Re: Arturia Minibrute - Analogsynth (NAMM 2012)
snowcrash schrieb:
sinus- und dreieckswellen mit unerwuenschten obertoenen
(...) Bei welcher Anwendung wirkt sich das stoerend aus, Mr Monk am Oszilloskop?
also beim dreieck-haupt-vco stoerts mich bisher eigentlich kaum, da kann man ja oft einfach das tiefpassfilter etwas zumachen, und gut ist. aber beim sub-vco-sinus kann es schon etwas nerven. den mischt man ja gern mal bei, um sounds, bei denen das meiste obenrum passiert, auch untenrum noch etwas zu unterfuettern - und wenn sich dann der charakter auch obenrum aendert, ist das schon nicht so spitzenmaessig.
dass es sowas auch bei anderen vco am markt gibt, stimmt fraglos. ich sach nur a110.
ist ja auch alles nicht schlimm, alles nicht dramatisch, eben das, was man auf englisch als "quirk" bezeichnet. man kann sich damit arrangieren, zuweilen kann man ihm sogar was abgewinnen ("charakter") - aber beim brute scheint sichs einfach ein bisschen zu haeufen, das ist alles.
uebrigens, das oszilloskop hab ich erst angeschlossen, nachdem ich gleich beim ersten rumdaddeln gehoert hab, dass da was nicht stimmt. war halt neugierig, was genau da los ist - ausserdem muss das ding ja zu irgendwas gut sein, wenn ichs schon da hab. habs mir erst relativ kuerzlich angeschafft, um meine th555-vcos zu kalibrieren, die uebrigens fuer ganz wenig geld sehr saubere sinusse und dreiecke hinkriegen. :)
snowcrash schrieb:
Ich habe zudem den Eindruck, dass genau umgekehrt es sich so verhaelt, dass viele User durch Kenntnisse von wenigen Synthesizers oder vorwiegend (normalisierter) Software bzw digitalen Synths die Eigenheiten und Unterschiede in analogen Schaltungen als ungewoehnlich empfinden.
tja, mag sein, dass das bei 'vielen usern' so ist. auf mich trifft es so eher nicht zu - mein fuhrpark ist fast ausschliesslich analog (und grossteils modular - vielleicht hoere ich deshalb besonders analytisch, keine ahnung). meine einzigen 'software-synths' sind derzeit
clavia nl und mm, mit plugins hab ich noch nie musiziert.