Wie viele Stimmen? (mind.) für polyphonen Synth?

Wie viele Stimmen muss ein Synth MINDESTENS haben? (damit du ihn nimmst)

  • 1 (ich brauche keine Polyphonie)

  • 2

  • 3

  • 4 (in der Realität meist die Untergrenze)

  • 5 (Prophet 5, aber 5 Finger an einer Hand)

  • 6

  • 7 (selten)

  • 8 (Quasistandard - noch heute)

  • 9 (selten)

  • 10

  • 11

  • 12

  • 13

  • 14

  • 15

  • 16

  • mehr als 16


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.
Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
Was anderes bieten viele Workstations/Synths auch gar nicht an, aber zur "Stimmenverlängerung" ist der Chorus hinter dem Reverb besser geeignet. Klingt dann wie aus einem Guss.
Naja, die alten GM-Kisten und Ähnliches – da konnte man nur Reverb und Chorus als Sends zumischen.
Aber schon z.B. ab der KORG M1 konnte man zwei interne Effekte flexibel verschalten.
Neuere Workstations/Synths bieten da noch mehr Flexibilität und Quantität. Aber nicht alle. Low-Budget-Verschnitte sind immer noch sehr reduziert.
Da ich aber mehrere Lexicon MX400 habe ... :lol: Da kann man die Effekt-Reihenfolge pro Gerät selber bestimmen. :cool:
Auf der MPC5000 kann man auch die Effekt-Reihenfolgen selber bestimmen, nur die Effekte selbst sind nicht so schön. :sowhat:
Zur Erinnerung: Der VA-Synth der MPC5000 schafft 21 VA-Stereo-Stimmen. Mit Samples sind 64 Stereo-Stimmen möglich. :cool:
Effekte der MPC5000 werden auf separatem (wenn auch baugleichem) DSP berechnet. Die Stimmen auf 2 anderen (wenn auch baugleichen) DSP's. Aber wie gesagt, die MPC5000 hat 10 Audioausgänge, und dort habe ich mehrere Lexicon MX400 angeschlossen. ;-)
Effekt-Ketten sind so sehr lange möglich. Und mehrere. Und flexibel. :)
In einer DAW geht sowieso GAAANZ viel, und flexibel, und gut. :)
In der Ultranova kann man Effekte übrigens auch flexibel verschalten. Die Effekte klingen zwar nicht durchgehend gut, aber die Rehenfolge und Routing kann man einstellen. Bis zu 5 interne Effekte gleichzeitig sind da möglich. Ja, du weißt es, auch modulierbar. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Summa
Summa
hate is always foolish…and love, is always wise...
Naja, die alten GM-Kisten und Ähnliches – da konnte man nur Reverb und Chorus als Sends zumischen.
Aber schon ab der KORG M1 konnte man zwei Effekte flexibel verschalten.
Neuere Workstations/Synths bieten da mehr Flexibilität. Aber nicht alle. Low-Budget-Verschnitte sind immer noch sehr reduziert.
Da ich aber mehrere Lexicon MX400 habe ... :lol: Da kann man die Reihenfolge selber bestimmen. :cool:
Auf der MPC5000 kann man auch die EFX-Reihenfolgen selber bestimmen, nur die Effekte selber sind nicht so schön. :sowhat:
Zur Erinnerung: Der VA-Synth der MPC5000 schafft 21 VA-Stereo-Stimmen. Mit Samples sind 64 Stereo-Stimmen möglich. :cool:
Effekte der MPC5000 werden auf separatem (wenn auch baugleichem) DSP berechnet. Die Stimmen auf 2 anderen (wenn auch baugleichem) DSP's. Aber wie gesagt, die MPC5000 hat 10 Audioausgänge, und dort habe ich mehrere Lexicon MX400 angeschlossen.
Effekt-Ketten sind so sehr lange möglich. Und mehrere.
In einer DAW geht sowieso GAAANZ viel, und flexibel, und gut. :)
Tja, das du mit solchen Tipps nix anfangen kannst war mir klar, soll auch Leute geben bei denen die Sound right out of the Box funktionieren sollen und nicht erst mit FX Overkill.
Aktuell sind doch so ein paar neue Synths mit begrenzter Polyfonie auf den Markt gekommen und nicht jeder User nutzt in jeder Situation 'ne DAW zum Musik machen.
 
Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
Tja, das du mit solchen Tipps nix anfangen kannst war mir klar
Welche Tipps denn? Chorus nach dem Reverb schalten? Wenn dein Synth es nicht kann und du keine DAW benutzt, dann machst du es halt mit Hardware-Effektegeräten. Es gibt sogar so kompakte für Gitarre, weißt du? Bodentreter sagt man auch dazu. Aber achte darauf, dass das Gerät in Stereo funktioniert, falls du Stereo-Klang brauchst. :P
 
Summa
Summa
hate is always foolish…and love, is always wise...
Welche Tipps denn? Chorus nach dem Reverb schalten?
Das ist erst mal nicht offensichtlich.

Wenn dein Synth es nicht kann

Daher erwähne ich das so häufig, damit die Hersteller diese Option einplanen.

Es gibt sogar so kompakte für Gitarre, weißt du? Bodentreter sagt man auch dazu. Aber achte darauf, dass das Gerät in Stereo funktioniert, falls du Stereo-Klang brauchst.
Ach was und mit den schwarzen Tasten kann man auch Musik machen? ;-)
 
Summa
Summa
hate is always foolish…and love, is always wise...
Durch einen Stereo-Chorus kann ein verhallter Sound außerdem nochmal breiter gemacht werden. Breiter und fetter. :school: :)
Es geht nicht um breiter und fetter, denn da spielt die Reihenfolge keine Rolle, auch nicht um Raum, sondern darum den Sound weiterklingen zu lassen, selbst wenn kein Oszillator mehr spielt. Der Chorus fügt dem Reverb ein Vibrato zu, daher klingt der Sound weniger statisch, manche Reverbs bieten das sogar als zusätzliche Parameter an.
 
Summa
Summa
hate is always foolish…and love, is always wise...
Doch. Beim Stereo-Chorus geht's gerade darum. Schlage mal nach, was Chorus bedeutet. :cool: :P
Mir ist es ziemlich egal wie andere Menschen irgendwas nutzen und die Welt wäre ein ziemlich langweiliger Ort, wenn alle Menschen gleichgeschaltet alles nur so nutzen würden, wie es irgendjemand irgendwann mal geplant hat.
 
Summa
Summa
hate is always foolish…and love, is always wise...
Ich bin ja mehr so granular unterwegs, aber da geht auch das - wenn man denn will. Ist aber dann komisch. Man macht halt was man kann.
Mit granularer Synthese müsste ich mich auch mal wieder beschäftigen, damit ich für entsprechende Aufträge vorbereitet bin.
 
Moogulator
Moogulator
Admin
polyphonie stimmen.jpg

Eigentlich ist dieses Ergebnis ja eine komplette Deckung mit dem Gebotenen.
8 ist super, 6 ok für 2/3 und 4 auch noch ausreichend und akzeptiert bei 1/3 der Votes. Alles andere spielt eigentlich kaum eine Rolle, außer Monophonie.

Das ist über viele Jahre das Ergebnis zweier Umfragen - dieser hier und einer älteren 2002-2005 oder so etwa.

Ich hänge die Dauerumfrage mal ab. Sie ist schon alt und ich glaube sie wird sich nicht mehr so wesentlich verändern. 2017-2020 ist also recht ähnlich wie 10 Jahre zurück oder 20 was das angeht.
 
Super Music Productions
Super Music Productions
....
Ich sag mal 6. Ich hab ja hier mein Prophet~6. Vorher hatte ich mein Prophet REV2 16, der war auch cool. Vor allem mit Layering oder Split. Aber ich wollte unbedingt noch fat & punchy, halt classic big analog. Und da sind 6 voices eben ein Kompromiss. Ich sag mal, mein Virus TI ist, was die Polyphonie und Multitimbralitöt betrifft, noch mal ne andere Liga. Deswegen, bei dem Thema Polyphonie, da kann man Voll-Analoge Synthesizer nicht mit Virtuell Analogem Synthesizers vergleichen.
 
MvKeinen
MvKeinen
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Stimmt. Ich würde da auch bei analog und digital verschiedene Maßstäbe ansetzen. Digital eher 16, analog eher 6. Schon allein wegen des Gewichtes weil bei mir alles mobil sein muss. Wenn ein Synth wirklich klein ist und trozdem gut bedieenbar können es auch 12 Stimmen sein wie beim Micromonsta.
 
Feinstrom
Feinstrom
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Vermutlich hatte ich es damals schon mal geschrieben (hab jetzt keine Lust, die ganzen sieben Seiten durchzuflöhen): Es gibt einen deutlich wahrnehmbaren Unterschied zwischen analogen (auch VA-) Polysynths und Rompler-Style-Synths.
Einige meiner Lieblings-Analogsynths (Chroma Polaris, MKS-30, Bit 01) sind sechsstimmig, was mich so gut wie gar nicht stört (Hall/Delay dahinter und fertig), aber z. B. der Prophet X mit mageren acht Stimmen war für mich quasi nicht nutzbar, weil ich ständig Notenklau gehört habe. Und im 16-stimmigen Mono-Modus fällt der Sound zusammen wie ein zu früh aus dem Ofen gezogenes Soufflé.
Auch beim JD-08 hat mich die im Gegensatz zum Original hohe Stimmenzahl echt begeistert, weil ich nun meine cinematösen Lieblingssounds (oder ähnliche) endlich vollgriffig spielen konnte.

Monophone Synths empfinde ich als ganz andere Instrumentengattung, die finde ich total okay - allerdings kann ich mit zwei- oder vierstimmigen Instrumenten oder gar Paraphonie überhaupt nichts anfangen, da bin ich von meinem ersten Synth, dem Poly-800, nachhaltig traumatisiert.

Schöne Grüße
Bert
 
hanselmann
hanselmann
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Nachdem ich nun doch wieder Hardware nutze seit ca. 2 Jahren, habe ich doch auch so einige 6 stimmige Synths, weil ich den Klang so mag und oder diese eh gerne für Bässe oder Seq. nutze.
Aber ich erwische mich oft bei Gedanken wie „ich brauche noch ein mks50 zum aj2 und den retroaktiv controller, der die Stimmen dynamisch verteilen kann, dann habe ich 12 Stimmen“ ….oder selbiges mit K3/K3m oder auch noch nen EX8000 zum DW8000 usw.

Bei einigen mehr als bei anderen, aber gelegentlich neige ich wohl zum amateurhaften doppeln der Bassnote ;-)

Wenn nicht sogar noch mit quinte dazwischen, uiuihi

Aber geht natürlich auch alles mit daw und einzelnen tracks nach Lagen, was ich eh ganz cool finde beim mischen.

Aber auch heute kommt mir 6 zu knapp vor.
Geht aber besser, umso mehr anderes Zeug man hat.
 
Feinstrom
Feinstrom
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Ein Freund von mir betreibt zwei Matrix-6R mit dem kleinen roten Stereoping-Verteiler und ist total glücklich damit.
Die Bedürfnisse sind halt unterschiedlich.

Schöne Grüße
Bert
 
hanselmann
hanselmann
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Genau, die (bzw. Matrix 1000) laufen sogar ohne ext. Verteiler im Verbund gekoppelt, finde ich auch noch interessant
 
Feinstrom
Feinstrom
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Der Unterschied ist nur (so weit ich weiß), dass die normalerweise mit Overflow arbeiten, also alles über sechs Stimmen geht zum zweiten Gerät. Der Stereoping-Verteiler gibt immer die ungeraden gespielten Noten zum einen Gerät und die geraden zum anderen. Oder man kann per Schalterswitch die beiden Matrixe (Matrizen?) auch layern.

Schöne Grüße
Bert
 
S
Sägezahntiger
..
1985 hab ich mir vom schmalen Studentenbudget den Korg DW 6000 (den kleinen) gekauft, der hat 6 Stimmen und bis auf wenige Ausnahmen kam ich damit gut klar. Wenn eine Stimme abgehackt wurde, war das aber nicht spaßig, dann lieber von vornherein eine Quinte weggelassen (weil Oktaven brauchte ich für Druck). Also, 6 Stimmen.
Und plötzlich erscheint der Volca FM-2 interessant ...
 
F
fhdgjrtjrj5745745737357
Guest
Wenn ich heute noch auf Stimmenanzahl achten müsste, dann wären 6 Stimmen so die Zahl ab der es Spaß macht. Zwei Stimmen für Okatavgriff und die restlichen vier für Akkorde. Absolutes Minimum wären dann 4 Stimmen, wenn z. B. die Tastatur so klein ist, dass es nur für eine Bassnote reicht und man mit einem Dreiklang auskommt, was oft bei mir der Fall ist.
 

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