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Kaufberatung: Fieldrecorder

  • #63
Es wäre Zeit für ein paar Hunde oder eine Regenstimmung. Ich habe mir ein paar Recorder herausgesucht und wollte damit hauptsächlich sowas und auch Gespräche aufnehmen. Musik weniger bis gar nicht. Welche 2-3 sollte ich preis / leistungsmäßig in die engere Wahl ziehen (auch andere Vorschläge willkommen) und welche gar nicht:

- Zoom H1
- Tascam DR-05
- Tascam DR-07
- Alesis Palmtrack
Yamaha Pockettrak C24
Tascam DR-07 MK2
Zoom H2
Olympus Ls 5
Tascam DR-08
Yamaha Pockettrak W24
Olympus Ls 11
Sony PCM M10
Zoom H4N
Tascam DR-100

???
 
  • #64
Tascam DR-08 für 179 Öre hat mich überzeugt. Kann ich sehr empfehlen. Kann man auch super als MP3-Player nutzen.
Besonders, wenn es schnell gehen muss ist das ein Gewinn gegenüber größeren und weniger handlicheren Geräten.
Mikro ausklappen und hinhalten. Auch gut für Akustiksessions (aber wem erzähle ich das hier, duck). ;)
 
  • #66
Ich kann dir den Tascam DR-2d empfehlen. Find die internen Mics ziemlich gut, obwohl sie im Bassbereich ein wenig schwach sind.
Habe ihn mir erst kürzlich gekauft, weil er bei Online Audio-Vergleichen ziemlich gut war. Einzig den Sony PCM-D50 fand ich besser. Er ist aber auch teurer.
 
  • #67
ich habe so ein yamaha pocketrack und bin eigendlich sehr zufrieden, bis auf wenn mann das mic auf höchste empfindlichkeit stellt, dann hört mann sogar die gereusche des gerätes...aber ganz ehrlich solch brachialen einstellungen habe ich nur selten...aber sonst ist es echt cool um field recording zu machen... sehr ausgewogener klang und das sage ich nicht weil ich Yamaha Endorser bin :-)
 
  • #68
Ich hab den PCM-M10.. Wollte eigentlich den PCM-D50 haben, aber der war mir dann am Ende zu groß und zu teuer. Der M10 ist zwar auch verhältnismäßig teuer, aber das Angebot beim großen T mit incl. Winschutz für 333 fand ich dann noch ok.

Wind sollte man nicht unterschätzen. Alles, was draussen mehr pustet als eine leichte Briese, führt bei den meisten Recordern oft zu einer unbrauchbaren Aufnahme, die man nur noch zerschneiden kann, um paar brauchbare Samples draus zu ziehen.

Ansonsten noch wichtig: Überleg Dir, ob Mikros mit Nierencharakteristig (mehr gerichtet) oder Kugelcharakteristik (relativ ungerichtet).
Wenn Du hauptsächlich Athmos aufnehmen willst, dann würde ich Kugel empfehlen, weil Du den Rekorder mehr oder weniger einfach in den Raum halten kannst. Beim M10 ist das z.B. so.
Gut ist beim M10 auch, dass der extrem rauscharme Mikros hat. Bin auf jeden Fall zufrieden mit dem Ding. Auch zum Aufnhemen über Line-In (z.B. irgendwo bei irgendjemand im Studio mal eben was absamplen) ist der super. Aber packen eigentlich so gut wie alle Recorder ganz gut.

Wenn Du mehr Vocals aufnehmen willst, ist Niere aber besser, weil Du mit Kugel zuviel Umgebungsgeräusche mit aufnimmst.
 
  • #70
Argument schrieb:
Schau Dir mal diese Seite an:
http://www.audiotranskription.de/testre ... ahmequalität
Ich glaub die hilft weiter.
Ich habe mir ein Olympus LS-5 gekauft und bin über die Audioqualität wirklich erstaunt. Ein super Teil für Field und Sprachrecording.
Best
Argument

Ich stimme da voll zu,unglaubliche Qualität.Schön ist auch,die MP3 Qualität bei Aufnahme zu wählen,von mono,über 128kbps(ausreichend gut),über 256 und dann 320 kbs einzustellen.
 
  • #72
von dem fame würde ich GANZ GANZ GANZ DRINGEND ABRATEN!
ich hatte das ding auch und war NUR unzufrieden. der SD kartenzugriff ist lahm, das display hat nur eine rudimentäre aussteuerungsanzeige, der mp3 encoder war unter aller kanone, bisweilen stürzte es ab, einmal hat es mir dabei die karte formatiert, die batterielaufzeit ist weniger als gering (der olympus macht locker 3 bis 4 mal so lange).
und ganz abgesehen davon war der klang über die internen mikros wirklich schlecht.

das einzig gute an dem ding waren die zwei 6.3mm mono klinken eingänge, die dazu noch über zwei potis regelbar sind (zusammen mit den mikros, d. h. du kannst auch die mikros in einer stereoaufnahme selbst links/rechts ausbalancieren). für aufnahmen von extern war das nicht schlecht. aber abgesehen davon rauschen die preamps auch ziemlich, also überlegt man sich doch zweimal, ob man etwas daran anschließen möchte.

ich würde wirklich dringendst empfehlen DIESE geräteklasse direkt zu überspringen und eines der weiter oben genannten geräte zu kaufen.
 
  • #73
haesslich schrieb:
...war der klang über die internen mikros wirklich schlecht.

Findst du sie schlecht? Ich habe einige Aufnahmen gemacht, kann die gerne auf meine Soundcloud hochladen und hier zeigen. Ich fand die relativ gut (preislich abgesehen).
 
  • #74
ich hab das Zoom h2.

für linesignale oder ageschlossenes mic find ich es super. auch sehr easy zu bedienen.
die internen mikros.... naja geht grad so... manchmal "reichts" manchmal scheisse.
man muss aber bedenken, dass ordentl stereomics 1000 bis 3000 euro kosten. das hört man dann auch.

ich hab mir jetzt das h4n (noch nicht da) zugelegt, da es phantomspeisung hat. d.h. ich leih mir schöne schweineteure mics aus und hab dann ordentliche aufnahmen auf kleinstem gerät.

im verleih zahlst du zw 5 und 20 euro pro tag für richtig gute mics. das ist es allemal wert!
 
  • #75
dhollmusik schrieb:
Findst du sie schlecht? Ich habe einige Aufnahmen gemacht, kann die gerne auf meine Soundcloud hochladen und hier zeigen. Ich fand die relativ gut (preislich abgesehen).

würd mich mal interessieren! mach mal bitte.
ich hatte mehrere probleme mit der soundqualität (in .wav, nicht .mp3, denn mp3 konnte man voll vergessen):
das erste ist sicherlich geschmackssache. das ding hat kugelmikros und die taugen halt nicht für einen starken stereoeffekt. dafür nehmen sie athmos natürlich rundum auf, aber die aufnahme ist halt FAST mono, weil beide mikros immer nahezu das gleiche aufnehmen.
das zweite ist dass das ding relativ starke griffgeräusche hatte, fand ich.
das dritte war allgemein: es war einfach nicht ganz so brilliant wie mit dem olympus, und rauschte auch eine spur mehr. klar hab ich auch ein paar gute aufnahmen gemacht.
aber insgesamt war dann das handling so schlecht (speicherkarten gingen nicht, usb ging nicht immer gut, akkulaufzeit zu kurz, etc. alles eben was ich oben gesagt habe), dass ich froh war, das ding los zu werden. 50€ ist es sicherlich wert, aber wenn du erstmal blut geleckt hast, wirst du etwas besseres haben wollen. und dann ist der fame überflüssig.

wenn ich jetzt etwas besseres als den olympus haben will (z.b. etwas mit xlr und phantomspeisung), dann wird der olympus trotzdem nicht überflüssig, weil er so verdammt klein und unauffällig ist - das kann ein gerät mit xlr und phantomspeisung nicht bieten.
 
  • #76
haesslich schrieb:
weil er so verdammt klein und unauffällig ist - das kann ein gerät mit xlr und phantomspeisung nicht bieten.


...deshalb behalte ich auch den h2. ist schon praktisch. je kleiner desto häufiger dabei.
 
  • #79
vom H2 gibts jetzt einen Nachfolger, unserer ist etwas unzuverlässig, den H1 könnte man auch nehmen, weil sehr günstig - wenn man das quad-recording-Zeugs nicht braucht reicht der ja.
Oder das Smartphone mit evtl. Aufsatz, welcher aber leider fast so teuer ist wie ein H1..
 
  • #80
und noch ein + für Olympus. hab den LS-10. Der LS-11 soll im Bassbereich noch
etwas an Qualität zugelegt haben und hat 8 GB internen speicher, wobei ja auch
LS5/11 per SD-Karte erweiterbar sind .. is dann allerdings nicht ganz so flott
wie der eingebaute Speicher.

Hatte davor erst das Zoom H2. Das Plastikgehäuse und diese Folientaster muss man
mögen.. aber auch bzgl. Displaygröße/Qualität ist das Olympus überlegen.

Tascam DR-1 hatte ich auch noch, der war klanglich auch sehr gut, bzgl. Gehäuse
auch deutlich besser als das Zoom, das eher billig wirkt. auch der Klang war
merklich schöner/voller als vom H2, in den Höhen etwas weicher als der Olympus
und hat glaub ich sogar Overdub-Möglichkeit (falls mans braucht..)

Entscheidung für den LS-10 letztlich, weil er am einfachsten zu bedienen ist,
am schnellsten aufnahmebereit ist und ich den DR-1 zu breit fand,
wobei die aktuellen Modelle erfreulicherweise schmäler sind.
 
  • #81
.. als Tipp ... würde bei Tests auch auf die Akkulaufzeit achten
und darauf, dass das Gerät auch mit normalen Batterien läuft,
da man dann im Notfall Ersatz besorgen kann!
 
  • #83
Ich habe mir neulich den Zoom H-1 gekauft. Viel kunststoff, aber letztendlich zählt das, wofür man so ein teil benötigt, nämlich:

- aufnahme-features
- aufnahme-qualität
- I/Os
- handhabung allgem.
- praxistauglichkeit
- handlich + ergonomisch

Ich finde, für kapp € 90,- bekommt man derzeit nichts vergleichbares. Preis-/Leistung ist völlig ok. Und handlich + leicht ist er H-1 auch.
Für outdoor-aufnahmen empfehle ich aber einen entspr. "pelz"-aufsatz.

amazona-test -> http://www.amazona.de/index.php?page=26 ... le_id=3174
 
  • #85
Ich hab' seit 3 Tagen den DR-07mkII und bin sehr begeistert von dem Kerlchen. Klingt sehr ordentlich. Lediglich beim Gewitter aufnehmen habe ich Lehrgeld bezüglich des Pegels zahlen müssen. Die Autofunktion ist nicht zu empfehlen. Man sollte sich beim Aufnahmepegel immer manuell rantasten.
 
  • #86
Ich habe mir nun ein paar Teile aus dem unteren bis mittleren Preissegment kommen lassen, weil ich eigentlich nicht großartig mit XLR-extra-Mikros mit Stromversorgung über ein Kraftwerk anfangen wollte, nur um mobil ein paar einigermaßen gescheite Aufnahmen zu machen.

An der wissenschaftlichen Studie möchte ich euch hiermit teilhaben lassen.

Yamaha Pocket C24: komprimiert immer - egal, was man einstellt, matscht, mulmt. USB-Stecker ungünstig gelöst, außerdem zu klein für eine vernünftige Handhabe. Fazit: Lifestyleartikel! :doof:

Olympus Ls-5: gutes wertiges Design, liegt gut in der Hand, koprimiert (pumpt) aber auch immer, wenn auch nicht ganz so schlimm wie der Y., macht Höhen und Zischlaute übertrieben grell.

Tascam DR-07mkII: Sieht richtig bekloppt aus, wie ein Stück China-Plastikmüll oder ein Elektroschockgerät! Bedienung: ein Grauen! Die wenigen Funktionen sind nur über verschachtelte Menüs erreichbar - viel schlechter als beim Vorgängermodell. Klang: nicht schlecht, auf jeden Fall recht neutral - aber es fehlt ein wenig die definierte Mitte, egal wie herum die Mikros geklappt sind. Immerhin Platz zwei.

Tascam DR-2d: Hat keine großartigen Mikroeskapaden, aber dafür ein solides Klangbild. Wird leider sehr warm und ein paar einfache Batterien plattmachen schafft er locker in 45 Minuten! :phat: Also zum Batterie entladen - einfach spitze! Testsieger!

Weiß nun trotzdem nicht, ob ich überhaupt eines der Teile behalten soll.

Ergänzung: Der DR-07mkII hat jetzt auch die Batterien geschafft, nach etwa 2,5 Stunden Betriebszeit. Ist mir schon etwas unklar, wie diverse Tester auf die angegebenen Laufzeiten kommen.
 
  • #87
Lol, ja kommt mir bekannt vor, das Ergebnis. Will man guten Sound plus gutes handling, sind die Dinger schon fast so groß wie eine Damenhantasche. Außerdem habe ich den Eindruck, das der Bass bei den Teilen beschnitten wird, egal ob man will oder nicht.
Imho ganz gut, aber eben nicht mehr klein: Fostex FR-2 LE und Sony PCM-D50 CED.
 
  • #88
Vielleicht sind meine ansprüche zu niedrig, aber mein Zoom H2 versieht seinen dienst seit jahren sehr gut und zuverlässig und klingt auch gut.
 
  • #89
sushiluv schrieb:
Vielleicht sind meine ansprüche zu niedrig, aber mein Zoom H2 versieht seinen dienst seit jahren sehr gut und zuverlässig und klingt auch gut.
Über die Soundquali kann man streiten, ist aber dem Preis angemessen ganz gut. Aber Doppelbelegung des Recordbuttons, insgesamt schlechte bzw. billige Verarbeitung, Mic und Lineeingang taugen nichts, Stichwort Rauschabstand, Benutzergrundeinstellungen werden nur auf SD-Karte gespeichert, bei Wechsel der karte ist die Einstellung weg, ect. ect...
Kommt immer darauf an was man damit machen will, für mich wäre das Teil was, als Zweitgerät zum festhalten von Songideen usw., aber ich will zB. Richtmikros mit XLR anschliessen können, ein Stativ benutzen ohne Angst zu haben das das Plastikgewinde am H2 ausbricht und vor allem professionelle Audioqualität. MP3 brauche ich zum Beispiel garnicht.
Bei mir wird es deshalb wohl auf zwei Geräte hinauslaufen.
 
  • #90
Erdenklang schrieb:
Ich habe mir nun ein paar Teile aus dem unteren bis mittleren Preissegment kommen lassen, weil ich eigentlich nicht großartig mit XLR-extra-Mikros mit Stromversorgung über ein Kraftwerk anfangen wollte, nur um mobil ein paar einigermaßen gescheite Aufnahmen zu machen.

An der wissenschaftlichen Studie möchte ich euch hiermit teilhaben lassen.

Yamaha Pocket C24: komprimiert immer - egal, was man einstellt, matscht, mulmt. USB-Stecker ungünstig gelöst, außerdem zu klein für eine vernünftige Handhabe. Fazit: Lifestyleartikel! :doof:

Olympus Ls-5: gutes wertiges Design, liegt gut in der Hand, koprimiert (pumpt) aber auch immer, wenn auch nicht ganz so schlimm wie der Y., macht Höhen und Zischlaute übertrieben grell.

Tascam DR-07mkII: Sieht richtig bekloppt aus, wie ein Stück China-Plastikmüll oder ein Elektroschockgerät! Bedienung: ein Grauen! Die wenigen Funktionen sind nur über verschachtelte Menüs erreichbar - viel schlechter als beim Vorgängermodell. Klang: nicht schlecht, auf jeden Fall recht neutral - aber es fehlt ein wenig die definierte Mitte, egal wie herum die Mikros geklappt sind. Immerhin Platz zwei.

Tascam DR-2d: Hat keine großartigen Mikroeskapaden, aber dafür ein solides Klangbild. Wird leider sehr warm und ein paar einfache Batterien plattmachen schafft er locker in 45 Minuten! :phat: Also zum Batterie entladen - einfach spitze! Testsieger!

Weiß nun trotzdem nicht, ob ich überhaupt eines der Teile behalten soll.

Ergänzung: Der DR-07mkII hat jetzt auch die Batterien geschafft, nach etwa 2,5 Stunden Betriebszeit. Ist mir schon etwas unklar, wie diverse Tester auf die angegebenen Laufzeiten kommen.

ich kann dir den sony-pcm m10 empfehlen. kein batteriefresser und kommt mit dem kompletten zubehör, evtl. sogar mit kopfhörern im angebot:

Sony-PCM-M10_4.jpg
 

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