Kurzweil PC3(X)

Dieses Thema im Forum "Digital" wurde erstellt von uripui, 31. März 2008.

  1. uripui

    uripui Tach

  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Wenn ich das richtig verstehe, kann der aber weder Samples lesen, noch selber samplen. Im Vergleich zur K-Serie dann also ein klarer Rückschritt und ein bißchen unverständlich.
     
  3. uripui

    uripui Tach

    Stimmt, Samples kann der nicht verabeiten. Wird er lt. Sonikmatter-Forum wohl auch nie. Aber zwei ROM-Slots hat er, die den Wellenform-Vorrat erweitern können.

    Aber was das Dingen sonst so drauf hat, ist doch Hammer, oder? Vor allem endlich mal eine Mastering-FX-Abteilung in einem Kurzweil und 16 Inserts.

    Wenn ich mich nicht verrechnet habe, müsste die PC3-Variante (76 Keys) für umgerechnet 1800-1900 EUR über die Ladentheke gehen...
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Naja, die japanische Konkurrenz kann komplett samplen.

    Was will ich mit Master-FX im Synth?
    Ich selbst master gar nicht, da verschlimmbessere ich nur mit.
     
  5. uripui

    uripui Tach

    Ok, vergessen wir jetzt mal Sampling und die ganzen Effekte. Sprechen wir über die Klangerzeugung:

    mit variabler VAST-Synthese (frei definierbare Algorithmen) plus VA-1, welcher mit VAST interoperieren kann, müssten doch einige Klangbaster hier leuchtende Augen (und so) bekommen, oder?
     
  6. uripui

    uripui Tach

    > Performance Controller als Rack?

    Jo, die Bezeichnung Performance _Controller_ ist in der Tat irreführend. Aber Racks in der PCx-Reihe gits ja von Kurzweil:
    http://www.kurzweilmusicsystems.com/Pro ... product=46

    Die PC3-Serie als Rack und für 1499,- EUR... Und ich bin glücklich...
     
  7. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Habe den "Performance Module" PC2R soeben beim Stöbern auf der Seite auch gesehen... ;-)
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    Äh, naja, gerade das Sampling ist eine der Kurzweil-Stärken.
    Samples mit VAST verbiegen und so.

    Ein VA mit der Bedienung wird nicht grad vom Hocker reissen,
    prophezeie ich mal.
    Beim Alesis Fusion wird das ja auch eher als Goodie gesehen.
     
  9. toeti

    toeti Tach

    Hi,

    naja, die PC Serie konnte noch nie Samplen etc..
    Es soll ja auch kein K Nachfolger sein, wenn ich das richtig verstanden habe.
     
  10. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Als Negativbeispiel fällt mir da die Akai MPC 5000 ein, die kein Nachfolger der MPC 4000 ist.
     
  11. Moogulator

    Moogulator Admin

  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Kann etwas floppen, was nie auf dem Markt war? :?
     
  13. Laut Aussage eines Kurzweil-Mitarbeiters, mit dem ich mich an der Messe ausgiebig unterhalten habe, soll ein neuer K-Sampler basierend auf der PC3X-Spezifikationen folgen. Zumindest ist es beabsichtigt.

    Die VA1-Oszillatoren können ja beim PC3X Teil eines Sample-Algorithmus sein. Sehr spannend. Beim K2600 gab's ja auch Oszillatoren, aber die haben fürchterlich gealiast.

    Mal abwarten...
     
  14. Moogulator

    Moogulator Admin

    Den Proto gabs ja auf der MEsse, klanglich fand ich den aber nicht umwerfend.
     
  15. rbox

    rbox Tach

    Der VA1 im PC3x ist einer der best klingenden Analogsimulationen die ich
    gehört habe. Kann richtig fett klingen, die VAST engine ist einzigartig da gibt es auch auf dem PC nichts vergleichbares.
    Mich würde das Keyboard interessieren, nur schade das es keine Samplingoption und keine Audioeingänge gibt.
    Die Effektparameter lassen sich auch von der Klangerzeugung (Hüllkurven) aus steuern, toll.
    Mehr ein Synthesizer als eine Workstation.
     
  16. Rallef

    Rallef Tach

    Gibt's hier eigentlich was Neues?
    Hätte ja erwartet, daß bald ein Update zur K-Reihe ansteht, aber bislang Funkstille von Kurzweil?

    Und was mir bis heute nicht so recht klar ist: Fehlt dem PC3 außer dem Sampling eigentlich irgendwas, was der K2600 hat? Wie sieht's mit dem Ribbon aus?

    Gruß,
    Rallef
     
  17. Ich wurde vergangenen Winter vom Schweizer Vertrieb angefragt, für den PC3(X) eine Produktedemo zu machen, und habe mich da intensiv in das Gerät eingearbeitet. Dem PC3(X) fehlt das Sampling und der Ribbon. Dafür hat er einiges was die K2x00-Serie nicht hat. Die Effektsektion hat 16 PAUs (Processing Allocation Units), wodurch viel mehr der (hervorragenden) KDFX-Effekte genutzt werden können (beim 2600er sind's glaub's nur 5). Ausserdem hat das letzte Firmware-Update wie bereits erwähnt einzelne Elemente des gestrandeten VA1-Projekts (Filter, Oszillatoren) als Algorithmen-Bausteine implementiert. Auch das Signal-Routing der Algorithmen ist nicht mehr ganz fix sondern kann auch rekonfiguriert werden. Sound- und Synthese-mässig hat der PC3(X) also definitiv die Nase vorn. Wer kein Sampling braucht, ist damit definitiv besser bedient.
    Ich habe mich da ausgiebig mit dem Kurzweil-Mitarbeiter Steve Lincoln-Smith unterhalten, und er hat mir mitgeteilt, dass die Absicht ist, das alte Entwicklerteam wieder zusammenzutrommeln, und etwas auf die Beine zu stellen. Er machte einen sehr motivierten Eindruck. Die hinten in der Ecke sitzenden koreanischen Abgesandten von Young-Chang (heutige Besitzer von Kurzweil) -öhm- weniger. :lol:
    Später an der Messe traf ich ihn wieder, als er den neusten Wurf von Kurzweil (wieder so eine E-Piano-Hupe, sogar mit Drumpads drauf :roll:) demonstrieren musste. Es war ihm sichtlich peinlich. Der arme Kerl hat mir richtig leidgetan. :lol:
    Diese Koreaner sind Klavier-Hersteller. Die haben einfach keine Ahnung von Synthesizern, und vom entsprechenden Markt schon garnicht. Und Kurzweil ist als Synthesizermarke mittlerweile schon fast ein Jahrzehnt "vom Fenster". Es sieht düster aus.
     

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