Wie klingt das?

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch" wurde erstellt von starling, 26. Juli 2016.

  1. starling

    starling Guest

  2. starling

    starling Guest

    Es reicht jeweils kurz reinzuhören, man muss jetzt nicht die Stücke komplett hören, kann man aber, ist immer derselbe Sound/selbes Instrument.
    Um das geht es.
     
  3. starling

    starling Guest

  4. Blaise

    Blaise ..

    Der Charme knisternden Vinyls würde ein wenig Pep reinbringen.
     
  5. starling

    starling Guest

    verstehe.
    Kann ich mir auch gut vorstellen.

    Es geht aber erstmal um den Sound des Instruments.
    Ich denke das heißt auch daß es an sich auch lo-fi klingt oder so.
     
  6. Blaise

    Blaise ..

    Ausgehend vom ersten Track..
    Der Sound ist in meinen Ohren tragisch, technisch, tschernobylmäßig...
    Gefällt mir. Ist nur sehr steril und hat stellenweise zu viel Reverb.
    Nicht sehr LoFi, aber es geht in die Richtung.
     
  7. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.

    mir gefällt das gut - also sowohl der sound als die themen.

    lediglich in den ganz hohen lagen finde ich die lautstärke etwas zu hoch bzw. vermute ich parallel dazu einfach dass das sample an die grenzen der schönen transposition kommt. (?)

    es klingt irgendendwie - also ganz oben - wie ein hybrid aus klavier und cembalo - allerdings mit jeweils den "schlechteren" attributen der klänge im vordergrund.
    eine spur zuviel korpus in der attack und wenig schwebung hinten - insgesamt etwas zu pampig für einen hohen ton.. das sollte vielleicht lockerer und sphärischer sein und dennoch diesen klaren cemballo attack haben


    also jetzt mal ganz bewusst kritisierend - weil du danach fragtest - wenn einer nichtexplizit fragt würde ich sagen "klingt doch gut"


    edit: vom gymnopedie no. 1 gibt es eine - meiner meinung nach - schöne version von sky...
     
  8. starling

    starling Guest

    Kritik ist genau was ich suche.
    Ich seh das ähnlch hab es aber zuviel gehört und mir fehlt der Abstand. Mein Problem ist daß ich höre wie der Algorithmus funktioniert.
    Ich hör dann manchmal gar kein Instrument mehr raus.

    Es ist übrigens kein Sample sondern eine Art Physical Modelling aber ein über-abstrahiertes und über-simplifiziertes Modell.
    Es ginge auch ein Stück realistischer mit relativ kleiner Änderung, wäre dann aber paradoxer Weise statischer im Klang.

    Gespielt hab auch nicht ich sondern das ist MIDI aus dem Netz, wenn man das Instrument selbst spielt klingt es (zum Teil) etwas besser
    weil man dann etwas anders spielt.
    Ich kann aber leider nicht so demowürdig spielen.

    Es gehen auch andere Sounds, wird aber recht sicher kein Produkt aus verschiedenen Gründen.
     
  9. FInde es in tieferen und mittleren Lagen interresant vom Klang..hat irgendwie einen leicht warmrauchigen Grammophonr touch...
     
  10. PySeq

    PySeq ......

    Dachte zuerst, das wäre FM. Dann klang der Klavier-Anteil aber doch zu realistisch.
    Also eine andere Art von E-Piano-Sound. Ok. Nicht schlecht. Vielleicht würde wie bei den klassischen E-Pianos mehr Effekt das ganze noch aufwerten.
    Ist auch ein bißchen "seidig": Blofeld?
     
  11. verstaerker

    verstaerker ||||||||||

    so für sich klingt es hohl, leblos, dumpf, mumpfig ... heisst aber nicht das es im musikalischen Kontext nicht sogar ganz hervorragend funktionieren könnte
     
  12. gut gespielt! Klingt ein wenig "spontan" eingespielt Wäre gute Filmmusik.
     
  13. starling

    starling Guest

    Das seltsame ist daß man das dumpfe auch mit EQ nicht wegkriegt.
    Obwohl genug Höhen da wären.
    Es klingt auch für den Pegel leiser als es ist.

    Rein vom Spectrum her ist ein normales Piano nicht brilianter, klingt aber knackiger und präsenter.
    (Auch wenn Pianoaufnahmen wahrscheinlich ganz gut mit EQ und von der Dynamik nachbehandelt sind,
    das hat es hier nicht gebracht).

    Ich frage ich ob das Stereobild dabei auch eine Rolle spielt, das ist hier halt mono nur ein bischen nach Keys gepanned.
     
  14. verstaerker

    verstaerker ||||||||||

  15. PySeq

    PySeq ......

    Hast Du (starling) es selbst gespielt? Von Chopin oder Satie (Gymnopedie) gäbe es ja genug Midis. ;-)
     
  16. starling

    starling Guest

    Nein hab ich nicht selbst gespielt, dann klänge das Instrument einen Tick besser wenn man selbst spielt weil man sich an die Dynamik anpasst.
    Ich kann aber nicht spielen...
     
  17. fanwander

    fanwander ||||||||||

    Bei den gewählten Musikstücken würde ich entweder einen zumindest leidlich guten Klavier-Imitatsound nehmen, oder gleich was ganz künstliches. Aber dieser Sound ist so grotten gruselig schlecht. Man hat das Gefühl zu sehen, wie das Erbrochene hinten aus den armen TX816 raustropft.
     
  18. PySeq

    PySeq ......

    Macht ja nichts. Sollte von mir auch kein Vorwurf sein. Wollte es nur wissen.
    Ich teste manchmal auch Sounds mit Chopin-Midis, z.B. hier (im Anhang des Postings dort). Spielen könnte ich das leider auch nicht, ginge über meine Möglichkeiten. Irgendwie freut einen auch, daß man mit Hilfe der Elektronik Musik in akzeptabler Qualität (wenigstens) erzeugen und aufnehmen kann, obwohl man sie nicht auf klassische Weise mit den Händen spielen könnte.
    Ach komm, Geschmäcker sind verschieden, und ich finde, seine Ergebnisse lassen sich doch durchaus hören. Ist doch schön, wenn sich jemand überhaupt mit Musikmachen und Klängen beschäftigt.
     
  19. starling

    starling Guest

    Ich versteh schon was Florian meint, allerdings sieht es etwas anders aus wenn man es selbst spielt.
    Das ganze hat einen höheren Timbre- und Dynamikumfang als ein normales Klavier,
    das merkt man auch beim Chopin Stück zB das dafür nicht angelegt ist.

    Und das macht daran ziemlich Spaß.

    Das ist mit ein Grund warum es zT dumpf u zt auch spitz schepprig klingt, aber nicht nur der Grund.

    Wie gesagt geht es nicht um die Stücke wie die klingen sondern wie der Klang von dem DIng selber ist.
    Vielleicht muss ich auch selbst was einspielen.
    Ich hab keine passenden Stücke gefunden wo es gut klingt.

    Allerdings - die MIDIs sind anspruchsvoll, und klingen auch mit guten Pianos nicht unbedingt gut.

    Ich hab ja Pianoteq zum Vergleich was PM angeht, oder wer sonst was hat kann sowas ja mal probieren.
    Klingt oft auch mit guten Pianos grausam.
     
  20. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.

    lol

     
  21. starling

    starling Guest

    Hier ne etwas andere Version, klingt nicht unbedingt besser aber etwas natürlicher.
    https://soundcloud.com/magnetic_winter/ ... kt/s-KuciX

    Ist das besser? Oder spielt es keine Rolle?

    Ich glaub daß das komische Sterobild auch was ausmacht
    EQ ist drauf, hilft aber nicht viel
     
  22. starling

    starling Guest

  23. starling

    starling Guest

  24. verstaerker

    verstaerker ||||||||||

    die obere gefällt mir besser, aber gefallen tun mir beide nicht
     
  25. starling

    starling Guest

    Danke.
    Kannst Du das noch näher spezifizieren?

    (Im Moment geht es erstmal darum ob es überhaupt halbwegs realistisch klingt, noch nicht darum ob es den Piano-Geschmack trifft.
    Ich mag zB auch dunkle u bescheidene Pianos lieber.
    Später soll man das dann selber nach Geschmack hintweaken können)
     
  26. verstaerker

    verstaerker ||||||||||

    ich glaube bei sehr vertrauten Klängen ist unser Gehirn sehr, sehr empfindlich wenn da irgendwas nicht stimmt .. das klingt schon eindeutig nach Piano.. aber nicht so richtig. Irgendwas stimmt nicht.
    Vielleicht hat ein Piano unten rum mehr Kraft und es wirkt irgendwie lebendiger.

    Wie schonmal gesagt .. kreativ einsetzbar ist das sicher.. nur nicht als Pianoersatz.

    Sorry genauer kann ichs leider nicht sagen.
     
  27. starling

    starling Guest

    Ja, danke.
    Empfinde ich ähnlich, unten rum ist es schwach, und die ganz leisen Töne bekomm ich auch nicht gut hin.
    Ich versuch eben rauszufinden was es genau ist, sonst kann ich es nicht verbessern.
    Ich kann auch nicht genau sagen was es ist, zT weiß ich was technisch nicht stimmt,
    nur ist immer unklar was das jeweils für eine Rolle spielt, das versche ich auch rauszufinden.

    Bei einigem weiß ich es und hab inzwischen noch ne andere Verbesserung aber der Grundsound bleibt immer
    an ähnlichen Stellen unbefriedigend.

    Allerdings modelt das auch nur 1 Saite pro Taste, oder 2/3 Saiten eigentlich nur...
    EIn Piano hat ja eigentlich 3 Saiten von denen jede in 4 Richtungen schwingt (4, weil es zwei unterschiedeliche Schwingunsgmuster in der Lämgsrichtung gibt, und zwei Achsen in der normalen Ausrichtung).
    Die müsste man - theoreitsch - nochmal in zwei Segmente aufteilen dort wo der Hammer auftrifft.
    Macht 24 Modelle (ohne Hammer) pro Saite, mal 48 Stimmen (die man haben sollte) wenn man alles modelt.

    Pianoteq macht das deswegen modal, dh die modeln gar keine Saiten sondern nur Schwingungen und
    füttern das mit einem Sample und ausgemessenen/aus Samples berechneten Parametern.
    Das Sample will ich hier eliminieren und durch Parameter ersetzen, der Rest wird später evtl auch modal.

    Eventuell mach ich ein andermal ein paar Vergleiche mit Pianoteq Modellen wenn es etwas weiter ist.
    Da waren die ersten Versionen auch zT schwach.
    Inzwischen ist es aber echt super.
     
  28. PySeq

    PySeq ......

    Ach so, ich dachte zuerst, das sollte gar nicht nach echtem Klavier klingen. (Offenbar doch.)

    Was für'n Synth ist denn das?
     
  29. fanwander

    fanwander ||||||||||

    Was hier meines Erachens fehlt das ist die Veränderung des Schwingungsverhaltens im Verlauf des Abklingens. Letztlich ist das Modell statisch: die Saite schwingt beim Anschlag genauso wie beim letzten Abklingen - nur die Amplituden der einzelnen Bestandteile ändern sich.

    Interessanterweise kann man mit dem MI Elements frappierend echt klingende tiefe(=einsaitige) Klavierklänge erzeugen. Was macht der anders?
     
  30. starling

    starling Guest

    Hatte ich geschrieben daß es nicht wie Klavier klingen soll?
    Weiß ich grad gar nicht mehr. :oops:

    Also als jetzt Zwischenschritt soll es schon nach echtem Klavier klingen können, um zu verstehen was das ausmacht.

    Langfristig soll es eine Art Meta-Klavier werden. Oder Über-Klavier. Ein abstrahiertes Klavier.
    Das man dann mit wenige Parametern in verschiedene Richtungen biegen kann, und das nicht unbedingt wie ein echtes klingt.
    Dafür aber ein paar ungewöhnliche Sachen kann, die ein Samplingklavier nicht kann.

    Weiß ich nicht, musste auch erst nachschauen was Du meinst.
    Mach dach mal ein Beispiel, ich hab das Gerät nicht.

    So klingen einzelne tiefen Noten ohne MIDI, mal mit etwas Parameterverdrehung zum Vergleich:

    https://soundcloud.com/magnetic_winter/ ... 01/s-zRLzP
    https://soundcloud.com/magnetic_winter/ ... 01/s-21KwI

    Klingt anders als in den MIDI Files oben, warum weiß ich nicht.
    Das Abklingen ist schon nicht statisch. Gibt 4 Schwingunsebenen, bzw Modi. Eventuell sind die zu stark gekoppelt.
    EDIT: im zweiten Beispiel etwas schwächer, evtl noch zu stark.
    Gekoppelt heißt, sie beeinflussen sich in der Schwingung.
    Eventuell ist das Phasing der Inharmonizät nicht stark genug? Es macht nicht genug so Pjiuueenng bei den lauten Tönen?
    EDIT:
    https://soundcloud.com/magnetic_winter/ ... 01/s-wHwJZ
    mit mehr Inharmonizität - ist das besser ?(das haut auf die CPU leider) Macht aber nicht so Pjenng.