machen Analoge noch Sinn..?

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von Moogulator, 23. März 2006.

?

wenn es gleich oder besserklingende SOFT/DSP synth gäbe..

  1. würde ich diese kaufen, ist billiger.. ich nehm die soft..

    0 Stimme(n)
    0,0%
  2. würde ich diese kaufen, ist billiger.. ich nehm die Hardware (knöpfe!)

    0 Stimme(n)
    0,0%
  3. ich bleibe bei den alten oder neuen moogs und co..

    0 Stimme(n)
    0,0%
  4. ich bin sammler, ich würde schon aus hist. gründen vintage wollen

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. wenn die DSP hardware teurer wäre ,würd ich analog nehmen

    0 Stimme(n)
    0,0%
  6. wenn die rechenleistung meinem rechner nur 1-2 stimmen bleiben nehm ich analog

    0 Stimme(n)
    0,0%
  1. Moogulator

    Moogulator Admin

    falls es gelänge, software und DSP synthesizer so klingen zu lassen wie moog, arp und co und natürlich langfristig auch mit den segnungen der digitalen möglichkeiten..

    würdest du dann doch noch interesse an <a href=http://www.sequencer.de/syns/moog>Moog</a>, arps und co haben?

    ansporn war dieser thread
    www.Sequencer.de/synthesizer/viewtopic. ... &start=165

    wo es grob gesagt um den neuen moog geht und dessen klang und sinn..
    hier also nicht bewerten, wie toll man emulationen findet oder sowas.. sondern eine eher qualitative frage...

    ich gehe davon aus, dass die digitalen idR billiger als die analogen wären (was idR auch so ist)! allerdings kann es bei hoher qualität vielleicht schonmal zu hohen anforderungen kommen oder zu teurerer DSP hardware.. aber diese frage ist hypothetisch für die nahe zukunft.. oder mittelferne zukunft.. denn aktuell ist das ja noch nicht 100%ig gegeben..

    ansonsten posten.. mir gehts vorallem um den sound und dem instrument selber.. wie siehst du das und warum..
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Da muss man ja richtig nachdenken. ;-)
    (Hardware = DSP Synth)

    Da ich ja gegen Softsynths bin, würde ich natürlich die DSP-Hardware bevorzugen.

    Analoge Modularsysteme werden aber IMHO auf jeden Fall Ihre Daseinsberechtigung behalten.
    Das man die mit modernen DSPs verschmelzen kann, zeigen ja der Frequency Shifter von Encore (ist ein DSP-Teil!) oder der Blacet MiniWave.
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Warum ist die Umfrage nicht in der Umfrage-Rubrik? :dunno:

    Topic:
    meine Antwort kann man sich denken => Software (auch wenn sie nicht so klingt)
    Abstimmen mag ich nicht, weil Soft - also digital - auch digital klingen sollte. Ich würde daher keine Kniste für irgendeine Emulation ausgeben.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Also an dem Tag wo das soweit sein wird, an dem Tag werden wir sicher auch Controllerboxen haben die alles erdenkliche bieten werden, aber bis dahin ist's noch lange, sehr lange würde ich mal behaupten.

    Und dann wird das dann keine Frage mehr sein würde ich mal vermuten.
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Doch, ich kann Dir ein paar Argumente gegen Soft liefern.
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Neue Argumente? Oder nur die obligatorischen => Updates, instabile Rechner...
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    bin da vielleicht konservativ...

    ich habe "würde ich diese kaufen, ist billiger.. ich nehm die Hardware (knöpfe!)" gevotet, aber hat auch noch mehr gründe, software allein ist einfach irgendwie nix echtes, auch vom wert her und meiner persönlichen "wertschätzung"....

    sowas wie nordlead usw. find ich gut, aber software allein ist mir zu virtuell, ich muss das instrument anfassen können...
     
  8. Moogulator

    Moogulator Admin

    oooch, eine soft gegen hard diskussion wollte ich eigentlich damit nicht anheizen.. nichtmal eine über emulation..

    mehr über eine bei klanglicher gleichstellung von analogen und digitalen.. sprich : würdest du an analoger technik festhalten ,wenn es klanglich keine rolle mehr spielen würde?..

    ich gebe hier soft und hardware zur auswahl, denn darum gehts nicht.. das ist ja meist ein haptischer oder performance-technischer aspekt..
     
  9. würde ich diese kaufen, ist billiger.. ich nehm die Hardware (knöpfe!)

    sofern die Software auch die kleinen Toleränzchen der analogen Schaltung simulieren kann.
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    naja, darum geht`s ja auch irgendwie...finde den haptischen aspekt in bezug auf die musik, die hinten rauskommen soll sehr wichtig und wie gesagt, software wird halt im wert nicht so geachtet...
     
  11. Moogulator

    Moogulator Admin

    ich gehe mal von einer wirklich GUT KLINGENDEN absolut überzeugenden klangerzeugung aus, egal ob sie modelliert oder neu ist.. aber mit moog und arp in jeder hinsicht mithalten kann und dennoch die vorteile der digitalen hat.. zB polyphonie..

    zzt haben wir das noch nicht ganz, aber es kommt näher..

    @ hosh: ja, verstehe, daher hab ich diese option ja gegeben.. einen nordlead find ich nicht wirklich schlechter zu bedienen als einen andromeda oder sowas.. wenn in der kiste nur DSPs wären wäre das von belang? das ist quasi der kern der frage..
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich hätte eigentlich die Backen halten müssen, weil sich mein Interesse für Analog-Gear in Grenzen hält. Deswegen bereue ich auch nicht, wieder auf Soft umgestiegen zu sein. Mir liegt halt auch die Arbeit am Rechner viel mehr.
    Sieh's so - ich wollte einfach 'ne Lanze für Soft brechen. No Offense!

    Was mich im Gegensatz zu Klangerzeugern hingegen sehr interessieren würde, wären "softe" Effektgeräte, die mit Analog-Equip mithalten können.
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    gut okay, dann wäre es mir letzten endes gleich, wenn das klangliche ergebnis den analogen entspricht...aber dann will ich trotzdem knöbbe ;-)
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    was genau an effekten meinst du, mithalten kann imho heute schon so manches im plug in bereich...eventide anthology wäre ein beispiel...

    okay, ot irgendwie
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    In 1. Linie Veredelendes => EQ, Kompressor, ect.
     
  16. Moogulator

    Moogulator Admin

    daher die frage.. ich interessiere mich dafür ,wie die leute sich entscheiden ,wenn es neue instrumente gibt, die wirklich hervorragend klingen.. man kann sich entscheiden soft oder hard ,damit die "händischen" aspekte auch mit drin sind.. software und CCbox setz ich mal vorraus ,darf man natürlich nutzen.. es geht also nur um diese frage: wie wichtig ist die technik oder : würde jemand einen arp 2600 kaufen oder auch einen TG77 ,wenn es eine software gibt, die genausogut oder besser klingt?

    ich denke, da werden viele entscheiden ,wie man denkt.. dennoch will ich mal prüfen ,ob es da andere ansichten gibt und warum..


    @hosh: klar, wie du siehst gehts mir nur um klangerzeugung als solches..
    eigentlich zeigt soft am besten ,wie "egal" einem das ganze ist oder nicht..

    part 2: hardware wäre dann eben für das anfassen und evtl auch anzeigen in adäquater weise..

    ich meine hier auch modularsysteme wie moog modular..
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    ah verstehe, da hast du allerdings recht...
     
  18. Vorausgesetzt, sie werden GLEICH klingen ...

    dann verschiebe ich meine Antwort trotzdem bis zu dem Zeitpunkt, wo auch die Bedienungsoberflächen entsprechend werden.

    Sprich: der haptische Aspekt, das "Feel" ist dann für mich entscheidend.

    Mit Maus und Bildschirm - keine Chance.
    Und es wird noch recht lange dauern, bis es Touchscreens in der Größe eines Modular gibt ... ähäm .. von mir aus in der Größe eines Memorymoog gibt ;-) .
    Von der entsprechenden ergonomischen Anpassung der Software mal ganz abgesehen, da kümmert sich ja im Moment noch kein Schwein drum.

    Controllerboxen mit LCDs für jeden Regler, der frei belegbar ist, sind auch ein erster Schritt, können aber die Übersichtlichkeit funktionsbezogener Anordnungen von Reglern in einem herkömmlichen Sinn nicht das Wasser reichen.
     
  19. Moogulator

    Moogulator Admin

    nun, also ich finde nl3 und co nicht problematisch, und die gibts ja jetzt schon.. wäre das zu wenig? was fehlt?

    OT eigentlich:
    was freie CC boxen angeht: nun, wenn sie anzeigen würden ,was sie tun und werte entsprechend abgleichen würden? technisch ist das ja machbar, es wird nur nicht gemacht ,weil da auch etwas initiative nötig wäre auch seitens midi spec.
     
  20. Es wird nicht gemacht, weil die Industrie nicht wirklich innovationsfreudig ist.

    Tausende Variationen von bewährtem stattdessen, hauptsache es bringt Kohle.
    Parallele dazu: die MI.

    Es fehlt an Leuten, die ein Haufen Kohle in ein Wagnis stecken.
     
  21. Moogulator

    Moogulator Admin

    es fehlen nicht nur visionen und visionäre ,sondern auch die Leute ,die sowas unterstützen durch kaufen und fordern ;-)

    die firmen sind konservativ und bauen was der nachbar macht und setzt ein bisschen mehr drauf.. nehmen wir mal an ,die leute kommen nurnoch in den laden mit " ich kaufe einen guten ,schwurbellosen synthesizer.. er soll dies und das können.. ".. und dieses dies und das richtet sich natürlich nicht nach dem technischen stand (ich will 2 lfos oder sowas..)
    sondern mehr nach den musikalischen zielen..

    zB weiss ich sicher: da wollen viele eine software, die tempi erkennt und im laufenden betrieb samples wieder verarbeiten kann.. beispielsweise.. sprich: man muss seine ideen formulieren und an die leute bringen.. ich finde es ok ,wenn es nicht "realistisch" ist, wie realistisch war ein moog modular 1950?
    wie genau haben die leute da gesagt "hey, ein paar VCOs, filter und so.."..

    das ist das ,was die hersteller machen.. man muss als musiker das ja nicht kennen..

    wenn das wort QUALITÄT eine Rolle spielt , aber auch Visionen könnte es besser werden..

    imgrunde ist die masse zufrieden und das wars erstmal..

    2 dinge, die ich zzt für sehr wichtig halte:
    1) parameternamen und übertragung sowie auflösungen
    2) schneller und sicher
    3) einfaches verbinden von rechnern

    das ist zzt noch ziemlich mau..
    dazu ist die midi spec sehr "keyboard"-artig aufgebaut.. und keyboard-denken haben wir leider immer mehr, daher auch sehr festgefahrene strukturen..
     
  22. Anonymous

    Anonymous Guest

    Auf die Gefahr hin, völlig OT zu werden:
    warum gibt es keine modulare Software?

    Also z.B. ein Cubase mit Grundfunktionen, das um einen Wave-Editor erweitert werden kann. Um Spuren, Midifunktionen, Klangerzeuger, ect.

    Warum muss man für 128 Spuren löhnen, wenn man max. 48 braucht (u.a. weil der Rechner gar nicht mehr hergibt). Warum kann man ein Produkt wie Wavelab nicht in einen Sequencerprogramm implementieren?
     
  23. EinTon

    EinTon -

    Gibt´s doch, in Gestalt von Reaktor, Max/MSP etc.
     
  24. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das ist ein Ansatz, aber nicht das was ich meinte. Du kannst die Reaktor-Tools ja nicht einzeln kaufen. Du hast keinen Wave-Editor implementiert. Keinen richtigen Midi/Audio-Sequencer...

    Ich meinte "modular" auch bezüglich einzelner Funktionen - wie ein Doepfer-System als Software.
     
  25. Moogulator

    Moogulator Admin

    korrekt, vermutlich meint er software ,die in sich besser kompatibel ist.. die antwort ist einfach: weil die firmen keinerlei schnittstellen nach aussen geben.. unterschiedliche hersteller werden in software noch lange unkompatibel bleiben.. man kann kein live-file in cubase laden etc.. (ok, das hat auch andere probleme).. aber es gibt keine DAW formate geschweige denn softwareinterne schnittstellen ,die zB samples mal eben an den editor weiterzuschieben (ich meine richtig, nicht nur damit öffnen)..

    solch integratives verhalten wirst du also maximal von einem hersteller bekommen.. MAXIMAL!!

    der grund ist das ständige ausbundeln und kleinverkaufen, reduzieren, verkleinern, nochmal verkaufen etc.. das ist markt! der schädigt produkte natürlich auch.. rein sinngemäß hätte es einen microQ auch nie gegeben.. also einen synthesizer mit suboptimaler bedienung, weils billiger ist..

    und das sich hersteller einigen , von allein??? das glaubste wohl nicht, oder?..

    midi ist die einzige leistung dieser art und wird es vermutlich auch noch lange bleiben..

    alle gegen alle.

    reines ego-prinzip "ich will aber mal nicht.. "
    eigentlich auf allen feldern. besonder bei computerinternen sachen oder sachen zwischen 2 rechnern (zB per netzwerk oder firewire) sind noch nicht üblich oder standard.. peinlich für die hersteller.. aber auch hier: das wird erstmal nicht kommen ..

    schade, das man da so unflexibel ist..

    nur reaktor ist in sich kompatibel mit sich ;-)
    ein g2 und reaktor zu verbniden würde musikalisch oder technisch sinn machen ,geht aber nicht.. jedenfalls nicht mehr als midi und audio.. also .. hier sind wir noch im niemandsland..

    so ,wie ich die sache einschätze ,wird jeder seine eigene suppe kochen.. also manche hersteller werden das evtl machen.. reaktor hat OSC, immerhin.. damit kann man 2 getrennte rechnet per OSC verkoppeln, jedoch nicht so weit, das man 3 stimmen mit dem einen und 2 stimmen dynamisch mit dem anderen machen kann.. dafür ist das dann doch zu langsam..

    aber wünschenswert wäre eine automatische verteilte DSP last.. nichtwahr?
     
  26. Anonymous

    Anonymous Guest

    also soft bedeutet ja nun nicht dass es auch im PC sein muss und mit Maus bedient sein soll.

    Die Clavias, der Virus usw.: alles soft.
    also die haptik kann man beim softie schon jetzt genauso gestalten wie die eines analogen, sogesehen sehe ich in der Haptik kein entscheidungsargument .
    Und wenn der Klang dann wirklich der gleiche ist, was bleibt noch ?

    Sympathie


    mehr kommt mir nicht in den sinn
     
  27. Anonymous

    Anonymous Guest

    Nee, um die Kompatiblität ging's mir nicht, weil sich das in diesem Fall erübrigt.
    Nochmal: stell dir ein "Basis-Cubase" mit den Grundfunktionen und 48 Spuren vor. Du kannst es dann optional um alle Funktionen erweitern, die du für deine Projekte brauchst, bzw. wann du sie brauchst. Das Programm wächst mit der Zeit und den Anforderungen.

    Cubase ist als Beispiel gedacht. Jedem anderen größeren Programm würde das auch gut stehen. Nehmen wir Photoshop - niemand nutzt den gesamten Umfang.
    Oder Wavelab... oder Video-Systeme. Warum kann ich nicht ein Basis-Final-Cut kaufen und genau die Funktionen von Shake dazukaufen, die ich brauche?
     
  28. Ich glaube, so ist es bisher auch nicht gelaufen.

    Visionäre hat's immer gegeben und gibt es auch jetzt.
    Als Dave Smith (ich glaube, der war's) damals bei allen möglichen Firmen anklopfte und die Idee "MIDI" vorstellte, brauchte er Geldgeber.
    Der Musiker im Allgemeinen wusste zu der Zeit gar nicht, wozu das gut sein soll.

    Damals waren die Firmen noch bereit, Geld in unbekannte Terrains zu investieren.

    Heute wird das Geld gehortet.

    Schau Dir doch dieses Forum hier an.
    Da gibt es so viele Ideen - daran mangelt es nicht.
    Deine neuen Polls gehen ja auch in die Richtung.

    Aber wer, wenn nicht eine finanzkräftige Firma, oder ein Konsortium aus solchen, soll z.B. "MIDI 2" verwirklichen ?
    Bestimmt nicht Tommy.
     
  29. Anderes Beispiel: Als damals Polyframe (der Sounddiver-Vorläufer) von C-LAB auf den Markt kam, dachte ich: Jetzt müssen die Synth-Hersteller nur noch hingehen und eine Lister der Parameter in den Synth integrieren, die von solchen Universal-Editoren abgefragt wird und automatisch einen Editor erstellt.

    Das Editor-Problem wäre gelöst gewesen.

    Aber keiner hätte mehr Geld verdient.
     
  30. Anonymous

    Anonymous Guest

    Genau hier liegt der Unterschied.
    Bleiben wir bei Apple:
    einige Funktionen von Shake würde ich sofort kaufen, das ganze Programm für 3000 Euro nicht.
    Einmal wegen des Preises, und weil ich bestenfalls 20% der Funktionen nutzen würde.
    Das sieht bei Musiksoft genauso aus.

    Leider geht Apple den umgedrehten Weg => Motion 2 gibt's nur noch im Bundle mit FC Studio. Ich war froh, dass ich bei einem Händler noch eine 1.0 bekam, kann die aber nicht mehr upgraden, weil sie nicht mal mehr das Upgrade rausrücken.
    Meine Erwartungen, dass es mal sowas wie "modulare Soft" gibt, tendieren daher gegen Null. Offenbar will man kein Geld verdienen - auch hier wieder Parallelen zur MI
     

Diese Seite empfehlen