfach so gefallen lässt.
     
  7. hey danke für die Tips, das macht die Entscheidung ja ziemlich schwer :roll:

    das Virtuoso Board könnte ich noch in meinen Orbit3 einbauen.
    East West macht auch nen echt guten Eindruck soweit ich auf Youtube gesehen habe, aber wäre da die Symphonic Orchestra Version nicht besser als Goliath ?
     
  8. mik93

    mik93 -

    ich arbeite mit dem Miroslav Philharmonik Library und komme damit gut zurecht - denke es gibt noch bessere, aber für das was ich so mache reicht es alle mal.
     
  9. Falls es jemanden interessiert hier gibts die FREE EDITION of EastWest/Quantum Leap Symphonic Orchestra

    http://www.soundsonline.com/free-orchestra

    Nachdem man ein paar Fragen beantwortet hat kann man die 1,5 GB runterladen
     
  10. mik93

    mik93 -



    thanx :D
     
  11. Ich haette auch zum Emu Geraten oder zum Roland M-OC1 und M-SE1.

    Was das statische angeht: wenn man geschickt arrangiert, dann kommt auch mit beschränktem Sound akzeptables raus. Die Beispiele sind nur mit einem Roland SC-330 gemacht (den kleinsten Roland Rompler, den man kriegen kann):
    [mp3]fa.utfs.org/musik/Spieglein.mp3[/mp3]
    [mp3]fa.utfs.org/musik/ufer_1.mp3[/mp3]
    [mp3]fa.utfs.org/musik/ufer_3.mp3[/mp3]
     
  12. Die Bläser sind wirklich prima!
    Bei den Streichern merkt man, dass die Lautstärke-Dynamik sich nicht in der Attackzeit wiederspiegelt. Da kann man sich helfen, indem man pro Stimme einen Orchestersound nimmt und diesen mit dem entsprechenden Solosound doppelt (zB "Strings" + "Violin"). Der Solosound wird sehr velocity abhängig gemacht. Bei gemäßigteren Stellen ist der Stringssound mit wenig Attack vorherrschend, bei Sforzato-Stellen prescht dann die Solovioline mit dem kräftigen Anstrich nach vorne.
     
  13. Völlig korrekt. Man spiele nur mal mit einer guten dynamischen Klaviatur oder gar mal ein Gerät mit polyphoner Keypressure (ja, ich schwärme vom CS80). Sehr beeindruckend sind auch der Doepfersche Ribboncontroller oder das Ondes Martenot bzw AS French Connection. Das Haken Continuum hab ich noch nicht gespielt, aber ich schätze, das geht noch weiter in der Richtung.
     
  14. so ich hab mir jetzt mal den Goliath bestellt.

    Blaswandler klingt interessant, aber ob das für Strings ideal ist ? müsste man mal selbst ausprobieren.
    Was kostet denn so ein Teil ?
     

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