Welches Setup für Einsteiger?

"jd xi"

...waere dann die frage nach der livetauglichkeit:
patternlaenge max . 4 takte.
keine andere taktlaengen als 16/32 steps? schlecht.
keine unterschiedlichen tracklaengen im pattern? schlecht.
patternlaenge kann bei laufendem sequencer geaendert werden. gut.
drum-instrumente lassen sich nicht einzeln muten/unmuten? schlecht (sehr).
...

hab das ding allerdings nie in echt gesehen, nur die anleitung ueberflogen, mag mich also auch irren.
Jetzt meinte ich mich fast entschieden zu haben und jetzt kommt das :P
 
Erbesszähler wird man erst durch Erfahrung, mit irgendwas musst du anfangen und man kann mit einem Gerät komplette Musikstücke erstellen, ohne Geld für Mixer etc. ausgeben zu müssen, von daher als Einstieg kein Fehler.


Roland JD-Xi review | Top ten pros and cons
 
Hey ich dachte meine Kaufentscheidung wäre jetzt fast für mich mit dem Roland JD-XI gefallen. Jetzt habe ich jedoch nach weiteren Videos und Recherche gemerkt das mich der reine Synthesizer Part, also jetzt ohne einen Track mit Percussion und so weiter machen zu wollen am meisten interessiert. Jetzt geht es also nicht mehr um eine Groovebox sondern eher um den Synthesizer Part. Monologue und Minilogue XD wurden mir am Anfang empfohlen und die interessieren mich auch sehr, da das kleine Oszilloskop auch noch die Syntheseform anzeigt, was ich sehr cool finde. Jetzt meine Frage: Gibt es um die 500€ noch "mehr Synthesizer fürs Geld", verglichen mit den beiden, oder ist man mit denen gut bedient? Da ich in diesem Atemzug dann auch gleich spielen lernen will, sprich mit der Tastatur umgehen, würd ich noch gern wissen ob die Tastatur Größe reicht, oder ob man sich lieber einen Synthesizer ohne Tastatur holt und dann z.B. eine Arturia Keystep anschließt?

Wenn ich mir dann einen angeschafft habe, was könnt ihr an Literatur, Blogs, Tutorials empfehlen, um Synthesizer, Modulation und das drumherum zu verstehen?
Was könnt ihr empfehlen um spielen zu lernen? Noten, Akkorde, Instrumente, Stimmen usw.? Das soll natürlich keine klassische Klavierausbildung werden. Ich will nur das minimum erlenen damit ich nicht alles als Blackbox wahrnehme und irgendwann auch Melodien spielen kann, die sich nicht wie aus der Dose anhören. Grundlagen zum Thema Oszillator Frequenzen und Modulation habe ich durch meine Elektroniker Ausbildung.
 
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Für 500 € gäbe es den 6-stimmigen Deep Mind 6 mit normal-großen Tasten. Mit dem kann man sowohl monophon als auch polyphon spielen mit bis zu 6 Stimmen. 6 Stimmen machen Sinn bei erweiterten Akkorden (jazzig / fusion). Natürlich wird der Klang abgebrochen, wenn man Akkorde wechselt, denn Reserve für Überblendungen zwischen Akkorden gibt es keine. Deep Mind 12D und Deep Mind 12 hätten 12 Stimmen.

Mehr Polyphonie (zumindest mehr als 6 Stimmen des Deep Mind 6) hätte z.B. der digitale Blofeld. Als Desktop im Budget.
Roland JD-Xi hat viel Polyphonie, lässt sich aber am Gerät wenig übersichtlich editieren.

Soviel ich im Forum mitgekommen habe, denn selber habe ich keinen der genannten Synthesizer benutzt.
 
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Naja Melodien spielen lernen ist ein weites Spektrum. Zu Beginn sollte man sich erstmal auf eine Skala konzentrieren (pro Track).
Man hört ja, welche Töne passen und welche nicht. Wenn du nur die schwarzen oder nur die weißen Tasten spielst, kannst du schonmal nichts falsch machen.
Die schwarzen für Pentatonik die weißen für die ionische Skala.
Und ab geht die Post! :heyho:


Also nur ein Synth ja? Und dann die Drums dazu aus Ableton oder was? Weil nur auf einem monotimbralen Ding rumzuklimpern oder ne 16 Schritt Sequenz zu filtern wird ganz schnell laaaaangweilig,wenn man keine Ahnung von richtigem Spiel hat.

Ich bleib beim jdxi oder ner Electribe, aber die willst du ja nicht weil keine Tasten.

Pro Tip: life is short :buegeln:
 
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Ein Buch über Harmonielehre wäre empfehlenswert. Irgendwas auf Einsteiger-Niveau. :idea:
Viele Bücher nutzen allerdings Notenschrift. Das kann einen überfordern. :P Wer braucht schon Notenschrift heutzutage? :lol:
Melodien kann man lernen nach Gehör nachspielen.
Verständnis von Musikintervallen wäre m.E. wichtig: Oktave, große/kleine Terz usw.
Insb. für Akkorde bzw. zur Bildung von Akkorden nützlich, aber auch für Melodien.
Skalen / Tonleitern sind Anordnungen von Tonhöhen, um dem Chaos aus 12 Tonhöhen pro Oktave eine Struktur zu geben, indem eben nur ausgewählte Tonhöhen (z.B. 7 an der Zahl pro Tonleiter) abgebildet werden. ;-) Alle 12 Tonhöhen enthält die chromatische Tonleiter.
 
Bleib' mal beim JD-Xi, da machst Du nichts falsch.


Edit (nach dem Like geschrieben): Sonst müßtest Du's trennen: Gibt gerade 'n paar tolle Grooveboxen - Digitakt, Roland MC-101, Akai MPC One, Novation Circuit.
Und auch tolle Synths (Korg Minilogue XD, Deepmind 6 und 12, Novation Peak, um ein paar polyphone zu nennen). Aber das würde dann halt viel teurer.

Oder Du nimmst das Konzept vom JD-Xi, aber in teurer und besser, das wäre der Jupiter Xm. Der ist schon ganz geil (wenn man sich Synthmanias Vergleichsvideo anschaut). Aber wahrscheinlich deutlich jenseits des Budgets.
 
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@slvmber: den Deepmind 6 kann ich auch empfehlen - polyphon, recht gute Tastatur, Arpeggiator und nicht schlechte Effekte für ziemlich wenig Geld.
Wenn monophon ausreicht, gäbe es statt dem Monologue noch die BassStation II: Tasten in Vollgröße, mehr Möglichkeiten (dafür einige Doppelbelegungen, aber immer noch gut bedienbar), klingt allgemein etwas "netter" bzw. "roländischer" als der Korg.

Zum Blofeld würde ich nur raten, wenn Programmierung über Menüs oder Software-Editor kein Problem ist. Für mich war das nichts ...

Zum Einstieg (abseits der Groovekisten) kann ich eine Kombination aus polyphon (Deepmind oder notfalls auch ein gut bedienbarer VA wie Gaia/SH201 oder ein gebrauchtes Nordracks) und einem analogen monophonen empfehlen. Da eignet sich immer was von Behringer (von Crave über Neutron bis zum Model-D oder Pro-1). Aber auch ein Waldorf Rocket kann Spaß machen (trotz oder gerade wegen des speziellen Konzeptes).
 
Wie schon erwähnt

1.) lade dir eine Demo Daw herunter ( spiel damit und schau ob sie zu dir passt ) früher oder später wirst eh eine wollen??
2.) such einen Shop auf wo unterschiedliche Gerätschaften vorhanden sind und teste
3.) lass dich von Fehlkäufen nicht entmutigen
Welche Art von elektronischer Musik soll’s denn sein ?
 
Ich würde sagen, einfach irgendwas bereits genanntes gebraucht kaufen und wenn es nicht zusagen sollte, zum gleichen Preis wieder verkaufen und nächstes ausprobieren.

Wenn man zu viel vergleicht, weiß man irgendwann nicht mehr was man überhaupt haben möchte, weil man bei jedem Gerät Abstriche machen muss. Wenn man einmal einen da hat und ihm eine Chance gibt, ergeben sich die persönlichen Vor- und Nachteile von selbst. Egal was man kauft, wichtig ist dieses "eine Chance geben", sonst funktioniert auch das Praktische nicht.
 
Deswegen wäre die Musikrichtung interessant
Eine gewisse Nachhaltigkeit finde ich trotzdem ratsam
z.B der erwähnte Digitakt + monolouge/deepmind 6/nordlead 2 gebraucht??? Die Teile bekommst bei nicht gefallen leicht wieder weg
und hast kaum einen Verlust?? Nur mal so zum nachdenken
 
Verstehe den Denkanstoß nicht..
Das schwer verkäufliche kann man günstig kaufen und ebenso günstig wieder verkaufen. Im Grunde ist es nur schwer verkäuflich, weil der Preis nicht stimmt. Z.B. wenn man den Monologue für 200 Euro anbietet, statt 170 Euro, wie es jemand heute online gestellt hat..

Bisschen Marktbeobachtung gehört auch dazu, aber als Richtwert kann man sich 2/3 des Neupreises setzen. Damit hat man selten Verluste beim Wiederverkauf.

Und wenn der Wert in zwei Jahren drastisch sinken sollte, ist es vollkommen egal, weil man zwei Jahre Spaß damit hatte.
 
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Also eine DAW werd ich mir früher oder später eh zulegen. Vllt werde ich das auch ziemlich schnell machen falls ich mich gegen eine Groovebox entscheide.

Was ich immer wieder lese: Monophone Synthesizer benutzt man für Pads und Strings. Was sind Pads und Strings?

Da will ich hin :P :

https://www.youtube.com/watch?v=L7Uk5sxJOQo
 
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Polyfone nutzt man dafür, nicht monofone..
Pads und Strings sind Flächen und Streicher :guckstdu:
 
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An den Fact Videos bin ich auch in den letzen Tagen kleben geblieben. Erstaunlich, wie minimalistisch die Setups teilweise sind. Und trotzdem schaffen die es, aus ihren Kisten etwas Interessantes rauszuholen. Ich finde so etwas total inspirierend. Zeigt es doch, dass für gute Musik gar nicht viel notwendig ist, solange man seine Geräte gut kennt.

Auch irgendwie cool:


https://www.youtube.com/watch?v=5_sCxOEUoi0&list=RD5_sCxOEUoi0&start_radio=1


Das klingt schon echt geil, da bekomme ich gleich selber Lust auf so einen Jam, wobei der Hall immer viel ausmacht, dass muss man auch immer noch als Gerätschaft einplanen, eventuell sogar mehrfach oder das Mischpult hat gute Effekte oder die kommen halt wie im Video aus der DAW. Und schon ist das ganze auch nicht mehr soooo minimalistisch.
 
Ok und für was ist dann in der Regel der monophone? Für den Bass? Ich bin ja nicht abgeneigt von dem JD XI, jedoch finde ich was der Typ da mit dem Prologue raus haut, hört sich 10x krasser an als die "Pads und Strings" aus dem JD XI. Der ist halt ein Kompromiss aus allem oder? Deswegen muss man dann Abstriche machen? Wenn ich jetzt einen Synth nehme der diese Zusätze für Percussion nicht hat, dann wird sich da dann mehr auf die "Pads und Strings konzentriert oder? Das meine ich damit.
 
Daraus schließe ich, dass ich mit dem monofonen wesentlich mehr spielen können muss als mit einem polyphonen, damit es sich nach was anhört?

Und jetzt nochmal zum spielen lernen bzw. Theorie lernen?

Bringt dieses Buch etwas:
https://www.amazon.de/Synthesizer-So-funktioniert-elektronische-Klangerzeugung/dp/3941531700/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=synthesizer+buch&qid=1580420950&sr=8-1


Wie habt ihr es gelernt? Klavierunterricht? Keyboardunterricht? Selbststudium?
 
Wenn ich jetzt einen Synth nehme der diese Zusätze für Percussion nicht hat, dann wird sich da dann mehr auf die "Pads und Strings konzentriert oder? Das meine ich damit.
Das hängt ganz von dir ab.. Es ist aber schon sehr praktisch, wenn man Drums hat. Ob im selben Gerät oder einzeln, ist egal. Ich finde, sie runden das Ganze auf, aber viele kommen auch ohne zurecht. Kommt auf das Ziel an.

Daraus schließe ich, dass ich mit dem monofonen wesentlich mehr spielen können muss als mit einem polyphonen, damit es sich nach was anhört?
Ist relativ, aber hauptsächlich nein. An Monofonen hören sich einfache Melodien auch gut an. Mit dem Polyfonen sollte man Akkorde kennen.
 
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@ganje
Das man einen gewissen Wertverlust hat is klar ,
nur sollte der so gering wie möglich sein als Einsteiger
Bedenke ein Virus A z.B
 
Nimm Unterricht
Lerne Akkorde, Harmonielehre und das wichtigste Fingerübungen
Um später deine eigenen Melodien zu erfinden das wichtigste
Je mehr du mit deinen Fingern was komponiert ( sei’s auf einer Mpc
Drums einspielen oder mit einen Pro 12 Pad Souds spielst) je spaßiced wirds
 
Daraus schließe ich, dass ich mit dem monofonen wesentlich mehr spielen können muss als mit einem polyphonen, damit es sich nach was anhört?
Saxophon ist z.B. ein monophones Musikinstrument.
Klavier ist ein polyphones Musikinstrument.
Auf einem polyphonen Musikinstrument kann man auch monophon spielen.
Um mit monophonem Musikinstrument polyphon zu spielen, braucht man entweder mehrere Instrumente und Leute, oder man nimmt mehrfach auf und mischt die Aufnahmen zusammen. Oder Sequencer (Multi-Track) + mehrere Monophone.
 


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