Moderner Drum N Bass ?

MacroDX

Hat ein Bild mit Robotern wo aufm Mond rumlaufen
Freundlicher und mysteriöser irgenwie.
Genauso wie DubStep am Anfang ganz cool war und wie Jungle DnB damals noch starke Ragga/Reggae Einflüsse hatte. So wie sich das etwas progressivere DnB über die Jahre zum Neurofunk entwickelt hat ist aus DubStep dann des Skrillex neue Kleider geworden.
Wer sich mit am treuesten geblieben ist ist Paradox.
View: https://www.youtube.com/watch?v=dzTLpPG0zLs

Wo man immer mal wieder was schönes findet ist subtleaudiorecordings. Da hab ich z.B. das her: View: https://soundcloud.com/subtleaudiorecordings/scale-glass-eye-a-decade-in-breakbeat-subtle007cd
 
Das ist zwar auch schon mehr als zehn Jahre alt, klingt aber immer noch sehr modern. Fanus Drum Programming ist top.

Und hier etwas vom Meister in Zusammenarbeit mit einem Schlagzeuger. Mick Harris hat eine unglaublich reichhaltige Diskographie und fast alles ist sehr grossartig.
 

sushiluv

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Die hatte ich sogar gekauft. Finde das ist typisch Krust, nur in modern.

Krust - Soul In Motion - 1997
Das wollte ich auch schreiben, war aber am Mobiltelefon :) Er hat seinen Sound gut in die Jetztzeit transferiert. Das haben so nur wenige der alten Helden geschafft. Man schaue mal was aus photek wurde ... hehe.
 
Drum 'n Bass ist eines meiner Lieblings-Genres zu dem ich erst recht spät gekommen bin.
Früher gabs mal sowas die den 'Blackboard Jungle' auf Radio Fritz. Wie alle anderen markanten Sendungen mit eigenem Profil wurde diese eingestampft und die Jugendlichen musikalisch sich selbst überlassen. Über diese Sendung kam ich erstmals um die Jahrtausendwende mit dem Genre in Kontakt aber nie weiter verfolgt. Bis ich 2004 auf Compost Records gestoßen bin, ein Freiburger Label. Jedoch entwickelten die sich zum von mir so verhassten Minimal-Techno hin. Drum and Bass war quasi tot bevor es hier jemals richtig durchstartete. Und wenns mal ein Versuch gab, versandete er.

Nein, Deutschland ist def. kein D'n'B-Land. Über Eko des Garrigues kam ich dann an richtigen Drum 'n Bass und zwar überwiegend aus französischer Produktion. ABER, es lief auch mal ein Set von Jungle Cake Records und das hat mich geflasht - bis heute. Da haben sich viele neue Labels gegründet, JC ist eines davon. Hier wird sich gerne alter Klassiker aus den 50/60/70/80ern bedient und sie im Drum and Bass-Stil neu interpretiert. Das gefällt mir sehr sehr gut. Es ist melodisch, wenig gebrochen oder gar elitär-abgehoben, es ist gut tanzbarer Drum 'n Bass.
Aber zurück zu Eko; Da lief mal außerhalb als Übergang zur eigentlichen Techno-Sendung ein Drum 'n Bass Stück das wie ich rausbekam von M.I.A war - also nicht die deutsche Mia (Schlusslicht), sondern die indischer Abstammung aus London. Die hatte mal ein Track namens 'Paper Planes', wozu es auf Youtube dutzende Drum'n Bass-Versionen gibt, aber ausgerechnet die bei Eko gespielte gab es bei Youtoube natürlich nicht und die war um Welten besser als der Rest. Also hab ich Discogs durchforstet und systematisch alle infragekommenden Platten bestellt. Und tatsächlich; eine unveröffentlichte Platte ohne Labelcode oder irgendwelcher Copyright-Hinweisen war's dann auf der der Track enthalten war, sie kam aus England. Ich war megahappy einen der geilsten D'nB-Tracks überhaupt bekommen zu haben. Das wäre dann die Scheibe: https://www.discogs.com/MIA-Paper-Planes-Remixes/release/1603057
Leider gibt es den Track nachwievor nicht in Streaming-Form (6:37)

Aber um nicht in Textwänden zu enden, hier einer meiner absoluten Lieblings-Neu- Drum and Bass-Stücke von einem alten Urgestein des Ragga, General Levy, der sich von den Serial Killaz hat remixen lassen. Offenbar war man ein großer Dirty-Dancing-Fan :) Die Message des Tracks sollte jedenfalls unmissverständlich sein ;-)
https://www.youtube.com/watch?v=d8XzXxoapvg


England ist für mich immernoch Anlaufstelle Nummer 1 für Drum and Bass, dichtgefolgt von unseren französischen Nachbarn, die sich eher auf düsteren D'n'B eingeschossen haben. Drum and Bass wird sich nicht grundlegend ändern, hoffe ich zumindest, dieses Genre wurde zum Glück bisher von der Mehrheit bisher übersehen. Und moderne Ansätze gibts mehr als genug.
 

MacroDX

Hat ein Bild mit Robotern wo aufm Mond rumlaufen
Du hast wohl echt noch nie Noisia gehört ^^
Die haben ein paar Perlen, aber anstonsten ist das eben das, was ich damals schon als 2-Step nicht mochte. Klar kann und will ich an deinem Geschmack nicht rütteln, aber DnB ist mMn was anderes und leider fast tot. Fairerweise nennen die das heute Neurofunk.
Die Entwicklung was die Beats anbelangt wundert mich aber kaum wenn man bedenkt wie gerade die Briten schon damals in den Neunzigern drauf getanz haben. Das war in deutschen Clubs ne gaanz andere Nummer. Das war Leistungssport damals innder Box 🤪

edit: leider muss man selbst nach sowas hier schon ewig suchen
https://soundcloud.com/subtleaudiorecordings/scale-glass-eye-a-decade-in-breakbeat-subtle007cd


Das Meiste ist ansonsten eben typisches umpf-Tschig umpf-umpf-Tschig. Da verweigern meine Tanzmuskeln wegen Groovelosigkeit den Dienst, dann lieber Disko 😁
 
Zuletzt bearbeitet:

GlobalZone

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Ist halt schade, dass wir in Deutschland keine wirkliche Szene haben.

Zu nennen wäre noch "Liquid Drum´n´Bass", was wohl sehr wie Neurofunk klingt.

Mit dem Aggro-DnB kann ich nichts anfangen, ist mir allgemein zu laut und durcheinander und mittlerweile
so offensichtlich von schlechten Digitalsynths dominiert (Massive, Serum, etc), dass ich Brechreiz bekomme.

https://www.youtube.com/watch?v=3m7BGDJoVc4


Wegen eines Facebook Links bin ich auf einen Engländer gekommen. Pete Cannon. Sagte mir vorher nichts,
aber macht auch noch viel mit älteren Geräten rum. Akai S1100, Korg Poly 61, Wavestation und Amiga,
aber auch Ableton.

https://www.youtube.com/watch?v=QQmyV1a-j9E
 

xenosapien

unbekannt verzogen
Ist halt schade, dass wir in Deutschland keine wirkliche Szene haben.
Ui, da kenne/kannte ich aber doch einige, die Dir das jetzt übel nehmen würden!

Wir hatten zumindest bis vor ein-zwei Jahren hier in FfM noch recht regelmäßige D&B Events, ne wöchentliche Sendung im Lokalradio ("RuFFM"), etliche (teils international) agierende DJs, und so weiter!!

Kabuki macht mittlerweile nicht mehr (nur) DnB, aber der ist auch Frankfurter.

(und an der Stelle einen Shoutout an meine ehemalige Nachbarin DJ Nogata und an DJ Pasch! :) )

Aber ja, den Status wie in UK z.B. wird diese Art von Musik hier leider nie haben fürchte ich... allein schon wenn ich meinen Freunden da Tracks vorspiele oder man mal wieder den "Fehler" gemacht hat mich abends an die Bluetooth-Box zu lassen (hrr hrr), hör ich immer wieder wie "stressig" die Musik sei, das ganze "Gerassel" etc.... nun ja. ;-)
 
 


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