DIY Diffusoren nach BBC

Dieses Thema im Forum "Studio" wurde erstellt von k-stone, 23. Dezember 2014.

  1. k-stone

    k-stone Naturbursche

  2. 1.) Ich bezweifle, dass es leicht ist - auch im wörtlichen Sinne: wenn das Massivhoz ist dürfte das Teil gute 100 kg wiegen.
    2.) Ein locker gefülltes Bücherregal erfüllt den gleichen Zweck.
     
  3. k-stone

    k-stone Naturbursche

    Ich stehe auf Holzarbeiten. Ist so eine Art Hobby von mir. So bin ich auch an mein fast 200 kg schweres Bett gekommen;-) Ich würde auch nicht mit so großen Elementen anfangen, sondern mir schweben kleine Elemente mit ca. 20 x 20mm Leisten vor, die auch horizontal, sprich: an der Decke angebracht werden sollen. Das System eignet sich ja laut PDF auch dafür.

    Obwohl: Bücher an die Decke getackert hätte auch was ;-)
     
  4. Feedback

    Feedback Individueller Benutzer

    Schau mal im Markus Fix aus FFM-Thread, hier vor ein paar Tagen, da gibt es so etwas und er kann Dir sicher sagen ob's was bringt...
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

  6. Ein Diffusor ist primär dafür da, den Schall gleichmässiger in einem Raum zu verteilen. Üblicherweise ist der Sweetspot nach intensiver Behandlung mit Absorbern zu klein. Deshalb bringt man dann an der Rückwand grossflächig Diffusoren an. Diese werfen dann den Schall gleichmässig zurück und sorgen für einen grösseren Sweetspot aufgrund gleichmässiger Verteilung der Reflexionen. Entscheidend für die Diffusion ist, dass sie zwischen der 4fachen Schröderfrequenz und ca. 2500 Hz liegt. Darüber und darunter bringt Diffusion wenig. Ausserdem muss die Einsatzfrequenz und insbesondere der Abstand zur Rückwand stimmen, sonst bringt das ganze nichts bzw. nicht das was eigentlich der Zweck der Sache ist. 2 dimensionale Diffusoren sind nicht so beliebt in der Szene. Die meisten bauen 1 dimensionale Diffusoren. Sie werfen mehr Schall in horizontaler Richtung zum Abhörplatz. 2 dimensionale werden üblicherweise an der Decke oder ober und unterhalb von 1 diemensionalen Diffusoren angebracht. Sie führen zu einer grösseren "Raumwahrnehmung", vergrössern den Sweetspot aber nicht so stark wie 1 deimensionale.

    Hier gibt es einen Rechner um 1 und 2 dimensionale QRDs zu bauen: http://www.subwoofer-builder.com/qrdude.htm

    Akustik hat viel mit Psychologie und Physik zu tun. Das berühmte Bücherregal, die Matratze, die Eierkartons oder der Mikrofonschirm sind so in etwa die typischen Fallstricke. Hörpsychologisch haben sie eine Wirkung, weil damit z.B. Kammfiltereffekte im Sprachbereich verbessert werden können. Rechnerisch-physikalisch bringt das aber sehr selten etwas, leider.
     
  7. Nachtrag: Wenn du deine Akustik verbessern willst, dann würde ich 1. Bassfallen bauen, 2. Breitbandabsorber anbringen und erst dann Diffusoren. Diffusion ist eher ein "nice to have". Bassabsorbtion und Mittenabsorbtion sind dagegen essentiell für eine gute Akustik.
     

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