Welcher Analoge für Drumsounds?

polysix
polysix
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Hallo liebe Gemeinde,

mir hat es momentan das Sampeln von percussiven Sounds angetan. Daraus bastel ich in Bitwig mit den Push (dient jetzt mehr und mehr als Drummachine) meine Ideen / Tracks. Ich würde gern zum Microfreak der bis jetzt die einizge Audioquelle ist mit einem Analogen noch etwas mehr Farbe und nach unten Druck bekommen wollen und über das patchen an kurze FM und Modular sounds kommen. Soll eher in die industrille verschroben, verwobene Richtung wieder gehen.

Welcher Synth passt da ganz gut?

Behringer Neutron (relativ günstig, gutes Patchfeld, passt gut auf meinen Tisch)
Behringer Arp 2600 (etwas teurer, gutes Patchfeld + Ring Mod)
Moog Grandmother (wäre der teuererste aber mit Taste, dicker sound erweiterbar über modular...aber kann der zuschnappen?)

Freue mich über den Austausch
 
Horn
Horn
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Waldorf Pulse 2 - knallt und kann wirklich (fast) alles im Analogbereich.
 
Marf
Marf
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Finde mit dem 0-Coast von Make Noise geht auch ne ganze Menge, vor allem abseits des Mainstreams… Hatte den auch zeitweise mit den ins Modularsystem geschraubt (kleiner Mod nötig) nutze ihn nun wieder mangels Platz in seinem original Case. Immer wieder erfrischend, das Teil.
 
Lauflicht
Lauflicht
x0x Roulette Spieler
0-coast kann super 909 BD Sounds. Ein 2600, in welcher Form auch immer, ist ebenfalls sehr gut für Drums weil er so präzise arbeitet.
 
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borg029un03
borg029un03
Elektronisiert
Was ist mit nem A4 MK1, die gibt es auf dem Gebrauchtmarkt regelmäßig für nen schmalen Taler.
Der kann Synths und so ziemlich jegliche erdenkbaren Drums die man so Synthetisieren kann.
 
Crossinger
Crossinger
Dilettant™
Beim 0-Coast sollte man beachten, dass man keinen Noise Generator bekommt! Man kann sich zwar einen digitalen Noise patchen, aber da es hier im Thread um Drumsounds geht, sollte man es wenigstens erwähnen.

Ansonsten ist der 0-Coast ein sehr feines Gerät!
 
Horn
Horn
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Was zum Kabel Patchen solls schon sein. Um später evtl. Bisschen modular wieder aufzubauen.
Okay. Dann würde ich direkt ein kleines Modular-Rack nehmen mit Modulen wie dem Vermona twinCussion oder den Erica Synths Drum Modulen für den Anfang. Direkt modular zu arbeiten, würde Dir halt noch viel mehr Möglichkeiten eröffnen - vor allem, wenn es langfristig sowieso darauf hinauslaufen soll.

Moog DFAM ist aber sicher auch ein sehr guter Tipp - trotz Deines Einwands - und naheliegender als die Grandmother. Ist ja keine "Drummachine", der DFAM, sondern ein Drum-Synth, der halt auch noch einen eigenen, eher rudimentären Sequencer hat ...

Gegen Behringer sprechen eine Reihe guter Gründe, die Du bestimmt kennst und die ich hier lieber nicht noch einmal thematisieren möchte ... muss natürlich jeder selbst wissen, wie er dazu steht.
 
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Marf
Marf
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Soll eher in die industrille verschroben, verwobene Richtung wieder gehen.
Denke, gerade hier punktet der 0-Coast mit noch nicht so abgegriffenen Klängen, auch ohne Noise. Erwähnenswert sind auch die für perkussive Sounds sehr wichtigen Hüllkurven, die beim 0-Coast wirklich super snappy und von Log bis Exp regelbar sind. Zudem dank integriertem 2 kanaligen MIDI to CV Interface auch ein prima Einstieg in die Modularwelt. Wenn gewünscht dann eben noch ein Filter und Noise Modul dazu patchen.
Der Thread hat mich direkt dazu inspiriert, da mal bei Gelegenheit auch ein paar Sachen in meine Bitbox micro zu samplen… Danke 👍🏼
 
polysix
polysix
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Hallo in die Runde,

vielen Dank an Euch! Wieder gute Sachen dabei... Ich hätte wohl eher "welcher Synth ist gut für percussive sounds" anstatt auf reine Drumsounds abzielen zu wollen.

Über Drummodule und DFAM hatte ich auch nachgedacht, soll aber ein Synth werden. Mir macht es viel Spaß aus den Teilen percussive Sounds rauszukneten. "Drummachine" ist dann wie o.g der Push 1 mit Bitwig was ich ganz intuitiv finde. Und dann bleibt ja noch ein vollwertiger Synth über ... Da ich gern noch andere Sounds nutzen möchte ist das die beste alternative.

Der 0-Coast fällt leider raus. Er ist mir preislich bisschen zu heavy. Klingt zwar prima ,hatte ich selber einmal für kurze Zeit, aber nee das wäre mir bisschen zu teuer. für 1 OSC. . Und bei Bedarf könnte ich mir evtl. einen von einem Bekannten leihen.

Der Minibrute 2 hat Taste (oder 2S als Tischgerät unfangreichen Seq) den kenne ich auch von einem Bekannten. Der Sound ist irgendwie nicht so "100%" meins. Obwohl der mit ein paar externen Filtern ja gut einen anderen Charakter bekommen müsste. Das Konzept mit dem anschraubbaren Rack finde ich auch super aber Synth hab ich als ziemlich tief in Erinnerung und dann + Rack das ist schon ein Schiff oder? Und das Rack dazu würde schon auch schon eine Investition werden ..

Die GM hatte ich aktuell hier im Forum einen Thread verfolgt wo die Hüllenkurven nicht so snappy sind. Später würde das zwar mit einem externen ENV gehen aber da ist mir die Großmutter (obwohl sie wieder auf der Superbooth vom sound mein lieblig war) doch zu teuer sein.

Jetzt bin ich doch bei zweien hängen geblieben die mit ordentlich Patchpukten und was ich gelesen habe snappy Hüllenkurven kommen. Und preislich für mich indem was sie bieten gut ins Budget passen.

Der B. Neutron
Der B. 2600

Beim 2600 würde mir wahrscheinlich das 24 DB Filter ganz gut im Sound gefallen da der Microfreak (außerhalb der Drums) ein 12 DB Fikter hat, was ich gut finde aber ich eher als "neutral" empfinde.
Außerhalb der Percussion Sounds würde das bestimmt gut untenrum bisschen dick auftragen. Und der Sound eines 2600 einmal zu Hause ..das hätte was

Der Neutron kann aber auch gut vom sound in die Tiefe gehen? In ein paar Videos hat mich das überrascht. Dicke Basdrum, Noisy Snares und FM Plinks und Plunks müssten damit auch gehen. Die Patchmatrix finde ich gut. Ordenlich In´s und Out´s. Passt gut auf meinen Schreibtisch. Gut 200 € weniger ..

Tja die Qual der Wahl ..
 
polysix
polysix
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gibts gebraucht für 650, der aufgeführte Grandmother ist teurer

außerdem hast du keine Budgetgrenze genannt

Ja stimmt. 750,00 € wäre das absolute Maximum (GM hatte ich für den Preis hier im Forum gesehen) für einen Synth mit Tastatur... aber der B 2600 bei MS als B Ware für 525 € gefällt meiner Frau zwar nicht 100 % aber besser als die 750 .. :)
 
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verstaerker
verstaerker
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Klingt ja echt gut so ein Teil aber das Sampeln der analogen Kisten ist mein Ziel. Eine Drum - / Groovebox soll es nicht werden.
äh was ? der analog Four ist keine Groovebox in dem Sinne. Es ist ein multitimbraler und polyphoner Analogsynth mit Stepsequencer
 
Scenturio
Scenturio
au͘͏͡d̛̀i̛͝a͞ţ͏u͏r ̷͜et ̶͟͝a͡l͜t͢͡͠e͜͠ŗa ͝p͢a̛rs
ich würde hier wohl auch zum Behringer 2600 greifen. Damit geht echt ne Menge.

Für einfachere perkussive Sounds nehme ich auch gerne den mfb Dominion Club, aber der ist natürlich nicht modular - und für so Ringmod-Sachen ist er auch nicht wirklich geeignet.
 
zenobic
zenobic
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die env fand ich nicht ganz so snappy..

Hatte es schon wieder gelöscht, weil so richtig gute Drums können erstaunlich viele Synths. Ein MS20 mit Feedback (Phones -> Ext IN) Trick kann brachial, aber feine Hi-Hats, für Hi-Hats ist sowieso was mit Band- oder Highpass gut. Ansonsten kann ich ein ganzes kraftwerky Drumset mit einem Juno-106 aus Noise und Sinus (Resonance und FilterEnv) aufbauen, das können mittlweile wahrscheinlich auch sehr viele aktuelle Synths, wie Dreadbox Nymphes oder so.
Für mehr Obertonreiches braucht man FM/Ringmod oder sowas wie Pitch Envelope. Allerdings bei zu vielen Obertönen auf Drums kann es im Mix schwerer werden.
Ansonsten kann man mit Overdrive am Mixer (z.B. ein Bastl Dude) oder mit Effekten wie Pitch oder Frequency Shifter, Boss Compressor/Sustainer arbeiten, mit einem Sustainer hatte ich mal aus einem Polysix ein imo fettes Drumset gebaut, aber das war als es noch nicht so viele Möglichkeiten gab. FM-Synths können auch sehr gut für Drums sein.
Wie auch immer, ob FM, analog oder Plastikeimer, ein weiterer Aspekt ist, dass man auch einfach Bock haben muss, sowas durchzuziehen.
Mit einem eigenen Drumset bewegt man sich schneller aus den Hörgewohnheiten heraus, da die Frage der Drums oft schon geklärt ist, und es kann dann schon zu Fragezeichen ("was ist das für eine Kick" oder "klingt verzerrt" usw.) führen.
 
polysix
polysix
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Hatte es schon wieder gelöscht, weil so richtig gute Drums können erstaunlich viele Synths. Ein MS20 mit Feedback (Phones -> Ext IN) Trick kann brachial, aber feine Hi-Hats, für Hi-Hats ist sowieso was mit Band- oder Highpass gut. Ansonsten kann ich ein ganzes kraftwerky Drumset mit einem Juno-106 aus Noise und Sinus (Resonance und FilterEnv) aufbauen, das können mittlweile wahrscheinlich auch sehr viele aktuelle Synths, wie Dreadbox Nymphes oder so.
Für mehr Obertonreiches braucht man FM/Ringmod oder sowas wie Pitch Envelope. Allerdings bei zu vielen Obertönen auf Drums kann es im Mix schwerer werden.
Ansonsten kann man mit Overdrive am Mixer (z.B. ein Bastl Dude) oder mit Effekten wie Pitch oder Frequency Shifter, Boss Compressor/Sustainer arbeiten, mit einem Sustainer hatte ich mal aus einem Polysix ein imo fettes Drumset gebaut, aber das war als es noch nicht so viele Möglichkeiten gab. FM-Synths können auch sehr gut für Drums sein.
Wie auch immer, ob FM, analog oder Plastikeimer, ein weiterer Aspekt ist, dass man auch einfach Bock haben muss, sowas durchzuziehen.
Mit einem eigenen Drumset bewegt man sich schneller aus den Hörgewohnheiten heraus, da die Frage der Drums oft schon geklärt ist, und es kann dann schon zu Fragezeichen ("was ist das für eine Kick" oder "klingt verzerrt" usw.) führen.

Genau. Bin völlig überrascht wie a. viel spaß mir wieder das sampeln macht b. es kommt zu schönen "Unfällen". Hatte z.b ein Basedrum sample vom Microfreak länger als geshen geschnitten und bekommt jetzt eine total schöne "Fahne". Auch nachher nochmal was im Sampler verbiegen und wenn es nur das pitch ist...
Ich habe noch ein paar Drumssounds vom MS20 mini. Den hatte ich eine lange Zeit (auch als einzigen Synth) Die Sounds sind schon abgefahren aber, wahrscheinlich nur Einbildung, fand ich den nie richtig percussiv...knackig.
 
 


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