Looptastic - Loopplayer

Dieses Thema im Forum "APPartig" wurde erstellt von XCenter, 1. Mai 2010.

  1. XCenter

    XCenter Stimmungsmacher

    Looptastic - LoopPlayer



    http://itunes.apple.com/de/app/looptast ... 76566?mt=8

    Hab mich damit mal etwas beschäftigt und bin mittlerweile begeistert.

    Looptastic ist ein ElasticAudio-LoopPlayer. Das App gibt es in verschiedenen Versionen mit vorgefertigten Loopsets zu verschiedenen populärelektronischen Musikstilen, wie Trance, Drum´n´Bass, Breakbeat, Minimal etc. und einer Producerversion, die eigene Loops ermöglicht, aber dazu später mehr.

    Die Bedienung findet nahezu ausschließlich in einem einzigen Fenster statt. Dieses besteht hauptsächlich aus dem dreiteiligen Arrangerfenster, dem Looppool und einem Schieberegler.
    Im Pool liegen nun 10 einzelne Loops in Form quadratische Piktogramme, deren Farbe und Symbol die Art der Stimme angibt (Drums, Bassline, FX, Lead).
    Zieht man eines der Pictos in einen der drei Arrangebereich läuft das entsprechende Loop ab. Die Position steuert dabei die Lautstärke: im Arrangerfeld "oben" abgelegte Loops sind laut, nach unten werden sie immer leiser.
    Die drei Arrangebereiche werden über den Schieberegler gesteuert. Zieht man den Fader nach links, hört man alle Loops im linken und mittleren Arrangebereich. Loops im rechten Bereich blenden aus bis zur Stille. Fader auf Rechtsanschlag, und der rechte und mittlere Bereich laufen, links ist aus.
    Das war´s im Großen und Ganzen schon. Es gibt noch globale Einstellungen für Start/Stop und Tempo (echtes Timestretching!) und eine Art Micro-KAOSS-Pad, mit dem man bei spielenden Loops nett herumfiltern kann. Tief-, Hoch-, Bandpass und Notch sind komplett vorhanden und durchaus hörenswert.

    Was bringt das Ganze jetzt?
    Also, Loopset ausgewählt, Fader auf Links geschoben und ein paar Loops ins Arrangerfeld gezogen: Drums in die Mitte, FX links, Bassline rechts. Das Teil klopft jetzt höllisch los und spielt FX-Sounds. Da der Fader links anschlägt ist, bleibt der Bass aus (liegt ja rechts, ist also ausgeblendet).
    Fader in die Mitte: die Bassline pumpt mit.
    Fader nach rechts: FX aus, Drums & Bass rumpeln weiter.
    Nun kann man z.B. die FX wieder in den Pool ziehen, dafür einen Padloop in die linke Seite ziehen. Der Bassloop wird zur Mitte gezogen, die Drums nach rechts. All diese Änderungen hört man nicht, da es wurscht ist, ob z.B. die Drums in der Mitte oder Rechts liegen. Beide Bereiche sind noch durch den Fader aktiviert. Wenn ich diesen jetzt aber rasch nach links ziehe wird der rechte Arrangebereich ausgeblendet, der Linke eingeblendet. Die Drums verschwinden und es pumpt nur noch der Bass in der Mitte und die Fläche fächelt im linken Bereich mit. Das Break ist perfekt. Jetzt 2te Bassline rechts reinziehen, zusammen mit einem Lead und den Fader auf Mittelstellung. Jetzt rummst die Bude richtig...

    Unglaublich, wie spielerisch man mit dem App Loops jonglieren kann. Zieht euch unbedingt mal die kostenlose "Electro Edition Light" auf´s Phone. Nach fünf Minuten ruckt der Kopf im Takt, fegen die Finger übers Pad und eure Umwelt zweifelt an eurer geistigen Gesundheit.

    Jede Session lässt sich übrigens nachträglich (!) speichern.

    Und nun zum Producer:
    der kommt mit einer Auswahl an Loopsets aus allen Einzelpaketen daher und kostet mit 7,99 Euronen auch das Doppelte. So what?!
    Hat man das iPhone im WLAN laufen, dann ist dieses von einem PC über den Browser erreichbar. IP als Zieladresse eingegeben und, hoppla, man kann eigene Loops ins Phone laden. Die müssen noch nicht einmal ein einheitliches Tempo haben. Wie in Live oder Acid passt Loopstatic dieses an. Elastic Audio eben. OGG, AIFF und WAV werden als Formate unterstützt.

    Das verspricht jede Menge Fun in der Hosentasche. Von mir ganz klar: :supi:

    Gruss
    Frank
     

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