Welcher Synth könnte hier benutzt worden sein?

Habs mir grad nochmal angehört, nachdem ich urspünglich dachte es wären 3 Oszillatoren in dem Bass-Sound. Es könnte eigentlich auch PWM sein und ein weiterer Oszillator zwei Oktaven höher. Auch klingt es sehr gesättigt bzw. leicht angezerrt. Hatte mal einen Subphatty... damit könnte das schon gehen. Die neueren Subs kenne ich nicht mehr so gut.

EDIT: Habe mal einen schnellen Versuch mit dem Mini gemacht, dort natürlich ohne PWM - klingt ähnlich, aber nicht wirklich genauso....


Ein Mini ist schon ein Hammerteil, der Sound ist einfach unschlagbar, aber sowas kann ich mir im Moment noch nicht leisten! Werde mir im Endeffekt denke ich den Subsequent37 oder eventuell auch den Grandmother kaufen. Weiß noch nicht recht, welcher von beiden.
Vielleicht auch der MS-20? :)
Wow und cooles Soundbeispiel! Ist dir ja gut gelungen :eek:
Wenn man übrigens davon ausgeht, dass, wie der Künstler des Tracks behauptet, das Album in welchem auch dieser Track vorkommt fast ausschließlich mit dem Juno-6 gemacht wurde, so wäre die Melodie, sofern nicht mehrere Spuren übereinander gelegt wurden, mit einem Oszillator gemacht! Also klar, zwei Spuren, Bass und Lead, aber eventuell wurde ja eine weitere Bassspur identisch kopiert und um eine Oktave nach oben versetzt. Pulsbreitenmodulation, hat der Juno ja nicht (?).
 
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Pulsbreitenmodulation, hat der Juno ja nicht
Ich bin jetzt ja nicht so der Juno Kenner, aber das soll er können ;-) Der Minimoog hat keine PWM, aber man kann etwas tricksen, indem man Sägezahn mit der invertierten Version mischt, die Verstimmung bestimmt die Geschwindigkeit der Pulsbreitenmodulation.

20150106_124236.jpg
 
Ja, PWM ist sogar gerade eine der Stärken des Juno. Man kann Puls mit PWM auch mit dem Sägezahn mischen und stufenlos noch den Sub-OSC hinzufügen. Dazu kann man das Filter dann noch bei hoher Resonanz tonal spielen, ist hier aber nicht der Fall. So hat man trotz nur eines OSCs pro Stimme mitsamt Noise bis zu 5 Klangquellen.
 
Ich weiss nicht, der Juno-6 klingt für mich irgendwie immer nach Take-on-me-Lead Sound...
Egal was ich drehe und schraube es klingt immer gleich oder ähnlich... im besten Fall bekomme ich noch das Infinity Arpeggio hin und das wars dann.

Evtl. ist mein Juno einfach auch nur hinüber.
 
@knoblauch123:
Da gibts doch was von Ratiopharm *hust* Behringer.
Er meint den Behringer Model D: Der bietet ungefähr (bzw. erstaunlich nah) den Minimoog-Sound für nur ein paar hundert Euro.
----
Ein SID ist das bestimmt nicht: Das ist viel zu fett, der SID klingt wesentlich dürftiger.
Von den Sounds könnte man das aber fast meinen. Klingt nach Sounds, die man typischerweise auf dem C64/SID hatte, aber mit einem wesentlich leistungsfähigeren Synth gemacht.
Behringer Model D wäre wohl keine schlechte Wahl dafür.

Edit: Ach so, außerdem klingt es für mich nach echt analog. Sollte mich sehr wundern, wenn das ein Plugin wäre.
 
Juno 6, so weit waren wir ja schon. Den verwechsle ich ständig mit VA oder Software, ist irgendwie auch klanglich nicht mein Ding.
 
@knoblauch123:

Er meint den Behringer Model D: Der bietet ungefähr (bzw. erstaunlich nah) den Minimoog-Sound für nur ein paar hundert Euro.
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Ein SID ist das bestimmt nicht: Das ist viel zu fett, der SID klingt wesentlich dürftiger.
Von den Sounds könnte man das aber fast meinen. Klingt nach Sounds, die man typischerweise auf dem C64/SID hatte, aber mit einem wesentlich leistungsfähigeren Synth gemacht.
Behringer Model D wäre wohl keine schlechte Wahl dafür.

Edit: Ach so, außerdem klingt es für mich nach echt analog. Sollte mich sehr wundern, wenn das ein Plugin wäre.

Ich denke, ich werde einen Moog Grandmother kaufen. Hat nur 2 Osc's aber das ganze Ding ist analog und wenn man im Mixer stark aufdreht kommt wahrscheinlich auch dieser verzerrte Sound her. Pulsbreite kann man auch modulieren, und das Semi-Analoge Design bietet auch ein bisschen Erforscher-Freude. Der Behringer Model D macht mich ehrlich gesagt nicht so an, bin da ein bisschen komisch. Verstehe schon; der kann den Sound bestimmt gut nachbilden und ist für jeden bezahlbar, aber bei mir ist das mehr so ne irrationale Sache. "Go bigger go home" denk ich mir oft :eek: Daher, wenn ich mir einen Model D kaufen würde, dann den von Moog. Eine Juno-60 Emulation auf dem System-8 finde ich übrigens ebenso weniger ansprechend für mich, als einen echten Juno. Aber das ist vollkommen subjektiv und persönlich, ich kann's absolut verstehen, wenn man Plug-Out als auch Behrinder D kaufen würde. :)

Gruß
 
Hat nur 2 Osc's aber das ganze Ding ist analog und wenn man im Mixer stark aufdreht kommt wahrscheinlich auch dieser verzerrte Sound her

Ohne je 'nen Juno gehabt zu haben, aber ich denke der Track ist nachbearbeitet, die Distortion ist imho kein eigentlicher Bestandteil von dessen Grundsounds. Zum Moog Grandmother kann ich nix sagen, mein Little Phatty hat zu diesem Zweck 'nen Overload Parameter.
 
Ich denke, ich werde einen Moog Grandmother kaufen.
Das ist bestimmt eine gute Wahl, aber Dir sollte klar sein, dass zwischen Moog-Sound und Roland-Sound doch ein großer Unterschied besteht, auch wenn wir hier anfangs mit unserem Tipp falsch lagen.

Eine Juno-60 Emulation auf dem System-8 finde ich übrigens ebenso weniger ansprechend für mich, als einen echten Juno.
Ich habe das Plug-In aus der Roland Cloud ausführlich getestet, das mit dem "Plug-Out" im System 8 identisch ist. Meiner Meinung nach ist der Klang zu 100% authentisch "echt" Juno. Man hat darüber hinaus dann noch den Bonus der zweiten Hüllkurve und die Möglichkeit der Beeinflussung der beiden Hüllkurven über Velocity. Zwei Dinge, die man bei den Originalen schmerzlich vermisst hat. Dazu gibt es einen Regler, mit dem man stufenlos einstellen kann, wie "alt" und "kaputt" der Juno denn klingen soll. Ich weiß, dass das eine unpopuläre Meinung ist, aber aus meiner Sicht spricht heute aus musikalischer Perspektive nichts mehr für den alten Analog-Kram - nur Sammelleidenschaft und Nostalgie.
 
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Das ist bestimmt eine gute Wahl, aber Dir sollte klar sein, dass zwischen Moog-Sound und Roland-Sound doch ein großer Unterschied besteht, auch wenn wir hier anfangs mit unserem Tipp falsch lagen.


Ich habe das Plug-In aus der Roland Cloud ausführlich getestet, das mit dem "Plug-Out" im System 8 identisch ist. Meiner Meinung nach ist der Klang zu 100% authentisch "echt" Juno. Man hat darüber hinaus dann noch den Bonus der zweiten Hüllkurve und die Möglichkeit der Beeinflussung der beiden Hüllkurven über Velocity. Zwei Dinge, die man bei den Originalen schmerzlich vermisst hat. Dazu gibt es einen Regler, mit dem man stufenlos einstellen kann, wie "alt" und "kaputt" der Juno denn klingen soll. Ich weiß, dass das eine unpopuläre Meinung ist, aber aus meiner Sicht spricht heute aus musikalischer Perspektive nichts mehr für den alten Analog-Kram - nur Sammelleidenschaft und Nostalgie.

Glaube ich dir sofort! Dass das super echt klingt und genau gleich. Bestimmt kann das niemand auf der Welt unterscheiden, wenn er ein blindes Soundbeispiel von beidem vorgelegt bekommen würde. Aber bei mir hat so ein analoges Teil einfach eine richtige Ästhetik, auch vom Look her. Das spielt bei mir ne große Rolle, auch wenn das aus rein musikalischer Perspektive eigentlich keinen Unterschied macht (abgesehen davon, dass mich ein Original-Gerät vielleicht mehr inspiriert, oder mir mehr Spaß macht), teuer ist und für jeden "normalen" Menschen wahrscheinlich idiotisch klingt. Ausnahmen sind natürlich Modelle, wo das Original wirklich besser klingt, als die Replika, z.b. MS-20 Mini und MS-20, wobei der Mini auch schon nah dran ist, sich jeder leisten kann, und trotzdem mega cool ist. Würde auch niemals jemand kommen mit "Ach, was weißt du schon mit deinem Plug-Out! Analog ist viel besser!" Finde solche Aussagen schwachsinnig. Ich präferiere Analog, aber nur weil das meinen Geschmack trifft, ist es nicht automatisch besser. Mag aber auch ganz arg digitale FM Synths wie den DX7... Ich denke, jeder sollte spielen oder besitzen, wovon er die meiste Freude hat. Bei mir sind das eben entweder Reissues, Originalmodelle, oder eben neue Synthesizer, die mich auch ästhetisch ansprechen. Grandmother ist da dabei, wie auch die Analog Solutions Fuse Box, der MFB Dominion, der OB-6 von DSI, sowie diverse andere. Ja, der Grandmother ist weit weg vom Juno, ist ja klar, allein schon weil er monophon ist, aber ich denke, der ist ziemlich cool, der Grandmother. Hoffe nur die Oszillatoren sind ebenso überzeugend vom Klang wie die des Model D, bzw. der (unbezahlbaren) Modular-Einheiten, von welchen der Grandmother ja inspiriert ist, bzw. von welchen er (oder sie? :D) seine Module ja gekriegt hat. Meine polyphone Entscheidung wäre 100% ein OB-6 von DSI/Oberheim, die Videos und Beispiele waren wirklich ausnahmslos überzeugend :)
Aber da müsste ich schon ein ganzes Stück sparen und außerdem bin ich grad mehr aufm Mono-Trip alá Moog :D

Gruß
 
dass das Digitalzeug analoge synths überflüssig macht, erzählen die marketingfuzzis schon seit 35 Jahren. und dann klingts doch immer steril und langweilig. man denkt immer erstmal es klingt gleich, und dann fehlt trotzdem immer irgendwie was.
Ich bin aber kein Marketing-Fuzzi, sondern einfach nur Musiker, und nein, ich stimme Dir absolut nicht zu. Natürlich ist nicht alles gut, was digital ist, aber genauso wenig ist alles besser, nur weil oder wenn es analog ist.
 
Ich bin aber kein Marketing-Fuzzi, sondern einfach nur Musiker, und nein, ich stimme Dir absolut nicht zu. Natürlich ist nicht alles gut, was digital ist, aber genauso wenig ist alles besser, nur weil oder wenn es analog ist.

Ich denke man darf nicht verallgemeinern. Von beiden Welten (Digital/Analog) gibt es wirklich gut klingende Vertreter (und auch von beiden Seiten schlechte), damals wie heute. Weder Analog noch Digital sind Garantien für Qualität. Der Klang eines Synths ist ja auch noch von vielen anderen Faktoren abhängig. Als blauäugiger Purist freu ich mich immer beim Wort "Analog", das beschränkt sich nicht nur auf Synths. Aber unter meinen Top Synths sind auch Digitale, wie der D5 und DX7. Ist ja auch tw Geschmackssache. Und nur auf Nostalgie und Sammlertum beschränken sich die alten Analog-Sachen allerdings ganz und gar nicht (meiner Meinung nach). Ich finde, man kann einen Unterschied oft hören (nicht immer). Also die Hauptsache ist denk ich, klingt er (für dich) gut? Dann erübrigt sich die Frage, ist er analog oder digital. Und Spaß machen sollte es, und zum Musik machen anregen :) So denk ich darüber jedenfalls nach...

dass das Digitalzeug analoge synths überflüssig macht, erzählen die marketingfuzzis schon seit 35 Jahren. und dann klingts doch immer steril und langweilig. man denkt immer erstmal es klingt gleich, und dann fehlt trotzdem immer irgendwie was.

Stimmt in gewisser Hinsicht schon, allerdings gibt es auch viele Digitale Synths, die mir sehr gefallen. Ich denke, dass eine schließt das andere nicht aus, so wie eben erklärt. Ich tendiere wie gesagt oft zu analog. Klingt für mich lebendiger, echter, organischer, energiereicher. Is halt Präferenz. Mir klingen die meisten (nicht alle) Digitalen, wie du beschrieben hast, zu steril.

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Der Thread ist jetzt ein bisschen vom Thema abgekommen, aber sei's drum, die Frage hat sich ja geklärt. Der Track scheint mit Juno-6 gemacht worden zu sein, mit dem Minimoog konnte man es gut nachbilden, und Effekte sind offenbar auch benutzt worden.

Damit wäre die Sache für mich jedenfalls soweit geklärt, und ich bedanke mich bei allen die mir ihr Fachwissen bereitgestellt haben :)
Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß, dass das eine unpopuläre Meinung ist, aber aus meiner Sicht spricht heute aus musikalischer Perspektive nichts mehr für den alten Analog-Kram - nur Sammelleidenschaft und Nostalgie.
Es gibt noch ein paar Sachen, die für die alte Hardware spricht: die physische Benutzeroberfläche (gleichzeitiges händisches Ändern mehrer Parameter ohne das vorher programmieren zu müssen - Hardware kann man "Spielen" - Software muss man programmieren), die "Ready to use"-Eigenschaft (kein Recher-Booten, kein VST-Host starten, kein Plugin laden - einfach Anschalten fertig) und die potentiell mögliche Separierung von Tonhöhe und Notenevent (ok, ist bei meinem Juno eine Mod, aber die wäre beim Plugin nicht möglich).

Die Hardware darf gerne auf digitale Klangerzeugung zugreifen - da hat niemand was dagegen.
 
Alter Juno-6 Benutzer-Fehler: Suboszillator verwendet man nicht bei Lead-Sounds.

Na komm… .die "Regeln aus dem Handbuch" zu brechen ist doch noch immer das Schönste in der Musik bzw. beim rumschrauben an Sounds. Mal ganz unabhängig von der ewigen Diskussion analoge vs. digitale Klangerzeugung.

Schönes Wochenende @all
A.
 
Ich denke, Deine Entscheidung auf Grandmother zu setzen, ist richtig, wenn Du einen Synth mit Charakter magst. Den Charakter habe ich bei den Phattys, Sub 37, Mother-32 und auch beim Voyager vermisst. Irgendwie klangen die alle zu glattgebügelt in meinen Ohren. Von den genannten gefiel mir der SubPhatty noch am ehesten. Klar hat so ein Voyager schon einiges an Möglichkeiten zu bieten, aber der Grundklang war halt immer relativ brav. Ich denke, dass Moog da mit der Omma einen tollen Synth gebastelt hat. Die von hause aus beschränkten Möglichkeiten, kann man sich ja schnell z.B. mit Eurorack/MU Modulen erweitern.

(Einen Voyager OS und SubPhatty hatte ich selber lange Zeit. Einen Sub37 und Mother-32 konnte ich immer wieder testen.)
 
Hallo, ich wollte kein neuen Thread aufmachen und dachte ich frage es mal hier in die Runde.

Kann sich jemand vorstellen mit was der Ricardo diese Pads/Melodie bei 2:38 gemacht hat?

Ich kenne das Lied schon lange und je tiefer ich mich in den Sound reinhöre desto interessanter wird er.

Ricardo Villalobos - Dexter:
Ansehen: https://youtu.be/twOVhS2zg78
 
Kleiner Nachtrag zum Eingangsposting, Softsynth ohne Sequenzer handgespielt, könnte 'nen Compressor vertragen ;-)

 

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  • Fan Fundament.mp3
    968,4 KB · Aufrufe: 77
Btw: Die Melodie ist f#cking unfassbar einfach nachzuspielen..... ;-)

-> F#1 - D#2 - C#2 - D#2 - A#1 - G#1


Sound ist wie schon genannt PWM mit Sägezahn (drei Oktaven höher).
 
Das Fundament besteht aus 3 Komponenten, -12, 0, +24 +/- ein paar Cent gelayered dürfte 3x der selbe Sound (oder 'ne Chord Funktion??? - afair gabs da mal 'nen Thread zu) sein, falls es vom Juno 6 stammt.
 
Ein gespielter drei Oktav PWM Klang klingt aber nicht so schneidend in den Höhen, wie als wenn man einen Sägezahn nehmen würde.

Meiner Meinung nach....
 
Ein gespielter drei Oktav PWM Klang klingt aber nicht so schneidend in den Höhen, wie als wenn man einen Sägezahn nehmen würde.

Eigentlich klingt er schneidender, bei entsprechend schmaler Pulsbreite enthält so ein Pulse höhere Harmonische die lauter sind als beim Sägezahn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, ich werde einen Moog Grandmother kaufen. Hat nur 2 Osc's aber das ganze Ding ist analog und wenn man im Mixer stark aufdreht kommt wahrscheinlich auch dieser verzerrte Sound her. Pulsbreite kann man auch modulieren, und das Semi-Analoge Design bietet auch ein bisschen Erforscher-Freude. Der Behringer Model D macht mich ehrlich gesagt nicht so an, bin da ein bisschen komisch. Verstehe schon; der kann den Sound bestimmt gut nachbilden und ist für jeden bezahlbar, aber bei mir ist das mehr so ne irrationale Sache. "Go bigger go home" denk ich mir oft :eek: Daher, wenn ich mir einen Model D kaufen würde, dann den von Moog. Eine Juno-60 Emulation auf dem System-8 finde ich übrigens ebenso weniger ansprechend für mich, als einen echten Juno. Aber das ist vollkommen subjektiv und persönlich, ich kann's absolut verstehen, wenn man Plug-Out als auch Behrinder D kaufen würde. :)

Gruß

System 8 ist grauenhaft , und jeder der außerhalb von 2 Oktaven da das Original hört bekommt von mir eine digitale Backpfeife ... so eine Plastik Kiste mit Emphasis im sound ;-)
 
Glaube ich dir sofort! Dass das super echt klingt und genau gleich. Bestimmt kann das niemand auf der Welt unterscheiden, wenn er ein blindes Soundbeispiel von beidem vorgelegt bekommen würde. Aber bei mir hat so ein analoges Teil einfach eine richtige Ästhetik, auch vom Look her. Das spielt bei mir ne große Rolle, auch wenn das aus rein musikalischer Perspektive eigentlich keinen Unterschied macht (abgesehen davon, dass mich ein Original-Gerät vielleicht mehr inspiriert, oder mir mehr Spaß macht), teuer ist und für jeden "normalen" Menschen wahrscheinlich idiotisch klingt. Ausnahmen sind natürlich Modelle, wo das Original wirklich besser klingt, als die Replika, z.b. MS-20 Mini und MS-20, wobei der Mini auch schon nah dran ist, sich jeder leisten kann, und trotzdem mega cool ist. Würde auch niemals jemand kommen mit "Ach, was weißt du schon mit deinem Plug-Out! Analog ist viel besser!" Finde solche Aussagen schwachsinnig. Ich präferiere Analog, aber nur weil das meinen Geschmack trifft, ist es nicht automatisch besser. Mag aber auch ganz arg digitale FM Synths wie den DX7... Ich denke, jeder sollte spielen oder besitzen, wovon er die meiste Freude hat. Bei mir sind das eben entweder Reissues, Originalmodelle, oder eben neue Synthesizer, die mich auch ästhetisch ansprechen. Grandmother ist da dabei, wie auch die Analog Solutions Fuse Box, der MFB Dominion, der OB-6 von DSI, sowie diverse andere. Ja, der Grandmother ist weit weg vom Juno, ist ja klar, allein schon weil er monophon ist, aber ich denke, der ist ziemlich cool, der Grandmother. Hoffe nur die Oszillatoren sind ebenso überzeugend vom Klang wie die des Model D, bzw. der (unbezahlbaren) Modular-Einheiten, von welchen der Grandmother ja inspiriert ist, bzw. von welchen er (oder sie? :D) seine Module ja gekriegt hat. Meine polyphone Entscheidung wäre 100% ein OB-6 von DSI/Oberheim, die Videos und Beispiele waren wirklich ausnahmslos überzeugend :)
Aber da müsste ich schon ein ganzes Stück sparen und außerdem bin ich grad mehr aufm Mono-Trip alá Moog :D

Gruß

dafür dass der OB-6 zu wenig kann , fehlt mir die Vintage im Sound und die direktheit seiner Vorbilder ... Lach mich aus , aber mit einem Analog 4 MK2 kommst du weiter und besser usw. , er ist für mich der König der aktuell bezahlbaren Polyphonen Synthesizer , das Grooveboxdesign täuscht ...
 


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