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Kaufberatung: Fieldrecorder

  • #91
Hi,

ich bin auf der Suche nach einem mobilen recorder für meine Frau. Sie studiert klassischen Gesang.
Das Problem sind bei den Aufnahmen immer die extremen dynamischen Pegelspitzen.
Ich habe schon seit Jahren einen Minidisk mit gutem SonyMicro (für fieldrecording gut), und gerade Versuchsweise einen Zoom Q3HD hier.
Bei beiden das selbe...sobald Sie mit Ihrer Stimme "die Gläser springen lässt" ist alles übersteuert. Verschiedene Distanzen und verschiedene Mic-eingangsstärke-einstellungen bringen nicht das gewünchte Ergebnis. Gibt es da einen recorder mit Limiter drin z.B. ...???
Es geht um Aufnahmen von Proben, um ein direktes feedback während der Probe zu haben, und auch Mitschnitte von Konzerten zu machen.
Es sollte ein mobiler recorder bis ca.300 Euro sein.

Habt Ihr da vielleicht was die Recorder von Olympus und Sony angeht einen guten Tipp?

Grüße
 
  • #92
max-Headroom schrieb:
Bei beiden das selbe...sobald Sie mit Ihrer Stimme "die Gläser springen lässt" ist alles übersteuert. Verschiedene Distanzen und verschiedene Mic-eingangsstärke-einstellungen bringen nicht das gewünchte Ergebnis. Gibt es da einen recorder mit Limiter drin z.B. ...???

Ich hab nen HD-Minidiscrecorder und der hat so eine Auto-Pegel-Funktion, die gut vor Übersteuerungen schützt. Auch die Aufnahmequalität ist erste Sahne.

In allen anderen Aspekten war das Gerät ein gutes Hilfsmittel um einen abgrundtiefen Hass auf die Firma Sony zu entwickeln und zu manifestieren.
Die können sich dort wirklich glücklich schätzen, dass mein Todesblick zur Zeit nicht funktioniert.
 
  • #93
ich würde nicht mehr auf Minidisc setzen.
es gibt/gab nur ein oder max zwei direkt-MD-Laufwerke für den PC (waren werksseitig in einem Sony Desoktop-Modell verbaut) und diese sind sehr selten zu finden und wenn dann sehr teuer.
die bei Net-(HD)-MD-Recorder beigefügte Software erlaubt nur einen Transport der aufgenommen Daten in die Software selber und nirgendwo andershin (DRM sei Dank! :mad: )
somit bleibt nur die analoge Überspielung welche zeitaufwändig und auch mit Qualitätseinbußen behaftet sein kann.
 
  • #94
sony pcm 10 top gerät hat aber kugelkarakteristik, sehr linearer sound, fettes diplay klein leicht, taschenformat. bin sehr zufrieden mit dem teil.
 
  • #96
Hallo,

ich möchte ein paar Alltagsgeräusche (z.B. Supermarkt, Innenstadt usw.) aufnehmen und plane deshalb mir ein Fieldrecorder zu kaufen. Budget bis ca 150€.

Bei meiner Recherche bin ich auf den Zoom H1 V2 und den Zoom H2n gestoßen...

Der H1 gefällt mir auf den ersten Blick sehr gut und ist auch noch 50€ günstiger als der H2, aber bei den Rezessionen zum H1 schreiben viele Leute, dass durch das Plastikgehäuse Nebengeräusche mit in die Aufnahme gelangen. Welche Erfahrung habt ihr mit dem H1? Ist es wirklich so schlimm wie viele schreiben, wenn ich das Gerät in der Hand halte?

Lohnt sich die Mehrinvestition vom H1 zum H2?

Welche Erfahrung habt ihr mit Alternativen? Yamaha PR7, Tascam DR05... Welche Alternativen habe ich evtl. übersehen?

Danke für eure Hilfe!
 
  • #97
fürs iphone gibt es recht nette mikrofone... unten, für den digitalen eingang.

So ein Zoomding hatte ich mal in der Hand. Das ging gar nicht. Dann gab es für das Projekt ein Teil von Maranz. War super, aber auch drei oder viermal so teuer. Billig ist bei sowas nix, so meine Erfahrung.

Ich würde so etwas andenken http://www.rodemic.com/mics/ixy oder http://bluemic.com/mikey_digital/

Also falls Du solch ein Gerät hast. Für ältere (3gs zb) vll n gebrauchtes günstiges Mikey.

Wenn kein iGerät: Nicht sparen.
 
  • #98
Passt nicht ganz, aber habe mir gerade das Apogee Mic geholt und nutze das am IPad mini. Das ist gerade noch handlich...
Das Mic ist wirklich ein tolles Mikro, klar, ist kein Neumann, aber für den Zweck ist es prima. Gibt auch günstigere USB Mikros, ist zumindest für ipad besitzer eine Alternative denke ich...
 
  • #99
Den Zoom H1 hatte ich mal. Der ist leicht, kompakt und hat (für meine Ohren) immer gute Aufnahmen gemacht. Allerdings sollte man sich dann vll noch so nen Pelzdingens holen, weil man ein bisschen Wind sofort hört und das Signal schnell übersteuert. Das Aufnehemn mit Kopfhörern ist da aber sehr schwer, weil der auch die Kabelbewegung der Kopfhörer aufnimmt. Das Teil ist also sehr sehr empfindlich.
 
  • #100
An meiner Videocam habe ich übrigens einen Ohrwurm.

Etwas besseres für Atmo kenne ich nicht. Nur unhandlich für zwischendurch ;-)
 
  • #101
Ne, das war nicht dabei, ich bin mir auch nicht sicher ob Zoom sowas anbietet. Und ja, für richtig CLEAN aufnehmen musste das ding hinstellen.
Aber für den Preis, Top!
 
  • #102
dbra schrieb:
Ich möchte hiermit mal auf den Zug aufspringen, da ich auch sowas suche. Budget ist aber bei mir eher geringer, mehr als so 70€ wollte ich nicht ausgeben. Gibt's da was? (noch billiger wär noch schöner, allerdings sollte die Quali dann nicht unter aller Sau sein)


nein. ist halt son quali ding. nach oben gibts da ja keine grenzen. gerade die höhen rauschen ja wie sau bei den billig dingern. brauche auch nen neues, da ich meins im suff irgendwie verloren habe, bzw. die jacke :?

mein letzter war nen Tascam dr 07. ist gerade noch so ok.

diese günstigen 70€ teil(e) habe ich mal von nem kumpel probiert, auch von Zoom glaube ich. die waren halt scheisse. quali bringts nicht. ich bin ja eh son field rec freund, wenn man da hört mit welchem zeugs welche sachen aufgenommen werden, ist schon nen kracher manchmal.ja nach dem wie man das auch weiter verdingst...

dbra, auf meiner soundwolke habe ich zwei tunes wo ich dendr 07 benutzt habe, so als anschauung, in "dark sustained drone" ist glaube ich der sound von ner session am braunschweiger hafen. in "braunschweig" bisschen noise, straßen zeug mit nem vocal field rec. (die frau), was aber nicht von mir ist...

ich gehe jetzt schlafen.

edit: nee, nur im bs tune kam der zum einsatz... das andere war nen field rec plug in. glaube ich zumindest.
 
  • #107
Grad eingefallen: Ob der Unhandlichkeit der Kombination aus oben genanntem Ohrwurm und der Kamera, hatte ich mal für rein Audio nen MD-Recorder geliehen, der "PlugIn Power" hatte. Die Ergebnisse waren super. Kunstkopf halt. Ziemlich günstige und professionelle Lösung, würd ich sagen. Sollte man recht billig bekommen.
 
  • #108
Sony PCM-M10

dieser!

wahnsinnig gute mikrofone drin und sehr viel speicher.
sehr gute menueführung...
plus: ich habe mal eine woche (!) mit dem gearbeitet und die batterien gingen immer noch.

vergess die zoomdinger dagegen!
qualiunterschied wie tag und nacht!

der ist nur so billig weil ein nachfolger am start ist.

lg,

mark
 
  • #109
maiberger schrieb:
Hallo,

ich möchte ein paar Alltagsgeräusche (z.B. Supermarkt, Innenstadt usw.) aufnehmen und plane deshalb mir ein Fieldrecorder zu kaufen. Budget bis ca 150€.

Bei meiner Recherche bin ich auf den Zoom H1 V2 und den Zoom H2n gestoßen...

Der H1 gefällt mir auf den ersten Blick sehr gut und ist auch noch 50€ günstiger als der H2, aber bei den Rezessionen zum H1 schreiben viele Leute, dass durch das Plastikgehäuse Nebengeräusche mit in die Aufnahme gelangen. Welche Erfahrung habt ihr mit dem H1? Ist es wirklich so schlimm wie viele schreiben, wenn ich das Gerät in der Hand halte?

Lohnt sich die Mehrinvestition vom H1 zum H2?

Welche Erfahrung habt ihr mit Alternativen? Yamaha PR7, Tascam DR05... Welche Alternativen habe ich evtl. übersehen?

Danke für eure Hilfe!

Ich hatte mal den H1. Theoretisch nicht schlecht, aber nur für den Nahbereich geeignet; Aufnahmen von ambienteren Signalquellen (Meer, Gewitter, Industriekulissen bei Nacht etc.) bieten fast keine Stereoortung mehr und die räumliche Auflösung ist fast nicht mehr vorhanden. Bei Aufnahmen im Abstand bis zu etwa fünf Metern ist es okay; alles, was jenseits dessen liegt, könnte genauso gut mono sein. Der H1 hat zwar ein Trittschallfilter, aber das reicht nicht aus, die extreme Empfindlichkeit gegenüber Windgeräuschen abzumildern -- draußen ist er also nur äußerst bedingt einsetzbar, denn die Schaumgummikappe absorbiert nicht wirklich die Windgeräusche, und die passende Tote Katze für den H1 liegt bei knapp 40 Euro extra. Das Gehäuse überträgt dank der Baugröße natürlich auch jede noch so kleine Berührung.

Ein weiterer Nachteil ist, daß die eingelegte Batterie im Standby-Betrieb sehr schnell entlädt; entnimmt man die Batterie, um mit vollen Akkus eine Aufnahmesession machen zu können, so muß der Zoom nach dem Einschalten erstmal mit dem richtigen Datumsstempel programmiert werden. Nervig.

Es gibt irgendein Aufsatzteil, das aus einem eiPott einen Field Recorder macht, das sicherlich nicht schlechter klingt als der Zoom und auch nicht teurer sein wird. Ich denke, ein guter Field Recorder wird mit deutlich mehr als 150 Euro zu Buche schlagen -- bei mir steht der große Tascam mit den internen Mikrophonen auf der Liste, an den ich alternativ noch externe Mikros anschließen kann. Den Zoom habe ich abgestoßen, weil er mir von den Ergebnissen her zu unprofessionell war.

Stephen
 
  • #110
pack den 50er drauf und du wirst glücklich.

wirklich!
 
  • #111
Ich stand vor einigen Wochen vor einer ähnlichen Fragestellung, da ich mit der Kombination Tascam iM2 für iPhone nicht zufrieden bin. Nach einigen Vergleichen habe ich mich für den Olympus LS-5 (Preis ca. 180 Euro) entschieden, mit dem ich jetzt mein Glück gefunden habe. Mir reicht die gebotene Aufnahmequalität und mir gefällt insbesondere die solide Verarbeitung, die einfache Menüführung sowie der Formfaktor. Ein Gerät ohne Schnickschnack, dass mich zudem hinsichtlich der räumlichen Abbildung überrascht hat. Für Außenaufnahmen ist ein Fell unerlässlich. Aufgrund der Empfehlungen hier im Forum habe ich eines von Rycote gekauft. Die rund 40 Euro sind gut angelegt, denn wenn draußen der Wind bläst, kannst du ohne Katze deine Aufnahmen gleich wieder löschen.
 
  • #112
Vielen Dank für eure ganzen Beiträge! :supi:

Ich werde heute Abend in Ruhe eure Vorschläge anschauen... :-)
 
  • #113
markboombastik schrieb:
pack den 50er drauf und du wirst glücklich.

wirklich!

full ack.

hier mein erfahrungsbericht (ich habe schon 3 field recorder probiert, und 2 behalten):
unter dem Zoom H1 geht gar nichts. ich hatte dieses 80€ ding von der thomann eigenmarke (gibt's auch von der musicstore eigenmarke), und der war unbenutzbar. wirklich. die liste an mängeln hier aufzuzählen wäre zu lang.
für die 70€, die dbra in den ring geworfen hat, bekommt man einfach keinen field recorder. wenn du nur 70€ ausgeben willst, lass es lieber, oder versuche einen h1 gebraucht zu bekommen.
dann kommt der zoom H1. der funktioniert. mehr auch nicht. ich benutze den fast ausschließlich nur für line signale (dafür habe ich mir den angeschafft). die internen mikrofone sind schon recht schlecht, aber auch damit habe ich schon aufnahmen gemacht, die ich benutzen konnte.
eine lanze kann ich für die olympus LS-<5,10,11> geräte brechen. deren bedienung ist ausgereift, die mikrofone sind eine ganze kante besser als beim zoom, die haben deutlich längere akkulaufzeit, mehr flash speicher, das gehäuse ist nicht aus kunststoff, weniger bewegungsgeräusche etc.. einfach so gut wie alles ist bei denen besser. man merkt sofort, dass man für mehr geld auch mehr bekommt. ich habe das erste olympus ls gerät, den LS-10, seit vielen jahren. damals habe ich über 300€ bezahlt, und nicht einen cent bereut. und heute kostet der quasi baugleiche LS-5 nur noch die hälfte von dem was mein LS-10 gekostet hat!
wenn es ein kleiner recorder sein soll, dann der olympus LS-5.
der bedienung des olympus merkt man an, dass olympus seit vielen jahren kleine recorder baut - eben diktiergeräte. die ls geräte stammen eindeutig von den diktiergeräten ab.

das stereofeld ist bei all diesen geräten schmal - wo soll das auch herkommen? die geräte sind als kompromiss ausgelegt: zum einen will man das gerät nicht zu groß machen, zum anderen will man beides, stereo- UND monoquellen (für reporter, interviews, etc. oder aber auch für "richtmikrofonie") aufnehmen.
die mikrofone liegen sehr nah beieinander, d.h. die nehmen eh schon fast das gleiche schallfeld auf. damit es doch noch stereo wird, sind sie gegeneinander gewinkelt und oftmals nierencharakteristik.
der LS-10 schneidet hier _deutlich_ besser ab als der Zoom. bei beiden geräten schließe ich aber auch regelmässig externe mikrofone mit batteriebetrieb an. da ist auch nicht alles gold was glänzt, aber mit etwas suchen findet man da auch etwas passendes.
die nächstgrößere geräteklasse hat dann XLR inputs. damit kann man dann ohnehin auf jedes mikrofon zurückgreifen.

windschutz ist bei beiden geräten pflicht, sobald man draußen aufnimmt. wenn möglich empfehle ich die von rycote. mit dem günstigeren von mikrofon-windschutz war ich letztlich nicht zufrieden, der hat nicht perfekt gesessen, aber dennoch ganz gut funktioniert. der rycote sitzt aber deutlich besser, und funktioniert somit auch deutlich besser. mir war das den mehrpreis wert.
den von rycote gibt's leider (noch?) nicht für den zoom h1, aber für den h2n afaik. allerdings schlagen die mit 50€ zu buche, das wäre ja allein für den puschel schon fast das ganze budget was dbra angesetzt hatte.

Den Zoom H2 kenne ich nicht aus der praxis. aber ich denke, man kann nicht alles, was ich vom H1 kenne, auf den H2 übertragen. der H1 ist halt am unterem ende der finanziellen machbarkeit produziert, da muss es abstriche geben. beim H2 ist vermutlich etwas luft, das gerät wird also nicht mit den gleichen unzulänglichkeiten behaftet sein. aus meiner persönlichen erfahrung olympus vs. zoom heraus würde ich zum olympus greifen. schuster bleib bei deinen leisten! ;)
die neuren, kleinen geräte von olympus (bei denen gehäuse und bedienung leicht anders ist als beim ls-5/10/11), also der ls-3, ls-12 und ls-14 kenne ich auch nicht aus der praxis.
 
  • #114
dbra schrieb:
Sind die Pelzdinger nicht dabei? Oder so ein Schaumstoff-Zeug? Wenn du das Ding normal in der Hand hälst, hat man das schon gehört oder musste man es für störungsfreie Aufnahmen hinstellen?

schaumstoff ist bei den meisten geräten dabei, pelz nicht.
aber der schaumfstoff funktioniert auch bei weitem nicht so gut, wie ein fellwindschutz.
 
  • #115
Ich bin seit Jahren mit dem Sony PCM M10 sehr glücklich. Unglaublich lange Akkulaufzeiten und im Direktvergleich mit einem Zoom H4N krass viel Rauschfreier. Allerdings haben die Mikrofonkapseln entgehen den meisten Kandidaten am Markt Kugelcharakteristik. Die Teile werden gerade abverkauft. Lieber etwas Budget drauflegen und für Jahre zufrieden auf der Baustelle sein wäre also mein Tipp.
 
  • #118
maiberger schrieb:
Also inzwischen kommen 3 Geräte in die engere Auswahl:

- Zoom H2n
- Tascam DR-07 Mk2
- Yamaha Pockettrak PR7

für alle drei gilt:
- plastikgehäuse (immer anfälliger für griffgeräusche). das lässt sich in der preisklasse leider nicht vermeiden. schlimmer jedoch:
- aufnahmepegel nur per taster einstellbar (damit ist's quasi unmöglich schnell mal eine änderung des aufnahmepegels vorzunehmen).
 
  • #120
Mal vom Grundrauschen abgesehen ... im Wald weißt du nicht ob das die Blätter oder die Technik ist.
Auf einer Baustelle hast du da natürlich mehr Glück.
 

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