Labornetzteil fürs breadboarden?

a_guy_called_tom

a_guy_called_tom

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Hallo,
wie macht ihr das beim breadboarden mit der Speisung, benutzt ihr ein Labornetzteil oder was anderes?
Gibts was auf das ich speziel achten müsste beim Kauf?
Und dann noch was, die billigeren Labornetzteile haben meist nur +V und -V und keinen Ground, wo kriegt man da 0V her wenn mans braucht?
Danke und Gruss,
Tom
 
comboy

comboy

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also ich hab mir jetzt nach langem endlich mal ein labornetzteil gegönnt und wills nie wieder anders haben. davor hab ich halt immer wandwarzen oder selbstgebaute trafo netzteile genommen. und irgendwie war nie die stromquelle die ich grad brauchte vorhanden (ganz zu schweigen von so scherzen wie meinem zerschossenen modularnetzteil, weil ich nochn kurzen auf nem neu gelöteten modul hatte unds zum testen aus netzteilmangel halt mal in den modular eingebaut hab :eek: )

bei meinem labornetzteil gibts auch nur V+ und V-, wobei V- in dem fall gnd ist ;-)
(naja, ich hab auch ne gnd buchse am netzteil, aber zwischen der und einem der v +/- pins mess ich gar keine spannung... ich glaub da ist in dem fall eher so ne schutzleiter erde)

drauf achten muss man eigentlich nur das da netzteil nen überspannungsschutz hat. damit bei nem kurzen nicht gleich ne sicherung rausfliegt oder schlimmeres.

und man sollt sich wegen der dimensionierung überlegen was man denn damit vorhat.
also ich hab mich für ein 3-fach labornetzteil mit 3A entschieden.

da hab ich 2 regelbare spannungen um z.B. + und - 12V zu machen und einen festspannungsausgang +5V für digitale geschichten.

gruß,
comboy
 
A

Anonymous

Guest
comboy schrieb:
bei meinem labornetzteil gibts auch nur V+ und V-, wobei V- in dem fall gnd ist ;-)
(naja, ich hab auch ne gnd buchse am netzteil, aber zwischen der und einem der v +/- pins mess ich gar keine spannung... ich glaub da ist in dem fall eher so ne schutzleiter erde)
so ein ding habe ich auch, ich verwende es für welchsende spannungen, meistens +5V.
als dual netzteil verwende ich ein selbstgebautes (schalt-)netzteil:
568803954_8acfd4634a.jpg
 
a_guy_called_tom

a_guy_called_tom

..
Danke für euere Infos.
Hab mir auch mal ein Modul verbraten beim austesten eines Eigenbaus und deshalb denk ich wird sich die Investition lohnen.
Das mit dem +v, 0v und -v ist mir ehrlich gesagt immernoch nicht ganz klar, bei nem normalen doepfer modul bracht man doch standartmässig +12, 0 und -12v, da kann man ja dann nicht einfach den -12 als ground benutzen oder sehe ich das falsch (sorry für meine unkenntnis, bin informatiker..)
Gruss,
tom
 
A

Anonymous

Guest
Wenn ein Netzteil nur zwei Klemmen hat (dei dann oft mit + und - beschriftet sind), dann braucht man zwei davon, um so ein Doepfer-Modul zu betreiben.

Code:
   +
---o---------> +12V

Netzteil 1 
   -
---o--+------> 0V
      |
      |               MODUL
      |
   +  |
---o--+


Netzteil 2 
   -
---o---------> -12V
 
A

Anonymous

Guest
a_guy_called_tom schrieb:
Hallo,
wie macht ihr das beim breadboarden mit der Speisung, benutzt ihr ein Labornetzteil oder was anderes?

ich habe eine kleine adapterplatine ans Breadboard geschraubt mit Dotcom und Doepfer stecker.
dort habe ich dann per verlängerungskabel die spannung vom modularsynth geklaut. Der stand damals direkt vor meiner DIY arbeitsfläche.
Aber richtig gebreadboarded habe ich nie. MIr fehlen bis heute "schlaue" drähte.



neugebaute Module hänge ich immer an ein verlängerungskabel und teste sie vor dem modular.
Mittlerweile piepse ich (meistens) zuerst die IC sockel durch.
Da sieht man dann ob mit dem strom alles stimmt.



die labornetzteile hier waren mir alle zu teuer.
Im moment würde ich wahrscheinlich ein Traco 1515D nehmen( +-15V, 1.3A), und ne kleine adapterplatine machen für 12V und allenfalls noch für 9V und 5V
und das in ein kleines gehäuse bauen.
( wir brauchen ja nicht wirklich labormässig genauen Strom für Synth DIY )
 
a_guy_called_tom

a_guy_called_tom

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Wenn ein Netzteil nur zwei Klemmen hat (dei dann oft mit + und - beschriftet sind), dann braucht man zwei davon, um so ein Doepfer-Modul zu betreiben.

aha, ja das macht sinn, danke dir!
 
a_guy_called_tom

a_guy_called_tom

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die labornetzteile hier waren mir alle zu teuer.
Im moment würde ich wahrscheinlich ein Traco 1515D nehmen( +-15V, 1.3A), und ne kleine adapterplatine machen für 12V und allenfalls noch für 9V und 5V
und das in ein kleines gehäuse bauen.
( wir brauchen ja nicht wirklich labormässig genauen Strom für Synth DIY )

Ja ein Traco wäre natürlich ne alternative, etwa halb so teuer wie ein variables netzgerät (hab auch so eins als speisung im modular drin). Strombegrenzung, wie man sie beim labor teil einstellen kann, könnte ich mir halt noch nützlich vorstellen, sowohl fürs modul wie auch für mich :)
Weiss aber nicht, ob das variable netzteil wegen dem 'Labor' im namen nun wirklich besser/genauer ist als ein Traco, ist wohl auch eher ein Einsteigermodel..
Grüsse,
tom
 
comboy

comboy

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Roter Agent schrieb:
a_guy_called_tom schrieb:
ich habe eine kleine adapterplatine ans Breadboard geschraubt mit Dotcom und Doepfer stecker.
dort habe ich dann per verlängerungskabel die spannung vom modularsynth geklaut. Der stand damals direkt vor meiner DIY arbeitsfläche.
Aber richtig gebreadboarded habe ich nie. MIr fehlen bis heute "schlaue" drähte.

neugebaute Module hänge ich immer an ein verlängerungskabel und teste sie vor dem modular.
Mittlerweile piepse ich (meistens) zuerst die IC sockel durch.
Da sieht man dann ob mit dem strom alles stimmt.

genau so hab ich mein moduilarsystem netzteil kaputt bekommen ;-)
 
 


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