Behringer MonoPoly

Synthwaver

Synthwaver

Synthie-Popper
ZH

ZH

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Ähm, soll der Behringer MonoPoly nicht ein Klon sein? Das Original hatte auch keine Speicherplätze gehabt.
Klon heisst nicht, dass alles exakt gleich sein muss. Sinnvolle Erweiterungen wie Speicherplaetze wuerden mir bei den Clones auch ganz gut gefallen. Der Minimoog war auch nicht paraphon und hatte auch keinen Sequencer, trotzdem hielt dies Behringer nicht davon ab, diese beiden Features im Poly-D einzufuehren. Ach ja und einen vierten Oszillator haben sie ihm auch noch spendiert.
 
devilfish

devilfish

alles kann, nix muss..
Klon heisst nicht, dass alles exakt gleich sein muss. Sinnvolle Erweiterungen wie Speicherplaetze wuerden mir bei den Clones auch ganz gut gefallen. Der Minimoog war auch nicht paraphon und hatte auch keinen Sequencer, trotzdem hielt dies Behringer nicht davon ab, diese beiden Features im Poly-D einzufuehren. Ach ja und einen vierten Oszillator haben sie ihm auch noch spendiert.

Dann ist es kein reiner Klon mehr, wenn Eigenentwicklungen mit drin sind.

Müsste wenn dann eine Teil-Klon sein. Also teilweise geklonte Baugruppen im Verbund mit Neuentwicklungen.

Ein „Klon“ ist es also nicht.
 
bartleby

bartleby

lieber nicht.
Klon heisst nicht, dass alles exakt gleich sein muss.
hm doch, das ist sogar ziemlich genau die definition eines klons.

(wird allerdings seit einiger zeit, besonders im zusammenhang mit synthesizern vermehrt anders, nämlich falsch verwendet. die meisten angeblichen „klone“ sind eigentlich keine, weil sie eben nicht identisch mit dem original sind)
 
Zuletzt bearbeitet:
Synthwaver

Synthwaver

Synthie-Popper
Klon heisst nicht, dass alles exakt gleich sein muss.
Ein Klon sollte die positiven sowohl auch negativen Charaktereigenschaften des Original übernehmen. Roland hat mit dem JU-06A auch das Rauschen des Juno-Chorus emuliert, weil dieser "Fehler" den Juno ausmacht. Wenn die fehlende Speichermöglichkeit des MonoPolys eine solche Charaktereigenschaft ist, dann sollte das auch in dem Klon berücksichtigt werden.
Effekte wie Delay, die das Original nicht besaß? Darüber kann man sicherlich streiten.
 
ganje

ganje

Fiktiver User
Ein Klon ist mit seinem Vorbild identisch.
Alles andere sind nachempfundene Nachbauten. Nicht mal der Minimoog Reissue ist ein Klon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klangwelten

Klangwelten

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Ein Klon sollte die positiven sowohl auch negativen Charaktereigenschaften des Original übernehmen. Roland hat mit dem JU-06A auch das Rauschen des Juno-Chorus emuliert, weil dieser "Fehler" den Juno ausmacht. Wenn die fehlende Speichermöglichkeit des MonoPolys eine solche Charaktereigenschaft ist, dann sollte das auch in dem Klon berücksichtigt werden.
Effekte wie Delay, die das Original nicht besaß? Darüber kann man sicherlich streiten.
Auf Rauschen kann ich bei allen Geräten gerne verzichten. Das hat für mich nichts mit Charakter gemein.
Warum sollte Speicherbarkeit den Charakter des Klanges beeinflussen?
Neben den Charakter des Klanges sollte meiner Meinung nach ein Klon (im weiten Sinne) die Design umd Haptik nachempfinden. Wenn Speicherelemente die Haptik und dem Design nicht stören ist dies doch ein schöner Fortschritt. Zusätzliches wie, Midianbindung, Patchpunkte, anschlagdynamische Tastatur, Aftertouch sind doch schöne Upgrades.
 
K

KomaBot

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Diese Zalando-Mentalität unterstütze ich nicht. Entweder möchte ich was haben oder nicht. Ich schicke nur bei Mängeln zurück.
Du hast doch nicht die Absicht den in den 30 Tagen zurück zu schicken. Also kein Vorsatz.
Und die Möglichkeit im Laden zu testen besteht grade auch nicht.
Ich würde das eher als Absicherung sehen falls der dir wirklich nicht zusagt.

Ansonsten kannst du dich ja nur auf Meinungen zwielichtiger Forumsmitglieder, wie mich, berufen.

Ich bin sehr zufrieden mit dem "Nachbau" und würde sagen : "Kaufen".
 
ZH

ZH

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Ist doch wurscht ob man es jetzt "Klon" nennt oder nicht. Man nennt ungefaehr JEDEN 303-Clone "303-Clone", obwohl die wenigsten gleich aussehen oder gleich klingen. Zudem haben fast alle 303-Clones MIDI als Zusatz.

Natuerlich waere ein Klon im biologischen Sinne ein exaktes Abbild. Waere mir aber neu, dass das jemals jemand im Synthesizer-Bereich so gesehen hat. Und ja, Speicherplaetze, Sequencer oder Effekte hinzufuegen sind reine Erweiterungen die den Klang nicht beeinflussen, von daher sehe ich einen Klon immer noch als Klon, selbst wenn er diese Erweiterungen besitzt. Und weil jemand den JU-06A nannte: Der hat einen stufenlosen HPF spendiert bekommen. Also wohl auch kein Klon im strengen Sinne...
 
SerErris

SerErris

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Klon heisst nicht, dass alles exakt gleich sein muss. Sinnvolle Erweiterungen wie Speicherplaetze wuerden mir bei den Clones auch ganz gut gefallen. Der Minimoog war auch nicht paraphon und hatte auch keinen Sequencer, trotzdem hielt dies Behringer nicht davon ab, diese beiden Features im Poly-D einzufuehren. Ach ja und einen vierten Oszillator haben sie ihm auch noch spendiert.
Speicherplätze verändern aber diesen Synthesizer enorm.
Um Speicherplätze haben zu können muss man die Potis von den VCO etc. abhängen und DA/AD Wandler dazwischen hängen, und das für jeden Parameter, den man einstellen kann. Und dann kommt man als nächstes zu dem Thema das dann eben die CV sehr gleich ist über alle VCOs etc. sind. Das heißt man verändert dann schon sehr den Charakter des Synthesizers.

Man kann sicher solche Dinge wie speicher haben, aber das geht dann eben zu lasten des "original" sounds. Die meisten analogen, monophonen Synthesizer haben eben deshalb ihren Charme, weil die alle mit Potis arbeiten, die direkt in der CV enden. Schon alleine die Potis sind alle verschieden (10% toleranz) und so kommt es dann zu dem viel geliebten organischen Sound.

Meine Meinung zum dem Thema ist: Wenn man auf den Sound des MonoPoly verzichten kann zugunsten von Speicherbarkeit, dann braucht man sich auch keinen MonoPoly (Klon) zu kaufen. Da gibt es dann sicher moderneres, das das kann und auch die anderen Limitierungen nicht hat.
 
rz70

rz70

öfters hier
Bin immer wieder erstaunt, wie Dave Smith in den 70er Jahren einen gut klingenden Poly Synth mit Preset realisieren konnte.

Seihen wir doch mal ehrlich, Behringer macht das nicht wegen dem Sound sondern wegen den Kosten. Ist doch ok, aber hinter dem Sound muss man sich da nicht verstecken. Denn wenn das das Kriterium ist, dann hätte er auch näher am Original dann sein müssen. Ich finde das ist er nicht - rein persönliche Meinung. Wenn es andere mit den Presets nicht stört und der Sound gefällt. Ein toller Synth, der aber ein wenig teuer ist (nicht nur nach Behringer Maßstäben).
 
offebaescher

offebaescher

neu hier
wenn man ein peugeot rennrad von 1970 als clone neu rausbringt.. wird der hersteller dann ein ebike daraus machen ? weil andere hersteller auch gute ebikes bauen können ?
 
rz70

rz70

öfters hier
Nein, aber sicher ein paar ordentliche Reifen oder Gangschaltung verbauen.
Und warum immer so extrem? Keiner fordert 8 Stimmen, poly statt parae, 4 Hüllkurven, 3 weitere LFOs und Wavetables (wäre toll und würde das sein was ich von einem Klon im Jahre 2021 erwarten würde). Presets sind keine Raketenwissenschaft, Effekte können die ja auch implementieren, wobei ich darauf eher verzichten könnte.
 
swissdoc

swissdoc

back on duty
Um Speicherplätze haben zu können muss man die Potis von den VCO etc. abhängen und DA/AD Wandler dazwischen hängen, und das für jeden Parameter, den man einstellen kann. Und dann kommt man als nächstes zu dem Thema das dann eben die CV sehr gleich ist über alle VCOs etc. sind. Das heißt man verändert dann schon sehr den Charakter des Synthesizers.
Presets sind keine Raketenwissenschaft,
I.d.R. sind viele Funktionen in den alten Mono-Synths ja nicht spannungsgesteuert. Einfach so eine AD/DA Wandlung und CV via CPU einbauen ist also nicht möglich. Ein VCO-Mischer ist z.B. einfach ein Poti, dass direkt im Signalweg liegt. Dort müsste ein VCA rein. Eine ADSR hat typischerweise die Potis direkt in der Schaltung. Das müsste von Grund auf neu entwickelt werden und schwups, hat man einen anderen Synth mit anderem Klang.

Bin immer wieder erstaunt, wie Dave Smith in den 70er Jahren einen gut klingenden Poly Synth mit Presets realisieren konnte.
Er hat einfach die SSM/Curtis Datenblatt-Schaltungen zusammengerührt und oh Wunder, dort ist schon alles spannungsgesteuert. Er hatte auch kein klangliches Vorbild. Das Scanning der Tastatur hat er lizensiert.

Effekte können die ja auch implementieren,
Die hängen hinten in der Signalkette und oft ist das einfach ein Custum-Chip, den es eh schon gab.
 
Lefty de Vito

Lefty de Vito

Abbildung ähnlich
Nein, aber sicher ein paar ordentliche Reifen oder Gangschaltung verbauen.
Und warum immer so extrem? Keiner fordert 8 Stimmen, poly statt parae, 4 Hüllkurven, 3 weitere LFOs und Wavetables (wäre toll und würde das sein was ich von einem Klon im Jahre 2021 erwarten würde). Presets sind keine Raketenwissenschaft, Effekte können die ja auch implementieren, wobei ich darauf eher verzichten könnte.
Der Trick ist ja Reduktion.
Also weniger und nicht mehr.
Das Mehr™ gibt es überall sonst.
Dafür braucht man keinen MonoPoly.
 
SerErris

SerErris

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I.d.R. sind viele Funktionen in den alten Mono-Synths ja nicht spannungsgesteuert. Einfach so eine AD/DA Wandlung und CV via CPU einbauen ist also nicht möglich. Ein VCO-Mischer ist z.B. einfach ein Poti, dass direkt im Signalweg liegt. Dort müsste ein VCA rein. Eine ADSR hat typischerweise die Potis direkt in der Schaltung. Das müsste von Grund auf neu entwickelt werden und schwups, hat man einen anderen Synth mit anderem Klang.

naja ... evtl,ist das nicht klar, aber ein Poti erzeugt auch nur eine Spannung ... ich rede auch nicht vin dem Audio weg, sondern von den CVS zu Steuerung der VCOs, VCAs, und VCFs sowie den VCEs ... alle sind Voltage Controlled. Ob nun eine Standard Voltage mit einem Poti zu einer ReferenzVoltage gebracht wird ist dann nicht so wichtig. Klar ist das ein mono Synth sehr viel simpler aufgebaut ist und eine Programmierung eben alle diese Potis final abtasten muss und die Spannung durch einen DA Wandler herstellen muss und eben nicht mehr durch das Poti selber.

natürlich hast du für die mixer Recht, aber darum ging es mir gar nicht. Das kommt nur noch dazu.

Fazit war: wenn man den Sound eines vintage synth nachbauen möchte, dann ist es eben wichtig den Charakter beizubehalten und wenn man dA Wandler und Buffer einbaut, dann ist das eben nicht das selbe wie einfach nur die Potis da drin.

es gibt kein sowohl als auch da dabei.

und selbst der P5 ist nicht identisch mit dem Pro1 im Sound.
 
swissdoc

swissdoc

back on duty
naja ... evtl,ist das nicht klar
Es war und ist glasklar. Nur bei einem der alten Mono-Synths (die keine Curtis-Chips verwenden) ist eben vieles nicht Spannungsgesteuert. Beispiele sind Modulation Ammounts oder die Filter Resonanz. ADSR hatte ich schon geschrieben, LFO Frequenz ist ein weiteres. Schau Dir einfach die Service Manuals der alten Kisten an.
 
T

tulle

......
Bei bejinger wäre der Deepmind die aktuelle Eigenentwicklung, oder irre ich mich da?
 
ganje

ganje

Fiktiver User
Neutron ist ein aus den ganzen Klonen zusammengeschusterter Synth. Mal so nebenbei gemacht, als an den anderen, kommenden Klonen gewerkelt wurde. So sehe ich das zumindest..

Im Deepmind steckt schon viel mehr Arbeit/Eigenentwicklung drin.
 
SerErris

SerErris

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Es war und ist glasklar. Nur bei einem der alten Mono-Synths (die keine Curtis-Chips verwenden) ist eben vieles nicht Spannungsgesteuert. Beispiele sind Modulation Ammounts oder die Filter Resonanz. ADSR hatte ich schon geschrieben, LFO Frequenz ist ein weiteres. Schau Dir einfach die Service Manuals der alten Kisten an.
Ah okay, - ist aber ja nur noch mehr in die Richtung die ich schrieb - kann man nicht einfach programmierfähig machen ohne es so zu verändern, daß es auswirkungen auf den Sound haben wird.

Ich für meinen Teil jedenfalls halte es nicht für faul von Behringer, sondern ich halte es für eine Design-Priorität so nahe wie möglich an den Sound zu kommen. Das heißt alles andere (neue Features etc. pp.) ist darunter untergeordnet.
 
swissdoc

swissdoc

back on duty
Ah okay, - ist aber ja nur noch mehr in die Richtung die ich schrieb - kann man nicht einfach programmierfähig machen ohne es so zu verändern, daß es auswirkungen auf den Sound haben wird.
Bei einem Synth, bei dem alles via CV gesteuert wird, ist es andersherum egal, ob die CV von einem Spannungsteiler kommt (erst so "erzeugt" ein Poti eine Spannung), oder von einem DA-Wandler. Das mit der Quantisierung beim DA-Wandler lassen wir einfach mal beiseite. Die Gründe für einen unterschiedlichen Klang zwischen Pro One und Prophet 5 würde ich aber nicht in der Art und Weise suchen, wie die Curtis Chips mit CVs versorgt werden.
 
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