Andreas Krebs: BlueSequence

Dieses Thema im Forum "Your Tracks" wurde erstellt von AndreasKrebs, 19. November 2008.

  1. AndreasKrebs

    AndreasKrebs aktiviert

    Hallo,

    mal wieder ein neues Stück von mir, etwas elektronischer diesmal - und eigentlich eine kleine Hommage an den Blues :lol: )

    http://www.andreaskrebs.de/assets/media ... quence.mp3

    Instrumentarium ist von Korg (beide Legacy Collections), NI, GForce und Arturia, die Drums sind Ezdrummer.

    Viel Spaß damit,
    Andreas
     
  2. ...auch wieder sehr nett - insgesamt hört es sich für mich so an wie ein Meddley: eine Reihe unterschiedlicher Songs des gleichen Künstlers, aneinandergesteckt...den ersten heftigen Bruch sehe ich nach etwa dem ersten Viertel, dann nach zwei Dritteln und wieder nach drei Vierteln des tracks (hmmm, also, das soundcloud-concept der remarks direkt im track hat wirklich was!)...
     
  3. AndreasKrebs

    AndreasKrebs aktiviert

    Danke für die Rückmeldung! Ist ja *eigentlich* nicht als Medley gedacht, aber wenn's so wirkt...? :shock:
    Idee war, die stur vor sich hin tickernde (08/15-Blues) Harmonie sowohl langsam "anzudicken", als auch mit so etwas wie Breaks, usw. aufzulockern. Und eine wirkliche Melodie gibt's erst dann, wenn alles fast vorbei ist.
    Ciao,
    Andreas
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hmmm also die Soundz klingen gut bis auf die zuhoch gestimmte Melo gegen Ende des Tracks.
    Die Drums fetzen schon.Denk zwar manchmal das es etwas wilde klingt aber im nächsten Moment passt es auch schon wieder auch sonst alles recht üppig ausgestattet aber mehr sollte es nicht sein!

    Auch wenn es nicht meine Richtung ist war es doch ganz nett sich das mal anzutun

    Ich sage mal spacy Jazz:) und 6,5 von 10 Punkten
     
  5. die sounds zu beginn gefallen mir sehr gut. super ins stereofeld gemixt (ich sag das, weil ich das nicht kann). die drums gefallen mir saugut, weil die so "natürlich künstlich" klingen... (natürliche sounds und sequenzerhaftes triggern). die supersaw-melodie (?) ab der mitte fügt sich erstaunlich gut ein, auch wenn ich da unter umständen nen anderen sound hergenommen hätte. geiles genudel auf der wurli. schön verbogene beats. irgendwie erstickt das stück ein wenig an den ganzen geschichten, die da passieren, und da kommt der breakdown echt wie gerufen! super struktur, ich würd eventuell ein bisschen mehr luft per pause oder so lassen.

    nur ideen, geschrieben während des hörens. auf jeden fall: cooles ding!
     
  6. AndreasKrebs

    AndreasKrebs aktiviert

    Ui, vielen Dank für die Antworten!
    "spacy Jazz" klingt gut, ist da Copyright drauf? :P 6,5 von 10 ist besser als nix, besonders wenn's nicht die eigene Richtung ist, merci also!

    Die supersaw kommt vom Monopoly, der mir momentan viel Spaß macht, vielleicht übertreib ich's ja ... sollte aber ruhig ein bisserl aggressiv klingen. Ich hab sonst eher längere Stücke gemacht, vielleicht wollte ich da in einem kurzen tatsächlich zu viel hineinpacken, aus Gewohnheit sozusagen. Orgel schrubben macht einfach tierisch Spaß :D

    Vielen Dank!
    Andreas
     
  7. Geile Drums! :D Ich liebe den Sound.
    Insgesamt klingt es echt super, respekt. Der Ideenmix ist schräg, aber sympathisch. Cool.
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    Die Grundidee ist gut, auch das Gesamtkonzept des "Draufhauens".

    Ingesamt fehlt noch der Spannungsbogen und die Übergänge sind etwas hoppla.

    Zunächst würde ich den Beat anpacken, denn der hat prägende Funktion. Der rumpelige Sound ist prima, er dürfte sogar noch mehr Punch kriegen. Leider ist er offensichtlich quantisiert (stimmt das?), denn obwohl die Nummer nicht allzu Uptempo ist, ist sie nicht ganz relaxed genug. Die Drums dürfen, man glaubt es kaum, eine Idee laid back sein. Aber wirklich nur eine Idee, damit es nicht schleppt.

    Die Sounds sind durchweg sehr auffällig, kann sein, dass sie sich dadurch gegenseitig etwas Position nehmen. Würde ich empfehlen, da ein wenig Staffelung vorzunehmen.

    Die Übergänge leiden noch unter mangelnder Dynamik. Dem kannst du mit Fades beikommen und möglicherweise versuchen, stellenweise den Beat zurückzunehmen, oder sogar Generalpause für Drums plus einen Teil der Instrumente, muss man ausprobieren. Schafft Spannungsmomente.

    Die Line erst am Schluss zu bringen ist dann ok, wenn du vorher eine hast und quasi dann freigiebig am Ende nochmal was aus dem Köcher holst. Ansonsten würde ich die mindestens irgendwo im ersten Drittel schon mal einführen. Du nimmst dir da keinen Überraschungseffekt für den Schluss, die Hörer schaffen das :D

    Ansonsten eben hübsch wuchtig das Ganze, korrekte Angelegenheit. Es schadet der Sache auch nicht, gelegentlich nochmal hier und dort einen kleinen Lick einzubauen, der jeweils nur einmal vorkommt. Schafft Abwechslung. Der Track dürfte auch in der anderen Rubrik "Tracks-in-Arbeit" gut aufgehoben sein.
     
  9. hallo andreas,

    ein idealer soundtack für ein russisches b-movie aus den 70`gern, für den europäischen geschmack jedoch etwas zu ostdeutsch, aber genau richtig für ungarn, polen, slowakei, bulgarien, rumänien usw.
    ich finde genau auf den nerv von gestern getroffen
    auch das der song am ende so "slow down" ist passt hervoragend zu der wirtschaftlichen entwicklung der zielgruppenländer
    klasse, da muss man erst mal drauf kommen
     
  10. AndreasKrebs

    AndreasKrebs aktiviert

    Vielen Dank! Das Stück sollte durchaus etwas "schräg" sein und erstmal stutzig :shock: machen.

    Vielen Dank für die Mühe der vielen detaillierten (und sehr fundierten) Hinweise! Mal sehen, bevor ich das wieder bearbeite, sollte es noch etwas "ruhen" (hab sonst zu wenig Abstand).

    Das klingt beinahe so, als hätte Dir das Stück (nein, ich hatte keine Polka beabsichtigt) nicht wirklich durchgängig gefallen. Kann aber auch sein, dass ich mich hier täusche. :lol:

    Vielen Dank für euer Feedback,
    Andreas
     

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